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Diskutiere im Thema Habt ihr Vorteile durch ADHS? im Forum ADS ADHS bei Erwachsenen
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Allgemeine Fragen, Antworten und Hilfe rund um ADHS bei Erwachsenen und ADS bei Erwachsenen
  1. #301
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 52
    Forum-Beiträge: 3.798

    AW: Habt ihr Vorteile durch ADHS?

    KontrollJOY schreibt:
    Oder reisen wir 200 Jahre in die Vergangenheit. Zu der Gesellschaft, die damals vorherrschte. Damals gab es noch kein ADHS. Gab es nicht? Aber das hat es doch immer schon gegeben! Ja, aber es wurde nirgendwo in keinem Katalog als Krankheit/Störung/Syndrom festgehalten. Und die Bezeichnung Aufmerksamkeitsdefizitsyndrom hat es damals auch noch nicht gegeben. Also gab es keine an "ADHS Erkrankte".
    Wo ist denn da jetzt die Logik?
    Weil man eine Krankheit nicht kennt, bzw. noch nicht definiert hat, gibt es keine Erkrankten ... ja nee is' klaar ...
    Als es die Definition Krebs noch nicht gab, ist auch keiner an Krebs erkrankt und gestorben?
    Und bis 1882 ist auch keiner an Tuberkolose gestorben, weil erst da Robert Koch das Tuberkel-Bazillus entdeckt und beschrieben hat ...

    Du widersprichst Dir selbst im gleichen Satz, ... "Ja, aber nein" ... "Ja hat es schon gegeben, aber es wurde ja nicht katalogisiert, also hat es das nicht gegeben" ...
    Faszinierende (Un-) Logik .

    Auch vor 200 jahren gab es mit Sicherheit schon ADHS, aber die Tatsache, dass man davon nichts wusste und auch die Tatsache, dass sie in dem damaligen Umfeld nicht im gleichen Maße auffiel, bzw. mit Betroffenen vielleicht ganz anders umgegangen wurde, bedeutet nicht, dass es sie nicht gab.
    Alles andere wäre unlogisch.

    Zu glauben, dass es z. B. in China weniger ADHS gäbe als hier, ist ein Irrglaube.
    Nur wird da möglicherweise auf der Basis eines unterdrückenden totalitären Staates einiges anders sein.
    Da wird man dann eben gezwungen oder weggesperrt.
    Zwang und Angst ... und schon fällt sowas nicht mehr auf, also gibt es das dort auch nicht.
    Ganz faszinierende Logik, wirklich

    Es gibt übrigens auch chinesische Studien über ADHS, und die werden sich wohl kaum Betroffene importieren ...


    Ich hab in diversen anderen Thread, mit ähnlichem Thema wie hier (das kommt doch immer wieder auf ) auch schon mehrfach von einer Langzeitstudie geschrieben, die ein deutscher Wissenschaftler regelmäßig seit etlichen Jahren durchführt und im Rahmen derer er für das Europäische Parlament alle zwei Jahre die Verläufe von psychischen Erkrankungen in ganz Europa erfasst und dort vorstellt.
    Diese Studien, die zu den größten europaweit gehören, und in denen auch ADHS enthalten ist, zeigen regelmäßig über deng esamten bislang erfassten Zeitraum eine Prävalenz von konstant 5%.
    Nicht ein Prozent Abweichung in einem Zeitraum von, ... waren etws über 10 Jahre (klar, keine 200 Jahre, aber die Veränderungen müssten auch über diesen Zeitraum sichtbar sein, so es sie gäbe)
    Irgendwo habe ich das mal genauer beschrieben, kurz gesucht und unter anderem hier gefunden .
    EDIT: Besonders der blau markierte Text ist lesenswert, denn da geht es auch darum, dass man sich heute auch einfach traut, über seine Probleme zu reden und sich auch trauen darf.
    Vor 75 Jahren hat sich auch keiner getraut, eine psychische Erkrankung, gleich welcher Art zuzugeben ... warum wissen wir wohl alle.
    NOCHNEDIT Und vor 100 Jahren wurden Kinder noch mit dem Rohrstock diszipliniert (=gezüchtigt) ... aber ist das 'ne Alternative zur Medikation?


