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Diskutiere im Thema Wie wart ihr in eurer Kindheit? im Forum ADS ADHS bei Erwachsenen
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  1. #61
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 275

    AW: Wie wart ihr in eurer Kindheit?

    Kindheit war Schule. Die Zeugnisse sind knapp genügend mit Hinweisen auf Weglaufen und Schuleschwänzen. Ich war über- und unterfordert (gelangweilt). Habe viel geträumt und aus dem Fenster geguckt. Bin vor allem von den Lehrerinnen gemobbt worden, weniger von anderen Schülern. Schüchtern war ich nicht, ich ging aber oft meine eigenen Weg abseits von dem was verlangt wurde. An Regeln habe ich mich nicht gehalten, weil ich sie nicht verstanden hab oder davon überzeugt war, dass Regeln nur für andere gelten würden und ich eine Ausnahme sei. Das macht mich echt unsympathisch und magnetisch für Strafmassnahmen. Wurde einige Male an den Pranger gestellt als abschreckendes Beispiel. Zurückdenken tut nicht gut.
    Ach ja, Strup, mein Nick der seit der Schulzeit an mir klebt hat was mit "struppig" (widerborstig und garstig) zu tun und bedeutet, dass man mich striegeln müsse, damit ich endlich so daherkomme, wie es gewünscht wird.

  2. #62
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Interessiert/Eigenverdacht auf ADHS / ADS
    Alter: 32
    Forum-Beiträge: 6

    AW: Wie wart ihr in eurer Kindheit?

    hallihallo,

    also ich war immer ein sehr schüchternes und ängstliches kind.
    die ersten tage, an denen mich meine mama im kindergarten abgegeben hat hab ich nur geheult. auch später, wenn ich auf jungscharlager gefahren bin, was ich selbst wollte und mir spaß gemacht hat, bin ich - weg von zu hause - krank geworden, was meiner meinung nach rein psychisch bedingt war. ich wollte unbedingt nach hause. hab mich nie leicht trennen können und war immer sehr unsicher in einer nicht gewohnten umgebung, obwohl die menschen alle sehr lieb waren.
    bis ich 11 war, war ich gut eingebettet in einem soz. netz, bin einzelkind.
    danach sind wir übersiedelt und ich tat mir sehr schwer anschluss zu finden. ich hatte probleme aus mir herauszugehen, andere anzusprechen. als ich 12 war musste meine mutter mit mir zu unseren nachbarn gehn und fragen,, ob ich mit ihnen spielen durfte. ich konnte mich nicht überwinden alleine hinzugehen und den mund aufzumachen. ich traute mich oft nichts sagen und blieb lieber stumm.
    wenn ich der volksschule was gefragt wurde und was nicht wusste, weinte ich.
    hab meist eine oder zwei sehr gute freundinnen gehabt, wenn diese sich dann auch mit anderen gut verstanden war ich oft eifersüchtig. ich war aber lange zeit nicht fähig, dinge anzusprechen bzw auszusprechen, die mich störten. heute ist das zum glück besser.

    im gymnasium schweifte ich mit meinen gedanken meist ab, ich konnte kaum 50min den unterricht folgen. mitarbeit war immer mieß bei mir. aber von den noten her war ich eher so durchschnitt. bis auf englisch. da hatte ich totale angst vor der lehrerin, die auch mein klassenvorstand war und sehr viel forderte. ich hatte immer angst im unterricht, dass ich zur wiederholung dran komm. weil ich zwar schon immer den stoff mir angesehen habe, aber ich schon immer probleme beim freien reden hatte. hab inhalte nie so gut wiedergeben können wie andere dies konnten, auch ohne sich den stoff anzusehen. das hab ich leider auch heute noch.

    ich war oft sehr einsam in meiner kindheit. hab nie über meine probleme gesprochen und die meiste zeit vorm fernseher verbracht.
    als alle meine freundinnen den ersten freund hatten und ich nicht war das zusätzlich deprimierend. ich wollte es dann erzwinge, was mir aber nicht gelang.
    ich war sehr schwierig. irgendwie beziehungsunfähig. mir haben jungs solange gefallen bis auch sie gefallen an mir fanden. dann waren sie uninteressant. ich konnte nur schwer nähe zulassen, fühlte mich sehr rasch zu sehr eingenommen und bedrängt. obwohl es immer nette jungs waren und das eher meine subjektive wahrnehmung war.

    in soz. situationen war ich jedenfalls sehr ruhig und zurückgezogen, hab mich kaum reden getraut, auch wenn freunde dabei waren. war immer eher die zuhörerin. im zweiergespräch hat das besser funktioniert.

    glg

  3. #63
    Wohnt hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Ärztliche Verdachtsdiagnose auf ADHS /ADS
    Alter: 34
    Forum-Beiträge: 1.197

    AW: Wie wart ihr in eurer Kindheit?

    ich weiß immer noch, das ich als Kind so lang gewartet habe bis meine Blase fast platzte Meist war es da, wo wir zu Besuch waren. Ich weiß auch nicht aber ich getraute mir nicht so aufs Klo zu gehen bei anderen Leuten da hielt ich es lieber an, so ein Quatsch ich ging dann erst zu Hause. Da wo ichs anscheinend gewöhnt war. Ich war als Kind schon etwas scheu. Ich war fast so ähnlich wie du Tweety. Von meiner Oma weiß ich, das ich nicht gern in den Kita ging. War mir bald klar, sowie auch in die Schule.

