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Diskutiere im Thema Hilfe! Ich hänge im "War on Drugs" fest! ...und habe nicht mal einen Therapeuten im Forum ADS ADHS bei Erwachsenen
bei ADHS bei Erwachsenen Forum
Allgemeine Fragen, Antworten und Hilfe rund um ADHS bei Erwachsenen und ADS bei Erwachsenen
  1. #11
    Kennt sich hier aus

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 909

    AW: Hilfe! Ich hänge im "War on Drugs" fest! ...und habe nicht mal einen Therape

    Alea,

    kennst du das 9-Punkte-Problem? (Ohne googeln!!! )

    Luzie

    PS: Und wie macht man nun diesen Kringel auf das kleine a?

  2. #12
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose seit Kindheit
    Forum-Beiträge: 45

    AW: Hilfe! Ich hänge im "War on Drugs" fest! ...und habe nicht mal einen Therape

    ich weiss dir leider keinen guten rat, aber ich hoffe gaaaanz fest, das es dir bald besser geht!
    umarme dich! dominouch!!!

  3. #13
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Ärztliche Verdachtsdiagnose auf ADHS /ADS
    Alter: 34
    Forum-Beiträge: 66

    AW: Hilfe! Ich hänge im "War on Drugs" fest! ...und habe nicht mal einen Therape

    Hallo Aleã,

    ich glaube, du analysierst da viel zu viel. In deinem Kopf muss sich ja schon ein richtiges Netz verschiedenster Faktoren gebildet haben, die ein freies und bedürfnisorientiertes Denken kaum noch möglich machen. So lange das nicht geht, wirst du sicherlich keine Lösung für dein Problem finden. Ob es einen Therapeuten gibt, der das schafft, kann ich nicht beurteilen. Du hast die Gesellschaft als Problem angeführt. Im Grunde müsstest du die Gesellschaft erst einmal völlig ignorieren. Natürlich gibt es Doktrinen, die zwangsläufig einen Einfluss auf unseren Alltag haben, und uns in unserer persönlichen Freiheit einschränken. Aber es gibt auch ganz viel, das völlig unabhängig davon funktioniert.

    Ich glaube, dir ist noch gar nicht so richtig bewusst, wie viel Macht du eigentlich über dein Leben hast. Du hast scheinbar das Gefühl, sehr viel für deine Umwelt erfüllen oder darstellen zu müssen, was deinem eigenen Bewusstsein widerspricht, und nimmst dann natürlich auch zwangsläufig deine Umwelt in die Pflicht, einen Lösungsweg aufzuzeigen.

    Gehst du eigentlich manchmal spazieren? Ich kann für meinen Teil sagen, dass mir das letztes Jahr richtig die Augen geöffnet hat. Ich bin einige Monate lang mehrmals die Woche immer Abends nach der Arbeit durch den Park spaziert und habe fernab des Großstadttrubels meinen Gedanken freien Lauf gelassen. In diesen Phasen der Ruhe sind mir mit der Zeit Dinge klar geworden, die mir nie bewusst waren, unter denen ich aber dennoch gelitten habe.

    Gruß,
    Kopfkino

  4. #14
    Wohnt hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen:
    Forum-Beiträge: 1.004

    AW: Hilfe! Ich hänge im "War on Drugs" fest! ...und habe nicht mal einen Therape

    Liebe Alea,
    das bewegt mich schon, was Du schreibst u. kann mir das vorstellen.
    Bitte schreib alles, was wichtig ist zunächst zu 2 Fragen:

    1. Was wurde in den "Verdrängungstherapien" verdrängt?

    2. Welche Vorstellungen hast Du, das anders sein so zu leben, wie es für Dich gut passt?

    Lg
    L.

  5. #15
    howie

    Gast

    AW: Hilfe! Ich hänge im "War on Drugs" fest! ...und habe nicht mal einen Therape

    also erstens: suizid ist keine Lösung - es stimmt nämlich nicht, dass sich keiner darüber dann gedanken macht, ob Du noch da bist.

