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Diskutiere im Thema Was fehlt euch? Punkte, an denen wir alleine sind... im Forum ADS ADHS bei Erwachsenen
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Allgemeine Fragen, Antworten und Hilfe rund um ADHS bei Erwachsenen und ADS bei Erwachsenen
  1. #11
    susiprincess

    Gast

    AW: Was fehlt euch? Punkte, an denen wir alleine sind...

    hilfe holen sollte man sich, wenn man an einem Punkt angekommen ist und sich selbst nicht mehr versteht, und an dem Punkt bin ich nun. Ständig habe ich mich gefragt "da steckt noch mehr dahinter" ich weiß nicht aber ich glaub in mir schlummert noch was anderes als diese frühere Diagnose. Weil es manchmal Situationen gibt wo ich denke "warum hast du so jetzt reagiert" "warum verhälst du dich jetzt so?'"

    allein gelassen fühle ich mich wenn man mich nicht versteht.

  2. #12
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Ärztliche Verdachtsdiagnose auf ADHS /ADS
    Forum-Beiträge: 29

    AW: Was fehlt euch? Punkte, an denen wir alleine sind...

    Was fehlt mir ??

    immateriell:
    Vorallem sowas wie eine Ersatzfamilie, Freundinnen. Rückrat bzw.ein Sicherheitsnetz.Menschen die auf mich zukommen und mich so akzeptieren, cool finden und liebhaben wie ich bin.


    materiell:
    Unterstützung bei meinem beruflichen Weg, bei der Umsetzung meines Stylings und meinem geplanten youtube-channel.

  3. #13
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose seit Kindheit
    Alter: 25
    Forum-Beiträge: 60

    AW: Was fehlt euch? Punkte, an denen wir alleine sind...

    Eigendlich fehlt mir nichts im großen und ganzen, ist schon sehr lange her das ich mich alleine gefühlt habe. Und eigendlich habe ich auch keine wirklichen Knackpunkte sag ich mal, was mich sonderlich beeinflussen tut in irgendeiner Hinsicht. Ich denk auch nicht oft negativ über früher etc, da ich für mich meine Einstellung geändert habe und erkannt habe das es nichts bringt in der Vergangenheit zu leben die man eh nicht ändern kann und wenn man daran denkt oder zu viel darüber nachdenkt, schadet man sich im Endeffekt nur selbst. Also sollte man immer positiv nach vorne gucken und versuchen das beste aus allen möglichen Lebenslagen zu machen, wie schwer sie auch zu sein scheinen. Denn man lebt nur einmal und man sollte nicht zu viel über irgendwelche Sachen nachdenken, sondern einfach sein Leben leben so wie es einem gefällt.

  4. #14
    Wohnt hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 1.907

    AW: Was fehlt euch? Punkte, an denen wir alleine sind...

    Blechmatte schreibt:
    Mir fehlt eigentlich nur die Akzeptanz meiner Eltern.
    Laut ihnen bin ich nur jemand, der die Flucht in die Tabletten bekommen hat.
    Dabei wollte ich doch nur etwas Verständnis ihrerseits haben...
    das ist traurig, wenn nicht mal die eigenen Eltern einen verstehen und zu einem stehen

    - - - Aktualisiert - - -

    julivi schreibt:
    materiell:
    Unterstützung bei meinem beruflichen Weg, bei der Umsetzung meines Stylings und meinem geplanten youtube-channel.
    was planst du da genau ?

  5. #15
    Wohnt hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen:
    Forum-Beiträge: 1.004

    AW: Was fehlt euch? Punkte, an denen wir alleine sind...

    susiprincess schreibt:
    allein gelassen fühle ich mich wenn man mich nicht versteht.
    Was bedrückt dich da?

  6. #16
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose seit Kindheit
    Forum-Beiträge: 266

    AW: Was fehlt euch? Punkte, an denen wir alleine sind...

    Ich bin eine erwachsene, selbständige Frau, mit Studienabschluss und einem festen Job seit langer Zeit und festen Bindungen und Freundschaften.

    Es fehlt mir manchmal Geld um 5x im Jahr in Urlaub zu fahren, ein rießiges Auto, 3 Häuser.....

    Ich frage mich im Leben nicht wie sollten sich die Umstände ändern, was sollten andere für mich tun, wo sollten sie Rücksicht nehmen - sondern WAS ist MEINE Kontrolle? Wo liegt meine Kontrolle mein Leben zu organisieren, was kann ich tun, um mein Leben so zu gestalten, dass ich mich mit damit fühle. Wo kann ich etwas tatsächlich und real verbessern, was liegt in meiner Macht. Das ist - erstaunlich viel.

    Ich selbst kann für genug Schlaf sorgen, für genug Bewegung und für eine gesunde Ernährung. Ich selbst kann tatsächlich keine Dinge aufräumen, organisieren. Weniger als andere? Ok, na und? Was jetzt? Wenn ich pro Schrank einen Tag brauche`? Was passiert dann? nichts - am Ende ist es gemacht.
    Ich kann gut auf mich achten und mich gut um mich kümmern. Ich kann für genug Pausen und Ausgleich sorgen. Ich kann für schöne und positive Momente im Leben sorgen. Tatsächlich, das geht. ich ganz alleine kann nämlich raus gehen in die Natur, mit der Katze kuscheln, ich kann dafür sorgen, dass mich verständnisvolle Menschen in meinem Privatleben umgeben, die meine Macken teilweise sogar niedlich finden...Und ich kann mit guter Laune und ausgeglichenem Inneren dafür sorgen, dass ich auch auf andere positiv wirke und sie mir wahrscheinlich positiv begegnen.

