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Diskutiere im Thema So viel Negatives... Wo liegt das Postive des ADHS? im Forum ADS ADHS bei Erwachsenen
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  1. #181
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 6.847

    AW: So viel Negatives... Wo liegt das Postive des ADHS?

    Wintertag schreibt:
    das versteh ich nicht, alles negative ist ADS und das Positive deine Persönlichkeit, wieso kannst du nicht auch das positive, dass auch vom ADS kommt, als ADS bedingt sehen, weil du alles was negative ist nicht mit dir sondern mit der Krankheit verbinden willst und damit sozusagen nicht zu deiner Persönlichkeit gehörend ?


    Mich z.B. stört wahnsinnig daran, das die MERKLICH "positiven" Aspekte aber auch erarbeitet werden müssen. Und wenn etwas bei mir zufällig in diese Vorteile passt, dann hat es nichts mit meiner Veranlagung, Krankheit oder sonstewas zu tun, dann habe ICH es mir erarbeitet, dann ist es Teil meiner Persönlichkeit und nicht meiner ADHS.

    Wenn z.B. ADHSler per se als gute Schwimmer gelten würden, dann heisst das nicht das jeder ohne Zutun ein guter Schwimmer wäre, nur die, die auch fleissig trainieren wären gute Schwimmer. Ihnen fällt es vielleicht leichter, sie sind mit Training vielleicht besser als andere auf dem selben Trainingslevel, aber das Training und die harte Arbeit an sich muss trotzdem gemacht werden.

    Deswegen zähle ich auch nur die negativen Aspekte der Erkrankung zu, und die positiven mir selbst.

  2. #182
    Wohnt hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 1.907

    AW: So viel Negatives... Wo liegt das Postive des ADHS?

    @creatrice jetzt verstehe ich wie du es meinst und stimme dir da zu, wenn man was gut macht, vielleicht auch weil man da durch ADS einen Vorteil hat, dann hat man es selbst gut gemacht und darauf kann man auch stolz sein, aber genauso hab ich eben auch Mist gebaut, wenn ich mal wieder wegen meinem ADS was ganz wichtiges vergessen habe, die Tage nicht richtig genutzt habe zum Arbeiten, weil ich mich nicht aufraffen konnte, na und auch ich verwüste leider die Wohnung und nicht mein ADS - so seh ich das halt, aber ich versteh schon, was du meinst

  3. #183
    MeinerEiner

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 39
    Forum-Beiträge: 1.128

    AW: So viel Negatives... Wo liegt das Postive des ADHS?

    Ich verstehe euch Beide.

    Mir fällt es manchmal schwer zu unterscheiden was nun was ist und deshalb betrachte ich meinstens alles als zu mir gehörig denn das ADHS gehört ja auch zu mir.
    Mein Improvisationstalent und meine Fähigkeit schnell Lösungen für Probleme zu finden habe ich nie bewusst trainiert, allerdings wäre beides nicht so trainiert wenn mich die negativen Seiten von ADHS nicht immer wieder zum improvisieren gezwungen hätten.

    Im Endeffekt habe durch das Lesen im Forum gelernt dass jede negative Auswirkung von ADHS schonmal von jemandem kompensiert worden ist. Das macht mir Mut für mich Lösungen zu suchen.

  4. #184
    AlteEiche

    Gast

    AW: So viel Negatives... Wo liegt das Postive des ADHS?

    Wenn man AD(H)S in erster Linie mal ohne jegliche Wertung als neurologische Normabweichung sieht, dann muss doch nicht zwangsläufig alles negativ sein.
    Genau deshalb ist diese Sichtweise Schwachsinn.

    Eine neurologische Normabweichung ist zusammengedichtetes Mythengebäude aus evolutionstheoretischen Überlegungen und negiert prinzipiell den Krankheitswert der Krankheit.

    Wer an so einen Schwachsinn glaubt hat nichts von ADS verstanden und lebt wohl noch immer in einer zu guten Position, das er sich diese Illusion zusammenbasteln kann.

    auf so einen Schwachsinn reagiere ich gar nicht, denn wer lesen kann ist klar im Vorteil, so plump dummes Provozieren ist ja unglaublich
    Ich habe gelesen und das ist was du schriebst:

    Wintertag schreibt:

    Mit Verlaub, dass ist der größte Unsinn, den du seit langem hier geschrieben hast. Eine solche Sichtweise zeigt nur eins - du hast offensichtlich sehr mit deinem Selbstwertgefühl zu tun.