    KontrollJOY schreibt:
    Diese beiden Beispiele sollen verdeutlichen, was ich meinte mit, die Gesellschaft entscheidet, was als krank oder behindert eingestuft wird.
    Ich hab das durchaus verstanden, aber das machts nicht richtiger und auch nicht logischer .

    Und wie gesagt zeigten meine Beispiele genau dassselbe auf, nämlich dass die Symptome einer Erkrankung in einem bestimmten Umfeld Beeinträchtigungen darstellen, in einem anderen nicht.
    Im Grunde sind Deine Beispiele nur das gleiche wie die meinen, kein Unterschied.

    Das macht es ja so kompliziert.
    Wie gesagt, mit einer Farbsehstörung kann ich problemlos in vielen Berufen arbeiten, ohne dass mich diese Beeinträchtigung auch nur im geringsten stört oder sie Probleme verursacht.
    In einem Farblabor oder einem anderen Beruf, in dem es sehr auf das richtige Farbensehen ankommt, können meine Beeinträchtigungen fatal sein.

    Aber die Tatsache, dass meine Farbsehstörung in einem bestimmten Umfeld nicht auffällt, ändert nichts daran, dass sie vorhanden ist.
    Und wenn ADHS vor 200 Jahren nicht in dem Maße zu Beeinträchtigungen geführt hat, wie das heute der Fall ist, dann ändert das ebenfalls nichts daran, dass sie schon damals vorhanden war.
    In der Tat wäre sie aber nicht als Beeinträchtigungen und Leiden erzeugende Krankheit definiert.

    Aber es ist nicht die Gesellschaft, die etwas entscheidet, es ist das Umfeld, welches dazu führt.
    Und es ist einfach die natürliche Entwicklung, welche dazu führt, dass diese schon seit je her vorhandene Störung nun auch zu Beeinträchtigungen führt ... aber es ist keine "Entscheidung".
    Das mag einem als Wortklauberei vorkommen, aber dazwischen liegen gewaltige Unterschiede.

    Mag sein, dass Du es anders meinst, aber die Formulierung ist irreführend.

    Ich hab schon zu oft gehört und hier gelesen, dass ja die ach so böse Gesellschaft Schuld daran trägt, dass wir als krank betrachtet werden ...
    Das ist schlicht falsch.
    Die Gesellschaft hat sich entwickelt, aus sich selbst heraus und dieser Prozess ist fortlaufend.
    Und das ist in der gesamten Natur, egal wohin man schaut, nicht anders.

    Und was zählt, leider, ist das Hier und Jetzt, nothing else, nur darauf kommt es an.
    Ob ADHS vor 200 Jahren keine Probleme bereitet hat (was ich arg bezweifle), ist vollkommen akademisch und belanglos.
    Hier und Heute tut sie das und das bei vielen Betroffenen so stark, dass man ihnen zubilligt, dadurch beeinträchtigt zu sein und dass sie (oder andere) darunter leiden.
    Geändert von Fliegerlein ( 9.07.2013 um 19:55 Uhr) Grund: Edit und NochnEdit hinzugefügt

  2. #302
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 52
    Forum-Beiträge: 3.798

    AW: Habt ihr Vorteile durch ADHS?

    KontrollJOY schreibt:
    Ich habe das Beispiel Kreativität aus mehreren Büchern über ADHS. Und das war nicht das persönliche Empfinden der Betroffenen, sondern die Einschätzung der Autoren/Therapeuten.
    Da muss man immer auch betrachten, welche Art von Büchern das sind.
    Diese, fachlich nicht zutreffende, Äußerung findet man vielen "Tradebooks" (mir fällt der deutsche Name mal wieder nicht ein), also (Selbsthilfe-) Büchern für Betroffene.
    Das hat auch einen gewissen therapeutischen Hintergrund.
    Da würde ich lieber der Fachliteratur vertrauen, welche Studien und wissenschaftlich fundierte Untersuchungen wiederspiegeln.