    Der Bruder von meinem besten Freund hat sich umgebracht, dann mein bester Freund und dann die Mutter - ich denk jeden Tag an alle drei und bin manchmal wütend weil sich mein bester Freund so viel entgehen hat lassen vom Leben.

    Jetzt mal abgesehen von der Geschichte mit den Medikamenten: was stört Dich denn an der Gesellschaft - was ist so schlimm daran, wenn sich welche am Urlaub berauschen zum Beispiel?

    Zu dem Beispiel mit der vielbefahrenen Straße - das stimmt zum Teil, die Leute fahren vorbei, das ist psychologisch erwiesen, aber so weit ich weiß - ich müsste die psychologischen Studien raussuchen - fangen, wenn einer anfängt zu helfen, auch andere Menschen an zu helfen.

  6. #16
    howie

    Gast

    AW: Hilfe! Ich hänge im "War on Drugs" fest! ...und habe nicht mal einen Therape

    und mit der Frage, was Dich an der Gesellschaft stört ist verbunden: was stört Dich denn an Dir selber? Die Frage musst Du hier nicht beantworten aber oft mag man sich nicht wegen Liebesdingen.
    Geändert von howie ( 1.05.2013 um 04:15 Uhr)

  7. #17
    Ist öfter hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose seit Kindheit
    Forum-Beiträge: 157

    AW: Hilfe! Ich hänge im "War on Drugs" fest! ...und habe nicht mal einen Therape

    Kopfkino schreibt:
    Hallo Aleã,
    ich glaube, du analysierst da viel zu viel. In deinem Kopf muss sich ja schon ein richtiges Netz verschiedenster Faktoren gebildet haben, die ein freies und bedürfnisorientiertes Denken kaum noch möglich machen. So lange das nicht geht, wirst du sicherlich keine Lösung für dein Problem finden.
    Das ist mir schon klar. Daher stecke ich meine ganze Analyse-Fähigkeit bereits in die Frage: "Warum ich kein freies Denken mehr habe und alles analysieren muss".

    Ob es einen Therapeuten gibt, der das schafft, kann ich nicht beurteilen.
    Ich glaube eher, dass diese alles noch schlimmer gemacht haben. Mittlerweile komme ich sogar schon fast drauf, wer meine Probleme schlimmer machte und wer gar nicht. (Und wer am schlimmsten war.)

    Du hast die Gesellschaft als Problem angeführt. Im Grunde müsstest du die Gesellschaft erst einmal völlig ignorieren.
    Getan!

    Natürlich gibt es Doktrinen, die zwangsläufig einen Einfluss auf unseren Alltag haben, und uns in unserer persönlichen Freiheit einschränken. Aber es gibt auch ganz viel, das völlig unabhängig davon funktioniert.
    Naja die Einschränkungen fangen ja leider beim Drogen- & Medikamentenkonsum an. Hätte ich meine Arzneidrogenkarriere viel schneller "durch" bekommen, hätte ich wohl viel früher bemerkt, dass ich abhängig bin und nur Leute zufrieden stelle , die nie zufrieden sein werden.
    Gleichzeitig fehlt es mir an passenden Therapeuten und Therapien/Medikamente, die die eigenen Probleme bewusst werden lässt, sind verteufelt, nicht erforscht und daher (gesellschaftlich "gewollt") kaum kontrollierbar.

    Außerdem wird man viel mit Freiheit oder Geborgenheit "gelockt" (Jugendamt, Sozialdienst, Therapien, etc.), doch am Ende wurde man nur von Personen abhängig oder wird von diesen aussortiert.
    [Offtopic]
    Das es aber z.B. im Falle meiner Ex-Freundin eher so endete, dass nur ihr Bruder vom JA abgeholt wurde, damit ihre Eltern sie weiter verg... und saufen konnten, hat mich soweit nicht gestört (ich hatte die WG bereits hinter mir und mein JA war in dem Falle "anders)
    [/Offtopic]
    Das war z.B. bei meinem letzten Substitutionarzt. Erst "locken", "lange vertrösten" und dann "hintenrum" Diagnose wegnehmen wollen und mich ins WG einbuchten.
    Es geht um Problemverdrängung, obwohl die Leute meinen dabei zu helfen. Das fing bei mir in der Schule an und wurde gefühlt immer schlimmer, vor Allem je kranker ich wurde.

