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Diskutiere im Thema Ich brauche ständig Zucker im Forum ADS ADHS bei Erwachsenen
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  1. #41
    Prinzessin

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 37
    Forum-Beiträge: 826

    AW: Ich brauche ständig Zucker

    Liebe Heike, vielen, vielen Dank für Deine extrem ausführliche Schilderung.

    Ich muss dringend sehen, das ich was an meiner Ernährung machen, das kann echt so nicht mehr weiter gehen. Es ist ja nicht nur die Schokolade die mir zu schaffen macht, sondern eben auch die zwei Liter Kaffee mit Milch und Zucker. Grob überschlagen nehme ich allein 2800 Kcal nur an Zucker am Tag zu mir.
    Plus die sonstigen Mahlzeiten. Und oft genug habe ich keine Lust/Zeit mir Mittags was zu machen und esse dann wieder Brot, gerne auch nur mit Majo und Ketchup. Gesund ist das alles nicht.

    Ich vermute wirklich das ich Zuckersüchtig bin. Gestern Abend hatte ich einen so schlimmen Hieper, das ich das Nutellaglas leer gelöffelt habe, nachdem ich versucht hatte es mit Lakritz in den Griff zu bekommen. Aber es musste Schokolade sein...

    Wenn ich viel Psychostress habe ist es am schlimmsten. Dann fresse ich quasi nur.

    Mal sehen das ich das Ruder noch rumgerissen bekomme, denn auf ne Diabetis habe ich mal so gar keinen Bock.

  2. #42
    Wohnt hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen:
    Alter: 43
    Forum-Beiträge: 1.096

    AW: Ich brauche ständig Zucker

    @Heike, was heißt "jeder so wie er kann?" Ich habe damals ketogen gelebt, habe in 8 Monaten (auch ohne Sport) 42 kg abgenommen...und bin dann das erste Mal in der Psychiatrie gelandet

    LG Amn

    EDIT: Ich bin auch KH-süchtig und könnte mich von morgens bis abends nur von Süßigkeiten und Nudeln ernähren...

  3. #43
    Wohnt hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 1.439

    AW: Ich brauche ständig Zucker

    @lysander:
    das interessante dabei ist, dass dieser glucosetoleranztest schon einige zeit vor dem studium gemacht wurde. ich hatte das ja selbst längst gemerkt. als ich noch regelmäßig nachtdienst gemacht hab, hab ich halt auch regelmäßig zu einer bestimmten uhrzeit nachts was gegessen und mir dazu einen energydrink reingezogen. ich konnte die uhr danach stellen, wann nach dieser mahlzeit ich heißhunger bekomme, wobei ich aber nicht wirklich hunger verspürte sondern einfach nur die gier nach was süßem. kurze zeit später wurde mir, wenn ich dem nicht nachgegangen bin, übel, zittrig, schwitzig. auch bei dem glucosetoleranztest war der letzte bz-wert nach zwei stunden dann im normbereich. bis ich dann aber da raus war und beim bäcker....und was zu essen in der hand hielt, ging es mir alles andere als gut.

    ich habe dann wegen was anderem im off-label-use metformin genommen. also diese entwicklung im laufe meines studiums, waren trotz des wissens, dass ich da eigentlich drauf achten muss und trotz eines medikaments, was den blutzucker stabilisiert. und obwohl ich ja selbst aus erfahrung weiß, dass ich mich mit einer anderen ernährung wohler fühle.


    ich hab das die letzten jahre ja beobachtet. es ist schon so, wie heike auch schreibt. ich stehe auf kohlenhydrate.
    aber eben auch deshalb weiß ich, dass allein die gier nicht auf unterzuckerung hindeutet. (bei mir)

    und wenn es mir gut geht, esse ich von alleine vernünftiger. das bezieht sich aber nicht nur auf süßes. chips z.b. sind mir dann zu salzig. die schmecken mir dann gar nicht mehr....
    geht es mir nicht gut, gibt es etwas, was ich kompensieren muss, greif ich schnell zu solchen dingen und das ist dann ein teufelskreis. je mehr zeug ich mir reinknalle, je mehr verlangen bekomme ich dann auch danach. da muss man dann erstmal wieder aussteigen.


    drum denke ich schon, es ist sehr aufklärend, wenn man sich selbst einfach beobachtet. wenn da so eine gier entsteht und dann etwas isst, sollte auch etwas "vernünftiges" für befriedigung sorgen.
    ist dies nicht so, dürfte es andere ursachen haben. bei mir z.b. ist essen schlicht eine destruktive kompensationsstrategie. also nicht nur zucker um dem gehirn nen kick zu geben, sondern dann allgemein. frust, stress usw. dann befriedigt mich ein salat nicht. der stillt dann den rein körperlichen hunger, sorgt aber nicht für befriedigung.
    geht es mir gut, sieht's auch da schon wieder ganz anders aus.

