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Diskutiere im Thema diagnostizierte Psychose + ADHS (Eigenverdacht) bitte um Ratschläge im Forum ADS ADHS bei Erwachsenen
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Allgemeine Fragen, Antworten und Hilfe rund um ADHS bei Erwachsenen und ADS bei Erwachsenen
  1. #1
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Interessiert/Eigenverdacht auf ADHS / ADS
    Forum-Beiträge: 5

    diagnostizierte Psychose + ADHS (Eigenverdacht) bitte um Ratschläge

    Hallo liebe Community,

    bei mir ist letztes Jahr im April eine Psychose relativ plötzlich ausgebrochen.

    Ich hatte überwertige Ideen, extremes Misstrauen allen gegenüber auch den Ärzten, Stimmenhören (Verhaltens kommentierende, negativ).
    Diagnose: akute polymorphe psychotische Störung mit schizophrenen Symptomen.

    Ich werde seitdem mit Neuroleptika behandelt, anfangs Olanzapin (Zyprexa) 15mg & anfangs 600mg Amisulprid (Solian).
    Medikation jetzt ist 2,5mg Olanzapin (soll demnächst ganz abgesetzt werden) & 400mg Amisulprid.

    Vor dem Auftreten meiner Psychose war ich sehr kreativ (ständig neue Ideen), belastbar & konzentriert fast arbeitswütig (bei interessanten Themen), hilfsbereit,
    flexibel mit ausgepregtem Gerechtigkeitssinn.

    Ich studiere Maschinenbau und die meisten Fächer im Studium können auch mein Interesse wecken (unterschiedlich stark
    ausgeprägt). In den Fächern die mein Interesse wecken war ich 1. oder guter 2. Kandidat. Wenn kein Interesse bestand, war es eher eine schlechte 3 oder 4.
    Glücklicherweise interessieren mich die meisten Aufgaben die ich als Werksstudent bekommen habe, habe mit viel Kraft mich in die Themen der Konstruktion eingearbeitet und auch ein perfektes Arbeitszeugnis bekommen.

    Zu Vorlesungen gehe ich so gut wie nie, bringe mir das Wissen kurz vor der Klausur selber bei. Rückblickend hatte ich in der Schule ständig Stress wegen Pünktlichkeit, Regeln, Verhalten gegenüber Lehrern, und die vielen vielen Regeln --> grausam.
    Das Studium gefällt mir deutlich besser, es herscht ein anderer Umgang mit Professoren als mit Lehrern, es gibt keine Anwesenheitspflicht, und viel weniger Regeln.
    Bei meiner Arbeit habe ich das Glück, dass Sie mich meistens sehr interessiert, ich habe Gleitzeit, trotzdem ist es nicht schlimm wenn man mal ein bisschen außerhalb der Kernzeit erscheint und es gibt super nette Kollegen, freie Pauseneinteilung, kurz gesagt viel weniger Regeln als in der Schule.

    Vor ungefähr 5 Wochen habe ich von einem Kommilitonen Medikinet retard 20mg bekommen. Ich habe diese Tabletten nun ungefähr einen Monat genommen um mich besser auf die Prüfungen vor zu bereiten.

    Anzeichen: starker Antrieb zum Lernen, motiviert, flexibel, hilfsbereiter, konzentriert, fokussiert, besseres Selbstwertgefühl, kreativer / mehr Ideen, und vorallem entspannt, nicht so angespannt wie vorher.

    Wenn ich angespannt bin, Kneife ich mich selber in die Finger, oder quetsche mit den Zähnen leicht das Fleisch im Mund zusammen. Oder ich zähle Treppenstufen oder vorbeifahrende Autos, dabei bewege ich oft die Finger, obwohl ich ganz gut im Kopf mitzählen kann. Bei Vorträgen spiele ich mit der Hand mit einem Stift, oder Laserpointer.

    Wenn ich Auto fahre bin ich oft sehr nervös & hibbelig, kann es kaum erwarten, dass die Ampel grün wird, oder ich fahre ein Wettrennen gegen meine Navi Ankunftszeit
    Ich habe wie schon erwähnt ein Problem mit Regeln aller Art, gerade im Verkehr fällt mir das schwer.
    Ich habe einen Selbsttest gemacht und mir etwas Amphetamin "Speed" besorgt über einen Freund, und ihr werdet es nicht gerne hören, aber ich war viel entspannter beim Auto fahren, hatte kein Problem damit mich an Regeln zu halten. Es hat auch gut zum Lernen geklappt, jedoch habe ich nur kleine Mengen konsumiert, einmal als ich etwas mehr genommen habe wurde ich hibbelig und aufgekratzt, es hat ungefähr 2 Stunden gedauert bis es auf den positiven Effekt umgeschlagen ist.

