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Diskutiere im Thema So viel Negatives... Wo liegt das Postive des ADHS? im Forum ADS ADHS bei Erwachsenen
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Allgemeine Fragen, Antworten und Hilfe rund um ADHS bei Erwachsenen und ADS bei Erwachsenen
  1. #191
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 4.770

    AW: So viel Negatives... Wo liegt das Postive des ADHS?

    Hallo AlteEiche

    AlteEiche schreibt:
    Was is an einer Tatsache hart? Ausserdem ist der auch nicht irgendwie auf die Person direkt bezogen, sondern ne allgemeine Aussage für Leute, die die Position vertreten ADS sei watt tolles. Ich mein die können sich auch gerne anstellen und noch Asperger dazu nehmen, vielleicht noch ein bischen Humpeln,....
    ...
    ich lege Dir hier nochmals ans Herz Deine Wortwahl zu überdenken und Dir Deine Texte vor dem abschicken nochmals durch zu lesen,nach Möglichkeit ​mit eingeschaltetem Hirn!

    ich glaube Dir scheint es nicht bewusst zu sein wie provozierend,pauschal,abwerten d,triggernd Deine Texte zum Teil sind und was Du damit in einem Menschen auslösen kannst!?

    Deine Meinung darfst Du wie auch jeder andere haben und mitteilen,aber nicht in der Art und weise,Denk bitte mal drüber nach.


    Gruß Matze der an AD(H)S (+Asperger) auch nichts wirklich gutes finden kann,aber nach Möglichkeit das beste draus macht ...

  2. #192
    Wohnt hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 39
    Forum-Beiträge: 1.209

    AW: So viel Negatives... Wo liegt das Postive des ADHS?

    Moin Moin!

    Die Diskussion um die positiven Aspekte der ADHS ist doch ein alter Hut. Wir sollten uns da eigentlich gar nicht mehr reinsteigern. Und schon gar nicht persönlich werden.

    Seit ich die Diagnose bekommen habe, gebe ich ich mir Mühe dieser Krankheit etwas Positives abzugewinnen. Selbst jetzt, wo ich die negativen Symptome halbwegs in den Griff bekommen habe (eigentlich nicht ich, sondern die Chemie), will mir nichts Positives an meiner Erkrankung auffallen.

    Eine Krankheit ist halt nunmal deswegen eine Krankheit, weil sie Fähigkeiten nimmt und nicht gibt.

    Wäre das anders, dann gäbe es nicht so viele Betroffene die Pillen schlucken um ihre Defizite wenigstens halbwegs in den Griff zu bekommen.

    Ich hab sogar die Theorie entwickelt, dass die sogenannten positiven Eigenschaften zu einem großen Teil gar nicht der Krankheit zugehören, sondern schlichtweg Ersatz- bzw. Kompensationsstrategien sind.

    - Kreativität vs. Planungsunfähigkeit
    - Ideenreichtum bzw. Einfallsreichtum vs. erratischem Denken
    - Empathie vs. verbales Verständnis
    usw.

    Und: Wir, die an Universitäten studieren ( warst du auch an einer?) können dir bestätigen, dass wir dort nicht Behinderte sind (nichts mit Vergleich zu Hand oder Bein ab), sondern mit unseren Qualitäten nicht nur dort hingehören, sondern Seminare oft sogar bereichern (siehe auch meinen Post oben)
    IHR, die IHR an Universitäten studiert (und nein ich war an keiner!) seid ja vielleicht nur ein kleiner, priviligierter Anteil der ADHS-Betroffenen. Ich glaube sofort, dass IHR dort nicht wie Behinderte behandelt werdet, sondern mit EUREN Qualitäten eine echte Bereicherung darstellt.

    Ich hoffe Du sprichst im Namen aller studierenden ADHS-Betroffenen und nicht im Pluralis Majestatis.

    Bitte nicht beleidigt sein, aber ich hab mir beim Lesen von o.g. Satz vor Lachen fast in die Hose gemacht.

