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Diskutiere im Thema LIEBE, was ist das für dich? im Forum ADS ADHS bei Erwachsenen
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  1. #51
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Interessiert/Eigenverdacht auf ADHS / ADS
    Forum-Beiträge: 499

    AW: LIEBE, was ist das für dich?

    Ja verliebt sein... da habe ich so ein sonniges Gefühl im Bauch gehabt und mein Mann schon fast eine Aura - ich mag spiritistische Deutungen nicht, aber so sah das Gefühl schon aus... das ist aber 12 Jahre her. Seit dem habe ich es immer mal wieder gespürt - mal stärker mal schwächer, bei meinem Mann, bei meinen Kindern, allerdings auch bei Orten und Tätigkeiten. Liebe ist für mich das "Eins-Sein" mit einer Situation und das dabei vollkommene Wohlfühlen.

    Was meine Äußerungen dieser Gefühle betrifft...

    S3a schreibt:
    Ich habe neulich mal ein paar sehr schöne Ansätze aus der gewaltfreien kommunikation übernommen
    - der ansatz ist, das liebe fär alle etwas anderes ist. ....
    Denn es zwingt und, viel genauer zu umschreiben, welche bedürfnisse da angesprochen und erfüllt werden. Und das bedürfnis was jeweils dahinter steht, ist bei vielen menschen unterschiedlich.
    Das habe ich nicht unbedingt von Marshall B. Rosenberg (dem Seine Bücher sind aufgrund von Selbstbeweihräucherung unlesbar... oder meinst du andere Autoren die über GFK schreiben?!?!) gelernt, sondern schon von Friedemann Schulz von Thun und Paul Watzlawick.
    Aber es ist schwer sich an die Umsetzung zu gewöhnen - macht meine Kommunikation weniger flüssig und mich noch ungeduldiger .

    Aber ich finde es auch besser als "ich hab dich lieb" mal zu sagen " es hat mir gefallen zu sehen, wie du dich heute amüsiert hast und so offensichtlich viel Spass hattest - dein Lachen bringt mir viel Freude". Darauf reagieren meine Kinder auch viel positiver als auf "Hab dich lieb" und sie nehmen diese Art der Kommunikation auch für sich an, was mir hilft ein gutes Feedback für mein Verhalten zu bekommen.

  2. #52
    S3a


    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 51

    AW: LIEBE, was ist das für dich?

    Ich muss gerade schmunzeln, ich habs bei rosenberg nie über 10 seiten hinaus geschafft*g*
    ich les eher kreuz und quer - die ansätze gefühle zu umschreiben habe ich aus einem youtube video.
    da war ein netter junger mann, der aus einem rosenberg-interview vorgelesen hat.
    nachdem ich die ersten lachanfälle hinter mich gebracht habe (ich muss das video nochmal raussuchen, der typ war echt zum schiessen) ... Weil die darbietung irgendwie sehr...aehm...gestelzt war konnte ich da einige nette gedanken von rausnehmen für mich.
    ich sehe sowas immer wie ein buffet: ich pick mir raus was ich passend finde und mir schmeckt, den rest lass ich dann liegen...

  3. #53
    S3a


    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 51

    AW: LIEBE, was ist das für dich?

    Dahaaa, ich habs wieder gefunden. aber vorsicht - man muss in der lage sein irgendwann mit dem lachen aufzuhören und das was der herr da sagt aufzunehmen:
    GFK in Beziehungen (1) - YouTube

  4. #54
    LAX


    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose seit Kindheit
    Forum-Beiträge: 200

    AW: LIEBE, was ist das für dich?

    S3a schreibt:
    Lax: ich finde es toll das du gleichberechtigung forderst.
    das geht in unserer gesellschaft leider sehr schnell unter, da wir alle in diversen rollen festsitzen.
    ich würde das direkt in in ruhe kommunizieren
    - was du hier beschreibst ist ja eher ein problem der arbeitsaufteilung.
    imho können da beide von einer ruhigen aufteilung und klärung profitieren.