    Da ich wegen meiner Psychose schon in psychiatrischer Behandlung bin, habe ich den Effekt (Medikinet) zuerst telefonisch mit 2 Ärzten besprochen, Sie haben mir auch erklärt, dass es bei meiner Krankheit (Psychose) kontraindiziert ist, da es neue psychotische Episoden hervorrufen kann und die Wirkung meiner Neuroleptika herarbsetzt. Dennoch haben mir beide Ärzte geraten dass Medikament bis nach der letzten Prüfung (diese Woche Donnerstag) weiter zu nehmen. Danach meinte der eine Arzt sollte man es kontrolliert absetzen, der zweite Arzt meinte man sollte weitere Tests machen und überlegen es weiterhin zu geben.

    Heute war ich bei meinem behandelnden Arzt (Oberarzt d. Psychiatrie), er hat mich in 5 Minuten abgehandelt, hat mir gesagt ich soll das Medikinet am besten ab morgen komplett absetzen, selbst mit bedacht auf die letzten 2 Prüfungen und den möglicherweise auftretenden Rebound. Ich bat ihn dieselben Punkte die weiter unten aufgeführt werden durch zu lesen um zu Untersuchen ob vlt. doch ADHS vorliegt, er hat das Schreiben dazu nicht beachtet, meinte nur aus seiner persönlichen Einschätzung (wir sprechen alle 3 Monate für 15 Minuten) kann er sagen das ich kein ADHS habe, es wurden nie spezielle Tests / Fragebögen etc. dazu bei mir durch geführt.
    Er meinte nur das Medikinet ist gefährlich, deswegen fällt es auch unter das BTM-Gesetz. Er meinte mir geht es damit besser, weil es eine Droge ist und ich denke
    er hat das Schreiben in dem die Punkte aufgeführt werden, dass vlt. ADHS vorliegt ignoriert, weil er vermutlich von "Beschaffung durch Vortäuschen einer Krankheit" ausgegangen ist.

    Gut so weit so gut! Ich habe im Internet ein paar Fragen gefunden die man bei Verdacht beantworten sollte. Sie sind aus 2 Quellen beantwortet, von mir selber und von meinen Eltern.

    folgend die beantworteten Fragen:

    Meine Einschätzung [I]
    Eltern Einschätzung [E]
    ADHS-Symptome im Säuglingsalter

    • Lang andauernde Schreiphasen [E]
    • Motorische Unruhe
    • Ess- und Schlafprobleme
    • Ablehnung von Körperkontakt
    • Misslaunigkeit

    ADHS -Symptome im Kleinkindalter (einschließlich Kindergarten)

    • Plan- und rastlose Aktivität
    • Schnelle, häufige und unvorhersagbare Handlungswechsel
    • Geringe Ausdauer bei Einzel- und Gruppenspielen [E]
    • Ausgeprägte Trotzreaktionen [E]
    • Unberechenbares Sozialverhalten
    • Teilleistungsschwächen beim Hören und Sehen, der Fein- und Grobmotorik
    • Vermehrte Unfallgefahr
    • Auffallend früher Spracherwerb oder auch verzögerte Sprachentwicklung
    • Keine beständigen Freundschaften

    ADHS -Symptome im Grundschulalter

    • Regeln in Familie, Spielgruppe und Klassengemeinschaft werden nicht akzeptiert [E][I]
      • Häufiger heftiger Geschwisterstreit, Stören im Unterricht, Tadel in der Schule (Impulshandlung)

    • Stören im Unterricht [E], wenig Ausdauer, starke Ablenkbarkeit [E], emotionale Instabilität, geringe Frustrationstoleranz [E] [I], Wutanfälle [I] [E], aggressives Verhalten [I] [E], schlechte Schrift [I] [E], chaotisches Ordnungsverhalten [E] [I]
    • Andauerndes Reden, Geräuscheproduktion, überhastetes Sprechen (Poltern)
    • Unpassende Mimik, Gestik und Körpersprache
    • Ungeschicklichkeit, häufige Unfälle [I]
    • Lese-Rechtschreib-Schwäche [I], Rechenschwäche, Lernleistungsprobleme mit Klassenwiederholungen, keine dauerhaften sozialen Bindungen [I], Außenseitertum [I]
    • Geringes Selbstbewusstsein
    • ADHS -Symptome im Jugendalter