    (was btw. nichts mit äußerer Autorität zu tun hat, sondern schlicht mit nachweisbaren, reproduzierbaren und validen Fakten, auch unter der Betrachtung des Umstandes, dass Erkenntnisse der Wissenschaft ebenfalls Änderungen unterworfen sind. Je mehr man forscht, desto mehr erfährt man.
    Wollte das nur nebenbei anmerken, da auch ich ein Freund der Wissenschaft bin ...).

  3. #303
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 39
    Forum-Beiträge: 266

    AW: Habt ihr Vorteile durch ADHS?

    Hallo KontrollJOY,

    als ich meinen Beitrag verfasst habe, hatte ich ehrlich gesagt gar nicht mehr im Kopf, wer den Begriff Kreativität benutzt hatte. Auch habe ich nicht behauptet, dass du davon ausgehst, dass alle ADHSler kreativ seien.

    Mit deiner Annahme, dass ich nicht alle ADHSler kenne, liegst du ganz richtig. Wenn du aber mit diesen Umstand versuchst meine These zu entkräften, dass nicht alle Betroffenen kreativ sind, muss ich dir dieselbe Frage stellen: Woher weißt du, dass ADHSler grds. kreativ sind? Hast du alle kennengelernt?

  4. #304
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 55
    Forum-Beiträge: 50

    AW: Habt ihr Vorteile durch ADHS?

    @ Fliegerlein


  5. #305
    Lysander

    Gast

    AW: Habt ihr Vorteile durch ADHS?

    Ich zweifle an der These, dass ADS vor zweihundert Jahren nicht zu Beeinträchtigung führte. Damals gab es ebenfalls erhebliche gesellschaftliche Zwänge. Ich erinnere an "Aus dem Leben eines Taugenichts" von Eichendorff (1826) oder an den Struwwelpeter, Hoffmann (1845).

  6. #306
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 52
    Forum-Beiträge: 3.798

    AW: Habt ihr Vorteile durch ADHS?

    Lysander schreibt:
    Ich zweifle an der These, dass ADS vor zweihundert Jahren nicht zu Beeinträchtigung führte. Damals gab es ebenfalls erhebliche gesellschaftliche Zwänge. Ich erinnere an "Aus dem Leben eines Taugenichts" von Eichendorff (1826) oder an den Struwwelpeter, Hoffmann (1845).
    Das denke ich auch.
    Und wenn sie nicht sichtbar waren, dann gewiss nicht selten auch, weil eben ganz andere Formen der "Disziplinierung" üblich waren ...

    Mein Vater ist in den Vierziger jahren auf dem Land aufgewachsen ... und auch da gab es schon ganz beträchtliche Probleme ...
    Woher die kamen, das hat er erst vor ein paar Jahren, kurz vor seinem Tod erfahren, über meine Diagnose ...
    Und sowohl er, als auch ich und garantiert auch der Rest der Familie, also meine Mutter und Bruder, hätten was drum gegeben, wenn das damals schon alles bekannt gewesen wären ... das hätte uns allen so einiges erspart ...

    Und auch ich glaube, dass das auch vor 200 Jahren nicht anders war.
    Nur kannte man es nicht, konnte es nicht zuordnen und helfen.
    Im Gegensatz zu heute.

  7. #307
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose seit Kindheit
    Forum-Beiträge: 4.257

    AW: Habt ihr Vorteile durch ADHS?

    1745 haben sich Ärzte schon den Kopf zerbrochen was man gegen ADHS machen kann - und 400 v Chr sind Eltern schon an ihren ADHS-Kindern verzweifelt. Neu ist das nicht.

    Auch in archaischen Gesellschaften macht ADHS Probleme. Und hat ca 5% Prävalenz.

