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Allgemeine Fragen, Antworten und Hilfe rund um ADHS bei Erwachsenen und ADS bei Erwachsenen
  1. #1
    Ist öfter hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 261

    Am Ende meiner Kräfte

    Hallo zusammen,

    nach meiner Vorstellung hier im Forum, möchte ich euch an dieser Stelle etwas über meine Geschichte in Sachen ADS / ADHS erzählen.

    Die erste Berührung mit dem Thema ADS / ADHS habe ich vor ca. 8 Jahren gehabt. Damals ging unser Sohn auf die Grundschule und hatte mehr und mehr mit Lernproblemen zu kämpfen. Freundschaften waren eher die Ausnahme, er spielte, bastelte und tüftelte lieber für sich. Die Lehrer sprachen erst von Lese- Rechtschreibschwäche dann stellenweise sogar von Dummheit und Faulheit. In entsprechenden Test waren aber keine wirklichen Auffälligkeiten festzustellen. Wir ließen ihn dann, nach etlichen Gesprächen mit dem damaligen Klassenlehrer und eigentlich gegen unseren Willen, ein Schuljahr zurücksetzen. Das war aber, aus heutiger Sicht, die beste Entscheidung die wir machen konnten.

    Die neue Klassenlehrerin war, wie sich herausstellte, selber Mutter eines ADS / ADHS Kindes. Sie wusste relativ schnell wie sie unseren Sohn "anpacken"
    und begeistern konnte. Sie nahm sich die Zeit für ihn und uns, sodass wir dann auch nach entsprechenden Tests die Diagnose ADS bekamen. Der behandelnde
    Kinderarzt stellte ihn dann auf Medikinet retard 10mg ein. Das hat ihm geholfen, die restliche Schullaufbahn - wenn auch nicht immer einfach - erfolgreich
    zu beenden und jetzt eine Ausbildungsstelle zu haben. Im Laufe der letzten zwei Jahre haben sich die Symptome so reduziert, das er derzeit auch ohne Medikamente
    seinen Alltag bestreiten kann.

    Nun aber zu mir. Bereits damals hat unser Kinderarzt uns gesagt, das ADS / ADHS auch von den Eltern vererbt werden kann. Ich habe nach dieser Aussage ein bißchen
    an meine eigene Kindheit und den ein oder anderen Problemen insbesondere im Schulalltag gedacht und gewisse Parallelen entdeckt. Allerdings habe ich diese Gedanken
    relativ schnell wieder verworfen ...

    Bei einem der vielen Gespräche mit unserem Kinderarzt, kam ich dann auf die Frage wie denn das Medikinet wirkt und was die Patienten dabei fühlen. Da er mir, verständlicher Weise das nicht wirklich erklären konnte habe ich dann selber mal eine Tablette Medikinet eingenommen. Und ich war verblüfft, das ich wirklich etwas gemerkt habe. An diesem Tag konnte ich mich wesentlich besser konzentrieren und war irgendwie voller Tatendrang ohne aber überdreht oder unruhig zu sein.

    Ich war versucht dieses "Wundermittel" einfach weiter zu nehmen, habe es dann aber doch bleiben lassen. Irgendwie ist das Thema dann wieder etwas ins Abseits geraten,
    bis ich vor knapp zwei Jahren schlichtweg nicht mehr konnte. Ich hatte extreme Stimmungsschwankungen, spürte eine immer größer werdende Antriebslosigkeit, Dinge die mir
    sonst Spaß gemacht haben, waren für mich ohne Interesse. Konzentrieren konnte ich mich sogut wie garnicht mehr. Hinzu kamen private Sorgen. Das ganze ging soweit das ich wirklich schon an Suizid gedacht habe. Zum Glück hat meine Frau diese Lage und meinen Zustand schnell erkannt und mich unterstützt.

    Da ich so nicht arbeitsfähig war, bin ich zu meiner Hausärztin - dessen Mann unser Kinderarzt ist - und schilderte ihr die ganze Situation. Sie hat bei mir einen
    Erschöpfungszustand mit leichten Depressionen diagnostiziert und nach zwei weiteren, sehr ausführlichen Gesprächen, sowie einem Termin bei einem Psychiater mir
    Citalopram 10mg verschrieben sowie mich für 6 Wochen krank geschrieben.