    • Unaufmerksamkeit [I] [E]
    • Null-Bock-Mentalität, Leistungsverweigerung [I] [E] (nur letzten 1,5 Jahre der Schulzeit)

    kein Abitur, Scheitern der Abiprüfungen

    • Oppositionell-aggressives Verhalten [I] [E]

    ständiges Kräftemessen mit Schulleiter (bewusst ignoriert) / Lehrern

    • Stark vermindertes Selbstwertgefühl [I]

    schlechte Leistungen + Cannabis + keine Freundin / Affäre

    • Ängste [I]

    Angst vor Raub + Sicherstellung durch Polizei, beim BTM Transport

    • Depressionen
    • Kontakte zu sozialen Randgruppen [I] [E]

    BTM Dealern, Konsumenten,

    • Häufige Verkehrsunfälle [I]

    Auto meiner Mutter mehrfach beschädigt, durch riskante Fahrweise (Ölwanne, Spiegel, Fahrertür, Mopedunfälle)

    • Neigung zu Straftaten [I] [E]

    BTM Handel, Urheberrecht, Fahren unter BTM Einfluss

    • Alkohol [I] [E]

    häufiges Komasaufen

    • Drogen [E] [I]

    starker & steigender Cannabiskonsum

    ADHS -Symptome im Erwachsenenalter

    • Schusseligkeit, Vergesslichkeit [I]

    Aufgabenlisten schreiben, Termine (auch Prüfungen) & Gegenstände vergessen; Arzttermine vergessen (Zahnarzt) oder bewusst absagen da „wichtigeres“ dazwischen gekommen ist


    • Mühe, Aufgaben zu planen und zu Ende zu bringen [I]

    viele Aufgaben gleichzeitig, alte Aufgaben werden oft nicht beendet, z.B. Papiermüll vom Zimmer in den Flur bringen, dort steht er bestimmt eine Woche; Lernen für Prüfungen Prüfungslernplan wird erstellt, es wird aber anders beim Lernen vorgegangen, meist auf den letzten Drücker bis hin zu die ganze Nacht davor; Tradingtagebuch angefangen zu schreiben, wieder in Vergessenheit geraten à Trades wurden ohne Log weitergeführ, Verkauf alter Computer 2 Jahre aufgeschoben

    • Unbeständigkeit von beruflichen und sozialen Bindungen [I]

    Kontakt zu Leuten aus der Schulzeit mittlerweile, fast komplett abgebrochen; Kontakt zu Kollegen oder Freunden / Mitbewohnern nach England oder aus Urlauben abgebrochen

    • Ängste [I]

    geringes Selbstwertgefühl + Todesängste (HIV, zum Glück negativ) vor Psychose, Selbsthass, Restangst soziale Ausgrenzung

    • Depression
    • Jähzorn [I] [E = (früher im Jugendalter)]

    kleine Anregung genügt

    • Neigung zu Straftaten [E]

    Einfuhr von Viagra Tabletten nach Deutschland, Verkauf dieser, Urheberrecht, zu schnelles Fahren, generell ständige Regelmissachtung
    Positive Eigenschaften bei ADHS
    ADHS zeichnet sich aber nicht nur durch negative Aspekte aus, sondern kann auch positive Seiten haben:

    • Ideenreichtum [I] [E]
    • Künstlerische Kreativität
    • Begeisterungsfähigkeit [I] [E] für spezielle Themen
    • Hilfsbereitschaft [I] [E]
    • Gerechtigkeitssinn [I] [E]



    Ich danke euch erstmal für den langen Text den ihr gelesen habt!
    Bitte gebt eine Einschätzung ab, ob ich vlt. zu einem weiteren Arzt gehen sollte, oder aber sagt mir ehrlich wenn ihr denkt ich habe kein ADHS.

    Wenn ich weitere Fragen beantworten soll, bitte ich euch mir diese einfach zu stellen.

    PS: Motivation das alles zu schreiben, und die Fähigkeit der Selbstreflexion habe ich durch Amphetamin erhalten. Es kam mir dabei so vor, als wenn ich das erste Mal überhaupt bewusst über mich selber nachgedacht habe. Vorher war es mehr so ein weinerliches / Selbstmitleid aber keine eigentliche Reflexion und Überlegungen wie man nun weiterkommt.

