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Diskutiere im Thema So viel Negatives... Wo liegt das Postive des ADHS? im Forum ADS ADHS bei Erwachsenen
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Allgemeine Fragen, Antworten und Hilfe rund um ADHS bei Erwachsenen und ADS bei Erwachsenen
  1. #1
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Interessiert/Eigenverdacht auf ADHS / ADS
    Forum-Beiträge: 9

    So viel Negatives... Wo liegt das Postive des ADHS?

    Hallo Ihr!

    Ich bitte euch dringend um eure Unterstützung und um 10 Minuten eurer Zeit!
    Ich, Psychologie-Studentin im 6. Semester der Universität Erlangen, schreibe gerade meine Bachelorarbeit über das Thema ADHS. Es geht darin vor allem um die positiven Seiten von ADHS, da wie ich finde, viel zu sehr das Negative von ADHS betont wird.
    Da es ziemlich schwer ist für meine Umfrage genügend Probanden mit ADHS zu finden, wäre ich euch sehr, sehr dankbar wenn ihr an meiner Umfrage teilnehmen könntet.
    Diese Umfrage richtet sich vor allem an Erwachsene mit ADHS.
    Die Umfrage ist wirklich schnell beantwortet und als Dankeschön wird unter allen Teilnehmern ein 15€-Amazon-Gutschein verlost!

    Hier geht es zu meiner Studie:
    Umfrage

    Tausend Dank euch und dem Webmaster, der mir erlaubt hat, den Link hier zu posten!
    Eva-Luca Hetzel

  2. #2
    N o r d f r a u

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 62
    Forum-Beiträge: 8.212

    AW: So viel Negatives... Wo liegt das Postive des ADHS?

    Hi "pantoufle",

    es gibt in Nürnberg auch eine SHG für Erwachsene und ein Netzwerk, wo man die Adresse findet.

    LG Gretche n

    P.S. Viel Erfolg für deine Arbeit!

    P.P.S. Ziel der Studie ist mir nicht so ganz klar geworden, aber ich bin schon ziemlich
    alt und habe natürlich "Kompensationsstrategien". So sind auch meine Eltern bereits
    verstorben und meine Erinnerungen sind überwiegend positiv.

  3. #3
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 53
    Forum-Beiträge: 9

    Daumen runter AW: So viel Negatives... Wo liegt das Postive des ADHS?

    Liebe Frau Hetzel,

    ich habe gerade begonnen, Ihren Fragebogen auszufüllen um Ihnen bei Ihrer Arbeit zu helfen - da ich es es grundsätzlich begrüße, wenn sich junge Menschen dem Thema ADHS in einer Diplom-, Bachelor, oder gar Doktor-Abreit widmen.
    Aber habe ich den Fragbogen nach den ersten Fragen abgebrochen, da ich den Sinn und Zweck ihrer Fragestellung und den Zusammenhang mit dem Störungsbild ADHS nicht erkennen konnte. Insbesondere dann nicht, wenn die Fragen die positiven Aspekte der ADHS herausgestellt werden soll...
    Was haben die postiven Aspekte der ADHS mit den Fragestellungen, ob wie oft aus welchen Anlässen und in welcher Heftigkeit man durch seine Eltern geschlagen wurde ?

    Möglicherweise wissen noch nicht wirklich viel über ADHS, Vielleicht haben Sie auch noch nichts davon gehört, dass nicht wenige ADHS Patienten auch Elemente einer Borderline-Persönlichkeitsstörung als Zweiterkrankung oder als Comorbidität aufweisen. Gegebenenfalls sind Sie auch nicht darüber informiert, dass schon die Art Ihrer Fragestellung bei diesen Patienten eine emotionale Krise hervorrufen kann.

    Doch auch bei "normalen" ADHS-Patienten -so zumindest fürchte ich es - dürfte Ihr Fragebogen mehrheitlich abgebrochen als ausgefüllt werden.
    Meiner Meinung nach sollten Sie sich mit Ihrem Tutor oder Professor besprechen und den Fragebogen neu konzipieren.