    ich selbst bin jemand der gerne schwer mit anpackt und die klassische rollenverteilung nicht mag.
    faktisch ist das meistens kein problem das ich mit anpacke.
    andersherum wird aber erwartet das ich die *frauentypischen* arbeiten selbstverständlich übernehme
    - da gehe ich dann auf die barrikaden.
    Die emanzipation zeigt in unserer gesellschaft manchmal - nicht immer - verquere züge. Frauen sollen bitte alles auch machen, aber nicht in gleichwürdiger Teilung, sondern oft als *zusatz*
    ich kenne so viele frauen, die müssen alleine den haushalt stemmen, und sollen bitte auch beruflich mit anpacken, und dann am besten noch beim renovieren helfen. Dann muss ich schlucken - gleichberechtigung heisst nicht das frauen AUCH hart mit anpacken können, sondern das die Arbeit gerecht verteilt wird, den unterschiedlichen fähigkeiten entsprechend.

    das bedeutet dann im gegenzug das ein mann, der von mir genauso einsatz beim renovieren erwartet, bitte auch seine hemden selber bügelt und das kloo mit putzt. Und das wenn ich auch arbeite zum broterwerb, die kinderbeutruung und hausarbeit mit auf den anderen part verteilt wird - so das der zeitliche einsatz beider parteien gerecht verteilt wird.

    ob dann nun die frau physisch schwer arbeiten WILL, das muss man unter sich klären
    - ich für meinen teil würde tausendmal eher speiss mischen und betonsäcke tragen als kloo putzen und hemden bügeln.
    aber wer erwartet, das ich hart mitarbeite, muss auch seinen scheiss helfen wegzuputzen
    hey,

    das mit Haushalt stämmen wäre bei meinem Modell (d.h. getrennte Wohnungen) kein Problem (jeder muss ja seinen eigenen machen und darf/kann sich zwar stören, wenn der andere seinen Haushalt schleifen lässt, aber Probleme entstehen dann keine...das ist nämlich meist das Problem IMHO: Frauen tun sich schwer den Haushalt mal liegen zu lassen (und meckern dann den Mann an, weil er es nicht für das wichtigste im Leben hält, das die Wäsche gewaschen, gesaugt, geputzt und die Küche aufgeräumt ist ^^ und fühlen sich verletzt, wenn man ihnen sagt: Jetzt sei mal net so Zwanghaft, schalt mal ab, chill, relax etc.)

    Anmerkung:

    Es gibt Haushaltstätigkeiten die mache ich dann und wann sogar gerne (mit Ausnahme von Putzen und Aufräumen) z.B. Kochen, Wäsche waschen und Aufhängen (mache ja schon seit Jahren meine eigene Wäsche) etc. aber es hat auch Dinge, die lasse ich liegen, weil ich sie net ausstehen kann (Aufräumen z.B.)

    Heißt:

    Ja, ich würde mir schon was im Haushalt zu tun finden - nur mag ich dieses Zwanghafte nicht d.h. die Bude muss aufgeräumt sein, es könnten ja jederzeit Gäste kommen (sorry, aber wer nicht hier sein will, wenn es net 100% ordentlich ist, der soll es bleiben lassen!), die Wäsche darf nicht mal ne Woche liegen (warum? - ich habe Klamotten für 2 Wochen ohne Probleme d.h. wo ist das Problem wenn ich mal nicht Wasche?), die Küche ist nicht 100% sauber etc.

    Sowas würde bei mir zu Stress führen (d.h. ich würde hochgehen und mich streiten

    Mfg LAX
    ps: das Männer net im Haushalt helfen halte ich für ein Gerücht (!) - vor allem habe ich es anders gelernt...mein Dad wäscht vielleicht nicht, aber dafür Kocht er öfter, räumt Küche auf, Müll raus etc. (was ich auch gut finde, das andere ist doch so 50er Jahre d.h. der Typ geht Arbeiten und Frau schmeißt den Haushalt (und die evtl. vorhandenen Kinder)...dieses Modell ist aber spätestens dann totaler Müll, wenn Frau auch arbeitet (was ich heute als normal empfinde, denn wie kann Frau selbständig sein, wenn sie keinen Job und kein eigenes Geld hat?))

  5. #55
    S3a


    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 51

    AW: LIEBE, was ist das für dich?

    Ah okay, das mit den getrennten wohnungen hatte ich überlesen.
    ein guter ansatz, mein therapeut hat dazu mal ein buch geschrieben
    -living apart together (noyon)

    aber das die frauen immer die besonders ordentliche wohnung wollen, halte ich fär ne mär, bzw. Wenn überhaupt anerzogene standards.
    und wenn du ad(h) s hast als frau, dann ist das ne ganz beschissene sache
    - denn die gesellschaft will dir einreden, das haushalt und gestaltung wie bei *schöner wohnen* für dich natürlich zu sein hat.

    aber ich glaube da brauchen wir garnicht drum zu diskutieren, denn du bist anscheinend eines der seltenen exemplare gelebter echter gleichberechtigung, das finde ich toll - ist leider viel zu selten.
    das mit den getrennten wohnungen wird auch dann spätestens mit den kindern nicht mehr ganz so einfach.