    Liebe Grüße,
    Monk
    Geändert von Monk ( 1.07.2013 um 19:46 Uhr)

  2. #2
    Wohnt hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 39
    Forum-Beiträge: 1.209

    AW: diagnostizierte Psychose + ADHS (Eigenverdacht) bitte um Ratschläge

    Ob Du ADHS hast kann ich Dir nicht sagen. Zu nem weiteren Arzt gehen, kann eigentlich nicht schaden. Aber als erstes würde ich Dir raten alle illegalen Drogen und den Alkohol zu lassen. So ne Psychose kann durchaus durch den Konsum von Cannabis, Amphetaminen und anderen Substanzen ausgelöst werden. Auch das Rückfallrisiko ist durch den Konsum erhöht. Lass den Kram weg und Schau wie sich die Psychose entwickelt.

  3. #3
    cocolores

    Gast

    AW: diagnostizierte Psychose + ADHS (Eigenverdacht) bitte um Ratschläge

    Ich stimme Nietzsche zu; formuliere das, was ich nach dem Durchlesen deines Textes denke, aber ein bisschen härter, wenn auch wirklich nicht böse gemeint.

    Du musst dich entscheiden: willst du was aus deinem Leben machen oder willst du Sklave von Alk, Drogen und deinem Kopfkino sein. Du hast noch die Wahl.

    Du bist offenbar noch sehr jung. In jungem Alter denkt man meistens nicht besonders gern darüber nach, wo man in 20 Jahren stehen möchte. Und schon gar nicht, was man jetzt bereits dafür tun muss. Wenn ein Handycap aber darin besteht, dass man sich, unter Umständen in Folge der ADHS- und/oder Psychosensymptomatik durch paar bekloppte Aktionen irreversibel bestimmte Wege für später verlegt, dann kann man sich zumindestens mal überlegen, ob man das in ein paar Jahren, wenn es darum geht, eine relativ stabile Existenz zu sichern, immer noch so lustig findet.

    Du bist von klein auf gewohnt, dich als auffällig und schwierig wahrzunehmen. Das birgt ein bisschen die Gefahr, dass man sein eigenes Handeln viel schneller vor sich selbst entschuldigt. Du kennst dich nicht anders und die Reaktionen anderer auf dich selbst sind auch gewohnt verhalten bis negativ.

    Aber jetzt im jungen Alter hast du die maximale Chance, der ganzen Chose noch eine Richtung zu geben. Du tust ja instinktiv das Richtige, du suchst dir Hilfe: du nimmst Medikamente, du nimmst deine Arzttermine wahr, ok, du nimmst auch mal was, was dir der Kumpel abdrückt, egal. Aber das Wichtigste ist, was du selbst schreibst: du bist in der Lage zu Selbstreflexion. Du machst eine schonungslose Liste deines Reportoires und stellst das hier ein, wo sich Leute damit auskennen. Du suchst dir Unterstützung und siehst nicht den magic mushroom dealer deines Vertrauens als Helfer in der Not, sondern gehst nach vorn. Das erfordet Mut und es zeugt von Lebenswillen und Motivation, im Leben weiterzukommen. Also lass' dir eines sagen: das ist nicht das Amphetamin. Das bist du. Medikamente machen aus dir keinen anderen Menschen, sie können nur im Zweifelsfall so runterfahren, dass du in der Lage bist, klarer, optimistischer oder pragmatischer zu denken. Sie können nicht aus dir was machen, was nicht in dir steckt. Sie kitzeln was raus.

    Also mein Rat: nimm weiter deine Medikamente, vertrau darauf, dass du Freunde findest, die damit leben können, dass du eine Vergangenheit hast und Medikamente nimmst. Das wird denen egal sein. Lerne Vertrauen in soziale Bindungen und in dich selbst. Mach dein Studium, zieh das durch. Mach etwas aus dem, was an dir richtig super ist. Und dann wird sich vieles entwickeln. Wichtig für dich und dein Selbstwertgefühl ist ein Studium, das dir liegt. Mach das. Scheiss auf Dealen und die Sauferei, das isses nich wert. Komasaufen kostet irrsinnig Zeit, bis du wieder klar bist. Saufen und kiffen ist Scheisse für den Kopf. Reduzier das! Bringt dir nüscht.

