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Allgemeine Fragen, Antworten und Hilfe rund um ADHS bei Erwachsenen und ADS bei Erwachsenen
  1. #1
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 354

    ADHS im Seniorenalter

    Weiß nicht genau wie ich die Frage schreiben soll.
    Ich habe ja auch noch nicht so lange meine Diagnose und bin 39 Jahre alt.

    Meine es geht nach Leidensdruck und nicht nach alter. Oder was meint Ihr?

    Ich habe eine Bekannte mit der ich oft Kaffee trinke. Sie ist 64 Jahre alt und sehr nett und naja speziell. Wir reden über alles mögliche,aber über Ads habe ich mit Ihr nicht gesprochen.
    Ich habe wohl bemerkt das sie viele der Anzeichen hat was ADHS angeht,aber wenn sie sich so wohl fühlt ok.
    Ich bekomme Ihre Stimmungsschwangkungen zwar auch ab,jedoch weiß ich ja worann es liegt.

    Nun ist sie aber richtig am verzweifeln. Da sie ja ständig Schüssel verlegt,meinte sie neulich :"Manchmal Frage ich mich was in meinem Kopf los ist". Ich kenne sie seit ca. 5 Jahren und ich wei0 das sie an Angstzuständen litt,nicht gut schlafen kann,öfters mal zum Kopf MRT geht(aber nichts ist),öfters zur Magenspiegelung geht(aber nichts wird gefunden. Nun ist sie zwar wieder beruhigt das nichts ist,aber naja.

    Ach kann ja auch was anderes sein,aber irgendwie ist es schwer zuzuschauen.

    Maedelmerlin

  2. #2
    N o r d f r a u

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 62
    Forum-Beiträge: 8.214

    AW: ADHS im Seniorenalter

    Wenn deine Bekannte sich im Nürnberger Klinikum in der "Gedächstnissprechstunde" der geriatrischen Abteilung
    vorstellen würde, hätte sie wahrscheinlich eine gute Chance zu erfahren, ob sie an ADHS leidet (schon immer ADHS hatte)
    oder ob ihre Vergesslichkeit und Stimmungsschwankungen durch etwas anderes hervorgerufen werden.

    Ich an ihrer Stelle würde mich testen lassen.

    LG Gretchen

  3. #3
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 354

    AW: ADHS im Seniorenalter

    Danke für Deine Antwort
    Sie fährt nun für 2 Wochen in Urlaub mit Ihrem Mann und dann soll sie schauen ob da was anders ist.
    Wenn sie zurück aus dem Urlaub ist und mich nochmal draf anspricht,werde ich Ihr raten erstmal einiges ausschließen zu lassen bei Ihrem Arzt. Wenn dann es immernoch alles so ist wie es ist,dann soll sie sich testen lassen.

    Sie leidet drunter ob es nun die Ängste sind, oder dieses dauernt um alles Sorgen usw. Das es in der Familie ist sieht mann auch,jedoch wäre sie die einzige die es evtl. annehmen würde. Da gab es schon einige Themen da stand sie aleine da,weil sie Ihre "chaotisch nette" Art auch mal machen möchte. Das geht nur wenn sich da alle einig sind.

    Maedelmerlin

  4. #4
    Wohnt hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 1.316

    AW: ADHS im Seniorenalter

    Ich weiss gar nicht so recht, ob dieser Thread hier in diesen Bereich gehört, aber dennoch hier meine Gedanken.

    Frag doch die Frau mal, wie sie denn so als Kind, und in der Primarschule war. Denn ein ADHS ist ja angeboren.

    Aber ich denke in ihrem Alter wäre eine übermässige Vergesslichkeit und Zerzaustheit auch ein Anzeichen für eine beginnende Demenz. Wurde bei dieser Frau die Vergesslichkeit mit dem zunehmenden Alter stärker?

    Auf alle Fälle würde ich der Frau raten, sich mal abklären zu lassen, denn sollte es tatsächlich auf eine Demenz hindeuten, kann man je nach Demenzform vielleicht etwas machen. ZB. gibt es eine Demenzform, bei der das Gehirn zu wenig durchblutet wird, da kann man schon etwas machen, ev. mit Medis oder auch mit entsprechender Ernährung.

    Wünsch euch beiden alles Gute

    LG Nicci

  5. #5
    Ist öfter hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 232

    AW: ADHS im Seniorenalter

    Ich würde auch woe Nicci vorschlagen, sie etwas über die Vergangenheit zu befragen. Aufgrund des Alters könnte beginnede Demenz nicht ungewöhnlich sein und wenn sie vieles allein bewerkstelligen muss, ist man einfach überfordert, auch geistig, und dann kann es schon schnell passieren, dass Kleineigkeiten vergessen und verlegt werden. Stimmungsschwankungen könnten auch aufgrund von Gestresstheit zustande kommen, weil Stress einfach Menschen reizbar macht.

    Kann man denn immer gleich bei Vergesslichkeit und Stimmungsschwankungen von AD(H)S ausgehen? Dann müsste mein halber Freundeskreis AD(H)S haben... Dazu gehört doch noch etwas mehr...

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