    ...und wer sagt so Zwänge durch die gesellschaft existieren nicht:
    wenn was gefegt werden muss, die fenster nicht geputzt werden, was meint ihr wem man das dann sagt, in einer familie?!
    ich hab noch nie gehört das ein nachbar zu meinem mann gesagt hat: ihr habt den flurputztag vergessen oder
    die fenster müssten bitte wieder geputzt werden.
    die kommen ALLE i mer zu mir! Und das wo ich der chaot bin! Einfach nur weil ich zwei x gene habe!
    ... Ich sag da mittlerweile nur demonstrativ: ich gebs an meinen mann weiter, damit ers endlich mal putzt.
    die gesichter dann - gold wert!

    lg
    kati
    - die absolut relaxt im haushalt ist. Eventuell etwas zu relaxt

    edit: natürlich gehört arbeiten zum unabhängig sein. Faktisch ist es aber leider noch so, das viele frauen arbeiten UND den gesamten haushalt haben. Ih wünschte das wär nur einbildung, ist sicher regional auch verschieden, aber hier leider die norm. Ich halts so: ich arbeite worauf ich lust habe als freiberufler und habe so eine gewisse unabhängigkeit, und das was ich an mehrahrbeit im haushalt mache, weil man mann zu faul ist und nicht ganz zu unrecht sagt: er verdient das doppelte, also ist in seine arbeitszeit besser investiert lasse ich mir bezahlen. Als ganz normaler lohn, und mit extra rentenabsicherung. Denn das irre ist: viele frauen arbeiten im haushalt nicht nur wesentlich mehr als die männer, die kriegen nichtmal geld dafür, kein rentenanspruch-nix!
    Geändert von S3a ( 8.07.2013 um 14:24 Uhr)

  6. #56
    LAX


    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose seit Kindheit
    Forum-Beiträge: 200

    AW: LIEBE, was ist das für dich?

    hey

    das ist das Problem:

    1. Viele Männer haben noch das "alte" Rollenbild im Kopf (bzw. sie machen den Haushalt nur solange sie allein leben, weil es dann auch net anders geht - ausser Mama kommt ständig vorbei oder sie leisten sich eine Haushälterin/Putze)

    2. Frauen sind IMHO schon Zwanghaft was den Haushalt angeht (d.h. sie warten nicht bis der Mann das macht sondern machen es lieber gleich selbst und meckern dann drüber - nur weil es Männer halt meist z.B. wenig stört, wenn der Wäschekorb im Bad halb-voll ist d.h. gewaschen wird wenn die Kiste komplett dicht ist ^^ oder wenn das Waschbecken in der Küche dicht ist mit Sachen die Abgespült gehören etc.)

    3. Ja Gesellschaftlicher Zwang...Bah bin mitlerweile so weit, das ich das alles (inklusive dummer traditionen und stereotypen) ablehne

    4. Arbeit im Haushalt und Rentenversicherung? - Naja, auf der einen Seite verstehe ich, das "Hausfrauen" auch ein Anrecht auf eine Art "Belohnung" haben, auf der anderen Seite fände ich es Unfair, wenn reine Hausfrauen Geld (Rente) dafür bekommen das sie den Haushalt machen, wenn andere Frauen und Männer (vor allem Singles - mit und ohne Kinder) das nebenher machen und machen müssen (!) und dafür kein extra Geld kriegen d.h. schwierig das (vor allem sehe ich den Sinn einer reinen Hausfrau nicht...finde solche Frauen sinnlos und denke das sie auch ein wenig "Faul" sind, weil sie den ganzen Tag für Dinge zeit haben, die andere zwischen Tür und Angel erledigen müssen, weil sei arbeiten gehen (bzw. gehen müssen!) d.h. ich glaube das niemand eine reine Hausfrau benötigt - denn unser Haushalt hier im Haus meiner Eltern funzt ja auch und meine Stiefmum arbeitet auch und schafft es das zu machen was sie meint machen zu müssen (auch wenn sie auch ein wenig zwanghaft ist was den Haushalt angeht wie ich finde))

    mfg LAX

  7. #57
    S3a


    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 51

    AW: LIEBE, was ist das für dich?