    und das denke ich eben, ist auch der grund für die entwicklung im studium gewesen. das war in der uni einfach stress für mich, allein die menschen. ansonsten hätte sich das mit mph ja auch nicht so radikal gewandelt.

    was nicht heißt, dass es nicht auch leute geben kann, die da in der tat ein stoffwechselproblem haben und adhs eine falsche diagnose ist in diesem fall. also differenzialdiagnostisch abklären kann man das schon. ich für mich kann sagen: trifft nicht zu.
    klar wird meine konzentration nach stunden ohne essen nicht besser. *g* aber mit zuckerdröhnungen hab ich die adhs-symptome auch nicht wegbekommen. und mit ausgewogener ernährung auch nicht. da bessert sich das allgemeine wohlbefinden, was sicherlich auswirkungen hat. aber adhs hab ich dann trotzdem noch.


    lg
    mel

  4. #44
    Lysander

    Gast

    AW: Ich brauche ständig Zucker

    Eine Unter- wie Überzuckerung kann einen fahrig, unkonzentriert und aggro machen, aber das ähnelt nur oberflächlich gesehen dem ADHS. Mein Diabetes hat nichts mit dem ADHS zu tun. Gute Ernährung macht einen tatsächlich ausgeglichener, das stimmt.

  5. #45
    Indigowoman

    Gast

    AW: Ich brauche ständig Zucker

    Das mit der Gier nach Süßem hat bei einem ADSler wohl mit dem ständigen Turbo im Gehirn zu tun. Zu der höheren Geschwindigkeit der Gedanken im Gegensatz zu Normalos kommt noch dazu, dass man ständig überlegen muss, ob man gerade was vergessen hat und wie einen die anderen gerade wahrnehmen (um Ärger aus dem Weg zu gehen). Man braucht auch länger für Arbeitsschritte wegen der vielen Abschweifungen, so dass man sich immer wieder einen Ruck geben muss. Das kostet Energie! Genauso Ängste und Ärger, die einen ADSler täglich begleiten. Außerdem legen sich ADSler im Inneren gern vorher alles zurecht, mit mehreren Varianten. Stimmts? Und da bei Denkprozessen hauptsächlich Zucker verbrannt wird, verlangt der Körper Nachschub.


  6. #46
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Interessiert/Eigenverdacht auf ADHS / ADS
    Forum-Beiträge: 46

    AW: Ich brauche ständig Zucker

    Was ihr so berichtet klingt sehr interessant... habe da ganz ähnliche Erfahrungen gemacht.

    Ich bin bzw. war nicht unbedingt ein Zucker-Junkie per se, aber ein KH-Junkie auf jeden Fall. Ich liebe BROT. Brot und noch mehr Brot. Und dazu eine Tonne Obst. Und Schokolade.
    Habe auch nie eingesehen, warum ich meine KH reduzieren oder gar weglassen ( !) sollte.


    Dann kam meine Essstörung, der Weg rein und wieder raus, und etwa 2 Jahre später wurden bei mir eine Fruktose-Malabsorption (wird gerne mit angeborener Fruktose-Intoleranz verwechselt) und eine Sorbit-Unverträglichkeit sowie eine Histamin-Intoleranz festgestellt. Laktose war ebenfalls grenzwertig. Gluten wollte ich (völlig eingeschüchtert und verunsichert) nicht auch noch testen lassen.

    Das bedeutete, dass ich meine Ernährung komplett umstellen musste. Die Liste von Lebensmitteln die ich NICHT soll/darf ist ewig lang... zähle ich mal besser nicht alles auf. Es bleibt jedenfalls nicht viel übrig. ... Einkaufen dauerte am Anfang stundenlang, auswärts essen war bald unmöglich. Und ich musste von vegan wieder auf vegetarisch umsteigen, weil ich sonst nur noch Staub essen hätte können...

