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Diskutiere im Thema ADS Tagträumer; oder: Phänomen Innenblick! im Forum ADS ADHS bei Erwachsenen
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Allgemeine Fragen, Antworten und Hilfe rund um ADHS bei Erwachsenen und ADS bei Erwachsenen
  1. #11
    Stefanus

    Gast

    AW: ADS Tagträumer; oder: Phänomen Innenblick!

    Bin auch ein ADSler ohne Hyperaktivität. Das mit dem Augen verstellen kenn ich zu gut. Ich kann das allerdings auch bewusst steuern mittlerweile, also die Augen unscharf machen und dann wieder scharf, manchmal frage ich mich ob ich deshalb heute eine Brille trage^^

  2. #12
    Kopfkino deluxe

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 44
    Forum-Beiträge: 678

    AW: ADS Tagträumer; oder: Phänomen Innenblick!

    Madeira schreibt:
    Dann ist es so eine Art Leere... Das Bild verschwimmt irgendwie, als würde die Pupille mitten im Umstellen von Nah- auf Fernsicht stehen bleiben in einem Bereich dazwischen. Ich kann dann die Augen nicht abwenden oder schließen, jedenfalls erst nach längerer Zeit und dann nur mit Überwindung. Und irgendwie kann ich dann keinen klaren Gedanken fassen. Es ist wie eine Leere im Hirn. Ich finde das Gefühl aber nicht unangenehm. Es entspannt mich irgendwie.
    Das beschreibt auch zu 100% wie es mir mit diesem "Blick" geht!
    Aber ich habe dabei weiterhin das Kopfkino und als entspannend konnte ich es bisher nicht empfinden,
    denke ich... ich werde mal darauf achten.

  3. #13
    Wohnt hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Interessiert/Eigenverdacht auf ADHS / ADS
    Alter: 39
    Forum-Beiträge: 1.101

    AW: ADS Tagträumer; oder: Phänomen Innenblick!

    oh ja das kenne ich auch. ich kann es bedingt steuern. Situationen in denen meine Aufmerksamkeit gefragt ist kann ich es abschalten. Aber in Situationen wo es nicht wichtig ist ob ich alles mitbekomme da kann cih es dann nicht steuern.

    Mir passiert das meistens wenn ich zu Fuß unterwegs bin wie schon einige andere hier schrieben. genauso ist es bei mir. unscharfer Blick aber ich komme heil zu hause oder wo ich auch immer hin will an. Ich betittel es als Autopilot. Das verhalten im Straßenverkehr ist so fest verankert, dass das Unterbewusstsein auch ohne Probleme die Steuerung übernehmen kann. Wobei ich ab und an dann am Ziel angekommen doch auch schon oft erschrecke, denn irgendwie habe ich das Gefühl gerade erst los gegangen zu sein.

    In der Phase träume ich mich weit weg dahin wo es mir rundum gut geht, oft in Situationen die ich schon erlebt habe aber nicht so gemeistert habe wie ich es mir vorgestellt habe. In diese Tagräumen kannn ich dann das Geschene so umlenken wie ich es gerne gewollt hätte. oder auch Situationen von denen ich weis, dass sie passieren kann ich so den Schrecken nehmen indem ich sie ganz nach meinen Wünschen lenken kann. Oder aber ich spinne einfach gedanklich mal rum und bau mir meine Traumwelt.
    Ich habe mich schon mit einigen darüber unterhalten und der unterschied zu z.B. meinem Mann ist, dass ich es in Bildern direkt vor mir sehe, so als wenn ich einen Film ansehe. ich schaue mir sozusagen in den Traumsituationen selber zu.
    Mein Mann wenn er mal Tagträumt ist immer er selber. Ich hingegen betrachte mich aus der dritten Person heraus. Vielleicht Selbstreflexion?

  4. #14
    Holdibaldi

    Gast

    AW: ADS Tagträumer; oder: Phänomen Innenblick!

    Hallo miteinander,

    ich bin begeistert von den zahlreichen Antworten und detaillierten Schilderungen. Das zeigt mir, dass ich nicht alleine mit diesem Phänomen im Leben stehe und dass es mannigfaltige Arten gibt, jenen Zustand zu erleben und für sich zu nutzen.

