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Diskutiere im Thema So viel Negatives... Wo liegt das Postive des ADHS? im Forum ADS ADHS bei Erwachsenen
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  1. #221
    Wohnt hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 1.907

    AW: So viel Negatives... Wo liegt das Postive des ADHS?

    AlteEiche schreibt:
    Falsch ist Falsch bleibt Falsch.
    und was falsch und was richtig ist bestimmst du ... ist gut, wir haben es ja jetzt verstanden und haben deswegen keine Lust mehr mit dir zu diskutieren

    ebenfalls Schönen Abend
    Geändert von Wintertag ( 1.02.2014 um 20:52 Uhr)

  2. #222
    MeinerEiner

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 39
    Forum-Beiträge: 1.128

    AW: So viel Negatives... Wo liegt das Postive des ADHS?

    Loyola schreibt:

    3.
    Bin selber für eine Synthese beider Ebenen - je nach Bereich, damit neben der ganzen Kämpferei das Leben nicht ganz vergessen wird.

    Lg

    ps.
    Innerhalb der ADHS Gruppe gibt ohnehin soviel verschiedene Menschen, dass ich kaum noch glaube, dass man die Frage ausgehend vom Syndrom-Nenner beantworten kann.
    Das sehe ich genauso.

    Wir sind nunmal alle mehr als nur unser ADHS, daher finde ich es auch immer seltsam wenn jemand alles Negative dem ADHS in die Schuhe schieben will.

  3. #223
    Chaoprinzessin

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 46
    Forum-Beiträge: 12.423

    AW: So viel Negatives... Wo liegt das Postive des ADHS?

    Hallo alle,

    Etwas da in diese Thread hat mich angesprochen: Ja, ich neige auch viele Ideen zu haben, aber allein, happert es oft mit der Umsetzung. Ideen bleiben meistens im Kopf. Mit der Behandlung geht es besser, wird einiges doch konkretisiert. Aber ich erlebe ab und zu und ehe im kleinem was eine Teamarbeit mit nicht-betroffenen gibt: Wenn meine Ideen geschätzt sind und Nicht-betroffenen sich um Realisierbarkeit und konkrete Planung kümmern, gibt es etwas wunderbar... Aber wehe, es mich gesagt, ich sollte es selber planen! da gibt es meistens nichts, weil ich dafür eben auch Hilfe brauche. Aber ich weiss das und kann es auch sagen.

    Ich mag es echt, wenn ich einige Stinos um mich, meine Ideen mitteilen kann, wenn sie es gerne annehmen und für der konkreten Teil schauen, obwohl ich dann auch noch weiter helfen kann (nur das Planen fällt mich schwer, nicht das ausführen, wenn ich motiviert bin).

    lg

  4. #224
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 583

    AW: So viel Negatives... Wo liegt das Postive des ADHS?

    Fliegerlein, erstmal danke.

    Eins fällt mir gerade ins Auge: der Gereichtigkeitssinn.
    Meinen Eltern ist schon früh meinen ausgeprägtes Gerechtigkeitsempfinden aufgefallen.
    Aber nicht in familiärer Hinsicht! Natürlich fühlte ich mich manchmal ungerecht behandelt, bei mehreren Kindern ist das wohl normal.
    Jedoch alles andere, ob Tiere, andere Menschen, die Welt, alles hat mich von klein auf immer sehr mitgenommen und ich konnte mich schon gut ausführlichst darüber aufregen.

    Was ist AD(H)S?
    Man WEISS es schlicht nicht genau. Dopaminmangel? Ja, oft. Aber immer? Und Ursache? Als einzige? Nein.
    Striatofrontale Dysfunktion? Ja, bei manchen, aber eher wenige.
    Noradrenalin gibts auch noch.
    Es gibt immer wieder neue Erkenntnisse, aber vor allem vieles wovon man noch nicht weiß, wie es funktioniert.