    Und: Wir, die an Universitäten studieren ( warst du auch an einer?) können dir bestätigen, dass wir dort nicht Behinderte sind (nichts mit Vergleich zu Hand oder Bein ab), sondern mit unseren Qualitäten nicht nur dort hingehören, sondern Seminare oft sogar bereichern (siehe auch meinen Post oben)
    Du bestimmst deinen Status das du NICHT-Behindert bist, damit, das du an der Universität rumhockst und dort an Wissensvermittlung teilnimmst.

    Das du da einen Biologismus einflechtest - Wir mit ADS sind eine Bereicherung - merkst du warscheinlich nicht mal.

    Hauptsache man kann die Kränkung der Behinderung und des Krank-Seins negieren.
    Wenn die Krankenkassen!!!! KRANKEN KASSEN !!!! solcherart Gelaber ernst nähmen, wären die Medikation und Therapien ja eh alle überflüssig und die Kosten könne man sich sparen.

    Wie kann man sich die Realität so zurechtfantasieren? Werd ich niemals kapieren.

    ADS ist immerhin eine Spektrumsstörung, vielleicht hast du nicht viel abbekommen, oder hast einige Potentiale im sozialen, genetischen, wirtschaftlichen oder sonstwie zufällig dabei gehabt, die dir geholfen haben deine ADS abzufedern.

    Richtig Differenziert ist deine Position wirklich nicht. Was studierst du eigentlich? Genderpropagandagedöhnse? Lehramt?

    Jeder wie er mag.

    Anstatt du dich freust das du nicht so viel Dachschaden von der ADS abbekommen hast, negierst du einfach mal eben den Krankheitswert der Störung. Merkst du eigentlich nicht wie du damit alle anderen beleidigst und ihnen den Krankheitswert absprichst *frageyeichn englischtastatur

    Vielleicht sollten wir einfach mal unterscheiden zwischen Charakter und Krankheit. Beides gehoert bei ADS dazu. Weils um genetische Dispositionen und dann die ADS provozierende Einfluesse geht.

  5. #185
    Gesperrt

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 12

    AW: So viel Negatives... Wo liegt das Postive des ADHS?

    Die Positiven Aspekte liegen meiner Meinung nach in der Kreativität, der Emphatie, dem Gerechtigkeitssinn und der Tierliebe .

    Mir ist immer wieder aufgefallen, dass wir Betroffene, viele Eigenschaften haben, die bei vielen Menschen "fehlen" oder nur "bedingt" vorhanden sind.

    lg Frederico

  6. #186
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 284

    AW: So viel Negatives... Wo liegt das Postive des ADHS?

    ADS ist immerhin eine Spektrumsstörung, vielleicht hast du nicht viel abbekommen, oder hast einige Potentiale im sozialen, genetischen, wirtschaftlichen oder sonstwie zufällig dabei gehabt, die dir geholfen haben deine ADS abzufedern.
    Der Satz ist hart und direkt formuliert, aber so sehe ich das auch.

    Also ich glaube ja, es kommt auf die Bereiche an die da gestört sind.
    Weiter auf das Ausmass der Störung in den betroffenen Bereichen.
    Und natürlich auf die Familie und Freunde, Partner u.s.w..

    Ich bin mir sicher es gibt die ADHS`ler die trotz ihres ADHS gut durchs Leben kommen, die kreativ sind und diese auch umsetzen können.
    Ich bin mir sicher es gibt diejenigen, die in einer Gruppe gerne gesehen werden, die gerne ins Team hineingenommen werden.
    (Ja und ich kenne auch solch eine Person, und ich frage mich warum sie die Diagnose erhalten hat.)

    Wenn ich jetzt aber von mir aus gehe, das Ausmass meiner Störung betrachte, dann kann ich nur sagen ich kann nicht positives an meiner Störung sehen.
    Was ist positiv daran wenn man seine Interessen und seine Talente nicht einsetzen oder umsetzen kann?
    Was nützt die Kreativität im Kopf, wenn sie diesen nicht verlassen?, wenn man diese einfach nicht umsetzen kann?