    ADHS hat nichts mit der Gesellschaft zu tun.


    ---
    Zwischen Angel und Tür: Per Telefon und Tapatalk.

  8. #308
    Chaoprinzessin

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 46
    Forum-Beiträge: 12.426

    AW: Habt ihr Vorteile durch ADHS?

    Hallo alle,

    @ Creatrice:

    @mj

    Aber ich glaube das ist wirklich deine subjektive Wahrnehmung, die (vllt durch bestimmte Umstände?) etwas verschoben ist. Ich finde an Ion´s Aussagen nichts arrogantes. Eher reagierst du darauf sehr stark, warum auch immer. Wie schon Vorredner sagten, eine Untermauerung mit Studien ist doch nichts arrogantes, sondern lediglich ein fundiertes Wissen was mit rangezogen wird. Und über Wortwahl, solange sie nicht WIRKLICH anstössig ist, sollte man doch hinweg sehen können.......


    Übrigens haben viele auch mit dem "Ich" ein Problem, denn mir hat man als Kind z.B. beigebracht nicht so viel "Ich" zu sagen. das hatte bei meinen Eltern immer was von Egoismus. Du siehst, es gibt viele Gründe, warum sich wie jmd ausdrückt...... aber solange es im Rahmen ist, sollte man eben auch mal ein bisschen von der eigenen Wahrnehmung Abstand nehmen können.
    Danke für dein feed-back! Ok, wenn du anders sieht, dann liegt es auch an mich. Wegen das "ich", da werde ich im kopf behalten dass es fèr einigen schwierig ist.

    Ja, wieder ist interessant dass einigen anders wahrnehmen als ich.

    Dann werden hinweg sehen: irgendwie habe ich mich über beiträgen von IonTychi genervt und statt ihm pauschal zu antrworten, wollte ich besser analysieren welche sätzen mich so reagieren lassen, reden um zu schauen was kommt. Es ist etwas dass mich immer wieder hilft und feed-back helfen mich auch dann einiges zu sortieren.

    über wortwahl, kann ich schon hinüber sehen, aber wenn ich mich dauernd um jemand nerve, will ich selber mich doch klarheit schaffen, was da los geht. Es geht bei mich wirklich ehe darum, zu schauen und darüber reden, was bei mich los ist, als sagen was Ion Tichy "falsch" macht. Es wirkt nun auf eine art auf mich.

    Sonst an alle:

    Ich bin einfach erstaunt dass belegt war dass ADSler nicht mehr kreativ sind als stinos... Also, ich galt schon als kind, kreativ zu sein, im sinn, viele ideen zu haben. Dazu hatte ich gerne gezeichnet und gebastelt und heute noch, bin ich gerne handwerklich und sprèdele von ideen... Aber eben, sprüdeln von ideen, kann ich, aber der umsetzung ist etwas anders...

    Manchmal habe ich der eindruck, die einzige (nicht ganz) so zu sprüdeln, aber es kann auch sein, dass ich mehr als stinos, sage was mich gerade in sinn kommt, ohne mal zu überprüfen ob es sinn macht...

    Dass stinos kreativ sein können, glaube ich auch! Sie haben auch ideen, und ich habe manchmal der eindruck, wenn sie manchmal weniger sprüdeln als ich, dass ich weiter gehen im sortieren, abwägen, überprüfen... Ich bin schon weiter, an die nächste idee... naja, so bringt es micht nicht weit. Mit der zeit lerne ich meine ideen zu sortieren und einige konkret zu umsetzten.

    Könnte auch sein dass immer wieder mit missgeschickt konfrontiert zu werden, auch die improvisationvermögen fördert? Also, viel ideen haben, weil wir eben nicht planen können...