    Ich möchte das Thema nicht x-mal wiederholen.

    Ich glaube, dir ist noch gar nicht so richtig bewusst, wie viel Macht du eigentlich über dein Leben hast.
    Das habe ich geahnt...

    Du hast scheinbar das Gefühl, sehr viel für deine Umwelt erfüllen oder darstellen zu müssen, was deinem eigenen Bewusstsein widerspricht, und nimmst dann natürlich auch zwangsläufig deine Umwelt in die Pflicht, einen Lösungsweg aufzuzeigen.
    Ja das wird langsam weniger. Aber woher dieses ständige Gefühl genau kommt brauche ich wohl einige Tage. Daran hat ja nie jemand gearbeitet sondern mich gleich "ausgenutzt" und erledigte ein Haufen Dinge, die mich nur kaputter gemacht haben.

    Gehst du eigentlich manchmal spazieren?
    Um ehrlich zu sein war ich zu verzweifelt um dieses je früher hingekommen zu haben. (Das von Anderen gezwungene Spazieren reichte mir...)
    Gleichzeitig kommen einen gleich ein Haufen Probleme bewusst, die einen nur noch überfordern. Aber auch da hat man mir nur eine Lösung präsentieren wollen: Verdrängen.

    Ich kann für meinen Teil sagen, dass mir das letztes Jahr richtig die Augen geöffnet hat. Ich bin einige Monate lang mehrmals die Woche immer Abends nach der Arbeit durch den Park spaziert und habe fernab des Großstadttrubels meinen Gedanken freien Lauf gelassen. In diesen Phasen der Ruhe sind mir mit der Zeit Dinge klar geworden, die mir nie bewusst waren, unter denen ich aber dennoch gelitten habe.
    ...vielleicht kommen daher meine Polytoxikomanien. Gegen jedes Problem ein eigenes Medikament zum "verdrängen"...

    Loyola schreibt:
    1. Was wurde in den "Verdrängungstherapien" verdrängt?
    Moment einmal ich glaube ich muss jetzt meine genannten "Verdrängungstherapien" ändern.

    Die größte Verdrängungstherapie hatte ich wohl in der Autismus-Therapie, die glich nichts mit AT, ET, etc. es war quasi alles zusammen. Nicht nur dass ich mich daran nur sehr schwer erinnern kann war die "Therapie" für mich sehr traumatisch gewesen, sodass ich gar nicht mehr zum Therapeuten wollte und "per Zwang" geschickt wurde.

    Es war die Zeit in der ich bereits fast mit meiner Arzneidrogenkarriere eigentlich zu Ende war (Jedoch dieses mit TIA, Amphetamin, Kombinationen aus allem möglichen und geplantes Dronabinol weiter ging), ohne "seelischem Abfang" oder Vorwarnung aus der Schule geworfen wurde (dabei wurde mir von dem Therapeut sowohl Hausunterricht als auch ein Schulbegleiter versprochen), ich 2 weitere Aufenthalte in der KJP hatte, weil ich - warum auch immer - psychisch kollabiert bin (Dieses war nie Thema in der Autismus-Therapie und sogar meine Therapiehefte wurden von dem Therapeut einfach "eingesteckt" und setzte mich damit weiter unter Druck) und die Klinik- und Ärzte-Odysee anfing während ich nach weiteren Arzneidrogen und Diagnostiken bettelte (weshalb sogar mein Jahre lang begleitender Psychiater mich nicht mehr weiter behandeln wollte), um eine Person zufrieden zustellen, die nie - mit meinem Verhalten, Gedankenmuster, Hobbys oder Problemen - zufrieden wurde und wohl nie sein wird.