    Leider kann ich jetzt nicht in die Tiefe gehen (obgleich ich das viel lieber täte als meinen Pflichten nachzukommen), ich darf das Forum nicht als willkommene Gelegenheit gebrauchen, mich (wie ich es die letzten Jahre stets unternahm) vor der Arbeit zu drücken.

    Ich hoffe ihr habt Verständnis.

    Über weitere Berichte zum Thema freue ich mich jederzeit sehr. Mich würde übrigens auch interessieren, inwiefern jenes Phänomen des Tagträumens mit dem sogen. Phänomen der Dissoziation zusammenhängt. Gerade der Umstand, dass man sich wie eine agierende und beobachtende Person vorkommt, schürt bei mir den Verdacht, dass da eine Verbindung bestehen könnte; ich schaue mir beispielsweise häufig selbst dabei zu, wie ich verloren als Mensch und Körper in der Welt präsent bin, gleichsam handlungsunfähig, während ich kontemplativ Berge versetzen könnte.

    Euer Holdi

  5. #15
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Interessiert/Eigenverdacht auf ADHS / ADS
    Alter: 36
    Forum-Beiträge: 112

    AW: ADS Tagträumer; oder: Phänomen Innenblick!

    R.Drückt schreibt:
    Ganz merkwürdig, also ich lese und bin am Träumen, der Blick wird unscharf aber bleibt noch so weit scharf genug dass ich die Buchstaben erkennen kann. Der Blick wandert auch den Text entlang und wenn der Text relativ simple ist erfasse ich auch seinen Inhalt, obwohl ich dabei halb am Träumen bin.
    R.Drückt, das unterschreibe ich jetzt mal, weil es mir genauso geht, hatte erst gestern einen schönen Schmöcker-Roman am Wickel. Den hab ich mir mal wieder gegönnt. und was passiert (so gut wie immer, wenn ich zeit zum entspannt lesen habe) mein Blick trübte sich zwar aber ich habe jedes Wort gelesen, ich habe es auch verstanden aberr irgendwie war ich dann in dem Buch.... Sorry falls das jetzt doch eher off-topic ist.

    Aber in Stressituationen wenn z.B mein Mann und mein Kind zu Hause nach mir rufen, alle 7 Telefone im Haus irgendwie gleichzeitig klingeln, dann richtet sich mein Blick auch nach innen. Es ist als ob alles in Zeitlupe läuft. ich bekomme aber alles gedämpft mit und kann reagieren, so nach und nach alle Faktoren bearbeiten und wenn der spuk vorbei ist wird mein blick wieder klar und ich bin voll da.
    Das war mir schon immer unheimlich, aber ich hab nie mit jemandem drüber geredet weil ich Schiss hatte wie das jemand Anderes beurteilt.

    Die Fluchtmöglichkeit in Tagträume kann ich auch teilweise bewusst steuern, eigentlich zu jeder Zeit. Nur mit dem zurückkommen hakt es manchmal noch bei mir.

  6. #16
    Fühlt sich hier wohl

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 54
    Forum-Beiträge: 479

    AW: ADS Tagträumer; oder: Phänomen Innenblick!

    Waldelfe07 schreibt:
    R.Drückt, das unterschreibe ich jetzt mal, weil es mir genauso geht, hatte erst gestern einen schönen Schmöcker-Roman am Wickel. Den hab ich mir mal wieder gegönnt. und was passiert (so gut wie immer, wenn ich zeit zum entspannt lesen habe) mein Blick trübte sich zwar aber ich habe jedes Wort gelesen, ich habe es auch verstanden aberr irgendwie war ich dann in dem Buch.... Sorry falls das jetzt doch eher off-topic ist.
    Du deutest hier genau die Art zu Lesen an, die ich seit jeher praktiziere. ^^

    Ich tauche in die Geschichte ein, erlebe sie mit, bin mal die, mal jene Figur. Und die, die ich nicht sein möchte, betrachte ich aus der Sichtweise meiner Lieblingsfiguren, überlege mir, wie ihr Handeln auf diese wirken könnte, wie sie reagieren würden - und freue mich, wenn die dann tatsächlich so reagieren, wie ich es mir vorgestellt habe. Ich freue mich auch, wenn sie es nicht tun, sofern ihre andere Handlungs- und Denkweise für mich nachvollziehbar rüber kommt. So ergeben sich dann meine Lieblingsschriftsteller.
    Selbst wenn ich ein trockenes Fachbuch lese, versetze ich mich irgendwie in denjenigen, der es geschrieben hat....