    Aber was ich unter anderem reduzieren/weglassen musste waren eben: Weizen, Roggen, Zucker, Zuckeraustauschstoffe, die meisten Obstsorten, einige Gemüsesorten, Alkohol, Kaffee, Schokolade... etc. etc. Also quasi Low-Carb - bzw. ähnlich.

    die ersten Wochen waren unglaublich hart. Was macht Mensch bloß ohne Brot und Nudeln und Teilchen und Schokolade?! - Ich habe in meiner Verzweiflung Gurkenscheiben (!) belegt als wären sie Brot, weil ich nicht wusste wohin mit dem Käse Nach den ersten Wochen, war der Unterschied deutlich sichtbar und spürbar:

    vorher:
    Magenprobleme, Heißhunger und Hunger-löcher, Gier auf Süßes/KH/Zucker, Kopfschmerzattacken, unreine Haut, tiefschwarze Augenringe (als hätte ich Nächte durchgemacht oder wäre geschlagen worden), unerklärliches Halsweh, Blasenentzündungen, brüchige Fingernägel, bleierne Müdigkeit, schlechter Schlaf .....

    danach: alles war weg.
    Reine Haut, wacher (sowohl körperlich als auch vom Kopf her)... ich habe mein Gesicht nicht erkannt, weil ich Baby-Haut hatte und meine Augen ohne die Ringe darunter irgendwie größer wirkten und gestrahlt haben... (wer bitte ist denn die da im Spiegel??? ), keinen Heißhunger oder Gier oder irgendwas mehr, keine Kopfschmerzen, kaum noch Regelschmerzen, keine Magenprobleme , mehr gehabt, mehr Energie...

    ABER: irgendwann wird man dann mal schwach. Und dann ist alles sofort wieder dahin und es schlägt doppelt zurück. Aber irgendwie hat einen die Werbung echt gut konditioniert und man will "sich ja auch mal etwas gönnen" (selbst wenn es einen krank macht) und nicht immer rausfallen oder Einladungen absagen. Tja. Und dann ist man wieder beim Punkt "vorher" *seufz* Und wenns stressig wird, sind Zucker/KH ja einfach so schnell und bequem zu haben...
    Geändert von SnowWhite (23.06.2013 um 21:48 Uhr)

  7. #47
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 102

    AW: Ich brauche ständig Zucker

    @Indigowoman
    Das mit der Gier nach Süßem hat bei einem ADSler wohl mit dem ständigen Turbo im Gehirn zu tun. Zu der höheren Geschwindigkeit der Gedanken im Gegensatz zu Normalos kommt noch dazu, dass man ständig überlegen muss, ob man gerade was vergessen hat und wie einen die anderen gerade wahrnehmen (um Ärger aus dem Weg zu gehen). Man braucht auch länger für Arbeitsschritte wegen der vielen Abschweifungen, so dass man sich immer wieder einen Ruck geben muss. Das kostet Energie! Genauso Ängste und Ärger, die einen ADSler täglich begleiten. Außerdem legen sich ADSler im Inneren gern vorher alles zurecht, mit mehreren Varianten. Stimmts? Und da bei Denkprozessen hauptsächlich Zucker verbrannt wird, verlangt der Körper Nachschub.[
    Klingt gut und logisch, ist aber trotzdem leider totaler Quark

    Ganz simpel und einfach erklärt setzt in biochemischer Hinsicht Zucker gewisse leichte Belohnungsprozesse im Gehirn in gang, dass und nur dass, ist das ganze ominöse Geheimnis.
    AD(H)S ler mit ihrer gesteigerten Suchtanfalligkeit gewöhnen sich zu sehr an diese Belohnungsprozesse. Erfindet hier bitte nicht ständig neue komische Thesen!

    Beim Extremsport wie Bergsteigen verbrauche ich locker 6000 kcal am Tag. Würde Irgendjemand auf die Idee kommen dass nur wegen der großen Menge mit Zucker abzudecken? Die viel geringere Kcalmenge die ein Gehirn verbrauchen kann, deckt unser Organismus leicht mit jeglicher Art von Kalorieliferanten und zur not auch mit Fettabbau ab.

  8. #48
    Chaoten-Weib

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 53
    Forum-Beiträge: 2.544

    AW: Ich brauche ständig Zucker

    Amneris schreibt:
    @Heike, was heißt "jeder so wie er kann?" Ich habe damals ketogen gelebt, habe in 8 Monaten (auch ohne Sport) 42 kg abgenommen...und bin dann das erste Mal in der Psychiatrie gelandet

    LG Amn

    EDIT: Ich bin auch KH-süchtig und könnte mich von morgens bis abends nur von Süßigkeiten und Nudeln ernähren...

    Boah ey....42 Kilo in 8 Monaten.....ja ketogen bin ich auch immer, wenn ich LowCarb mache. Obwohl ich ja viele versteckte Kohlenhydrate zu mir nehme - Sossen, Dressings, Panade.
    Wegen der Diabetes und meinem Insulin-Spritz-Schema fühle ich mich am wohlsten, wenn mein BZ so um die 150 liegt. Klar kommt da ein Nicht-Diabetiker nicht mit in die Ketose. Dieser muss seinen BZ-Spiegel deutlich drunter halten. Und das ist "affenhart". Also hierfür schon mal ein Kompliment an dich, dass du das so machen konntest.