    Jetzt weiß ich auch weshalb ich immer über Probleme mit der Gesellschaft rede und ich zu keiner Lösung kam und plötzlich nicht mehr selbst mit den guten Menschen richtig klarkomme: Die Person, die dafür verantwortlich war mich "gesellschaftsfähig" zu machen hat mich nur weiter rein "pressen" wollen und jede Ecke von mir abgehackt damit ich irgendein "leistungsorientierter, unwilliger Zombie bin der jeden Tag Kaffee trinkt, raucht, über Kiffer- und Ritalin-Junkies beschwert, immer nur daran denkt "was die Nachbarn denken sollen" und Abends auf Feiern trinkt um zu vergessen, was man an dem Tag seinen Mitmenschen angetan hat."

    Also im Grunde genommen so wie mein ehemaliger Autismus-Therapeut (ohne Witz, der war so! Für ihn sei ich sogar nicht sozial-fähig, wenn ich nicht auch am Morgen mit ihm einen Kaffee trinke. Jeden Tag hat der für mich einen verlangt, vor Allem als ich ihm gesagt habe, dass ich am Morgen dadurch nicht klar denken kann...).

    Ich war zu der Zeit (mit den o.g. Dinge wohl verständlich, oder) am verzweifelten in meinem Leben als denn je gewesen und habe meiner Therapeut voll und ganz vertraut. Der hat jedoch sich über meine (selbst autistischen) Probleme nicht den geringsten Dr** interessiert (auch nicht als ich mit Suizidgedanken und Aggressionen nur so um mich warf, was nicht mal in den Klinikaufenthalten je passiert ist) und sich nicht einmal über meine Potenziale oder Probleme mit der Schule gekümmert obwohl es ständig behauptet wurde.

    2. Welche Vorstellungen hast Du, das anders sein so zu leben, wie es für Dich gut passt?
    Ich glaube ich muss meine Therapie-Akten aus dem Zentrum verlangen (hat mich in jeder Therapiestunde "gedrängt", dass man ja was schreiben müsse...) und schauen welche Eigenarten von mir "psychisch kaputt" gemacht worden sind...
    So manche besondere Fähigkeiten, die ich vorher hatte, habe ich mir "abtrainiert" um genau so "normal-und-fehlerhaft" zu denken, wie die Breite Bevölkerung. - Das hat mich sehr gewundert, als ich dies vor wenigen Wochen bewusst wahrgenommen habe.

    howie schreibt:
    also erstens: suizid ist keine Lösung - es stimmt nämlich nicht, dass sich keiner darüber dann gedanken macht, ob Du noch da bist. Der Bruder von meinem besten Freund hat sich umgebracht, dann mein bester Freund und dann die Mutter - ich denk jeden Tag an alle drei und bin manchmal wütend weil sich mein bester Freund so viel entgehen hat lassen vom Leben.
    Ja, dass stimmt schon. Meine Familie und Angehörigen würden sich Gedanken machen.

    Ich habe aber eben auch Mitleid mit denen, die keine Familie und Angehörigen (mehr) haben und ebenfalls Schlimmes durchmachen mussten...

    Jetzt mal abgesehen von der Geschichte mit den Medikamenten: was stört Dich denn an der Gesellschaft - was ist so schlimm daran, wenn sich welche am Urlaub berauschen zum Beispiel?
    Weil man mir beigebracht hat: Drogen = Rausch = Schlecht , darum sind viele ja verboten, weil sie zu gefährlich sind und so es sicherer sei.

    Jedoch ist es bei Drogen genau anders herum: Je "potenziell gefährlicher" bzw. toxischer desto legaler (Alkohol, Tollkirsche, Zigaretten, Paracetamol, Benzodiazepine) , je "potenziell harmloser" bzw. nebenwirkungsärmer, desto illegaler/unzugelassener (da man dadurch sonst größere Mengen mit weniger Schaden oder Tod konsumieren kann wie Cannabis, E-Zigaretten, Opium, AM404, usw.) (Koffein ist eine Ausnahme)

    Und dieses indoktrinierte Denken ging auch rüber in die Medizin und so gibt es BtMG, Verbote und alles was eigentlich die Behandlungfreiheit eines Arztes beleidigen würde, aber dieses als sehr "bequem" empfinden. So gelten Neuroleptika als nicht-abhängig machend oder berauschend, eben weil sie zu viele negative Nebenwirkungen haben ("Hirn- & Gedankenmatsch", Spätmykenischen, Diabetes im über-dosiertem Langzeitgebrauch, etc. : So etwas will man nicht freiwillig.). Dennoch gelten sie als "Wundermittel gegen alles" und so habe ich viele gegen allerlei Beschwerden (von Angst über Depressionen und Konzentrationsproblemen bis hin zu Stimmungsschwankungen) bekommen, selbst als die Schizophrenie-Diagnose sich mehrmals als falsch herausgestellt hat.