    Hm, das mit dem haushalt nebenbei geht als single. Als alleinerziehender mit kind wirds zum Problem, und spätestens wenn da 4 leute zusammen sind und einer die Arbeit alleine machen soll, wirds dann doch zu einer recht ausfüllenden aufgabe.
    und haushalt als einzigen sinnzweck der Existenz - das verstehe ich persönlich auch immer nicht.
    ich habe schon Probleme damit überhaupt einen *sinn* in ständig wiederholender monotoner arbeit zu sehen, und neige dazu dann auch mal wirklich alle 5 gerade sein zu lassen und lieber was *sinnvolles* zu machen.

    haushalt wird ein job, wenn er dir quasi von anderen aufgebärdet wird - oder du ihn freiwillig übernimmst. Nehmen wir mal das klassische paar, oder so wie bei uns hier, die familie mit kindern, in der z.B. Die Frau deutlich geringer verdient als der Mann.
    meine persönliche wunschvorstellung wäre gewesen, arbeit gleichwürdig zu werten, unabhängig vom lohn die arbeitszeit als kriterium zu nehmen und das gerecht aufzuteilen. Ad fakto bedeutet das dann mit kleinen kindern, beide gehen arbeiten, optimalerweise in teilzeit(anders wirds je nach region mit der kinderbetreuung schwer, und ich lersönlich habe gar noch den anspruch meine kinder zumindest in teilen selbst begleiten zu wollen - bzw. Von meinem mann, der gleichwürdiger erziehungspartner ist) und mit ähnlichem einbringen sowihl in erziehung und betreuung der kinder, wie auch in haushalt und handwerklich anfallenden arbeiten. Soweit eine optimale vorstellung.
    schwierig wird es, wenn teilzeit in enem der berufe nicht möglich ist - gibt es leider noch häufiger, auch wenn sich da viel tut - und einer der parteien extrem mehr verdient als der andere und deutlich mehr stunden erwerbsarbeit schaffen muss. Dann stellt sich der familie die frage, ob es nicht besser ist, finanziell, wenn der eine part (u d das kann theoretisch ja durchaus auch die frau sei ) vermehrt erwerbsarbeit nachgeht und dann - zwangsläufig - ein teil der bei demjenigen liegenden arbeit vom anderen part übernommen ist.
    damit gehen zwei probleme einher: derjenige, der daheim bleibt, hat nicht mehr so viele ressourcen zur verfügung für die erwerbsarbeit, und das kann sich auch nachteilig auswirken auf rentenansprüche der person und die zukünftige weiterbildung und qualifikation.
    ich kenne viele familien wo die frau dann halt *teilzeit* arbeitet, und die familie eh einen *pott* hat und halt das einkommen gemeinsam gewirtschaftet wird. Im falle einer trennung ist es aber für den partner der *zurückgesteckt* hat sehr nachteilig: er hat da evtl. Weniger qualifikationen sammeln können, und nicht selten gibt es trotz rentenausgleich auch das problem der altersarmut.
    ich für meinen teil habe einer *ungleichen* ressourcenverteilung nur unter zwei Prämissen zugestimmt: ich verwende meine *arbeitszeit* vermehrt für qualifikationen und fortbildungen, um nicht beruflich ins hintertreffen zu geraten und im notfall auch beruflich qualifiziert genug zu sein, wirklich unabhängig erwerbstätig werden zu können in grösserem umfang. Und die mehrarbeit, die der partner auf mich abwälzt, um mehr verdienen zu können lasse ich mir - wie jeden job auch - bezahlen, mit entsprechenden rentenansprüchen und sogar noch einer zusätzlichen rentenleistung. Denn für eine ganze familie den hauptteil dieser arbeit zu übernehmen, ist meiner meinung nach etwas ganz anderes, als *seinen eigenen* Kram zu ordnen, was ja jeder kann/muss. Für mich ist das auch ein klares signal innerhalb der familie, das es eigentlich sache jeder erwachsenen person ist, seinen anteil selbst zu übernehmen, sowohl an haushalt wie auch an kinderbetreuung und erziehung. Wer das nicht kann und/oder will, der muss halt jemanden einstellen

  8. #58
    S3a


    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 51

    AW: LIEBE, was ist das für dich?

