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Diskutiere im Thema ADS und hypoaktiv im Forum ADS ADHS bei Erwachsenen
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Allgemeine Fragen, Antworten und Hilfe rund um ADHS bei Erwachsenen und ADS bei Erwachsenen
  1. #21
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 21

    AW: ADS und hypoaktiv

    minzi schreibt:
    Ich habe mal gelesen, dass es eigentlich nur das ADS gibt.

    Bei allen ist das Aktivierungsniveau grundsätzlich zu niedrig.

    Hyperaktive Ausprägungen entstehen durch den Wunsch,
    sich zu aktivieren. Man wird hibbelig, redet viel, verfällt in
    Aktionismus und wird dann belohnt durch eine höhere Aktivierung.
    Diese höhere Aktivierung ist also eine Belohnung auf das
    hyperaktive Verhalten und wird deshalb wiederholt und automatisiert.

    Hypoaktive Ausprägungen entstehen durch weiteres
    Runterfahren der Aktivierung. Vor allem z.B. bei Frust,
    bei Anforderungen, wo befürchtet wird, dieser nicht
    standhalten zu können.
    Dieses Runterfahren kann man sogar über Blutdruckmessung testen
    und passiert beiden Ausprägungen.
    Misst man den Blutdruck von Kindern mit und ohne ADS
    wird man feststellen, dass es vor schwierigen Aufgaben bei
    Kindern mit ADS zu einer signifikanten Blutdruckabsenkung
    kommt. Dadurch sinkt deren Aktivierung nochmals und es
    kommt nicht zu einem belohnenden Effekt bei der Lösung
    der Aufgabe. Sie fühlen sich schlecht und beziehen dies auf
    das Lernen und lernen dadurch, dass es keinen Spaß macht.

    Also träume ich lieber oder werde Klassenclown.
    Ich denke nicht, dass Hyperaktivität oder Hypoaktiviät durch einen Wunsch entsteht so oder so zu sein. Ich habe mal gelesen (leider habe ich die Quelle nicht mehr gefunden), dass bei hyperaktiven Menschen noch ein Hirnareal überaktiv ist (im Gegensatz zum hypoaktiven Mensch).

    Ein Beleg dafür ist auch, dass man schon als Kind/Baby entweder hyperaktiv oder hypoaktiv ist... (oder beides bei einer Mischform).

    Ich selbst bin hypoaktiv - mein Chef dagegen hyperaktiv. Wenn wir über unsere Erfahrungen sprechen, dann sind diese wirklich oft sehr ähnlich - so rein vom Gefühl her: Also das Getriebensein, diese innere Unruhe, der Sinn nach Abwechslung...



    Wenn ich meinen Chef so beobachte, dann denke ich manchmal, dass seine Unaufmerksamkeit einfach geringer ist, das heißt sein Aktivitätslevel ist immer sehr hoch (auch durch rauchen, Kaffee trinken, Impulsivität). Das ist vielleicht damit vergleichbar, wie wenn ein hypoaktiver die ganze Zeit den Gang hoch und runter läuft ... das hilft ja den meisten beim Konzentrieren... (ähnlich wie Sport) ... der Körper/das Gehirn/der Kreislauf ist einfach auf einem höheren Aktivitätslevel...

    Diesen Aktivitätslevel erreiche ich auch, wenn der Druck (Zeit, Geld, Aufgabenpensum...) zu groß wird... der Vorteil gegenüber meinem Chef ist dann, dass ich ruhiger bin und nicht so nervös (ich rauche dann z.B. nicht 4 Zigaretten pro Stunde)...

    Insgesamt ein ganz witziges Gespann, denk ich

  2. #22
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 21

    AW: ADS und hypoaktiv

    minzi schreibt:
    Ich habe mal gelesen, dass es eigentlich nur das ADS gibt.

    Bei allen ist das Aktivierungsniveau grundsätzlich zu niedrig.

    Hyperaktive Ausprägungen entstehen durch den Wunsch,
    sich zu aktivieren. Man wird hibbelig, redet viel, verfällt in
    Aktionismus und wird dann belohnt durch eine höhere Aktivierung.
    Diese höhere Aktivierung ist also eine Belohnung auf das
    hyperaktive Verhalten und wird deshalb wiederholt und automatisiert.

    Hypoaktive Ausprägungen entstehen durch weiteres
    Runterfahren der Aktivierung. Vor allem z.B. bei Frust,
    bei Anforderungen, wo befürchtet wird, dieser nicht
    standhalten zu können.
    Dieses Runterfahren kann man sogar über Blutdruckmessung testen
    und passiert beiden Ausprägungen.
    Misst man den Blutdruck von Kindern mit und ohne ADS
    wird man feststellen, dass es vor schwierigen Aufgaben bei
    Kindern mit ADS zu einer signifikanten Blutdruckabsenkung
    kommt. Dadurch sinkt deren Aktivierung nochmals und es
    kommt nicht zu einem belohnenden Effekt bei der Lösung
    der Aufgabe. Sie fühlen sich schlecht und beziehen dies auf
    das Lernen und lernen dadurch, dass es keinen Spaß macht.