    In der Schule war ich auch einsam, meist saß ich alleine im Zimmer in der Pause herum und wusste nicht was ich machen soll. Es gab sich ja keiner mit mir ab seit Anfang an. Und ich getraute mir nicht auf die Leute zu zugehen also ignorierten sie mich. Man übersah mich. In Musik fand ichs immer peinlich zu singen, so das ich mal nicht sang und eine 6 kassierte ich sagte ich kanns nicht, obwohl ichs konnte.

    Ich bin oft heim mit Tränen in den Augen. Als ich dann komsicher Weise 14 oder 15 war, in der 9ten/ 10ten Klasse fing ich an zu rauchen und die sahen mich dann draußen mit ner ehemaligen Freundin, ab da wurde es besser....entweder wars die Reife oder ich war denen plötzlich "normal".................



    gute nacht

  4. #64
    Wohnt hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Ärztliche Verdachtsdiagnose auf ADHS /ADS
    Alter: 34
    Forum-Beiträge: 1.197

    AW: Wie wart ihr in eurer Kindheit?

    sorry hatte es ausversehen zwei mal geschickt

  5. #65
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Ärztliche Verdachtsdiagnose auf ADHS /ADS
    Forum-Beiträge: 12

    AW: Wie wart ihr in eurer Kindheit?

    jo isch hab grade auch reüssiert insbesondere war es gut mal in die alten zeugnisse zu schauen und in wirklich jedem ! bis 4te klasse steht

    --> eigentlich clever aber :
    - unaufmerksam
    - erledigt aufgaben nicht mit genügend sorgfalt
    - schlechtes schriftbild und schwache rechtschreibung

    und so wars auch schule war für mich son ding wo man hin musste hab auch nie hausaufgaben gemacht oder gelernt meine mutter erzaehlt immer ne story wo ich weil ich zwangsgeprüft wurde den erlkönig aufm schulweg gelernt habe
    ansonsten steh ich in der guten tradition der vorherigen redner draussen rumrennen ohne ende und einsauen !wichtig!
    stress mit "vorgesetzten" lehrern meine grundschul-klasselehrerin konnte mich partou nicht leiden hat sogar ne empfehlung für förderschule geschrieben... bin dann zum glück durch meine eltern doch aufs gym

    mit freunden gabs eigentlcih keine probleme hatte 2 enge freunde mit denen ich gut draussen rumspielen konnte als wir ein wenig älter waren sind wir dann um die 10000km rad gefahren im jahr ... soviel zu bewegungdrang

    und was ich zeitlebens bin und war vergesslich irgendwelche sachen oder zettel in die schule mitnehmen vergessen (meine bücher hab ich einfach alle immer mitgeschleppt so gabs da kein problem) irgendwelche termine den eltern mitteilen vergessen - zettel für den ausflug unterschrieben mitbringen // hatte ja schon den termin vorher vergessen ... das nahm echt extreme züge an

    und im gym habe ich dann ein wenig klassenclown gemacht das wurd dann in der oberstufe noch deutlicher wo ich noch weniger rücksicht auf das lehrpersonal nahm

  6. #66
    Wohnt hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Ärztliche Verdachtsdiagnose auf ADHS /ADS
    Alter: 34
    Forum-Beiträge: 1.197

    AW: Wie wart ihr in eurer Kindheit?

    was ich früher immer blöd fand, das ich als Kind meine Zensuren leugnen musste "das könne wir nicht sagen, was sollen denn die anderen von dir denken". Wenn Verwandte kamen musste ich immer sagen das ich ganz gut in der Schule bin, und später das ich einen Realschulabschluss habe, obwohl ich nur einen qual. Hauptschulabschluss habe. Mein Bruder hatte die Probleme nicht er war ja gut in der Schule. Anstatt meine Eltern mal mit mir zum Psychologen gegangen wären, nahmen sie es hin andere an zu lügen. Und als Kind bekommt man dann auch wenig Selbstvertrauen wenn man merkt das die Eltern sich für einen schämen weil man so schlecht ist und dann noch lernen muss andere an zu lügen weil man nicht perfekt ist und so macht es sich auch im Erwachsenenalter bemerkbar wenn ich was nicht kann dann bin ich gleich enttäuscht und verliere die Lust und die anderen sind ja alle besser etc.
    Geändert von sourcream (26.08.2013 um 13:21 Uhr)