    Bezogen auf den Inhalt frag ich mich, warum hier im Forum dann immer wieder auch Studierende jammernd nach Rat fragen, wenn die Prüfungen anstehen? Natürlich nur deswegen, weil an den Unis ihre speziellen ADHS-Fähigkeiten gefragt sind? Nö, sondern weil es Ihnen geht wie allen anderen (auch den Doofen) auch: Sie schaffen es nicht.

    Und, dass IHR dort an EURER Uni nicht wie Behinderte behandelt werdet ist auch keine Überraschung. Hier gehts ja auch nicht um Diskriminierung, sondern um eine subtile, tief in uns verborgene Behinderung, die uns alle Lebensprozesse erschwert.

    Du bist nicht WEGEN sondern TROTZ der ADS auf der Uni.
    Und genau so, sehe ich das auch.

    P.S.: Ich hab aber das größte Verständnis für Leute, die versuchen der Krankheit zur Erhaltung des Restselbstbildes etwas Positives abzugewinnen.

  3. #193
    AlteEiche

    Gast

    AW: So viel Negatives... Wo liegt das Postive des ADHS?

    ~gelöscht~

    Für meine Meinung werde ich mich nicht entschuldigen.

    Nix zu sagen kostet mich schon einiges an Überwindung.

    Um ein versöhnlichen Gedanken zu hinterlassen könnten diejenigen, die etwas positives in der ADS suchen, vielleicht über Charakter-Eigenschaften und ihre Vererbung Gedanken machen und wieso das warscheinlich letztlich das ist was ihr meint und wieso bei ADSlern ein primäres Charakterbild vorherrschend ist.

    Aber angeborene Charakteraspekte können eine Rolle spielen im Blickwinkel Positiv/Negativ oder typisch ADS!

    Diese sind aber nicht die ADS. Die ADS ist das, was als Störung für jeden einzelnen mehr oder weniger stark hinzu kommt und was er unter zu Hilfe nahme aller seiner inneren und äußeren Kapazitäten überwindet.

    http://www.planet-wissen.de/natur_te...ung/vererbung/ (nich der beste Link... aber der Gedanke wird schon mal angedeutet)
    Geändert von AlteEiche ( 1.02.2014 um 08:01 Uhr)

  4. #194
    Wohnt hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 39
    Forum-Beiträge: 1.209

    AW: So viel Negatives... Wo liegt das Postive des ADHS?

    Für meine Meinung werde ich mich nicht entschuldigen.
    Musst Du ja auch nicht. Ich glaub die Empörung der anderen bezog sich auf die Rhetorik und die Wortwahl, nicht auf den grundsätzlichen Inhalt.

    Eigentlich wollt ich mich da ganz raushalten, aber das wollt ich jetzt doch noch sagen.

    Nix für Ungut.

  5. #195
    Wohnt hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 1.907

    AW: So viel Negatives... Wo liegt das Postive des ADHS?

    @nitzsche

    Ich kann schon verstehen, dass mein Satz "wir die an Universitäten studieren" auch als ein wenig arrogant aufgefasst werden könnte. Man darf ihn aber nicht isoliert aus der Diskussion herausreißen, sowas ist nicht legitim finde ich. Sowas wird oft in anderen Foren gemacht und zerstört jede sinnvolle Diskussion. Ich habe gerade dieses Forum in dem ich gern bin deswegen bis her so gemocht, weil es dies hier eigentlich nicht gibt. Lasst uns doch bitte dabei bleiben.

    Mein Satz war eine unmittelbare Reaktion auf:

    AlteEiche schreibt:
    Rofl.

    Wer so eine Frage stellt, der sollte sofort von der Uni fliegen. IQ Test nicht bestanden
    gerade weil viel von uns, sich so schwer durch's Studium kämpfen und das kann man jeden Tag hier im Forum lesen, hat es mich maßlos geärgert, dass da jemand daher kommt uns schreib "sofort von der Uni fliegen. IQ Test nicht bestanden".