    AD(H)S wird über die Defizite definiert, das macht es natürlich eindeutig zu einer Störung/Behinderung/Krankheit.
    So wie ich es oft empfinde, als Behinderung. Als etwas, was einen psychisch kaputt machen kann. Ja.

    Aber es ist kein Virus oder Bakterium, das eine Funktion verhindert und auf den Rest keinen Einfluss hat.
    Wie ist es da möglich, zwischen AD(H)S-bedingten Defiziten und persönlichen Eigenschaften zu unterscheiden?
    Meines erachtens geht das gar nicht, da gerade im neurologischen Bereich alles so verzahnt ist.
    Eine schwere Verletzung am Kopf und man ist ein anderer Mensch, mit anderen Eigenschaften und anderen Fähigkeiten.
    Da wir aber eben nicht wissen, wie genau und warum AD(H)S entsteht, sind wir gar nicht in der Lage eindeutig zu unterscheiden,
    welche unserer Stärken und Schwächen nun AD(H)S sind oder unser - vom ADHS unabhängigen - Charakter.
    Als Diagnose AD(H)S ist die Sache eindeutig, aber als neurologisches Konstrukt (?) ist es viel komplizierter.

    @AlteEiche: Lies dich mal hier ein: Persönlichkeitsstörung
    Deine Art der Disskusionsführung (falls man das überhaupt so nennen darf) ist mir sehr bekannt. Und nein, ich ahne dass du es wieder - absichtlich? - falsch verstehen wirst, deswegen vorweg:
    Es hat NICHTS (zum mitschreiben: n-i-c-h-t-s) mit deiner Meinung zu tun (die doch von vielen hier geteilt wird), sondern mit deiner ART UND WEISE, diese zu vertreten, Menschen mit anderen Meinungen niederzumachen, ihnen ihre Erfahrungen und Gefühle abzusprechen.
    Und es ist nicht der erste Thread, in dem du mir damit auffällst.
    Ich kenne eine einzige Person, die einem es genauso unmöglich macht mit ihr zu diskutieren. Da kann man versuchen zu erklären, dass 1+1=2 ist und sie findet immer irgendwas, damit sie am Ende behaupten kann, dass man ja total schwachsinnig sei.
    Man kann es auch kämpfen gegen Windmühlen nennen, mit Logik erreicht man einfach nichts, da die eigenen Argumente jedesmal entweder übergangen, nicht verstanden oder verdreht werden.

    Sowas ist zermürbend.

    Es ist hier natürlich keine Diagnose, logisch, aber zumindest hast du einige in diesem Thread stark hervorspringende Eigenschaften, die dorthin passen, die ich leider zu gut kenne.
    Hier gibts einen langen Thread zum Thema Narzissmus, da es bei AD(H)S auch häufig auftritt, denn eine Persönlichkeitsstörung ist keine bewusste Entscheidung zur Bösartigkeit, sondern ein Schutzmechanismus. Und den haben gerade AD(H)Sler oft nötig.
    https://adhs-chaoten.net/ads-adhs-er...sstoerung.html

    Noch so ein Punkt, warum ich manchmal wütend werde, wenn AD(H)S kleingeredet wird.
    Depressionen, Angststörungen, Persönlichkeitsstörungen, Burn-Out... AD(H)S erhöht die W'keit stark, sowas zu erleiden.

    Kommt irgendwer mit meinen nicht ganz klaren Gedanken mit?
    Geändert von ReRegenbogen ( 2.02.2014 um 02:57 Uhr)

  5. #225
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 52
    Forum-Beiträge: 3.798

    AW: So viel Negatives... Wo liegt das Postive des ADHS?

    AlteEiche schreibt:
    Falsch ist Falsch bleibt Falsch.
    In der fatalistischen Welt der ADS'ler mag das zutreffen .
    Aber wenn wir einmal die menschliche und einmal die fachliche Sicht, einmal die logische, einmal die emotionale Sicht haben, mag das schon ganz anders aussehen .