  7. #67
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Interessiert/Eigenverdacht auf ADHS / ADS
    Forum-Beiträge: 499

    AW: Wie wart ihr in eurer Kindheit?

    sourcream schreibt:
    was ich früher immer blöd fand, das ich als Kind meine Zensuren leugnen musste "das könne wir nicht sagen, was sollen denn die anderen von dir denken". Wenn Verwandte kamen musste ich immer sagen das ich ganz gut in der Schule bin, und später das ich einen Realschulabschluss habe, obwohl ich nur einen qual. Hauptschulabschluss habe. Mein Bruder hatte die Probleme nicht er war ja gut in der Schule. Anstatt meine Eltern mal mit mir zum Psychologen gegangen wären, nahmen sie es hin andere an zu lügen. Und als Kind bekommt man dann auch wenig Selbstvertrauen wenn man merkt das die Eltern sich für einen schämen weil man so schlecht ist und dann noch lernen muss andere an zu lügen weil man nicht perfekt ist und so macht es sich auch im Erwachsenenalter bemerkbar wenn ich was nicht kann dann bin ich gleich enttäuscht und verliere die Lust und die anderen sind ja alle besser etc.
    Und in anderen Situationen dir dann beibringen wollen, dass Lügen unfein ist?

    Oh man. Ich finde es doch sehr spannend was Eltern immer wieder so für Dinge bringen. Aber ich will mich da nicht ausschließen: Den Schlüssel, den meine Tochter anscheinend verbummelt hatte habe ich wohl verlegt Nur meine Kinder zum Lügen zwingen würde ich nie nicht. Puh. Übel.

    Back on Thread:

    Ich war vor der Schule und zu Grundschulzeiten eigentlich meist in einer eigenen Traumwelt unterwegs. Wenige Freunde und ich habe gern "Regie" geführt beim gemeinsamen Spiel, sodass die Rollenspiele dann so wurden wie das Kopfkino was bei mir grad so aktuell war... in der Mittelstufe hatte ich dann keine Freunde mehr, die sowas geduldet hätten, daher habe ich oft zuhaus gehockt und viel gemalt und gezeichnet. Oder gebastelt. Hin und wieder war ich bei einer meiner 2 (!) Freundinnen und da haben wir dann alles Mögliche gespielt, den großen Bruder der einen gefoppt, oder Musik gehört....

  8. #68
    Wohnt hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Ärztliche Verdachtsdiagnose auf ADHS /ADS
    Alter: 34
    Forum-Beiträge: 1.197

    AW: Wie wart ihr in eurer Kindheit?

    genau und wenn ich sie angelogen hatte weil ich einmal nicht in der Schule war, oder weil ich dann nicht mehr mit gegessen habe oder weil ich den Matheförderunterricht immer geschwänzt habe..........dann war das als es rauskam wieder sehr böse von mir. Ich würde sowas auch nie machen wenn ich Kinder hätte, auch wenn sie noch so schlecht in der Schule wären. Sie haben sozusagen das eigene Kind dazu gezwungen zu lügen, sich selbst zu belügen. Ich denke das kann sie immer noch gut. Meine Mutter war das, nicht mein Vater, mein Vater hätte glaub ich die Wahrheit erzählt. Meiner Mutter war immer alles peinlich. Mein Bruder war früher immer so laut und heißer etc und da sagten die immer "sei mal leise" er konnte gar nix dafür. Manchmal hat er angefangen zu flüstern weil er ja wusste er darf nicht laut reden. Wenn ich da so überlege müssen die sich nich wundern warum wir so sind. Sie sagen immer "also von uns habt ihr es nicht, wir waren nicht so" ..............ja aber der Umgang war es wie sie mit uns umgegangen sind.

  9. #69
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 99

    AW: Wie wart ihr in eurer Kindheit?

    was ich früher immer blöd fand, das ich als Kind meine Zensuren leugnen musste "das könne wir nicht sagen, was sollen denn die anderen von dir denken". Wenn Verwandte kamen musste ich immer sagen das ich ganz gut in der Schule bin, und später das ich einen Realschulabschluss habe, obwohl ich nur einen qual. Hauptschulabschluss habe. Mein Bruder hatte die Probleme nicht er war ja gut in der Schule. Anstatt meine Eltern mal mit mir zum Psychologen gegangen wären, nahmen sie es hin andere an zu lügen.
    Das klingt ja grässlich! Das kann ich mir gar nicht vorstellen. Dass die Eltern sich da auch so anstellen! Aber ich kenne das Gefühl - nicht bei Noten aber anders - als Kind war ich Übergewichtig und mein Vater (der mich ein mal im Jahr sah) hat sich für mich geschämt und mich wegen des Übergewichts aufgezogen, das war ganz schrecklich für mich. Noch heute habe ich Komplexe, obwohl ich nicht mehr übergewichtig bin.