    Ja ich bin mir sicher, dass es genügend ADHS`ler gibt die zurecht kommen, sich einiges erarbeitet haben und ihre Talente einsetzen können.
    Es gibt hier in diesem Forum aber auch einige die an ihrer Störung und damit am Leben gescheitert sind.
    Unter anderem auch weil die Familie (Eltern, Geschwister...) einfach damit nicht zurecht kamen, die Unterstützung die man gebraucht hätte nicht bekam.

    So ich halt jetzt meine Klappe, macht was draus oder auch nicht.

  7. #187
    AlteEiche

    Gast

    AW: So viel Negatives... Wo liegt das Postive des ADHS?

    Der Satz ist hart und direkt formuliert, aber so sehe ich das auch.
    Was is an einer Tatsache hart? Ausserdem ist der auch nicht irgendwie auf die Person direkt bezogen, sondern ne allgemeine Aussage für Leute, die die Position vertreten ADS sei watt tolles. Ich mein die können sich auch gerne anstellen und noch Asperger dazu nehmen, vielleicht noch ein bischen Humpeln, das soll ja auch bei der Partnerwahl sehr gerne gesehen sein!
    Da freuen sich die Männer immer wenn die Freundin nicht mehr weglaufen kann

    Ja, Zynisch aber so seh is datt ...
    Geändert von AlteEiche ( 1.02.2014 um 02:28 Uhr)

  8. #188
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 284

    AW: So viel Negatives... Wo liegt das Postive des ADHS?

    @ Alte Eiche, das ist jetzt absolut daneben.
    Bitte fahre wieder runter, rauch eine wenns dir gut tut und dann überleg dir mal ob man alles so in dieser härte sagen muss auch wenn mans gerade so empfindet.

  9. #189
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 583

    AW: So viel Negatives... Wo liegt das Postive des ADHS?

    AlteEiche schreibt:
    Genau deshalb ist diese Sichtweise Schwachsinn.

    Eine neurologische Normabweichung ist zusammengedichtetes Mythengebäude aus evolutionstheoretischen Überlegungen und negiert prinzipiell den Krankheitswert der Krankheit.

    Wer an so einen Schwachsinn glaubt hat nichts von ADS verstanden und lebt wohl noch immer in einer zu guten Position, das er sich diese Illusion zusammenbasteln kann.
    Ich finde es sehr schade, dass du zum einen die Aussage nicht verstehen möchtest (und ich glaube, du wärst durchaus dazu in der Lage) und zweitens, keinen anderen Weg findest, als mit Beleidungen zu reagieren.

    Ich habe doch nur versucht, es neutral zu fassen.
    Eine Normabweichung ist für mich eben das, was es aussagt: eine Abweichung von der Norm. Du kannst von der Evolution halten was du möchtest, es ändert nichts an ihrer Existenz, der Existenz einer Norm und der Tatsache, das eine Krankheit eben unter anderem (also nicht nur) dadurch und durch ihren Leidenswert definiert wird.
    Schön zu lesen:
    http://www.mps.uni-freiburg.de/lehre...gesundheit.pdf

    Mir ist also absolut klar - und ich dachte eigentlich, das ich es auch klar genug geschrieben habe -, das es beim Falle ADHS eben genau für das steht, was du sagst: eine Krankheit/Störung/Behinderung/...
    Aber es ist nunmal was ganz anderes, ob wir die eher "einfache" Situation betrachten, in der diese Abweichung zwangsläufig zu einer negativen Ausprägung führt, oder ob wir uns im neurologischen Bereich befinden, wo es alles nicht mehr so schwarz-weiß ist.
    Eine Hochbegabung ist auch eine neurologische Normabweichung, aber deswegen keine Krankheit. Es gibt hochsensible Menschen, die ein glückliches Leben führen, aber auch diese weichen in ihrer Wahrnehmung (wohl neurologisch bedingt) von der Norm ab.
    Und genau das ist der Punkt, weswegen der Vergleich zu anderen Krankheiten eben hinkt:
    Wenn sich Zellen pausenlos teilen, dann ist es blöd. Da gibt es kein "nur ein wenig blöd" oder "eigentlich noch okay".
    Das kann man nicht auf die neurologische Komponente übertragen, wenn dort wird alles noch viel komplexer und nicht mehr eindeutig unterteilbar, weswegen wir meist von einem Spektrum reden.
    Es gibt kein vergleichbares Krebsspektrum oder Beinbruchspektrum (obwohl es natürlich auf Abstufungen gibt).
    Aber eben ein ADHS-Spektrum, oder auch ASS (Autismusspektrumstörung).