    Wegen authetisch: lügen kann ich nicht gut... Aber es liegt vielleicht auch an meine erziehung. Kann ehe bedeuten (so sehe ich), dass aus impulsivität, ADSler mehr sagen was sie denken, aber nicht immer auf der richtige art und die richtige sachen... Wegen lügen: ich kann mich vorstellen dass einigen es gut üben um ihre fehler zu verstecken, von umfeld... Auch eine art von kompensation...

    lg

  9. #309
    Lysander

    Gast

    AW: Habt ihr Vorteile durch ADHS?

    Die ständige Suche nach einem neuen Kick, kann dazu führen, dass man immer wieder neue Dinge beginnt, sie aber sehr oft nicht beendet.
    Ich vermute, dass ADSler alles mögliche ausprobieren. Das kann man als Kreativität ansehen, jedoch kann man das auch anders beleuchten.

  10. #310
    Chaoprinzessin

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 46
    Forum-Beiträge: 12.426

    AW: Habt ihr Vorteile durch ADHS?

    Hallo alle,

    Wegen die "gesellschaft die bestimmt wann man krank ist". Vor meine diagnose, war meine leidendruck, da und sicher auch mein ADS... Aber ich hatte keine diagnose und daher, galte ich nicht offiziel als krank, obwohl ich darunter gelitten habe. So fasse ich wörter von kontrollJOY.

    Vielleicht galt meine ablenkbares Oma als "kommisch", aber nicht als krank...

    Seit ich der diagnose habe, ist nun auch offiziel und ich fühle mich auch irgendwie anerkannt in meine schwierigkeiten und kann auch einfach sagen: "ich habe ADS", was angenehm ist.

    Es ist auch so, dass es diagnosekrierium gibt für ADS... Sie sind auch irgendwie bestummen worden, damit wer diese kriterien erfühlt hat ADS. So verstehe ich.

    Dann kann auch sein, dass jemand keine diagnose bekommt und doch leidet...

    Dann bin ich einverstanden dass der leidendruck mit der umfeld zu tun hat... Aber es ist auch die gesellschaft die irgendwie etnscheidet, wann gilt eine bestimmte leiden als krankheit... Als beispiel: Lange galt eine trauerphase nach der verlust der partner als normal und gar nicht krankhaft. Dabei hat der mensch doch gelitten. Jetzt wird in neue DSM eine name bekommen... Ich habe nichts dagegen dass es dafür eine diagnose gibt. Nun ist die umgang damit entscheidet: Wie hilft man der betroffenen?

    @ Lysander: ich finde deine letzte beitrag interessant... Ja, so sehe ich auch.

    lg

    - - - Aktualisiert - - -

    Hallo Fliegerlein,

    Da muss man immer auch betrachten, welche Art von Büchern das sind.
    Diese, fachlich nicht zutreffende, Äußerung findet man vielen "Tradebooks" (mir fällt der deutsche Name mal wieder nicht ein), also (Selbsthilfe-) Büchern für Betroffene.
    Das hat auch einen gewissen therapeutischen Hintergrund.
    Da würde ich lieber der Fachliteratur vertrauen, welche Studien und wissenschaftlich fundierte Untersuchungen wiederspiegeln.

    (was btw. nichts mit äußerer Autorität zu tun hat, sondern schlicht mit nachweisbaren, reproduzierbaren und validen Fakten, auch unter der Betrachtung des Umstandes, dass Erkenntnisse der Wissenschaft ebenfalls Änderungen unterworfen sind. Je mehr man forscht, desto mehr erfährt man.
    Wollte das nur nebenbei anmerken, da auch ich ein Freund der Wissenschaft bin ...).
    Ich mag beides lesen, aber suche mich auch was mich wirklich hilft. Was wissenschaftler sagen ist sicher nicht falsch, aber an therapeuten die viel betroffenen geholfen haben, habe ich auch vertrauen. Es sind 2 wegen um wissen zu kommen und beide gelten für mich.

    Ja, meine satz wegen autoritäten war heftig . Ich konnte nicht so richtig rüberbringen, was wirklich meine gedanke war, aber lasse ich es jetzt mal ruhen...

    lg

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