    ReRegenbogen schreibt:
    Eins fällt mir gerade ins Auge: der Gereichtigkeitssinn.
    Meinen Eltern ist schon früh meinen ausgeprägtes Gerechtigkeitsempfinden aufgefallen.
    Aber nicht in familiärer Hinsicht! Natürlich fühlte ich mich manchmal ungerecht behandelt, bei mehreren Kindern ist das wohl normal.
    Richtig, es gibt auch viele Nicht-ADS'ler die genauso einen Gerechtigkeitssinn haben.

    ReRegenbogen schreibt:
    Jedoch alles andere, ob Tiere, andere Menschen, die Welt, alles hat mich von klein auf immer sehr mitgenommen und ich konnte mich schon gut ausführlichst darüber aufregen.
    DAS ist schon eher etwas, das in Richtung ADS zeigt.
    Aber ist das eine Stärke oder eine positive Eigenschaft?
    Ist es nicht auch belastend, weil uns Dinge über die Maßen belasten können, die es aber so gesehen eigentlich gar nicht sollten?
    Ich glaube, das Maß, die Balance ist es, welche dafür sorgt, dass eine Eigenschaft, egal welche, zum Vorteil oder Nachteil gereicht.

    Wenn man ein sehr einfühlsamer Mensch ist, dann ist das eine großartige Eigenschaft, wenn man das so gar nicht ist, sorgt es für Leiden, aber genauso auch, wenn man zu einfühlsam ist und alles um einen herum mitfühlt. Das kann sogar noch schlimmer sein würde ich vermuten.

    Wie so oft ist es die Balance, die gesunde Mitte und wenn die verlassen wird, wird etwas Gutes zum Negativen.
    Das ist dann wieder die gut gesalzene Suppe gegen die ungesalzene und die versalzene.

    Siehe kreative Prozesse ....
    Ein höheres Maß an Impulsivität, Querdenken ist wertvoll.
    Es werden zwar viele Ideen und Gedanken verworfen, aber am Ende kommt immer noch was dabei raus.
    Gerät die Impulsivität dagegen in einen Bereich, der alles andere überwiegt, dann wirkt das dem Prozess entgegen, wird destruktiv.

    ReRegenbogen schreibt:
    Was ist AD(H)S?
    Man WEISS es schlicht nicht genau. Dopaminmangel? Ja, oft. Aber immer? Und Ursache? Als einzige? Nein.
    Striatofrontale Dysfunktion? Ja, bei manchen, aber eher wenige.
    Noradrenalin gibts auch noch.
    Es gibt immer wieder neue Erkenntnisse, aber vor allem vieles wovon man noch nicht weiß, wie es funktioniert.
    Ja das stimmt, vieles ist noch unklar und vieles kommt immer neu dazu und wird klarer und wirft gleichzeitig neue Fragen auf.
    So spannend ... so verwirrend ...

    ReRegenbogen schreibt:
    AD(H)S wird über die Defizite definiert, das macht es natürlich eindeutig zu einer Störung/Behinderung/Krankheit.
    So wie ich es oft empfinde, als Behinderung. Als etwas, was einen psychisch kaputt machen kann. Ja.
    Richtig.
    Was wir natürlich nicht außer Acht lassen dürfen ist, dass eben das, was man allgemein gar nicht mal als Defizit betrachtet wird, dann eines wird, wenn es außer Kontrolle gerät.

    ReRegenbogen schreibt:
    Aber es ist kein Virus oder Bakterium, das eine Funktion verhindert und auf den Rest keinen Einfluss hat.
    Ein Virus oer Bakterium natürlich nicht, aber offensichtlich beruht es auf Gendefekten und Stoffwechseklstörungen, teilweise auf Entwicklungsverzögerungen in bestimmten Bereichen, z.B. den exekutiven Funktionen, und zu schnellen Entwicklungen in anderen Bereichen wie dem motorischen System.
    Das Ergebnis ist eine Person mit einem hochaktiven motorischen System und verzögerten exekutiven Funktionen, also den Bereichen, die für die Selbstwahrnehmung und -kontrolle zuständig sind.
    Das ist doppelt besch...eiden.
    Das gesunde Mittelmaß ist verloren gegangen, das macht es zu dem, was Leiden verursacht, während es eigentlich an sich keine negative Eigenschaft ist

    Bei einem Virus oder einem Bakterium haben wir es einfach:
    Die sind schlecht und schädlich, keine Frage.
    Wenn aber an sich normale Funktionen und Eigenschaften aus der Balance geraten, dann ist das schon weitaus schwieriger, vor allem wenn sie auch noch zu Wahnehmung, dem Empfinden, der Persönlichkeit gehören.