    Liebe Grüße, Hofnarr

  4. #4
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Interessiert/Eigenverdacht auf ADHS / ADS
    Forum-Beiträge: 9

    AW: So viel Negatives... Wo liegt das Postive des ADHS?

    Hallo lieber Hofnarr,
    ich verstehe Ihre Einwände, aber ich kann dazu sagen, dass alles sehr genau durchdacht ist.
    Zu meiner genauen Fragestellung kann ich erst etwas sagen, wenn meine Studie abgeschlossen ist, denn wenn ich Ihnen nun meine Ziele erläutere, verfälscht das eventuell das Antwortverhalten der anderen Teilnehmer. Selbstverständlich werde ich aber sofort über meine Ziele und Ergebnisse berichten, wenn ich genügend Teilnehmer beisammen habe.
    Was die Fragen zur Bestrafung angeht, gebe ich Ihnen recht, dass sie etwas hart formuliert sind...allerdings musste ich diesen Fragebogen verwenden, da er der einzige ist, der zuverlässig die "Elterliche Unterstützung" erfragt. Ich hoffe sehr, dass sie niemanden in eine Krise stürzen, das ist zumindest überhaupt nicht meine Absicht. Aber danke, Hofnarr, dass Sie mich darauf aufmerksam gemacht haben.
    Ich danke euch auf jeden Fall schon einmal sehr über eure rege Teilnahme und wünsche einen schönen Start ins Wochenende!

    - - - Aktualisiert - - -

    Und Gretchen, danke für den Tipp! Ich werde mich gleich einmal darüber informieren!

  5. #5
    Gibt´s Kaffee ?

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 45
    Forum-Beiträge: 1.610

    AW: So viel Negatives... Wo liegt das Postive des ADHS?

    Hallo Pantoufle,

    ich habe zwar die Umfrage komplett ausgefüllt, frage mich aber auch, wohin diese Fragen führen sollen, Kreativität und der "Drang zur Gefahr" sind diesbezüglich bestimmt nicht die einzigen AD(H)S-Merkmale...

    Ich wünsche Dir trotzdem viel Erfolg bei Deiner BA-Arbeit

    LG Tanja

  6. #6
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Interessiert/Eigenverdacht auf ADHS / ADS
    Forum-Beiträge: 9

    AW: So viel Negatives... Wo liegt das Postive des ADHS?

    Hallo Chaostanja
    schön, dass du mitgemacht hast! Ich werde in meiner Arbeit über alle positiven Facetten des AD(H)S schreiben, die schon bekannt sind und habe mir für meine Umfrage etwas herausgesucht, wozu es noch nicht so viele Studien gibt. Mehr dazu später

  7. #7
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 499

    AW: So viel Negatives... Wo liegt das Postive des ADHS?

    Sehr geehrte Frau Hetztel

    auch ich habe den Umfragebogen angeklickt und war bereit an einer Umfrage teilzunehmen, mir wäre es wichtig die Diagnose ADHS bei Erwachsenen als gegeben und wichtig herauszustellen!

    Da mir nach einigen Fragestellungen der Sinn in einem Zusammenhang zu ADHS recht fragwürdig erschien, hab ich abgebrochen!
    Im Zusammenhang Ihrer Fragestellung ist vermehrt der zu eruieren, dass sie ADHS im Sinne von zu wenig Aufmerksamkeit (von Eltern am Kind) verstehen, darin ist eine ADHS nicht begründet!

    Ich sehe hier leider, wie so oft ein totales Missverständniss der Krankheit ansich, das nur - wie oft in Medien dargestellt - ein föllig falsches Bild dieser Störung wiedergibt!

    Was ich begrüßen würde wäre eine unvoreigenommene Befragung Erwachsener Menschen mit ADHS! Die - wie ich- jetzt erst (eagl auch in Kindheit) Diagnostizeirt wurden, weil die Akzeptanz dieser psychischen Störung nicht gesellschaftlich anerkannt ist!