    Es scheint so als ob alle "guten" Arzneidrogen verboten worden sind, weil sie "zu gut bis berauschend" wirkten und "schlechte" Arzneidrogen verbreitet, weil sie "berauschendes Denken hemmen".
    Mich stört kein Drogenkonsum jeglicher Art! Mich stört, dass die Mehrheit (wie glücklicherweise immer weniger wird) der Gesellschaft sich - außer über das "Positive" am Alkohol & Zigaretten - kein bisschen über Arzneidrogen informieren und jeden anderen "Rausch" verteufelt und verbietet bis hin in die Forschung und die Medizin.

    Dadurch dauerte es z.B. Jahrzehnte bis zur Wiederzulassung von D-Amphetamin in Deutschland (Dexdrine gab es auch schon viel länger in den USA) und das plötzlich die Ärzte über Amphetamin keine Ahnung haben außer wie sie mich damit kaputt machen können, zeigt doch wie die Drogenpolitik und -aufklärung an allen Ecken und Kanten versagt hat und ich nun die Leiden habe, weil ich "in der Zukunft dachte".

    Daher ja der Titel "Ich hänge im War on Drugs fest".

    Zu dem Beispiel mit der vielbefahrenen Straße - das stimmt zum Teil, die Leute fahren vorbei, das ist psychologisch erwiesen, aber so weit ich weiß - ich müsste die psychologischen Studien raussuchen - fangen, wenn einer anfängt zu helfen, auch andere Menschen an zu helfen.
    Ja das stimmt, aber wohl auch nur wenn jeder am gleichen Problem (jemand ist verletzt) arbeitet.
    Wenn ich also eine Autismus+ADHS-Diagnose habe und diese Kombination "mein" Problem ist:

    Dann wartet der Autismus-Therapeut auf den ADHS-Therapeuten und
    Der ADHS-Therapeut auf die Autismus-Therapeutin.

    ...oder es hat mir wirklich "kein Mensch" geholfen. Aber der Vergleich hingt auch ein bisschen, da meine Therapeuten ja sich nicht untereinander sehen.


    BOAH VIEL TEXT! ICH GEHE JETZT SCHLAFEN!
    Geändert von Aleã ( 2.05.2013 um 02:25 Uhr)

  8. #18
    howie

    Gast

    AW: Hilfe! Ich hänge im "War on Drugs" fest! ...und habe nicht mal einen Therape

    puh mit viel Mühe habe ich Deinen Text gelesen - sie sind immer lang aber das macht nix

  9. #19
    howie

    Gast

    AW: Hilfe! Ich hänge im "War on Drugs" fest! ...und habe nicht mal einen Therape

    also erstens:
    das Gelaber von wegen Zigaretten und Alk sind legal, warum dann nicht auch Amphetamin - ist irgendwie Kindergarten.
    Also ich bin zum einen auch für die Legalisierung auf der einen Seite oder zumindest einem besseren umgang - auf der anderen Seite bin ich dafür das keiner irgendwas nimmt und sich nur anders stimuliert (zum Beispiel in dem man was tut, das Spaß macht)

    Und: es stimmt gar nicht - mittlerweile hat das Gesundheitswesen längst erkannt, dass Alkohol und Zigaretten gefährlich sind - warum gibt es das Rauchverbot an öffentlichen Stellen? Durch das Rauchverbot sind bestimmte Krankheiten zurückgegangen übrigens.

    Amphetamine und der gleichen Substanzen können psychosen auslösen.

    Durch die Äußerungen vieler im Forum merke ich dass sie entweder von Amphetamin oder mph abhängig sind (viele sprechen davon dass sie nicht darauf verzichten wollen) ob das so gut ist muss auch die Gesellschaft und Experten entscheiden.