    ReRegenbogen schreibt:
    Wie ist es da möglich, zwischen AD(H)S-bedingten Defiziten und persönlichen Eigenschaften zu unterscheiden?
    Meines erachtens geht das gar nicht, da gerade im neurologischen Bereich alles so verzahnt ist.
    Da möchte ich im ersten Moment zustimmen, halte aber im zweiten Moment ein wenig inne und denke:
    Doch, das geht schon, ... nicht klar und eindeutig abgrenzbar, aber durchaus.
    Man schaut sich eine große Gruppe von Menschen ohne ADS an und vergleicht sie mit einer Gruppe von Menschen mit ADS.
    Das ist ja das, was Studien im Allgemeinen und vereinfacht gesagt machen.
    Was am Ende herauskommt ist üblicherweise eine Gaußsche Glockenkurve.
    Die große Mehrheit wird sehr ähnliche Ergebnisse haben, einige sind linksseits der Skala, einige sind rechtsseits der Skala.
    Man soll sich wundern, das fällt schon recht deutlich auf.
    Auch wenn man es selber nicht so wahrnimmt, aber die ADS-Betroffenen sind da schon sehr deutlich herauszufiltern.

    ReRegenbogen schreibt:
    Eine schwere Verletzung am Kopf und man ist ein anderer Mensch, mit anderen Eigenschaften und anderen Fähigkeiten.
    Das stimmt.
    Guter Ansatz!
    Da ist man es plötzlich und es fällt deutlich auf.
    Bei ADS ist es angeboren und man hat sich damit entwickelt ...

    ReRegenbogen schreibt:
    Da wir aber eben nicht wissen, wie genau und warum AD(H)S entsteht, sind wir gar nicht in der Lage eindeutig zu unterscheiden,
    welche unserer Stärken und Schwächen nun AD(H)S sind oder unser - vom ADHS unabhängigen - Charakter.
    Naja wie gesagt .... da kommt dann dieser Punkt, an dem man feststellt, dass eine eigentliche Stärke zu einer Schwäche wird, weil sie zu ausgeprägt ist.

    ReRegenbogen schreibt:
    Hier gibts einen langen Thread zum Thema Narzissmus, da es bei AD(H)S auch häufig auftritt, denn eine Persönlichkeitsstörung ist keine bewusste Entscheidung zur Bösartigkeit, sondern ein Schutzmechanismus. Und den haben gerade AD(H)Sler oft nötig.
    ....
    Noch so ein Punkt, warum ich manchmal wütend werde, wenn AD(H)S kleingeredet wird.
    Depressionen, Angststörungen, Persönlichkeitsstörungen, Burn-Out... AD(H)S erhöht die W'keit stark, sowas zu erleiden.

    Kommt irgendwer mit meinen nicht ganz klaren Gedanken mit?
    Doch ich denke schon und ich kann Dir da nur zu 150% zustimmen.
    Das sind diese typischen Folgen, wenn etwas aus der Balance gerät.
    Und das kann sehr viel weitere schwere Folgen nach sich ziehen.
    Gute Gründe, ADS sehr ernst zu nehmen.

    Liebe Grüße
    Fliegerlein

  6. #226
    Neues Forum-Mitglied

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    Forum-Beiträge: 731

    AW: So viel Negatives... Wo liegt das Postive des ADHS?