    Das beibt aus, Menschen zu befragen, welche sich sehr viel Leid durch ein frühe(re) Diagnostik erspart hätten. Nur immer wieder, das rumreiten auf fehlender Elternliebe - hatte ich genug- mangelder Bewegung - ich bin 64 gebohren, kein Thema! - Ruhigstellen per Medikamenten: mönsch, ich kann entlich mal für ein paar Stunden ruhig und konzentriert sein, nach 48(!!! sic) Jahren! Annähernd wie ein "normaler" Mensch.

    Ich bin in Dauerbewegung...hyper, das ist nicht schön, weder für mich noch für den der das immer miterlebt!

    Ich würde mal gerne eine Stange brechen für das so ach verteufelte "Ritalin" das mir nach ewiger Suche, Therapien, Drogenmissbrauch, Ängsten, Selbstzweifeln, schnell und gut und unvermittelt einen Weg aufgetan hat, endlich, endlich (!) ICH (nicht gebremst, nicht fremdgesteuert) zu sein, Endlich mich mir selbst geöffnet hat, ICH zu sein, ohne Einschränkung, ohne "ich würde ja gerne, schaff es aber nicht"!

    JETZT kann ich! Recht einfach, ich sehe endlich was ich sein kann, das wozu ich schon immer in der Lage war, es aber noch nie konnte aufgrund meiner ADHS! So ist das, bei mir zumindest, da ist kein Umfeld - das war denkbar gut - noch sonst was schuld.

    Ich bin ein typisches Beispiel an Dopaminmangel durch ADHS. Ich kämpfe, relativ erfolgreich, mit mir und meinem Leiden. Ich bin sogar eine erfolgreiche ADHSlerin auch ohne Medis war ich das schon, dennoch hätte mir eine frühere Diagnostik einiges an Leiden erspart! Noch eine Frage, welche ich mir immer wieder stelle - die Relevanz hingestellt - was wäre aus mir geworden mit frühzeitiger Diagnostik? Mit frühzeitiger Medikamentation? Ein Genie? Das vielleicht nicht aber meine Fähigkeiten hätte ich weit sinnvoller und produktiver einsetzen können OHNE mir und meinen Mitmenschen so viel an CHAOS anzutun! Ich bin ein wirkliches Beispiel wie MPH erfolgreich wirken kann, ein typischer ADHSler der extrem gut auf eben dieses Medikament anspricht, warum kommt so jemand wie ich nie zu Wort? Für mich ist es ein Seegen, ein nie erwarteter oder jemals erhoffter Segen, fast ein Wunder. Für mich ein ach so kann leben sein, so einfach! Warum immer nur Negativ und Miesmacher? Bringt mehr Quote?

    Ich will noch nicht mal in Zweifel stellen, dass MPH für manche Leute nicht das richtige Mittel ist, dass manche sich hinter einer ADHS Diagnose verstecken, weil sie scheinbar einfach ist, dass es Eltern gibt die ihre Kinder falsch oder Übermedikamentieren aber das ist ein kleiner Teil! Aber gepusht durch die Medien uns ADHSler so in Verruf bringt! Uns degradiert als faule Laschies, die nur billig per Rezept an Aufputschmittel ran kommen wollen, so ist das ganz und gar nicht! Das Gegenteil ist der Fall wir kämpfen wie blöd, rudern, machen selten mit Erfolg und das Medi, das uns hilft einen Alltag zu meistern wird auch noch als Drogenmissbrauch dargestellt! DANKE!!! Für mich als hyper wirkt dieses Medikament ruhigstellend im dem Sinne, dass ich nicht mehr ständig rumzapple, konzentrationsfördernd so dass ich eine begonnene Arbeit zu Ende führen kann, ausgleichend im Sinne dass ich an Geprächen teilnehmen kann ohne abzuschweifen. Ich bin noch immer ich, meine Persönlichkeit ist unverändert, ich habe nur jetzt ein Leben, das ich meistern kann ohne fast am Rande des Abgrunds zu stehen, dank MPH bzw. "Ritalin". Ich liebe dieses leben, das welches wohl jeder Mensch ohne ADHS hat! Ich sehe, ich laufe nicht mehr blind im Nebel es ist phantastisch!!!