    Und ich habe nicht geschrieben, dass wir keine Schwierigkeiten haben, sondern nur, dass wir auch oft in Gruppenarbeiten eine Bereicherung sind.

    @ alte Eiche, da du von Entschuldigung sprichst und offensichtlich nicht darauf kommst, wofür du dich entschuldigen könntest - für diese Äußerung, die ich oben zitieren, z.B., kannst ja mal darüber nachdenken - aber ich zumindest lebe auch ohne deine Entschuldigung ganz gut
    Geändert von Wintertag ( 1.02.2014 um 10:54 Uhr) Grund: ein fehlendes Wort + Ergänzung

  6. #196
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Interessiert/Eigenverdacht auf ADHS / ADS
    Forum-Beiträge: 152

    AW: So viel Negatives... Wo liegt das Postive des ADHS?

    Ich getraue mich fast nicht in diesem inzwischen heiß gelaufenem Thema meine Sichtweise einzuwerfen, ich tue es aber denoch.

    Das Schicksal hat es so für mich herausgesucht und mich mit einer körperlichen Einschränkung seit Geburt geschlagen. Und ich schreibe hier bewusst nicht von Leiden. (ich rede nicht von ADHS aber die Auswirkungen meiner Einschränkung haben nicht minder schwere Auswirkungen).

    Diese Einschränkung war, ist und wird immer so sein. Direkt gesehen ist es eine Einschränkung an der zunächst nichts Positives zu sehen ist, ganz und gar nicht.

    Aber ...

    Sich damit auseinandersetzen zu müssen, den Wunsch auch gut leben zu wollen, sozial genauso am Leben und an der Gesellschaft teilnehmen zu können, wird eine Sache (sofern man sich darauf einlässt) ungemein "entdeckt" und auch "gestärkt" :

    Das ist der Kampf, die Fähigkeit neue Wege zu finden, Altes zu verwerfen, Neues auszuprobieren ... Strategien zu entwickeln und zu festigen.
    Und genau dieses sehe ich im Nachhinein das Positive. Da werden andere schlummernde Talente erst richtig in einem Menschen gefördert die sonst nur wenig oder gar nicht da wären. Das sind dann Dinge die dann den Charakter ändern bzw auch eine Charaktersache sein dürfte. Diese wiederum können dann wieder als Stärke für andere Dinge zugute kommen.

    Die Einschränkung bleibt für sich negativ, der Zwang jedoch daraus Strategien zu entwickeln, das jedoch ist das Positive!

    Im Laufe des Lebens kann der eine sagen: ja, es war doch etwas gutes dran, andere gelingt dies leider weniger und sie können dies dann logischerweise nicht sagen.

    Mionar
    Geändert von Mionar ( 1.02.2014 um 10:39 Uhr)

  7. #197
    AlteEiche

    Gast

    AW: So viel Negatives... Wo liegt das Postive des ADHS?

    Nein eben nicht! So machste die Krankheit zu etwas was es nicht ist.

    Differenzieren muss man das dringend! Wieso?

    Weil dann die Leute mit Krankheit, die ihre Probleme meistern ihre Mehrleistungen um "Normalleistungen" zu bringen und damit ihre Freude und ihren Stolz darüber auch angemessen wahr nehmen können!

    Kein Lob für Krankheit aber ein Lob für das, was Menschen trotz ihrer Krankheit aus ihrem Leben und ihren reduzierten Möglichkeiten machen!

    Erst dann wird das auch ein Echtes Lob deiner eigenen Leistungen.

    AlteEiche schreibt:

    Rofl.

    Wer so eine Frage stellt, der sollte sofort von der Uni fliegen. IQ Test nicht bestanden https://adhs-chaoten.net/images/smilies/020.gif
    gerade weil viel von uns, sich so schwer durch's Studium kämpfen und das kann man jeden Tag hier im Forum lesen, hat es mich maßlos geärgert, dass da jemand daher kommt uns schreib "sofort von der Uni fliegen. IQ Test nicht bestanden".