    Die Zeit tat mir gut meinen Akku wieder aufzuladen und da ich mich nicht den beruflichen Anforderungen stellen musste, ging es mir nach einiger Zeit wieder deutlich
    besser. So bin ich dann langsam wieder in den Alltagstrott gekommen und habe wieder angefangen zu arbeiten. Leider wurden die privaten und beruflichen Sorgen nicht
    weniger und so merkte ich nach etwas über einem Jahr, dass die zuvor geschilderten Symptome wieder aufkamen. Lediglich die Suizid-Gedanken sind bisher ausgeblieben.

    Daraufhin begann ich , im Internet nach Ursachen für meine Symtome zu suchen und bin immer öfter auf das Thema ADS / ADHS und letztlich auch auf dieses Forum gestoßen.In vielen Beiträgen die ich als Gast lesen konnte, las ich das es nicht nur mir so geht. Und immer öfter musste ich an die Gespräche mit unserem Kinderarzt zum Thema ADS / ADHS denken und stellte immer mehr parallelen zu meine Problemen fest.

    In den letzten 3 Monaten fällt es mir immer schwerer mich auf meine Arbeit zu konzentrieren und mich mit neuen Sachverhalten und Aufgabenstellungen auseinander zu setzen.Ich glaube fast, das ich das ganze mit meinem 45 Jahren irgendwie nicht mehr kompensieren kann und nun an meine Leistungsgrenze gekommen bin. Und ehrlich gesagt macht mir das Angst. Ich mag meine Arbeit und arbeite auch gerne, aber die Vorstellung dieser Arbeit nicht mehr gerecht werden zu können ist für mich sehr beunruhigend. Schon jetzt bin ich abends um acht extrem erschöpft und im Grunde zu nichts mehr zu gebrauchen.

    Aus diesem Grund habe ich jetzt "Nägel mit Köpfen" gemacht und in der kommenden Woche einen Termin bei unserem Haus- und Kinderarzt vereinbart. Mit ihm werde ich über dieses Thema und meine Vermutungen in Sachen ADS / ADHS sprechen. Da er damals bei unserem Sohn immer für uns da war und sich auch intensiv mit diesem Thema auseinandergestzt hat, glaube ich das er der richtige Ansprechpartner für die weiteren Schritte sein wird.

    Und auch beim schreiben dieser Zeilen, musste ich mehrmals pausieren, meine Gedanken wieder "ordnen" und dann weiter schreiben ...

    Ich hoffe das das jetzt nicht zu viel auf einmal war, aber ich denke das dies alles wichtig war, damit ihr mich, meine Sorgen, Ängste und auch Hoffnungen verstehen könnt.

    Gruß,
    Stephan

  2. #2
    Gibt´s Kaffee ?

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 45
    Forum-Beiträge: 1.610

    AW: Am Ende meiner Kräfte

    Stephan schreibt:
    Die Zeit tat mir gut meinen Akku wieder aufzuladen und da ich mich nicht den beruflichen Anforderungen stellen musste, ging es mir nach einiger Zeit wieder deutlich
    besser. So bin ich dann langsam wieder in den Alltagstrott gekommen und habe wieder angefangen zu arbeiten. Leider wurden die privaten und beruflichen Sorgen nicht
    weniger und so merkte ich nach etwas über einem Jahr, dass die zuvor geschilderten Symptome wieder aufkamen. Lediglich die Suizid-Gedanken sind bisher ausgeblieben.
    Eine "Auszeit" nach einem Zusammenbruch wirkt oft Wunder, kann aber eben nicht die Ursachen beheben. (Das kenne ich aus eigener Erfahrung)
    Darf ich fragen, was Du beruflich machst?

