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Diskutiere im Thema Entgültig. ADHS.. Ritalin... im Forum ADS ADHS bei Erwachsenen
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Allgemeine Fragen, Antworten und Hilfe rund um ADHS bei Erwachsenen und ADS bei Erwachsenen
  1. #1
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose seit Kindheit
    Forum-Beiträge: 246

    Entgültig. ADHS.. Ritalin...

    hello,
    nach langer Zeit melde ich mich mal wieder, vill kann sich ja noch jemnd an mich erinnern.
    da meine Geschichte hier in den unmengen an Threads irgendwo rum hängt, erzähl ich sie hier nocheinmal.
    Also diagnostiziert wurde bei mir ADHS als ich in der Volksschule war. Ich war schon immer sehr auffällig und gewaltätig, wenn ich ausrastete. Deshalb war ich damals bei einem Psychater, bei welchem ich jedoch nur 3,4 mal war. (Kann mich nur noch an einmal erinnern wo er mich fragte ob ich mich von meinem Bruder verdrängt fühle (irgendwie hat sich das bei mir eingeprägt)).
    Naja danach sind etliche Jahre vergangen und ich ging ins Gymnasium. Mit mehr oder weniger Schwirigkeiten stand ich die Schule durch.
    In der Unterstufe (1-4 Klasse) wurde ich ziemlich gemobbt und lies es nicht an mich ran im nachhinein, weiß ich dass es mich sehr verletzt hat und ich deswegen auch ein ziemlich schwaches selbstbewusstsein hatte.
    in der oberstufe (5- wurden die Klassen neu zusammengwürfelt wegen den neuen Sprachen die man auswählen konnte.
    Die neu Klasse war nett und wir hatten/haben eine recht gute Klassengemeinschaft. Trotzdem habe ich nicht viele Freunde.
    Naja dann in den Sommerferien von der 6-7 Klasse (das ist jez 1 Jahr her) ging es mir sehr schlecht, davor auch aber da war es extrem. Ich schnitt mir den Arm auf wie noch nie zuvor usw. Ich sagte meinem Vater ich will zum Psychater und hoffte darauf Ritalin verschrieben zu bekommn. (Ich hatte es davor schon 2,3 mal ausprobiert)
    Ja den Psychater konnte ich nicht leide und ich traute mich nicht ihn auf Ritalin anzusprechen.
    Danach kam noch dazu, dass ich mit meiner "großen" Liebe schluss gemacht habe und das war dann ganz und gar keine gute Zeit.
    das war jez alles ca vor einem Jahr.
    jetzt kommen die Droge:
    Ich war immer sehr neugierig im Bezug auf Drogen vorallem LSD faszinierte mich. Ich probierte dann xtc (jez ca 1 1/2 Jahre her), diese Droge gefiel mir sogut, dass ich es bei dem einenmal beließ,weil ich wusste das ich es sonst viel zu oft nehmen würde. Es war einfach wunderschön jeden zu mögen und jeder mochte mich .
    Danach kam Ketamin, wleches ich bis jetzt auch nur zweimal mal probierte.
    Ich wollte noch mehr wissen von der unbekannten Welt der Drogen, ich wollte nur ausprobieren und dabei beließ ich es auch immer.
    Danach kam einmal Somnubene (Flunitrazepam) und Valium und dann kurz vor meinem 17 Geburtstag speed..-.- Das war das einzige Mal wo ich speed nahm sowie bei den anderen Drogen allerdings, wollte ich an diesem Abend ziemlich drauf sein und die gelingt nur indem man sehr viel nimmt (als ADHSler). Sehr viele haben mich einfach "mitziehen" lassen somit weiß ich nicht ob es nur speed und nicht auch Crystal war. Nach dem Abend ging es mir 4 Monate richtig schlecht, ich hatte die ganze Zeit Zwangsgedanken und am Anfang auch das RLS (also die Symptome davon).
    Danach probierte ich nur noch einmal Subutex (opiod) und damit wars das mit den Drogen. Hin und wieder ein bisschen Cannbis aber nicht mehr.
    Ich weiß nicht ob das mit den Drogen relevant ist, doch ich erzähl es jetzt einfach mal so.
    Ich würd mich nie zu denen zählen, die Party auf Drogen machen, da ich jede Droge 1 max 2 mal probiert habe.
    Naja jetzt zu der heutigen Sitation. Ich bin mittlerweile in der achten Klasse und mache dieses Jahr meine Matura. Ich hab mich bis jetzt in der Schule angestrengt und es läuft gar nicht mal so schlecht. Ich bin wieder öfters depressiv, habe mich aber bis jetzt nicht selbstverletzt. Ich habe überhaupt kein Slebstbewusstsein (zb Wenn mich ein Mädchen im Bus, Ubahn, Straßenbahn usw nicht anschaut oder so denk ich sofort, ich bin hässlich und wozu leb ich überhaupt...-.-)
    Ich hab nachlanger Suche eine Psychologin gefunden, die von der Krnakenkasser übernommen wird (will nciht dass es meine Eltern mitbekommen) und hab am Mi den ersten Termin.
    warum ich das jetzt eigtl schreibe ist folgendes:
    Seit geraumer Zeit nehm ich immer mehr wahr, dass ich "anders" bin(im Bezug auf Menschen). Ich mein ich weiß es mein ganzes Leben lang jedoch jetzt stört es mich so richtig-.-
    Ich verletzte bzw ärgere, nerve meine Freunde, ohne dass ich es wirklich will. Ich bin in der Schule immer so aufgedreht, dass ich gar nicht anders kann.
    Jetzt überleg ich mir ob ich wieder (zu einem anderen) Psychater gehen soll..?
    Das Problem:
    Ich weiß nich ob ich Ritalin verschrieben bekommen will.
    1) Ich will danach Studieren und wenn ich jeztt mit Ritalin lerne, weiß ich, dass ich es nachher sicher nicht mehr ohne schaffe
    2) Ich müsste die ganze Zeit das Medikament bzw Droge nehmen...
    3) Ich mag eigtl. meine "ungestüme" (sicher falsch geschrieben so wie vieles andere auch) Art, auch wenn ich immer alles sage was ich denke und mich oft nicht zurückhalten kann, doch ich weiß, dass ich sie ändern muss...
    Ich will mich aber einfach ändern, aber das klappt nicht, weil ich bin wie ich bin...
    Ich weiß einfach nicht mehr weiter....