  7. #17
    susiprincess

    Gast

    AW: Was fehlt euch? Punkte, an denen wir alleine sind...

    Loyola schreibt:
    Was bedrückt dich da?

    wenn ich was sage und dann kommen dann so Antworten wie "aha" oder sowas und dann wird ein neues Thema begonnen, da hab ich dann dass Gefühl der jenige hat gar nicht richtig zugehört und in dem Moment denk ich das es dem anderen nicht interessiert was ich sage.

    allein gelassen fühle ich mich auch wenn Leute Abstand halten von mir, wie auf der früheren Arbeitsstelle wo man mir am Ende das Gefühl gegeben hat "wir brauchen dich nicht"

    aber sonst bin ich gerne mal alleine, um aufzutanken

  8. #18
    Wohnt hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 34
    Forum-Beiträge: 1.388

    AW: Was fehlt euch? Punkte, an denen wir alleine sind...

    Junie schreibt:
    Ich bin eine erwachsene, selbständige Frau, mit Studienabschluss und einem festen Job seit langer Zeit und festen Bindungen und Freundschaften.
    Junie, das freut mich sehr! Und das ist dir sicher auch nicht alles in den Schoß geflogen.

    Ich für mich fand den Moment überfordernd als ich die Diagnose hatte. Auf den Tag habe ich so lange gewartet und dann hatte ich sie und dachte mir dann: Und jetzt?!?
    Das ist einer dieser Punkte, die ich meinte.

    Der Grund, warum ich es frage, ist einerseits, weil ich solche Dinge aufzeigen und sammeln will. Ich habe so eine weltverbesserische Einstellung und will Dinge ändern, die mir nicht gefallen. Natürlich hat das ganze sehr wohl Grenzen. Aber warum nicht Tipps geben, wenn viele an den gleichen Punkten hängen und erstmal nicht weiter wissen?

    Den Weg gehen muss jeder selbst. Aber wenn ich eine solch einer Weggabelung stehe, ist es leichter zu laufen, wenn man überhaupt weiß, welche Wege es gibt.
    ... das war mein Hintergedanke. Bildlich gesprochen denke ich wie an einen Wegweiser. Wohin man möchte, weiß nur jeder für sich selbst.

  9. #19
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 30
    Forum-Beiträge: 96

    AW: Was fehlt euch? Punkte, an denen wir alleine sind...

    susiprincess schreibt:

    allein gelassen fühle ich mich wenn man mich nicht versteht.
    Zum Glück gibts ja das Forum. Da kann man es sich dann sparen von Leuten, die es einfach nicht verstehen können, verstanden werden zu wollen...

  10. #20
    Wohnt hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 39
    Forum-Beiträge: 1.209

    AW: Was fehlt euch? Punkte, an denen wir alleine sind...

    Alleine gelassen? Also rein zwischenmenschlich fühle ich mich eigentlich nicht alleine. Die Einsamkeit ist eher ein selbstgewähltes Schicksal. Immer dann, wenn ich die Gesellschaft anderer nicht aushalten kann weils mir zuviel ist.

    Ich erwarte von meinem Umfeld auch keine besondere Rücksichtnahme. Lediglich eine Akzeptanz dafür, dass ich nicht leben kann und leben will wie es von mir erwartet wird. Akzeptanz, dass ich eben ich bin. (Auch wenn ich nicht einfach bin).

    Ich kann aber auch gut akzeptieren, wenn das jemand nicht kann und sich eben von mir trennt.

    Die einzige Sache, wo ich mich wirklich alleine und hilflos fühlte, war und ist die Suche nach professioneller medizinischer Hilfe.


    Schon allein die Tatsache, dass ich 6 Jahre lang von Facharzt zu Fachsrzt rennen musste um endlich zu erfahren was wirklich mit mir los ist hat mich geschlaucht. Da hatte ich ständig das Gefühl mich verteidigen zu müssen, damit ich nicht mit irgendeiner "Verlegenheitsdiagnose" als "Aktenleiche" ende. "Nein Herr Dr. Emotional instabil fühl ich mich nicht, ich bin aber impulsiv, wenn Druck auf mich ausgeübt wird...", "Herr Dr., woher soll ich nen BurnOut haben, ich arbeite doch nur 13 Tage im Monat...", "...ja wenn ich depressiv wäre, dann müsste ich doch affektiv flach, schwingungsunfähig, gedanklich gehemmt und grübelnd sein ... Soll ich Ihnen einen einen Witz erzählen?" und so weiter und so fort.

    Genauso alleine fühle ich mich beim Thema Therapie. Da wo ich herkomme ist man richtig in den A.... gekniffen, wenn man wie ich Medikinet Adult nicht verträgt. Egal ob Methylphenidate, Amphetamine, Atomoxetin, Ephedrin oder Modafinil. Bei uns gibt es niemanden der einen Behadnlungsversuch mit einem dieser Medikamente Off-Label "wagen" würde. Und ich als Betroffener quäle mich mit Antideptessiva oder Neuroleptika, die mir nichts bringen, aber wenigstens die Birne "platt" machen. Diese Therapie ermöglicht mir zwar kein Leben, aber wenigsten so ne Art "überleben".

    Ich frag mich warum es in manchen Regionen Ärzte gibt, die immer noch so tun als wäre ADHS bei Erwachsenen eine Art Hirngespinst. Genauso frage ich mich warum die Ärzte in manchen Regionen so tun als wäre Off-Label-Behandlung illegal und ihre Patienten leiden lassen. Hier fühle ich mich persönlich vom Gesundheitssystem alleine gelassen.

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