    Daraufhin begann ich , im Internet nach Ursachen für meine Symtome zu suchen und bin immer öfter auf das Thema ADS / ADHS und letztlich auch auf dieses Forum gestoßen.In vielen Beiträgen die ich als Gast lesen konnte, las ich das es nicht nur mir so geht. Und immer öfter musste ich an die Gespräche mit unserem Kinderarzt zum Thema ADS / ADHS denken und stellte immer mehr parallelen zu meine Problemen fest.
    Ist das nicht ein befreiendes Gefühl?

    In den letzten 3 Monaten fällt es mir immer schwerer mich auf meine Arbeit zu konzentrieren und mich mit neuen Sachverhalten und Aufgabenstellungen auseinander zu setzen.Ich glaube fast, das ich das ganze mit meinem 45 Jahren irgendwie nicht mehr kompensieren kann und nun an meine Leistungsgrenze gekommen bin. Und ehrlich gesagt macht mir das Angst. Ich mag meine Arbeit und arbeite auch gerne, aber die Vorstellung dieser Arbeit nicht mehr gerecht werden zu können ist für mich sehr beunruhigend. Schon jetzt bin ich abends um acht extrem erschöpft und im Grunde zu nichts mehr zu gebrauchen.
    Bei vielen Menschen gelingt eine jahrzehntelange Kompensation, aber das kostet unglaublich viel Kraft, die dann irgendwann einfach verbraucht ist. Sollte wirklich eine AD(H)S die Ursache Deiner Probleme sein, ist es nicht verwunderlich, wenn Du nur noch auf Sparflamme läufst, aber da kann MPH wirklich gut unterstützen...

    Aus diesem Grund habe ich jetzt "Nägel mit Köpfen" gemacht und in der kommenden Woche einen Termin bei unserem Haus- und Kinderarzt vereinbart. Mit ihm werde ich über dieses Thema und meine Vermutungen in Sachen ADS / ADHS sprechen. Da er damals bei unserem Sohn immer für uns da war und sich auch intensiv mit diesem Thema auseinandergestzt hat, glaube ich das er der richtige Ansprechpartner für die weiteren Schritte sein wird.
    Super, eine Diagnostik anzustreben ist der beste Weg, allerdings würde ich eher nach einem Neurologen suchen, der Erwachsene mit AD(H)S behandelt, keinen Kinderarzt...



    Ich hoffe das das jetzt nicht zu viel auf einmal war, aber ich denke das dies alles wichtig war, damit ihr mich, meine Sorgen, Ängste und auch Hoffnungen verstehen könnt.
    Ich gehe mal davon aus, dass Dich sehr viele hier nur zu gut verstehen können, weil sie es aus eigener Erfahrung kennen...

    LG Tanja

  3. #3
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 384

    AW: Am Ende meiner Kräfte

    Hallo Stephan,
    ich heisse auch Stephan und meine Freunde nennen mich Steve.

    Das was Du da schilderst empfand ich vor vier Jahren genau so.

    Nur hatte ich von ADS ADHS noch nie etwas gehört.
    Meine Probleme versuchte ich durch Selbstzwang und mehr Leistung zu kompensieren.
    Das hatte ja vorher auch immer geklappt.
    Das ging jedoch dieses Mal nicht.

    Ich machte immer mehr Fehler und ich habe einen Chef vorgesetzt bekommen, der an diesem Punkt keine Toleranz kannte.
    Wegen meiner emotionalen Instabilität wurden mir alle für mich interessanten Aufgaben Stück für Stück entzogen.
    Ich wurde als Depp hingestellt und ich empfand das zunehmend als Bossing.
    Das weitete sich aus und auch die Kollegen grenzten mich aus. Hin zum Mobbing.

    Das alles empfand ich als ungerecht, weil ich aufgrund meiner bisherigen außergewöhnlichen Leistungen sehr weit gekommen war, ohne mir viel darauf einzubilden - meine Wahrnehmung.
    Die Fremdwahrnehmung war jedoch anders.
    Die Kollegen mögen keine Streber, die eine Arbeit in nicht mal der hälfte der Zeit fertigstellen und dabei erst auf den letzen Drücker anfangen.

