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Diskutiere im Thema Ich brauche ständig Zucker im Forum ADS ADHS bei Erwachsenen
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Allgemeine Fragen, Antworten und Hilfe rund um ADHS bei Erwachsenen und ADS bei Erwachsenen
  1. #61
    Prinzessin

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 37
    Forum-Beiträge: 826

    AW: Ich brauche ständig Zucker

    Ich bin jetzt an Tag 5 in Punkto Schokientzug, auch den Zucker im Kaffee hab ich deutlichst reduziert, von 3.5 Teelöffel auf einen.

    Und was soll ich sagen? Ich leide! Und das richtig krass. Ich hab ständig Hunger, leichter Durchfall und nur mäßige Laune. Aber das wird vorbei gehen, hoff ich jetzt einfach mal.

    2800 Kcal müssen ja auch erstmal wieder ausgeglichen werden bzw mein Körper muss erstmal lernen das ein normales Essverhalten viel besser für ihn ist.

    Kaffee trinke ich auch nicht mehr soviel und das obwohl er im Grunde schmeckt. Aber vllt zieht mein Körper jetzt da nicht mehr soviel raus wie als ich noch soviel Zucker darin hatte?

    Heute Nacht bin ich wach geworden und hatte so einen richtigen Hieper. Ich habe dann die Reste des Nutellaglases ausgekratzt. Das war max ein viertel Teelöffel, aber das reichte schon um mich glückselig einschlafen zu lassen.

    Ja, ich bin ein Zuckerjunckie auf Entzug.

  2. #62
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 15

    AW: Ich brauche ständig Zucker

    Ich kenne das auch .Ich brauche im Kaffee 3 Löffel Zucker und muss ständig Cola oder Süsssprudel oder Süsse Säfte trinken.Wenn nicht krieg ich Kreislaufprobleme und mir wird Schwindelig.Am Anfang dachte ich ich hätte diabetes.Aber nix meine Werte sind alle Spitze .Da wirst total überhysterisch vom Arzt heimgeschickt wenn mit sowas kommst so in etwa " Sie übertreiben ein bischen und sind überreizzt" Ja das bin ich und hallo? Hab ich deswegen weniger Probleme? Und schon kommts Kopfkino.Gedanklich würd ich ihm am liebsten...naja ihr kennt den Kreislauf.Ich steigere mich in Bruchteilen von Sekunden rein und dann brauch ich wieder Zucker.Bin auch net übergewichtig.Bei meiner Tochter auch ein Addi Hypi ists so,wenn sie zuviel Süsses isst und das ist schon dann net viel,kontrolliere sehr die Menge,dreht sie so auf das es zum reinsten Desaster wird sie irgendwie schnellst möglich runterzuholen ohne dabei selber auszudrehen.Also Kinder drehts auf und Erwachsenen beruhigts.Paradox

  3. #63
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 31
    Forum-Beiträge: 107

    AW: Ich brauche ständig Zucker

    @Heike: ich wollte nochmal fragen, was du außer Eier sonst noch zum Frühstück isst? Bei mir muss es morgens leider immer schnell gehen, was braten schaffe ich nicht (außerde mach ich mir dann den ganzen Tag nen Kopp, ob ich den Herd auch ausgemacht hab). Meistens ess ich Nutellabrot. Gibt es außer Ei noch Alternatives? Hab schon auf diversen Low Carb Seiten rumgeguckt, aber da sind mir die Rezepte zu kompliziert, Vor allem fürs Frühstück, morgens hab ich immer extrem wenig Bock und somit das höchste Rückfallpotenzial..

  4. #64
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 22

    AW: Ich brauche ständig Zucker

    @quecksilber: Ich denke schon, dass wir noch beim Thema Zucker sind. Und gerade weil wir da kontrovers, oder vielleicht auch manchmal etwas missverständlich diskutiert haben, sind wir ja jetzt bei dem Punkt, wo wir gerade sind. Okay, Zigaretten haben keinen Zucker, und aus Zucker ist irgendwie Schokolade geworden...

  5. #65
    Indigowoman

    Gast

    AW: Ich brauche ständig Zucker

    An Telemachos (den eingeschnappten Quarkrührer):

    Ich schließe mich quecksilber und ADHSStefan an. Ständige Aufgedrehtheit löst ein Verlangen vor allem nach Kohlehydraten aus. Dass aber der Betreffende Naschzeug Brot, Kartoffeln oder Nudeln vorzieht, hat mit Bequemlichkeit zu tun. Das Kohlehydrat-Verlangen ist damit schneller gestillt. Dass man mehr Schokolade oder sonstiges Naschzeug isst, als nach dem tatsächlichen Kalorienbedarf nötig wäre, ist eine andere Sache. Das zuviel davon essen ist dann doch eher für das Belohnungsgefühl. Aber es ging ja um den Auslöser.

    Übrigens verbraucht ein aufgedrehtes Hirn doch mehr Kalorien als ein Abwasch. Das Gehirn verbraucht schon bei normaler Verfassung von der Körperenergie ein Drittel! Es ist erwiesen, dass der Mensch von Natur aus ein leichtes Streben nach Süßem hat. Karies und Übergewicht (wenn man bei beidem nicht aufpasst) gehören wohl fest zum Risiko der menschlichen Existenz.