    Meine Mutter war immer sehr locker, sie meinte, es sei mein Leben und ich sei selber für meine Noten verantwortlich.
    Das erklärt warum der Leidensdruck wegen ADS in der Kindheit nicht da war. Ich habe ja unter den mittelmäßigen Leistungen nicht "gelitten", war mir damals auch egal. Ich wurde leider viel gemobbt und die Lehrer hassten mich Flächendeckend, bis auf 1-2 Ausnahmen, deswegen war ich ganz froh, dass mir Schule egal sein konnte solange ich halt hingehe und bestehe.

    Sie sagen immer "also von uns habt ihr es nicht, wir waren nicht so" ..............ja aber der Umgang war es wie sie mit uns umgegangen sind.
    Eltern die das sagen können nicht reflektieren. Meine Mutter hat mir auch öfters gesagt, dass sie Fehler gemacht hat - wie alle Eltern - und sie sich früher der Auswirkungen ihres Handelns nicht bewusst sein konnte. Ich finde aber, dass sie viel mehr richtig als falsch gemacht hat, bin ja jetzt nicht sooooo... schlecht geraten.
    Geändert von Strandgut (13.09.2013 um 05:31 Uhr)

  10. #70
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 38
    Forum-Beiträge: 107

    AW: Wie wart ihr in eurer Kindheit?

    Vor der Kindergartenzeit weiss ich nicht mehr so viel. Meine Schwester (10 Jahr älter) meinte immer ich war ein armes Kind. Warum weiss ich nicht.

    Als ich in den Kindergarten kam, war mir dies zuviel. Zum Glück hatte ich die Möglichkeit nur dann zu gehen, wenn Halbklassenunterricht war. Später blieb ich einfach noch während dem Turnunterricht zu Hause und schlussendlich hatte es dann geklappt mit dem normalen Unterricht. Der Grund war, dass es mir zu laut war. Ich habe oft einfach die Ohren zugehalten.

    In der Schule ging es mir meisten gut. Vorallem 1./2. Klasse hatten wir super Lehrer, welche mit neuen Methoden arbeiteten. Dies gefiel mir sehr. 3./4. Klasse war auch gut, doch meine Rechtschreibprobleme machten mir immer mehr zu schaffen und dies hat sich immer wie mehr verschlimmert.
    Freunde hatte ich nie besonders viele. Ich ging mit meiner Nachbarin in die gleiche Klasse. Wir haben viel gespielt, jedoch hatte die immer noch andere und bessere Freunde. So war ich auch viel alleine. Zum Glück hatte ich meinen Hund. Mit ihr habe ich alles gemacht und sie war meine beste Freundin. Was mir hier aber negativ in Erinnerung bleib ist, dass ich sie geschlagen habe. Ich hatte Aggressionen, welche ich an ihr ausgelassen habe. Dennoch, sie war immer für mich da und ist felsenfest zu mir gestanden.

    Da war noch mein Vater. Er ist Alki und hat meiner Mutter alles Geld versoffen. Oft habe ich erlebt, dass er laut schimpfend den Raum verlassen hat, die Türe geknallt und schrie: Jetzt erhänge ich mich in der Scheune. Wie oft habe ich ihn in den Gedanken in der Scheune hängen sehen?

    Ich habe noch 4 ältere Geschwister. Sie sind 6-16 Jahre älter. Mit der nächsten Schwester hatte ich ein sehr nahes Verhältnis und sie hat mir immer alles erklärt, wie es die Aufgabe einer Mutter wäre. Mit den andern hatte ich es auch gut. Aber mit diesem Altersunterschied waren es nicht Spielgefährten mit den selben Interessen.

    Meine Mutter ist immer für mich eingestanden, jedoch aber durch die vielen Kinder und vor allem durch den Vater sehr müde. Sie hat wegen ihm viel geweint. Leider ist sie vor 9 Jahren gestorben. Sie fehlt mir sehr.

    Was mich in der Jugendzeit sehr, sehr gefehlt hat sind echte Freunde. Irgendwie war ich zu wenig offen und zu verkorkst. Klassenpartys haben ohne mich stattgefunden. In dieser Zeit war ich viel im Reitstall. Mit Zeit durfte ich dort mithelfen und auch gratis reiten. Es war wie ein 2. zu Hause und ich erhielt dort Anerkennung. Damit ich mir das Reiten leisten könnte, habe ich auf einem Bauernhof gearbeitet. Die Bäuerin war ein Goldschatz: geduldig und warmherzig! Mit dem Bauern konnte man gute witzeln. Ich arbeitete von 14-21 Jahren bei dieser Familie.

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