    Aber das als das Übel der Gesellschaft hinzustellen, also den Falschen Umgang mit Drogen - da gibt es meiner Meinung nach wichtigeres.

    Wenn Du was ändern willst, werde Politiker, Pharmakologe, Soziologe oder irgendwie so was und kämpf empirisch belegt dagegen an.

    Außerdem gibt es Studien mit LSD und MDMA (LSD bei Krebspatienten in der Schweiz und MDMA bei posttraumatischen Belastungsstörungen in Kanada) - solche Studien gehen um die ganze Welt und tragen zu einem besseren Umgang mit Drogen bei

    - - - Aktualisiert - - -

    dann zu Therapeuten
    Ein guter Therapeut hilft Dir nicht wirklich - er bringt dich dazu dir selbst zu helfen.

    dann geh doch zu einem Therapeuten der sich sowohl mit Autismus und ADHS auskennt

    - - - Aktualisiert - - -

    ob ich medikament nehmen will - das schwankt täglich mal ja mal nein

  10. #20
    Ist öfter hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose seit Kindheit
    Forum-Beiträge: 157
    [So nun hört langsam meine Amphetamin-Psychose auf, seit 3 Tagen bin ich völlig in der Abstinenz (nicht einmal Tee) und scheinbar werde ich mit der Zeit noch "verrückter". Also nicht wundern, wenn es einen komischen Satzbau gibt. ^^]

    puh mit viel Mühe habe ich Deinen Text gelesen - sie sind immer lang aber das macht nix
    Ich komme ehrlich gesagt sogar selber nicht mehr mit. oO

    howie schreibt:
    also erstens:
    das Gelaber von wegen Zigaretten und Alk sind legal, warum dann nicht auch Amphetamin - ist irgendwie Kindergarten.
    Also ich bin zum einen auch für die Legalisierung auf der einen Seite oder zumindest einem besseren umgang - auf der anderen Seite bin ich dafür das keiner irgendwas nimmt und sich nur anders stimuliert (zum Beispiel in dem man was tut, das Spaß macht)
    Besser Umgang mit Drogen geht nur, wenn man "das Lehren darüber" legalisiert oder wenigstens wieder gesellschaftlich akzeptabel wird! Außerdem wenn keine Lügen mehr über die Wirkungen erzählt werden.

    Bei Drogen geht es immer um eine Re-Legalisierung, nicht um eine Legalisierung! Aber das Thema möchte ich eigentlich beenden (werd's nicht schaffen). Soll ja jetzt kein Drogenpolitik-Thread werden. ^^
    ist irgendwie Kindergarten.
    Das was die Ärzte durch ihr Unwissen über Amphetamin mit mir gemacht haben ist Kindergarten!
    Und was meine Autismus-Therapeutin mit ihrem Unwissen über Autismus und meiner ignorierten "Arzneidrogenkarriere als krankhafte Anpassung" aus mir noch im Endstadium gemacht hat ist Kindergarten!

    Aber niemand von denen sagte mir, dass sie in einem Kindergarten leben und mich deshalb so verrückt und kaputt machen! Was haben die nur gegen Kindergärten? ^^

    Und: es stimmt gar nicht - mittlerweile hat das Gesundheitswesen längst erkannt, dass Alkohol und Zigaretten gefährlich sind - warum gibt es das Rauchverbot an öffentlichen Stellen? Durch das Rauchverbot sind bestimmte Krankheiten zurückgegangen übrigens.
    Durch das Rauchverbot doch nicht... Durch Drogenverbote ging doch alles schlimmer
    Die rauch-bezogenen Krankheiten gingen auch schon vor dem Verbot zurück, als die Menschen mal die Gefahren erkannt haben und nicht mehr vom Passivrauchen "abhängig" werden wollten bzw. das ihnen nicht mehr gleichgültig war.

    Aber man hat ja mit dem Verbot/Verteufelung von E-Zigarette und Vaporizer ja alles mögliche versucht, dieses zu verhindern oder in die Länge zu ziehen.

    mittlerweile hat das Gesundheitswesen längst erkannt, dass Alkohol und Zigaretten gefährlich sind
    Willst du mich damit eigentlich trösten oder ärgern?