    Eva-Luca Hetzel hat diesen Thread eröffnet und diese Anfangsthese ausfgestellt, als NICHT-ADS-Betroffene.

    Auf diese Person war das primär bezogen. Letztlich will die Dame auf den Blödsinn eine Hausarbeit oder sogar ne Dissertation aufbauen.

    Bezieh nich alles auf dich Wintertag.
    Geändert von AlteEiche ( 1.02.2014 um 11:05 Uhr)

  8. #198
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 583

    AW: So viel Negatives... Wo liegt das Postive des ADHS?

    AlteEiche schreibt:
    Auf diese Person war das primär bezogen. Letztlich will die Dame auf den Blödsinn eine Hausarbeit oder sogar ne Dissertation aufbauen. .
    Einfach, um mal ein weiteres Missverständnis vorzubeugen:
    Eine Bachelorarbeit ist WEEEEEIIIIIIIIIIIIIIIT von einer Dissertation entfernt.

    Eine Bachelorarbeit ist in aller Regel die allererste(!) ausführliche wissenschaftliche Arbeit.
    Die Person hat bis dato nur die Grundlagen des Faches studiert und vllt. wenige Vertiefungsfächer.
    Sie ist NICHT dazu in der Lage, das Rad neu zu erfinden und auch nicht, eine professionelle wissenschaftliche Arbeit hinzulegen,
    da die Bachelorarbeit als Übung gilt, nicht als großartiger Beitrag für die Forschung.

    Meine Güte, den Bachelor macht man nach 3 Jahren.
    Dann kommen nochmal 2 Jahre reine Vertiefung und weitere wissenschaftliche Arbeiten.
    Und dann nochmal 3-5 Jahre intensive und harte Arbeit, bis man sich mit Glück "Doktor" nennen kann.
    Sprich: Die Zeit vom Bachelor bis zur Dissertation dauert etwa doppelt so lange wie der Bachelor selber!
    Also anders gesagt: du übertreibst maßlos mit deiner Befürchtung, das ein Bachelorstudent auf seiner Arbeit eine Dissertation aufbauen wird - auf gleichem Niveau.

    Jemandem, der in seiner Bachelorarbeit eine Sache untersucht, die DU für schwachsinnig hälst,
    (eine Frage, bei der es auch unter ADHS-Betroffenen verschiedene Sichtweisen gibt und auch auf Zustimmung trifft - de facto also ihre Berechtigung hat),
    ist deswegen noch lange nicht "dumm" und dein Spruch bzgl. des IQ-Tests und dem "von der Uni fliegen" ist einfach allerunterste Schublade.

    Bitte überdenke deine Wortwahl, deine Argumentationsart, deine Art und Weise, anderen Menschen mit anderen Meinungen zu begegnen.
    Du bist nicht die Krone der Schöpfung und nicht jeder, der Dinge anders erlebt oder wahrnimmt ist deswegen ein Idiot.
    So eine Denkweise ist ziemlich narzisstisch... auch noch so ein häufig auftretender negativer AD(H)S-Aspekt ;-)

    Und doch, ich finde du solltest versuchen darüber nachzudenken, warum es an deiner Stelle richtig wäre sich zu entschuldigen.
    Nicht dafür, das du eine andere Sichtweise hast, nein. Da hat nie jemand was gegen gesagt.
    Aber du solltest überlegen, ob es richtig ist, dass du Leute mit anderen Meinungen hier beleidigst, ihre Aussagen verdrehst und in einer abwertendem Wortwahl einfach wie ein Elefant durch einen Porzellanladen rennst, völlig egal ob andere durch deine Worte verletzt werden.

    Ich weiß nicht, aber ich glaube, wenn ich - jung und völlig unerfahren - für meine Bachelorarbeit eine Umfrage starten würde und mir dann jemand an den Kopf wirft, das ich sinngemäß absolut dumm bin und nicht verdient habe, an der Uni zu studieren, dann würde ich vermutlich heulend vorm Rechner sitzen... man kann eben nicht davon ausgehen, das sich jeder von solch bösartigen Sprüchen genügend distanzieren kann.