    Und wenn der Chef dann auch noch so dumm ist deren Leistungen runterzuspielen in direktem namentlichen Vergleich zu mir, kannst Du Dir vorstellen wie die mich geliebt haben.
    Nach 2 1/2 Jahren brach ich mit Burnout zusammen.
    Letztes Jahr war ich 5 Wochen auf Reha, immer noch keine Ahnung von ADHS.
    Danach wollte ich eine Wiedereingliederung in der Firma.
    Bedingung und Empfehlung aus der Therapie in der Klinik war weg von diesem Chef.
    Die Firma ging darauf nicht ein und stellte mich vor die Bedingung weiter unter diesem Chef, oder ich könne auch kündigen.
    Nach der dritten Wiederholung fixierte ich handschriftlich meine Kündigung und wurde direkt zur Tür hinaus begleitet.
    nach 19 Jahren, wo ich mich für Kollegen und Firmenziele loyal eingesetzt hatte.
    Seit dem bin ich nicht mehr in der Lage himmelhoch jauchzend auf neue Herausforderungen zuzugehen.
    In der Zeit zu Hause habe ich die Symtome recherchiert ubd bin dabei auf ADHS ADS gestoßen.
    Gestern hatte ich meinen 2. Diagnose Termin.

    Willkommen im Club.

    LG
    Steve

    Sent with Tapatalk 2.

  4. #4
    Ist öfter hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 261

    AW: Am Ende meiner Kräfte

    Chaostanja schreibt:
    Darf ich fragen, was Du beruflich machst?
    Klar darfst du ;-)
    Ich bin in der IT tätig und arbeite als Systemadministrator und stellv. IT-Leiter in einem mittelständischen Unternehmen.

    Chaostanja schreibt:
    Ist das nicht ein befreiendes Gefühl?
    Es hilft, ohne Frage. Generell finde ich, auch wenn es sich vielleicht etwas komisch anhört, das lesen hier im Forum und zu wissen das man nicht der einzige mit solchen Problemen ist, sehr befreiend.

    Chaostanja schreibt:
    Sollte wirklich eine AD(H)S die Ursache Deiner Probleme sein, ist es nicht verwunderlich, wenn Du nur noch auf Sparflamme läufst, aber da kann MPH wirklich gut unterstützen...
    Das hoffe ich. Auch wenn ich ich Moment das Gefühl habe, dass ich noch einen sehr langen Weg vor mir habe und ich nicht weiß ob meine Kraft dafür reicht.

    Chaostanja schreibt:
    Super, eine Diagnostik anzustreben ist der beste Weg, allerdings würde ich eher nach einem Neurologen suchen, der Erwachsene mit AD(H)S behandelt, keinen Kinderarzt...
    Der Kinderarzt ist in diesem Fall auch mein Hausarzt, der mich seit Jahrzehnten mehr als gut betreut und sich entgegen vieler anderer Ärzte auch für solche Themen die Zeit nimmt die man benötigt und einen nicht nach 5min. mit irgendeinem Rezept wieder vor die Tür setzt. Von daher ist er für mich der erste Ansprechpartner auf dem Weg zu einer Diagnose und auch in der Lage mich an einen entsprechenden Kollegen weiter zu verweisen.


    Gruß,
    Stephan

  5. #5
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 3.177

    AW: Am Ende meiner Kräfte

    Hallo Stephan, willkommen in unserer illustren Truppe

    Mein Lebensweg ähnelt deinem sehr! Zuerst die sehr schwierige Schul-/Lehrzeit/Pubertät mit unserem Sohn (ADHS), danach war ich am Ende meiner Kräfte. Seit Anfang Jahr habe ich meine Diagnose - ja was wohl - mittelschweres ADHS.

    Dieses Forum hilft mir und informiert mich fast mehr als meine Ärztin.

    Liebe Grüsse
    Carla

  6. #6
    Gibt´s Kaffee ?