    Dass sich der Blick dabei eintrübt, ist mir vorher nicht bewusst gewesen, aber es ist tatsächlich so.

    Mir ist noch aufgefallen, dass ich beim Tagträumen mittlerweile zwar rasch zwischen Traum und Realität switchen kann, bei Büchern aber manchmal viel mehr Mühe habe, wieder aufzutauchen.




    Holdibaldi schreibt:
    Über weitere Berichte zum Thema freue ich mich jederzeit sehr. Mich würde übrigens auch interessieren, inwiefern jenes Phänomen des Tagträumens mit dem sogen. Phänomen der Dissoziation zusammenhängt. Gerade der Umstand, dass man sich wie eine agierende und beobachtende Person vorkommt, schürt bei mir den Verdacht, dass da eine Verbindung bestehen könnte; ich schaue mir beispielsweise häufig selbst dabei zu, wie ich verloren als Mensch und Körper in der Welt präsent bin, gleichsam handlungsunfähig, während ich kontemplativ Berge versetzen könnte.

    Ich habe mir gerade in Wikipedia den Begriff "Dissoziation" angeschaut: Dissoziation (Psychologie) und denke, so, wie du das beschreibst, passt das unter diese Beschreibung. Ich kenne Teile daraus ebenfalls, allerdings weniger beim Tagträumen, obwohl sich meiner Meinung nach dort ja auch ein Teil von mir "nicht in der Realität" befindet und die eintreffenden Sinneseindrücke daher möglicherweise anders verknüpft. Bei mir hat das sicherlich mit dem schlecht ausgeprägten Gedächtnis zu tun, weil da eben seltsame Verbindungen zustande kommen, die in Zeit und Raum nicht zueinander passen.


    Beim Tagträumen kann ich nicht mal genau sagen, wo ich mich da befinde... Manchmal in mir als agierende Person, manchmal, wie beim Lesen eines Buches, in einer anderen agierenden Person. Dennoch sehe ich mich nie von aussen, bzw. wenn, dann nicht meinen Körper, vielleicht eher mein "ich" als idealisiertes Traumbild meiner selbst, das aber weniger eine bildliche Darstellung, als vielmehr... eine verwaschene, farbige Wolke von Eigenschaften, Wünschen, Träumen und Bedürfnissen ist.... Aber ob man das dissoziativ nennen kann ?



    Ich stelle gerade fest, dass es sehr seltsam und äusserst schwierig ist, ein solches Phänomen zu beschreiben, wenn man es nicht gerade erlebt - und während man es erlebt, kann man es noch weniger beschreiben, weil man dadurch wieder aus diesem Zustand herauskatapultiert wird.



    Irgendwie würde ich es jetzt noch interessant finden, was zuerst da ist, das Huhn oder das Ei....:
    Bist du wie gelähmt und handlungsunfähig, weil du dich quasi ausserhalb deines Körpers befindest, oder befindest du dich quasi ausserhalb deines Körpers, weil du wie gelähmt und handlungsunfähig bist ? (Gibt es da überhaupt einen Unterschied ?)

    Den ersten Teil kenne ich überhaupt nicht, und ich weiss auch nicht wirklich, ob es den so gibt. Da ich aber in der Psychiatrie gearbeitet habe, vermute ich dies als Teil einer Störung, die nichts mit der momentanen äusseren oder inneren Situation zu tun hat. Man verlässt seinen Körper, ohne es zu wollen und ohne einen für sich selbst nachvollziehbaren Grund - und lässt ihn wie als leere Hülle zurück, auf die man keinen Zugriff mehr hat...