  9. #199
    AlteEiche

    Gast

    AW: So viel Negatives... Wo liegt das Postive des ADHS?

    Also anders gesagt: du übertreibst maßlos mit deiner Befürchtung, das ein Bachelorstudent auf seiner Arbeit eine Dissertation aufbauen wird - auf gleichem Niveau.
    Habe ich auch nicht geschrieben sondern Hausarbeit oder sogar ne ...

    Watt weiß ich das ging mir ausm ersten Posting net hervor


    verschiedene Sichtweisen gibt
    Ja verschiedene Meinungen, aber letztlich gibt es nur eine fachlich richtige Antwort und die kann sich jeder bei Barkley abholen.

    Damit reichts mir eigentlich ...

  10. #200
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 52
    Forum-Beiträge: 3.798

    AW: So viel Negatives... Wo liegt das Postive des ADHS?

    Danke ReRegenbogen, das ist genau das, was ich gerne geschrieben hätte, aber nie so hätte formulieren können.

    Ich finde Eva-Lucas Arbeit, zumindest das, was ich hier davon erfahren konnte, sehr interessant und spannend und für mich ist diese Unterhaltung eine Form der Wertschätzung, denn sie iist es mir wert, mich näher damit auseinanderzusetzen, meine Fragen zu stellen, Zweifel anzusprechen und gegenzuargumentieren, alls das halt.
    Genauso aber auch widerlegt zu werden.
    Ich denke nicht, dass dies eine Grundsatzdiskussion werden sollte.

    Eher eine fachliche Unterhaltung über die Wissenschaft und ihre Erkenntnisse und ihre Interpetationsmöglichkeiten.

    Für mich ist Eva-Luca ein intelligenter und sympathischer Mensch, der sich mit einem komplexen und spannenden Thema besschäftigt und ds finde ich großartig.

    Ich denke nicht, dass wir diesen interessanten, aber auch kritischen und emotional bewegten Thread in eine Grundsatzdiskussion ausarten lassen sollten, und gewiss nicht in einer persönlich angreifenden Art.

    Es ist schwer für Nicht-ADS'ler, uns und unsere Emotionalität zu verstehen und für uns ist es oftmals schwer, sich mit dem was wir sind auseinander zu setzen.

    ADS ist nicht wie eine Grippe ... da kann man sagen, man ist krank.
    Aber ADS ist ein Teil von uns, ein Teil unseres Denkens, unseres Fühlens, unserer Wahrnehmung.
    Wir sind ADS.

    Unter diesem Aspekt sollten wir bedenken, dass so sehr ADs vom fachlichen Standpunkt aus eine Krankheit, eine Behinderung sein mag, es vom menschlichen Standpunkt aus betrachtet aber ganz anders gesehen werden kann und auch gesehen werden darf.
    Ich habe selber lange gebraucht, das zu verstehen, aber ich hoffe, dass ich an den Punkt inzwischen angekommen bin.

    Also bitte, habt Verständnis füreinander, auch wenn wir nicht immer einer Meinung sind.

    Ich bin auch sehr fatalistisch in meinen Ansichten und sehe sehr auf die fachliche und wissenschaltfliche Seite, das ist meine Welt.
    Aber vielleicht auch nur, weil mir das Wort "Krankheit" emotional nichts bedeutet.
    Es ist für mich nur ein Wort.
    Ich kann aber inzwischen erkennen und verstehen und akzeptieren, dass das nicht auch für andere gilt und das viele auch erst noch ihre Zeit brauchen, um sich dem annähern zu können.

    Es ist manchmal nicht wichtig, was die "fachlich richtige Antwort" ist, manchmal muss man auch die "menschlich richtige Antwort" sehen und akzeptieren.
    Vielleicht braucht man das Eine, um sich den Anderen zuwenden zu können
    (Für diese Ansicht danke ich Lysander sehr, der mir das nahe gebracht hat )


    Liebe Grüße
    Marcus

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