    Und was diese Vorhaben der Prüfungsplane und Lernagendas angeht: wenn du merkst, dass du einem strikten Plan nicht folgst, dann wirf ihn weg. Versuche einen anderen Weg; für uns sprunghafte Menschen sind Pläne manchmal einfach nur Druckerzeuger, die uns hemmen. Finde heraus, was du am dringendsten lernen musst und leg einfach los. Scheiss auf Pläne. Wenn du eher chaotisch lernst, dann ist das so. Hauptsache du lernst.

    Alles Gute!
    Geändert von cocolores ( 1.07.2013 um 21:33 Uhr)

  4. #4
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Interessiert/Eigenverdacht auf ADHS / ADS
    Forum-Beiträge: 5

    AW: diagnostizierte Psychose + ADHS (Eigenverdacht) bitte um Ratschläge

    Erstmal vielen Dank für eure Antworten,

    ich muss etwas ergänzen. Seitdem ich meine Psychose habe, trinke ich nurnoch sehr selten Alkohol.
    Mit dem Cannabis habe ich auch abrupt aufgehört, wegen meiner Krankheit, schon vor über einem Jahr.
    Das mit dem Dealen ist auch schon einige Jahre her, nach einer Anklage, aus der ich gerade noch so rausgekommen bin
    mit einem Freispruch habe ich das komplett sein gelassen.

    Seitdem ich mein eigenes Auto habe, ungefähr seit 5 Wochen, trinke ich noch weniger Alkohol, fast nie, ab und
    an mal ein kleines Bier, das war es dann aber auch.

    Komasaufen und Kiffen war in meiner Jugend bis frühes Erwachsenenalter. Das ist Geschichte.

    Ich bin auch parallel gerade am lernen, meine letzten beiden Prüfungen vom Studium stehen diese Woche an.
    Ab Donnerstag, also nach der letzten Prüfung werde ich das Medikinet absetzen auf Rat von meinem Arzt.

    Danach habe ich etwas Zeit um auszuspannen. Mein Studium ist schon fast zu Ende, ich muss nurnoch einmal umziehen,
    um meine Bachelor Arbeit zu schreiben.

    Gruß,
    Monk

  5. #5
    cocolores

    Gast

    AW: diagnostizierte Psychose + ADHS (Eigenverdacht) bitte um Ratschläge

    Das klingt prima.

    Wie sehen deine weiteren Pläne aus?

  6. #6
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Interessiert/Eigenverdacht auf ADHS / ADS
    Forum-Beiträge: 5

    AW: diagnostizierte Psychose + ADHS (Eigenverdacht) bitte um Ratschläge

    Bachelor Arbeit schreiben, hab eine Firma in Ingolstadt gefunden, ist ein Konstruktionsbüro für Audi.

    Danach werde ich wahrscheinlich bei einem großen Hersteller für Schienenfahrzeuge anfangen zu arbeiten, Bewerbungsgespräch Nummer 1 war schon, das zweite folgt demnächst.

  7. #7
    cocolores

    Gast

    AW: diagnostizierte Psychose + ADHS (Eigenverdacht) bitte um Ratschläge

    Cool, ich fahre Audi

    Was deine Frage angeht, ob du ADHS hast: im Moment ist sicher vieles von den Medikamenten überlagert und auch hinsichtlich einer Psychose (eine Freundin von mir leidet daran auch) sticht dieses Problem wahrscheinlich erstmal die ADHS.

    Ich würde mir an deiner Stelle einen Termin in einer ADHS-Beratungsstelle geben lassen. Wenn du selfmade einen Test im Internet machst, kannst du eventuell nicht gut differenzieren, was genau an deinem Denken und Verhalten nun der ADHS wirklich zuzuschreiben ist. Gerade wenn du noch andere Probleme hast und bereits Psychopharmaka nimmst, sind die Übergänge fliessend. Einiges passt, anderes nicht; und wiederum anderes wird in der eigenen Wahnehmung oder in der von aussen manchmal verzerrt gesehen. Versuche Fachleute zu finden, die dir sagen können, wie du das eine vom anderen unterscheiden kannst, ob du weitere oder andere oder weniger Medikamente brauchst - oder ob das mit der ADHS vielleicht gar nicht so wichtig ist. Vergiss nicht, viele hier haben nicht studieren können mit dem ganzen Leidensdruck, den das mit sich bringt. Du hast es geschafft und darauf kannst du stolz sein.

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