    Bei mir kenne ich es so: eine Situation überfordert mich, lähmt mich - und ich fliehe, automatisch und nicht steuerbar (manchmal sogar in die dabei anwesende agierende Person, durch die ich das Geschehen zu verstehen und zu erleben versuche). Das ist für mich wie eine "logische Schlussfolgerung", die mein Hirn ausführt, ohne zu überlegen, ob das (immer noch) adäquat ist oder nicht. Ich kann diese dissoziativen Zustände aber klar auf die jeweilige Situation zurück führen.

    Ich vermute eigentlich, dass letztlich beides dieselbe Ursache hat, nämlich eine Störung der Überträgersubstanzen, die das Gehirn zu sehr eigenen, kreativen Leistungen anregt.




    Mir tut es grad echt gut, meine Gedanken mit sowas beschäftigen zu dürfen.


    Liebe Grüsse
    somniatrix

  7. #17
    Holdibaldi

    Gast

    AW: ADS Tagträumer; oder: Phänomen Innenblick!

    Hallo Somni,

    Somniatrix schreibt:
    Irgendwie würde ich es jetzt noch interessant finden, was zuerst da ist, das Huhn oder das Ei....:
    Bist du wie gelähmt und handlungsunfähig, weil du dich quasi ausserhalb deines Körpers befindest, oder befindest du dich quasi ausserhalb deines Körpers, weil du wie gelähmt und handlungsunfähig bist ? (Gibt es da überhaupt einen Unterschied ?)
    Ich hatte so lange ich denken kann das Gefühl, nicht richtig in der Welt zu stehen, es kam mir schon als Kind häufig so vor, als sei ich mein eigener Zuschauer.

    Im Gegensatz dazu steht, dass ich viele Sachverhalte und auch soziale/gesamtgesellschaftliche Zusammenhänge heute recht schnell und durchaus treffend analysieren/erfassen kann, so dass jemand, der mich nicht näher kennt, leicht den Eindruck gewinnt, dass ich mit beiden Beinen im Leben und also in unserer Gesellschaft verwurzelt sei. Dem ist nicht so.

    Vermutlich ist diese Trennung eine Folge der Persönlichkeitsstruktur, die bei mir definitiv einen Schaden hat, ob es nun AD(H)S ist oder vielleicht doch etwas anderes. Ich habe heute wieder einen Tag des akuten Zweifelns...

    Was nun zuerst da war oder dominant ist, das kann ich nicht sagen, ich weiß auf Grund meiner Selbstbeobachtung lediglich, dass der Träumer in Gedanken nicht bei sich selbst ist. Das ermöglicht einerseits eine starke Fähigkeit zur sachbezogenen und abstrakten Reflexion, zugleich ist es dann aber auch jederzeit möglich, die eigene Person grundlegend zu destruieren und - um es auf den Punkt zu bringen - zu zerdenken. Die Fähigkeit zur Selbstkritik wird nicht durch einen schützenden Ego-Mantel ausgeglichen, sie wütet bisweilen hemmungslos.

    Dann gibt es eben jene (gar nicht unbedingt seltenen) Momente, in denen ich wie eine reife und selbstbewusste Person agiere und reagiere. Da passt nichts zusammen. Das macht es sehr schwer für mich, einen auch nur halbwegs stimmigen Selbstbezug zu finden. Ambivalenz pur...

    Schön, wenn dich der Diskurs anregt. Ich lebe in Diskursen und nur dort, ganz gleich, ob sie nun in mir oder mit Gleichgesinnten erfolgen. Letztere sind da draußen leider Mangelware.

    Beste Grüße,

    Holdi
    Geändert von Holdibaldi ( 6.07.2013 um 15:10 Uhr)

  8. #18
    Fühlt sich hier wohl

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 54
    Forum-Beiträge: 479

    AW: ADS Tagträumer; oder: Phänomen Innenblick!

    Hallo Holdi

    Ich hoffe, deine Zweifel haben nichts mit meinen Ausführungen zu tun ?
    Lass dich bitte von mir nicht verunsichern, meine Aussagen sind rein eigene "Hirngespinste" (ausser Wikipedia natürlich), ich bin keine Fachperson, weder für Psychiatrie (habe NUR meine Ausbildung dort gemacht und bin dann gegangen, weil das kein Job für mich war), und noch weniger für "Inner-Psychisches", und schon gar nicht für das, was in anderen vor geht... !