    Also träume ich lieber oder werde Klassenclown.
    Ich denke nicht, dass Hyperaktivität oder Hypoaktiviät durch einen Wunsch entsteht so oder so zu sein. Ich habe mal gelesen (leider habe ich die Quelle nicht mehr gefunden), dass bei hyperaktiven Menschen noch ein Hirnareal überaktiv ist (im Gegensatz zum hypoaktiven Mensch).

    Ein Beleg dafür ist auch, dass man schon als Kind/Baby entweder hyperaktiv oder hypoaktiv ist... (oder beides bei einer Mischform).

    Ich selbst bin hypoaktiv - mein Chef dagegen hyperaktiv. Wenn wir über unsere Erfahrungen sprechen, dann sind diese wirklich oft sehr ähnlich - so rein vom Gefühl her: Also das Getriebensein, diese innere Unruhe, der Sinn nach Abwechslung...



    Wenn ich meinen Chef so beobachte, dann denke ich manchmal, dass seine Unaufmerksamkeit einfach geringer ist, das heißt sein Aktivitätslevel ist immer sehr hoch (auch durch rauchen, Kaffee trinken, Impulsivität). Das ist vielleicht damit vergleichbar, wie wenn ein hypoaktiver die ganze Zeit den Gang hoch und runter läuft ... das hilft ja den meisten beim Konzentrieren... (ähnlich wie Sport) ... der Körper/das Gehirn/der Kreislauf ist einfach auf einem höheren Aktivitätslevel...

    Diesen Aktivitätslevel erreiche ich auch, wenn der Druck (Zeit, Geld, Aufgabenpensum...) zu groß wird... der Vorteil gegenüber meinem Chef ist dann, dass ich ruhiger bin und nicht so nervös (ich rauche dann z.B. nicht 4 Zigaretten pro Stunde)...

    Insgesamt ein ganz witziges Gespann, denk ich

    Was mir dabei auch noch einfällt. Mein Chef weiss auf eine geschickte Art mein Helfersyndrom (auszu)nutzen. Er weiss nämlich ganz genau, dass ich dann keine Aufmerksamkeitsprobleme mehr habe...

  3. #23
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose seit Kindheit
    Forum-Beiträge: 36

    AW: ADS und hypoaktiv

    Ich glaube aucheher das es immer eher was dazwischen ist je nach gefühlslage auch ich glaube da steckt echt ne menge dahinter viele faktoren
    bevor ich ritalin bekommen habe war ich z.b. auch eher hyper nach behandlung dann hypo und nun bricht des hyper ab und an mal aus aus vielen unterschiedlichen gründen
    am stärksten wenn ich unrecht dpüre bzw. mich verarscht fühle gab auch schon blutdruck probleme deswegen

    mfg Para

  4. #24
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 38

    AW: ADS und hypoaktiv

    Ich war schon immer ein Träumer und eben dementsprechend schlecht in der Schule. Meine verkopfte leicht ablenkbare und verträumte Art hat mich fast meine Gesamte Schulzeit behindert. Erst jetzt seit ca. 1 Woche wurde mir auf den Rat meines Arztes Medikinet adult 20 mg verschrieben und auch wenn dass noch nicht lange ist, ist es für mich ein Unterschied wie Tag und Nacht.
    Abgesehen davon dass ich seit dieser kurzer Zeit in der Lage bin endlich Schultechnisch mal etwas zu zufrieden mit mir selbst bin, bin ich auch innerlich wesentlich ruhiger und geordneter ohne diese nerfigen gedankensprünge. Außerdem bin ich nicht mehr so Verspult und Vergesslich! (vorallem dass hat mich schon seeehr of in schwirigkeiten gebracht)

    Ich hätte an euch noch 2 dringende Fragen wenn dass okay ist.

    1. Ich habe heute morgen um 7 eine Kapsel und später um ca. 9 weil ich vergessen habe dass ich schon morgends nach dem Frühstück eine genommen habe -.- war total panisch konnte aber noch nicht zum Arzt außerdem würde ich mir total dämlich vorkommen wieder als "der vergessliche" dazustehen. Und die doppelte dosis ist hier halt kein Witz! Ich war ersteinmal etwas überfokusiert aber dann wurde es normal. Kann dass folgen haben im sinne von schlechtem befinden oder wird es mein Arzt rausfinden dass ich schussel einmal dass doppelte genommen habe?

    2. erwartet mich wärend meiner Therapie regelmäßige ne Blutabnahmen werde da immer total panisch und ängstlich, mir hat die vor Therapiebeginn schon gereicht -.- ich frage weil ein kumpel meinte dass der verschreibende Arzt dass Blut öfters kontrolliert (auf was auch immer soll ja keinen spiegel aufbauen) : / wollte der mich nur ärgern oder trifft dass zu?



    Wer Rechtschreibfehler findet darf sie behalten

  5. #25
    Wohnt hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Ärztliche Verdachtsdiagnose auf ADHS /ADS
    Alter: 34
    Forum-Beiträge: 1.197

    AW: ADS und hypoaktiv

    ich würde schon deinem Arzt sagen das du die doppelter Dosis genommen hast, er weiß doch das man bei ADS vergesslich ist, würde mir auch passieren. Ist ja nicht schlimm. Aber ich weiß was du meinst.

    am besten schreibst du dir nen Plan wann du eine einnimmst, und streichst immer das weg, was du gerade eingenommen hast, nur mal so als Tipp.

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