    ______________________________ ______________________________ _________________________
    sry für den lange Text....
    Warum ich das ganze in den Erwachsenenteil schreibe, weil ich in einem 1/2 Jahr volljährig bin
    Achja bin auch Legastheniker
    Doppelpost war unabsichtlich bitte löschen...

  2. #2
    Ehem. Mitglied 14

    Gast

    AW: Entgültig. ADHS.. Ritalin...

    Hallo Chaot

    Klar, ich kann mich an den ein oder anderen Beitrag von Dir erinnern

    Ich bin selbst ADHSlerin und nehme seit 1,5 Jahren Mph. Ich studiere selbst seit 3 Jahren und für mich war sowohl die Diagnosestellung, als auch die Medikation eine riesige Erleichterung! Ich kann mich endlich konzentrieren und werde ein wenig ruhiger - was nicht heißt, dass ich das ohne Medis nicht könnte. Keine Sorge.

    Du brauchst davor wirklich keine Angst zu haben - ich selbst vergesse die Medis öfter mal und wundere mich dann, warum mich kleine Nebengeräusche (beim Lernen zum Beispiel) so dermaßen aufregen oder aggressiv machen. Daran merke ich meist erst, dass ich meine Medis vergessen habe.

    Mph macht unter ärztlicher Aufsicht, bei Einhaltung der Medikation und natürlich bei entsprechender Indikation (d.h. Du solltest auch WIRKLICH ADHS haben) keinesfalls abhängig. Im Gegenteil solltest du unter der richtigen Medikation sogar merken, dass Dein Interesse an Drogen merklich nachlässt, denke ich.

    Mph ist kein Wundermittel und es zaubert auch nicht alle Symptome einer ADHS weg - vielmehr ermöglicht es Betroffenen, auf einem mehr oder weniger "normalen" Erregungslevel, genau das zu lernen, was andere, nicht betroffene Menschen, schon seit der Kindheit haben lernen können: Selbstkontrolle, Organisation, Struktur, Motivationskontrolle.

    Mehr nicht.

    Du solltest Dir dafür aber einen Arzt in Deiner Nähe suchen, der sich zwingend mit ADHS auskennt. Zwar verschreiben Mph auch andere Ärzte, die Aufsicht und die Behandlung sind aber auf diese Weise nicht gewährleistet. Ich selbst bin damals - überraschenderweise und schockierenderweise - bei dem Leiter der Suchtabteilung unserer hiesigen psychiatrischen Ambulanz gelandet. Wenn Du ohnehin an einen Psychiater denkst, dann frage doch dort einmal nach? Meines bisherigen Wissens nach sind gerade Suchtbetroffene nicht selten auch von AD(H)S betroffen - insofern wäre das die naheliegendste Stelle.

    Liebe Grüße!

  3. #3
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose seit Kindheit
    Forum-Beiträge: 246

    AW: Entgültig. ADHS.. Ritalin...

    Also ich hätte mich von meinem Hausarzt überweisen lassen.... Das blöde ist eben woher weiß ich, wer sich auskennt?
    Wegen Mph: Eben, und wenn ich den unterschied zwischen lernen mit und ohne kennen, den ich ja bereits kenne.. Kann ich ja quasi nicht, weil ich weiß mit geht es viel leichter...
    Was studierst du den?

  4. #4
    Ehem. Mitglied 14

    Gast

    AW: Entgültig. ADHS.. Ritalin...