    Deine Beschreibungen kommen mir bekannt vor.
    Ich habe mich schon als Kind innerlich oft über mich selbst gewundert, später geärgert, weil ich in Verhaltensweisen wie gefangen war, die automatisch abliefen, obwohl ich gerne anders agiert hätte.
    Auch das Zerdenken kenne ich, sogar sehr, sehr gut... Irgendwann, schon sehr früh, habe ich angefangen, Tagebücher zu schreiben und habe versucht, zu analysieren, warum ich was gemacht oder gesagt habe - und was besser, sinnvoller gewesen wäre, eben diese Beobachterrolle, die mir damals so viel besser vorgekommen ist. In der Pubertät ging es dann so weit, dass ich die Seiten längs halbierte und meine inneren Diskussionen zwischen Verstand (Beobachter) und Gefühl (ich) nieder schrieb, um mich zu zerfleischen... Glücklicherweise merkte ich, dass mir das alles andere, als gut tut, und ich buchstäblich fast ver-zwei-felte. Ich erinnere mich nicht an viele Dinge, aber an den Schrecken dieser Erkenntnis, dass ich drauf und dran war, mich in eine Aufspaltung zu manövrieren, den kann ich jederzeit wieder aufrufen. ^^

    Irgendwann habe ich mich dann darauf geeinigt, dass ich vier Teile in mir habe, die abwechslungsweise die Steuerung in der Hand haben: die naive Träumerin, die knallharte Realistische, die mutige, verspielte Abenteuerin und die Schwermütige. Leider kann ich noch immer selten wählen, wer von ihnen das Ruder übernimmt. Manchmal sind es einzelne Worte (gedacht, gehört oder gelesen), die jemanden auf den Plan rufen, manchmal Situationen, Gedanken, Gefühle...

    Ich schreibe dies hier (ich hoffe du weisst, dass wir im öffentlichen Bereich sind), vor allem um dir zu zeigen, dass du nicht der einzige mit einer "seltsamen" Persönlichkeitsstruktur bist. Dennoch haben diese Dinge hier nichts mit einer "krankhaften" Persönlichkeit zu tun, selbst wenn sie wie schizophren oder nach multipler Persönlichkeit klingen mögen.
    Wie gesagt, ich bin keine Fachperson und mute mir nicht an, jemanden zu diagnostizieren. Aber ich hoffe wirklich sehr, dass ich deine Zweifel nicht in diese Richtung angeregt habe. ^^



    Ich würde gerne mit dir weiter diskutieren, aber ich merke, dass ich aufpassen muss, nicht zu persönlich zu werden, da ich im öffentlichen Bereich niemanden zu einem "zu offenen" Austausch anregen möchte - wenn ich nicht sicher bin, dass der andere sich dessen bewusst ist. Mir hat der Hinweis sehr geholfen, wie man einen rotweissen Rand um die öffentliche Bereiche bekommt:

    Im Profil unter Einstellungen - Mein Benutzerkonto - Einstellungen ändern - und dann ganz unten: Kennzeichnung Öffentliche Bereiche.



    Eigentlich habe ich jetzt den Eindruck, völlig Off-Topic zu sein, aber erstens muss ich gleich weg, und zweitens - ist mir mein Anliegen dir gegenüber im Moment wichtiger, als "korrektes Verhalten im Thread". Ich hoffe, du kannst mir das verzeihen.

    Liebe Grüsse
    somniatrix

  9. #19
    Holdibaldi

    Gast

    AW: ADS Tagträumer; oder: Phänomen Innenblick!

    Hallo somni,

    danke für die "persönlichen" Worte. Ehrlich gesagt habe ich mir bisher nichts dabei gedacht, meine Beiträge in den öffentlichen Bereich zu stellen - ich schreibe ja anonym; ansonsten wäre das natürlich ein Problem, da gebe ich dir Recht.

    Gerade mein letzter Beitrag mit der Tic-Störung (oder was auch immer das ist) hat mich Überwindung gekostet, ich habe das Gefühl, zu viel preisgegeben zu haben. Vielleicht überführe ich ihn in den privaten Bereich des Forums, wenn das möglich ist.

    Es grüßt dich herzlich,

    Holdi

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