    LAX, ich frag mal frech: hast du schonmal einen wirklich eigenen Haushalt geführt - oder gar einen mit Kindern und/oder mit gleichwürdigem Partner?Ich hatte bei deinem posting so ein klitzekleines bisschen das Lied
    "Das bisschen haushalt schafft sich von allein" im Kopf


    Ich glaube gerade hier im Forum werden sich einige Frauen finden, die das sehr anstrengend finden und nicht unbedingt das moddel manische Putzfee sind *g*.
    Und ein Mehrpersonenhaushalt ist schon eine menge Arbeit.
    so viel das jeder *normalo* meist anfängt ganz schön zu schwimmen, wenn kinder z.B. Da sind und *nebenbei* gearbeitet werden muss.
    Je nach alter ist dann auch für alleinerziehende oft garnicht mehr als teilzeitarbeit möglich.
    Das ist etwas, das man jung doch noch sehr unterschätzt und falsch einschätzt.
    Sage ich jetzt mal so salopp.
    Es gibt sicher frauen die *manische putzteufel* sind und das aus eigenem antrieb machen.
    Ad facto ist es bei vielen aber auch so, das sie da mehr oder minder reingenötigt werden denke ich.
    Die modelle in denen wirklich jobsharing auf allen ebenen betrieben werden, nehmen zum glück langsam zu.
    Aber oft ist es schon eher so, das die verteilung recht ungerecht ist
    - und das nicht nur, weil die Frau alles besonders schön haben will.
    Im zusammenleben muss man sich auf einen status quo daheim einigen, der für alle beteiligten okay ist, und dann halt schauen, wer was von der arbeit übernehmen kann. Dabei sollte die zeit und energie des einen nicht mehr oder weniger wert sein, als des anderen.

  9. #59
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Ärztliche Verdachtsdiagnose auf ADHS /ADS
    Forum-Beiträge: 25

    AW: LIEBE, was ist das für dich?

    Das ist das, was den Nagel auf den Kopf trifft......

    Wie ich oben schon im Vorstellungsthread gepostet habe, habe ich letzten Dienstag eine Verdachtsdiagnose erhalten ( Hej fra Danmark, hierzu ein liebes Danke an das Wechseln der Flagge )

    Ich will hier ganz offen und ehrlich sein, so wie ihr alle auch. Meine Freundin ist heute mit meinem Sohn und Ihrem zu Ihren Eltern für eine Woche gefahren......

    Ich werde/ bin dabei mir bis auf weiteres eine Wohnung zu suchen. Wir sind und wollen zwar weiter zusammen sein als Paar aber halt räumlich getrennt.

    Ich gehöre leider zu den Menschen, die Gefühle anderer nicht sehen können sondern nur die eigenen und in meinem Fall so gut wie nur die negativen. Ich weiss NICHT wie sich Liebe anfühlt.

    Auch nicht Zuneigung oder wenn ich aufgrund meines aggresiven Verhaltens wieder mal verletztende Dinge gesagt habe. Ich mag zwar gerne Körperkontakt annehmen ( manchmal eine Umarmung) aber von mir kommt so gut wie nie was zurück.

    Das gleiche habe ich bei den Kindern, ich empfinde Zuneigung und freue mich sie zu sehen, aber Liebe?????

    Ich wurde kürzlich gefragt, was hast du empfunden als deine Tochter geboren wurde?

    Ich konnte keine ANtwort daruf geben. Es war ja, ja schön sie zu sehen, mehr aber auch nicht........

    Wie kann jemand keine Liebe fühlen oder andere Gefühle, auch nicht der anderen, egal wie sehr sie sich bemühen????

    Auch jetzt wo ich das hier geschrieben habe, fühle ich nichts....Keine Trauer, Angst oder was anderes, einfach nichts.........

    Gibt es sowas? Hat das was ggf. mit einer Begleiterkrankung zu tun????

    Danke für Antworten und wenn ihr Fragen habt, so stellt einfach, ich werde sie so gut ich kann und ehrlich beantworten

    LG AlphaZwo

  10. #60
    S3a


    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 51

    AW: LIEBE, was ist das für dich?

    In dieser form kenne ich das nur von emotionalen schockzuständen oder wirklich pathologischen zuständen, um ehrlich zu sein.
    ...und ich frage mich auch, warum deine freundin mit dir zusammen ist.
    hast du evtl. Gerade eine phase in der du dich negativer siehst, als du wirklich bist?
    anders kann ich mir das fast nicht erklären, denn ehrlich:
    ich würde als partner dann das weite suchen.

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