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 45
    Forum-Beiträge: 1.610

    AW: Am Ende meiner Kräfte

    Stephan schreibt:
    Ich bin in der IT tätig und arbeite als Systemadministrator und stellv. IT-Leiter in einem mittelständischen Unternehmen.
    Hihi, noch ein IT'ler, ich habe so den Eindruck, dass es hier davon sehr viele gibt.
    Na ja, Sysadmin ist i.d.R. abwechslungsreich, benötigt aber auch viel Konzentration, aber als stellvertretender Leiter kannst Du Dir Deinen Arbeitsalltag vielleicht ein wenig entsprechend deinen Bedürfnissen einrichten.....

    Es hilft, ohne Frage. Generell finde ich, auch wenn es sich vielleicht etwas komisch anhört, das lesen hier im Forum und zu wissen das man nicht der einzige mit solchen Problemen ist, sehr befreiend.
    Wieso soll sich das komisch anhören? Schau Dir mal die unterschiedlichen Vorstellungsthreads an, dort steht das "ständig"

    Das hoffe ich. Auch wenn ich ich Moment das Gefühl habe, dass ich noch einen sehr langen Weg vor mir habe und ich nicht weiß ob meine Kraft dafür reicht.
    Den "Weg der Verarbeitung" kann Dir keiner nehmen, aber es lohnt sich auf jeden Fall, ihn zu gehen... Mir hat MPH "die Augen geöffnet"....


    Der Kinderarzt ist in diesem Fall auch mein Hausarzt, der mich seit Jahrzehnten mehr als gut betreut und sich entgegen vieler anderer Ärzte auch für solche Themen die Zeit nimmt die man benötigt und einen nicht nach 5min. mit irgendeinem Rezept wieder vor die Tür setzt. Von daher ist er für mich der erste Ansprechpartner auf dem Weg zu einer Diagnose und auch in der Lage mich an einen entsprechenden Kollegen weiter zu verweisen.
    Sozusagen ein Allrounder !? Sorry, ich bin von der üblichen Spezialisierung bei Ärzten augegangen, ist ja interessant, dass der Erwachsene und Kinder behandelt... (Ich kenne das nur getrennt.... ) Ist ja auch egal, wen ein Arzt behandelt, hauptsache er ist fachlich gut und vertrauenswürdig.. (eben kein "Halbgott in weiß")

    Ich habe schon von vielen "Fehldiagnosen" gehört, dass ich da mittlerweile sehr vorsichtig bin....

    Aber Du scheinst ja in guten Händen zu sein....

    LG Tanja

  7. #7
    Ist öfter hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 261
    Chaostanja schreibt:
    Na ja, Sysadmin ist i.d.R. abwechslungsreich, benötigt aber auch viel Konzentration, aber als stellvertretender Leiter kannst Du Dir Deinen Arbeitsalltag vielleicht ein wenig entsprechend deinen Bedürfnissen einrichten.....
    Abwechslungsreich = ja, viel Konzentration ebenfalls = ja. Leider ist das mit meinen Bedürfnissen nicht so einfach, da unsere Geschäftsführung und mein Abteilungsleiter da eher recht konservativ sind und für solche Probleme nicht wirklich Verständnis haben.

    Chaostanja schreibt:
    Sozusagen ein Allrounder !? Sorry, ich bin von der üblichen Spezialisierung bei Ärzten augegangen, ist ja interessant, dass der Erwachsene und Kinder behandelt... (Ich kenne das nur getrennt.... ) Ist ja auch egal, wen ein Arzt behandelt, hauptsache er ist fachlich gut und vertrauenswürdig.. (eben kein "Halbgott in weiß")
    Ja, aber ein Arzt für den sein Beruf noch Berufung ist. Bei meinem Sohn hat er seinerzeit einen runden Tisch mit allen beteiligten Lehrern, Ärzten, etc. nach Feierabend ins Leben gerufen. Und wenn er wirklich nicht weiter weiß, dann sagt er es auch offen und ehrlich und überweist einen zu einem Facharzt. Und auch da hat er meist sehr gute Empfehlungen. Von daher glaube ich, das ich bei ihm für das "Erstgespräch" und Absprache der weiteren Vorgehensweise gut aufgehoben bin.

    Gruß,
    Stephan

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