    Die andere Sache, dass du in der Psychiatrie gelandet bist, tut mir sehr sehr leid. Bringst du die ketogene Ernährung damit in Verbindung?

    Der Satz "jeder so, wie er kann" sollte aussagen, dass es verschiedene Arten von LowCarb gibt. Und das ist auch gut so. Es gibt Atkins, LOGI und noch einige....die fallen mir aber gerade nicht ein öhm. Und jeder sollte seinen Weg, der für ihn am besten ausführbar und machbar ist, gehen. Halt nach dem Motto "viele Wege führen nach Rom".

    Tja KH-Sucht.....und die Werbemasche, dass KH's ohne Fett nicht dick machen wie z. B. Weingummi oder Jogurt Gums......

    Dass du trotz deiner KH-Sucht es schaffst, deine KH's lediglich zu reduzieren, finde ich toll. So stark bin ich nicht. Nochmal Kompliment

    lg Heike

  9. #49
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 31
    Forum-Beiträge: 107

    AW: Ich brauche ständig Zucker

    Telemachos schreibt:
    @Indigowoman


    Klingt gut und logisch, ist aber trotzdem leider totaler Quark

    Ganz simpel und einfach erklärt setzt in biochemischer Hinsicht Zucker gewisse leichte Belohnungsprozesse im Gehirn in gang, dass und nur dass, ist das ganze ominöse Geheimnis.
    AD(H)S ler mit ihrer gesteigerten Suchtanfalligkeit gewöhnen sich zu sehr an diese Belohnungsprozesse. Erfindet hier bitte nicht ständig neue komische Thesen!

    Beim Extremsport wie Bergsteigen verbrauche ich locker 6000 kcal am Tag. Würde Irgendjemand auf die Idee kommen dass nur wegen der großen Menge mit Zucker abzudecken? Die viel geringere Kcalmenge die ein Gehirn verbrauchen kann, deckt unser Organismus leicht mit jeglicher Art von Kalorieliferanten und zur not auch mit Fettabbau ab.
    Das trifft es leider auch nicht ganz. Biochemisch stellt Zucker zunächst einmal eine sehr schnelle und leicht zu verwertende Energiequelle für das Gehirn dar. Die Belohnungskaskade erfolgt eher sekundär. Dass die Belohnung natürlich auch ausgelöst werde möchte, wenn gerade keine Glucose gebraucht wird, ist klar.
    Tatsächlich stimmt dein Vergleich mit dem Extremsportler nicht ganz, da Energie in Muskeln anders bereitgestellt wird, als im Gehirn.
    Glucose wird als Muskelglykogen gespeichert und kann bei Bedarf ausgeschüttet werden (dabei spielt auch Insulin eine Rolle: Muskeln werden insulinabhängig mit Energie beliefert, das Gehirn unabhägig - deshalb kann es z.B. bei Hyperglykämie auch langfristig geschädigt werden, da sozusagen nicht mehr übrig bleibt). Das Gehirn hat keinen Glykogenspeicher und benötigt daher sofort verwertbare Glucose.
    Was Indigowoman geschrieben hat, ist also absolut kein Quark

  10. #50
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 102

    AW: Ich brauche ständig Zucker

    @ quecksilber
    Ich habe sowas von recht, dass mir die Worte fehlen!
    Wieviel Energie willst du denn mit denem Gehirn verbrauchen? 3Tafeln Schokolade mit 1500 kcal in 2Stunden??? :-).
    Der Mensch bestehtwohl kaum nur aus Muskeln und Gehirn. Der gesamte Stoffwechsel in unserem Körper verbraucht Energie. Innere Organe und auch Haarwachstum, Knochenaufbau und Zellerneuerung gehen ins Konto. Der Körper verfügt bei regelmäßiger Ernährung zudem über einen mehrere Stunden überbrückenden Energievorrat an Glykogen der hauptsachlich in der Leber bereitgestellt wird. Selbst bei Leistungssport reicht dieser Vorrat noch für 60 bis 90 min, also deutlich über 1000 kcal. Du willst doch nicht allen Ernstes 1000 kcal von 200g Schokolade mit dem maximal möglichen Energieverbrauch des Gehirns von 100kcal pro Stunde erklären. Im Normalfall kommt das Gehirn, auch bei ADHS, locker mit 600 kcal am Tag aus, umgerechnet nicht mal 30kcal/h.
    Geändert von Telemachos (24.06.2013 um 02:20 Uhr)

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