    Diese Art der "Normabweichung" wird erst dann zur Krankheit, wenn ich selber oder meine Mitmenschen unter dieser leiden - das ist der Punkt, niemand bekommt die AD(H)S-Diagnose ohne Leidensdruck, weswegen - wie ich in meinem Beitrag geschrieben habe (man muss es nur lesen wollen) - es als Störung vollkommen richtig deklariert wird, wäre ich nicht im alltäglichen Leben gestört, meinetwegen auch behindert - mit dem Begriff habe ich in dem Kontext kein Problem und benutze es auch selber -, dann wäre ich nicht zum Arzt gegangen.

    Wenn nun aber jemand sagt: hey, diese Normabweichung führt auch dazu, dass ich in Situation xy einen Vorteil genieße, dann IST ES EBEN SO! Ob du es magst oder nicht.

    Ich glaube zudem, dass es durchaus auch "AD(H)Sler" gibt, also Leute deren Gehirn analog zu "unserem" funktioniert, die aber durch ein glückliches Zusammenspiel von positiven Faktoren niemals eine Diagnose bekommen, eben weil sie sich und andere sie nicht als behindert wahrnehmen. Sind sie es trotzdem?

    Ich finde, diese Frage einfach mit "du laberst Schwachsinn und hast keine Ahnung" abzutun geht weit an der Realität und der Komplexität der Problemstellung vorbei.

    Vllt. solltest du wirklich hart an deinem Selbstbewusstsein arbeiten.
    Ich finde es wirklich traurig, wie du Leute wie mich beschimpfst, nur weil du dich selber als minderwertig wahrnimmst (anders kann ich mir diese Bösartigkeit nicht erklären).
    Es ist NICHT meine Schuld! Und auch nicht die Schuld derer, die Vorteile in ihrer ADHS sehen können. Sie sind NICHT Schuld an deinen Problemen und deinen ausschließlich negativen Erfahrungen mit der Störung. Jeder hier wird (weil er eben diagnostiziert ist) viele negative Erfahrungen mit dir teilen.
    Aber jeder lebt sein eigenes Leben mit dieser Störung und ich finde es ein absolutes Unding, Menschen ihre Erfahrung abzusprechen, nur weil man es selber anders erlebt hat - und es nicht nur zu negieren, sondern diese auch noch zu beleidigen.

  10. #190
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 583

    AW: So viel Negatives... Wo liegt das Postive des ADHS?

    Ich merke, es ist etwas wirr, aber ich hoffe es ist klar, wie ich das mit der Normabweichung gemeint habe.
    Also nochmal kurz:
    1. Wir stellen fest: es gibt eine Abweichung
    2. Wir leiden darunter
    3. Wir bekommen die Diagnose

    Aber da das Leben nicht schwarz-weiß ist und die Neurobiologie deutlich komplexer als man es haben möchte,
    ist eben von Abweichung und Probleme haben nicht zwangsläufig zu schließen, das man deswegen NUR Probleme hat.

    Nun, die Argumentation mit der Evolution gestaltet sich als schwierig.
    Ich kann mich natürlich fragen: warum hat ADHS sich durchgesetzt? Und zwar mit einer recht konstanten Quote weltweit.
    Aber Evolution ist nicht geradelinig, die Antwort kann also nicht eindeutig ausfallen.
    Trotzdem ist der Aspekt wenigstens überdenkenswert (selbst wenn man - wie ich - zu keinem Schluss kommt oder man für sich entscheidet, das es keine zustimmende Argumentationslinie gibt), man muss sich nicht vor allen Fragestellungen drücken, nur weil sie nicht ins Weltbild passen.

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