    Ich streue hier mal mein ernst gemeinte Meinung ein, die wahrscheinlich zerrissen wird but I'm feelin' lucky:

    ADS ist seit der Diagnose, seit der Psychotherapie und damit Ausmerzung der Komorbiditäten, die 20 Jahre lang gewachsen sind und nicht zuletzt seit der Behandlung durch Stimulanzien echt geil geworden.

    Alle negativen Aspekte treten in den Hintergrund und ich kann ich sein und ich kann 'frei' (sowieso subjektive Auslegung, es gibt keine objektive 'Freiheit') sein. Dinge wie der Hyperfokus, mein 'anderes' Denken, die schnelle Auffassungsgabe bei schwierigem Material und das hin und her switchen zwischen Themen etc. helfen mir in der Schule nicht nur im Leistungsbereich sondern auch im Umgang mit anderen.

    Nach über einem Jahr dieser unglaublichen Stabilität: Nö, ADS ist für mich keine Krankheit, kann damit gut leben und finde einige Vorteile ziemlich nice.

  7. #227
    Wohnt hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 39
    Forum-Beiträge: 1.209

    AW: So viel Negatives... Wo liegt das Postive des ADHS?

    Nach über einem Jahr dieser unglaublichen Stabilität: Nö, ADS ist für mich keine Krankheit, kann damit gut leben und finde einige Vorteile ziemlich nice.
    ADS ist seit der Diagnose, seit der Psychotherapie und damit Ausmerzung der Komorbiditäten, die 20 Jahre lang gewachsen sind und nicht zuletzt seit der Behandlung durch Stimulanzien echt geil geworden.
    Das klingt auf ne putzige Art und Weise paradox.

    Du hältst ADHS nicht für ne Krankheit, hast aber infolge der ADHS Komorbiditäten entwickelt die Dich 20 Jahre geplagt haben, hast Psychotherapie und Stimulanzien benötigt und bist jetzt heilfroh, dass die Anti-Krankheit ADHS seit einem Jahr stabil ist?

    Meinst Du das ironisch oder kappier ich da was nicht?

    Alle negativen Aspekte treten in den Hintergrund und ich kann ich sein und ich kann 'frei'
    Da freu ich mich für Dich. Ich empfinde die Linderung der Symptome auch als Befreiung und kann Dein Gefühl dementsprechend nachvollziehen.

  8. #228
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 731

    AW: So viel Negatives... Wo liegt das Postive des ADHS?

    Ist eigentlich ganz einfach.

    Die genetische Grundursache des ADS (Stoffwechsel im Gehirn) empfinde ich nicht als Krankheit.

    Das zusammengesetzte Konstrukt, welches man dann eben ADS nannte, ist durchaus eine Krankheit. Wenn es keine Krankheit wäre, würde man es ja nicht diagnostizieren lassen müssen und entsprechend hätte man es nicht.

    Deswegen liess ich mich diagnostizieren und erhielt den Stempel "ADS". Nun wusste ich, warum ich so bin und man konnte mir helfen, dass ich besser in dieser Welt zurechtkomme und ich endlich auch mal glücklich sein kann.

    So besser formuliert? Vielleicht stell ich mich zu blöd an um das einfacher zu umschreiben aber naja. ^^
    Geändert von Theonar ( 2.02.2014 um 13:03 Uhr) Grund: Nicht notwendige Ausführungen gelöscht.

  9. #229
    Wohnt hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 39
    Forum-Beiträge: 1.209

    AW: So viel Negatives... Wo liegt das Postive des ADHS?

    Perfekt beschrieben!

    Jetzt hab ich Deine Sichtweise kappiert.

    Ich lese gern wie andere mit Ihrer Krankheit / Gesundheit umgehen. Auch wenn es von meiner Sichtweise abweicht.

    Ich freu mich für jeden der nen Status quo erreicht hat mit dem er zufrieden ist und glücklich leben kann.

  10. #230
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 731

    AW: So viel Negatives... Wo liegt das Postive des ADHS?

    Jemand der sich Nietzsche nennt, gibt mir Daumen rauf. Irgendwie fühle ich mich jetzt "intigenter".

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