    Du könntest nachfragen - bei Deinem Hausarzt, per Telefon in den zuständigen Stellen, oder auch hier:

    zentrales-adhs-netz

    ADHS Kompetenznetzwerk Köln

    ADHS-NETZ-COM - Home

    Du stellst Dir das mit den Medis glaube zu krass vor - Mph ist, wie bereits gesagt, kein Wundermittel, kann sogar ziemlich üble Nebenwirkungen haben...halt ein Btm.

    Eine unbehandelte AD(H)S birgt jedoch Gefahren in sich, die ich persönlich gerne für mich im Fortlaufenden ausschließen, oder zumindest das Risiko dafür verringern möchte. Klar, mit Medis ist das Lernen einfacher - ohne geht aber auch, wenn es muss. Ich habe den Eindruck, dass Du eine Art Abhängigkeit bzgl. Mph im Kopf hast - ich kann Dich da beruhigen: Unter ärtzlicher Aufsicht, bei Indikation und Einhaltung der Dosis kann Dir überhaupt nichts passieren. Das wird Dir aber auch jeder Arzt sagen können, der damit zu tun hat.

  5. #5
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose seit Kindheit
    Forum-Beiträge: 246

    AW: Entgültig. ADHS.. Ritalin...

    Ich bilde mir schnell was ein und ich hab Angst, dass ich dan denke, dass ich nur noch mit lernen kann...

  6. #6
    Ehem. Mitglied 14

    Gast

    AW: Entgültig. ADHS.. Ritalin...

    Hab´ keine Sorge - das ist definitiv NICHT so!

    Hier gibts aber auch schon ein Thema dazu, wenn Du lesen magst

    http://adhs-chaoten.net/ads-adhs-erw...-suechtig.html

  7. #7
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose seit Kindheit
    Forum-Beiträge: 246

    AW: Entgültig. ADHS.. Ritalin...

    Nein ich meinte nicht süchtig, sondern eher demotiviert, weil ich weiß wenn ich es intus hab mach ichs auch gern
    verstehst du was ich mein?

  8. #8
    Ehem. Mitglied 14

    Gast

    AW: Entgültig. ADHS.. Ritalin...

    Verstehe ich nur zu gut - aber auch dahingehend kann ich Dich beruhigen!

    Dem ist NICHT so - ich selbst lerne ja andauernd und erlebe selbst, dass ich manchmal mehr Mph brauche (unter Stress), dass ich aber auch ohne lernen kann und dass das trotzdem geht, wenn die Umstände da sind.

    Sobald Du etwas brauchst, oder zu glauben brauchst, um etwas zu erlangen oder zu schaffen oder zu sein, genau DANN spricht man von einer Abhängigkeit. Das wäre in diesem Falle psychisch - nicht körperlich. Mit einem guten Arzt kannst Du aber auch genau darüber sprechen - und er wird Dir das gleiche sagen: Was DU für DICH entscheidest, ob JA oder NEIN zu den Medis, ist okay. Und es macht Dich unter den o.g. Fakten definitiv NICHT abhängig!

    Ich hab´ mein Abi auch ohne Medis geschafft - und wenn es Dir solche Sorgen bereitet, dann verzichte darauf.

    Es besteht für Dich immer und überall noch Eigenbestimmung - und die wird Dir sicher auch niemand absprechen! Ich finde es toll, dass Du Deine Ängste mitteilst - das ist sicher sehr wertvoll hier, denn damit wirst Du vermutlich nicht alleine sein und somit vielen anderen helfen!

  9. #9
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose seit Kindheit
    Forum-Beiträge: 246

    AW: Entgültig. ADHS.. Ritalin...

    Und außerdem, was auch eine "Angst" ist, bzw wo ich mich schwach fühle, dass mein Vater gemeint hat, man schafft das auch ohne solcher Medikamente und man muss das ohne solcher Hilfsmittel schaffen...

  10. #10
    Ehem. Mitglied 14

    Gast

    AW: Entgültig. ADHS.. Ritalin...

    Also, MÜSSEN MUSST Du gar nix - soviel mal dazu.... boah

    Du bist Du - und Dein Gefühl ist nunmal Deines, ebenso, wie Dein Weg eben Deiner ist und DU ihn schaffen willst, und kein anderer.

    YouTube - Rosenstolz- Ich Bin Ich

    Was Dir gut tut, das kannst nur Du für Dich entscheiden - niemand anderes. Wenn dein Dad ohne Medis zurecht kam, dann ist das super. Wenn es bei Dir ebenso aussieht: super. Wenn nicht: vollkommen okay! Jeder Mensch ist anders und niemand reagiert, denkt, fühlt, erlebt gleich. Sonst wären wir andere - und das sind wir nicht!

    Du musst niemandem genügen oder zu Gefallen sein - es geht hier um DEINEN Abschluss und um DEIN Leben. DU alleine musst mit den Konsequenzen leben, niemand anderes.

    Deshalb ist es total toll, dass Du Dich nach Erfahrungen erkundigst und dir Hilfe suchst.

    Was Du aber letztlich für DICH entscheidest, das liegt alleine bei Dir.

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