    An quecksilber:

    Lass dich nicht aus der Ruhe bringen! Also mein Vorschlag, was man dagegen tun kann, ist sich zu zügeln. Dass man dann halt statt einer Tafel Schokolade nur eine Rippe isst. Das musste ich mit der Zeit auch mühsam lernen, aber es geht. Ansonsten kann man bei großer Nervosität, und wenn mal gerade Freiraum ist, sich eine Stunde hinlegen und dösen. Das hilft nach neueren wissenschaftlichen Erkenntnissen genauso beim Abspannen wie Joga. Dann wird auch die Gier nach Süßem gedrosselt. Das ist meine Erfahrung.

  6. #66
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 22

    AW: Ich brauche ständig Zucker

    @indigowoman: Du sprichst mir aus der Seele. Kleiner Tipp zum Hinlegen (aus eigener Erfahrung), das hilft wirklich, nur nicht mit nüchternem Magen hinlegen. Ich bin oft genug vor Hunger aufgewacht und habe nach dem schnellst verfügbarem gegriffen, was meistens leider Süßigkeiten waren.

  7. #67
    Indigowoman

    Gast

    AW: Ich brauche ständig Zucker

    Danke für den Tipp. Das ist mir bisher auch noch gar nicht passiert, dass bei einer Stunde Schlaf zwischendurch mein Magen leer war. Es kommt höchstens vor, dass mein Körper währenddessen innerlich so stark runterschaltet, dass ich beim Aufwachen irgendwas im Mund brauche, um wieder in die Gänge zu kommen. Und wenn kein Stück Brot da ist, ist das halt ein Stückchen Schokolade.

    Aber wenigstens keine Tafel. Mir fällt gerade ein, Schokolade enthält viel Magnesium - ein Element, das besonders bei ADSlern schnell in die roten Zahlen kommt. (Wegen der Nervosität - genaueres weiß ich im Moment nicht, kann ja mal googeln.)

    Schönen Tag noch

  8. #68
    Ist öfter hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Interessiert/Eigenverdacht auf ADHS / ADS
    Forum-Beiträge: 124

    AW: Ich brauche ständig Zucker

    Hallöchen.
    Die 7 Seiten durchlesen, das war mir zu viel. Ich bitte um Verständnis.
    Beschäftige mich aktuell aufgrund meiner gesundheitlichen Probleme auch mit Zucker und verzichte seit mittlerweile 2 Wochen komplett darauf. Mittlerweile fällt es mir nicht mehr so schwer, vor allem die erste Woche war schlimm. Das Problem ist, dass einfach in total vielen Sachen Zucker drin ist, in denen man es nicht vermutet hätte und der Körper abhängig wird. Ein Zuckerentzug wirkt auf den Körper quasi genauso wie ein Drogenentzug. Das erklärt dann wahrscheinlich die Reaktion deines Körpers.
    Zucker in Massen ist einfach nicht gut für den Körper, der mit der Zeit immer mehr davon will und führt zu verschiedensten "Nebenwirkungen" (das Wort passt hier nicht so richtig).

    Vielleicht versuchst du mal (z.B. nach der Klausurenphase) konsequent auf Zucker zu verzichten und quasi einen Entzug zu machen. Muss ja nicht für immer sein, aber die Reaktion deines Körpers wäre ja wahrscheinlich ganz interessant und vielleicht (ich bin ja kein Experte auf dem Gebiet) hast du danach nicht mehr einen so extremen Drang danach.

    Ganz liebe Grüße!

    ______________________________ ______________________________ ______________________________ ______________________________ ________

    Ich möchte jetzt hier nicht als Bio-Ökö-Gesundheitsjunkie oder sonstwas abgestempelt werden. Glaubt mir, ich kann ziemlich gut backen. Und zwar mit viiiiieel Zucker!
    Geändert von Belleza (25.06.2013 um 23:44 Uhr)

  9. #69
    Indigowoman

    Gast

    AW: Ich brauche ständig Zucker

    An Belleza:

    Stimmt. Wenn man mal nach einer intensiven Zuckerphase ein paar Tage auf Süßes verzichtet, stellen sich Entzugserscheinungen ein. Das wollte mir ein Arzt nicht glauben. Aber zumindest ich werde dann besonders hibbelig, gereizt und kriege Kopfschmerzen. Wenn das vorbei ist, ist auch der Drang nach Zucker geringer. Bis mal wieder eine Phase mit besonderem Stress kommt und sich der Zuckerkomsum wieder - zunächst kaum beachtet - steigert, bis die Sucht da ist.

    Aber mittlerweile habe ich das alles ganz gut im Griff. So extreme Phasen wie früher (2 Tafeln Schokolade am Tag und zusätzlich noch kleine Happen von Süßigkeiten, die mir angeboten wurden) habe ich heute zum Glück nicht mehr. Wahrscheinlich auch, weil sich meine Lebensumstände verbessert haben. Die Zuckersucht hat also doch einen Bezug zum "Turbo" im Kopf.

    Ich habe übrigens noch gehört (von einer Hautärztin), dass Nahrung mit viel Zucker auf Dauer die Darmflora stört.

  10. #70
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 22

    AW: Ich brauche ständig Zucker

    @Indigowoman: Auch da kann ich Dir mal wieder nur zustimmen. Das mit der Dramflora stimmt übrigens auch. Ich habe mal 3 Monate keine Tropfen Alkohol getrunken, in der Zeit haben sich meine Leberwerte verschlechtert und sich mein Durchfall verstärkt. Mein Internist meinte damals: "Schokolade in Massen belastet die Leben mehr, als Bier in Maßen. (also geringe Menge Bier, es sind jetzt nicht drei Maß am Tag gemeint ) Ist die Leber zu stark belastet, führt das zu Durchfall, der dann die Darmflora schädigt.

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