  8. #8
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 499

    AW: So viel Negatives... Wo liegt das Postive des ADHS?

    Sorry, ich merke beim Durchlesen, dass mein Text mehr und mehr verworren wird. Ich will nur so viel auf einmal sagen und das gerät dann durcheinander... und mein Hirn rattert mal wieder mit der Tastatur um die Wette, Kopf schon weit weg...Finger kommen nicht nach! Tut mir leid, es wird schon konfus zu Ende, ich weiß! Fragt einfach nach wenn es zu chaotisch ist!

    Revidieren, im Sinne von nachbessern hat, so sagt meine Erfahrung, hat keinen Sinn, da konfuziose ich noch mehr .
    Geändert von Insane ( 3.05.2013 um 22:31 Uhr)

  9. #9
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 36
    Forum-Beiträge: 614

    AW: So viel Negatives... Wo liegt das Postive des ADHS?

    Ich kann mich da meinen Vorrednern nur anschließen. Ich frage mich wohin diese Fragen führen sollen, da es ja nichts mit den positiven ADHS Eigenschaften zu tun hat.

    Und ich habe auch kein ADHS, weil mich meine Eltern evtl. nicht immer korrekt behandelt haben. Meine Eltern zeigen beide selbst AD(H)S Symptomatik und meine Mutter wird daher auch manchmal mit ihrem AD(H)S Kind einfach überfordert gewesen sein.

    Daher wirken diese Fragen auch auf mich sehr befremdlich. Und ich fühle mich wie so oft missverstanden mit meiner Problematik.

    - - - Aktualisiert - - -

    Chaostanja schreibt:

    Kreativität und der "Drang zur Gefahr" sind diesbezüglich bestimmt nicht die einzigen AD(H)S-Merkmale...
    ja das sehe ich allerdings auch so. aber was wir als positiv empfinden scheint hier nicht wirklich gefragt zu sein

  10. #10
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 52
    Forum-Beiträge: 3.798

    AW: So viel Negatives... Wo liegt das Postive des ADHS?

    pantoufle schreibt:
    Ich werde in meiner Arbeit über alle positiven Facetten des AD(H)S schreiben, die schon bekannt sind und habe mir für meine Umfrage etwas herausgesucht, wozu es noch nicht so viele Studien gibt. Mehr dazu später
    Welche Studien gibt es denn, die tatsächlich auf ADHS zurückzuführende positive Facetten nachweisen konnten?


    Die Frage drängt sich mir gerade auf, da Du schreibst, dass Deine Arbeit um die Facetten geht, für die es "noch nicht so viele Studien" gibt.
    Welche Studien sind es denn, die da bereits etwas nachweisen konnten?


    Kannst Du am Ende Deiner Arbeit tatsächlich gesichert feststellen, dass diese positiven Eigenschaften tatsächlich auf die ADHS zurückzuführen sind, also in einer Kontrollgruppe von Nicht-ADS'lern nicht in gleichem signifikanten Ausmaß vorhanden, bzw. deutlich anders verteilt sind?

    Wäre ja ok, wenn sich da tatsächlich was ergeben würde, aber andererseits stellt sich mir dann auch automatisch die Frage, in welchen ICD- und DSM Diagnosen und auch in den Diagnosen von somatischen Erkrankungen jemals positive Aspekte aufgelistet sind.
    Ich fürchte, die Liste wird recht überschaubar.

    Die Kunst wird sein, die positiven Aspekte tatsächlich auf die ADHS zurückführen zu können.

    Oder geht es darum, positive Merkmale/ Facetten an Menschen mit ADHS zu finden?

    Das wäre eine grundlegend andere Fragestellung.

    BTW:
    Es heißt genaugenommen die ADHS, nicht das ADHS.
    Das "S steht für Störung, Feminimum

    Edit:
    Ganz vergessen:
    Die gestellten Fragen der Umfrage weisen auf etwas anderes hin ...
    Geändert von Fliegerlein ( 3.05.2013 um 22:52 Uhr) Grund: Edit hinzugefügt

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