    Amphetamine und der gleichen Substanzen können psychosen auslösen.
    Das habe ich in den letzten Tagen sogar mit ein Stückchen Tabak hin bekommen. Wenn man unter starker Verzweiflung steht ist man immer psychotisch...

    Durch die Äußerungen vieler im Forum merke ich dass sie entweder von Amphetamin oder mph abhängig sind (viele sprechen davon dass sie nicht darauf verzichten wollen) ob das so gut ist muss auch die Gesellschaft und Experten entscheiden.
    Die Gesellschaft will doch, dass man von Zeit, Geld & Zinsen, Arbeit-für-Niedriglohn und von "anderen Menschen" abhängig will. Das ist ganz normal.
    Für uns AD(H)Sler ist es doch z.T. fast unmöglich mit diesen "trockenen Leistungskampf" umzugehen ohne gleich ganz verstoßen zu werden. Darum sind die Medikamente auch alle fast nur im Kindes- & Jugendalter zugelassen, weil es da schon anfängt und man ohne Medikamente nicht mehr "mitkommt".

    Es gibt so viele die Nicht-AD(H)Sler, die von Zigaretten, Alkohol oder gar vom Kaffee am Morgen abhängig sind und nicht mehr ohne können, weil sie sonst nicht mehr mit "den anderen" mithalten können oder es vielleicht sozial bevor-teilend ist. (Man fängt nicht ohne Grund mit dem Rauchen an oder mit dem Bier beim Fußball und auf Partys...)
    Viele sind sogar aus dem selben Grund von Drogenabstinenz abhängig und werden dadurch so verrückt, alle anderen (Party-)Drogen verbieten zu wollen.

    Abhängigkeit ist das gesamte Leben! Wäre man nicht von Leben abhängig wäre man tot. Ich gebe dir den Rat, dich über das Wort Abhängigkeit an sich zu informieren. Stell dir mal vor, wir würden sagen: "Land X ist von Land Y wirtschaftlich süchtig."

    Natürlich ist dieses weit weg von der Abhängigkeit in der medizinischen Definition (und erst recht von körperlicher Abhängigkeit), aber wenn man es so wie ich es oben definiert wäre jeder Mensch mit Dauermedikation von irgendetwas abhängig:
    Ob man täglich Morphin oder Paracetamol gegen Schmerzen nimmt...
    Ob man täglich Antidepressiva oder Cannabis gegen Depressionen nimmt...
    Ob man täglich Zahnpasta konsumiert um gegen Streptococcus mutans anzukämpfen...
    Ob man täglich Stimulanzien nimmt um mit AD(H)S bei der Arbeit oder in der Schule klar zukommen...

    ...es geht immer darum, dass man "ohne" das Leben nicht mehr aushält oder unnötig leidet.

    Aber das als das Übel der Gesellschaft hinzustellen, also den Falschen Umgang mit Drogen - da gibt es meiner Meinung nach wichtigeres.
    Das habe ich doch gar nicht gesagt. Ich wollte darauf hinaus gehen, dass ich für Leute Medikamente/Arzneidrogen nehme, die selben Leute aber mich dafür umso mehr kaputt machen, weil ich es für sie tue. In Kurzform: "Die wollen mich nicht haben". Und das gilt wohl so ziemlich für fast jeden "Abhängigen", egal ob von Medikamenten oder Medien...

    Welche Leute es sind habe ich bereits nach langem herausgefunden, und es waren die Leute, die mich in die/eine Gesellschaft (z.B. meine Schule) "wieder zurückbringen" wollten. Das ich aus der Schule gemobbt worden bin und ich in sofern in dieser Gesellschaft gar nicht hingehöre, war für diese Leute egal.

    Aber ich drehe mich im Kreis. Es ist auch schwer zu verstehen und ich formuliere auch viel um...

    Wenn Du was ändern willst, werde Politiker, Pharmakologe, Soziologe oder irgendwie so was und kämpf empirisch belegt dagegen an.
    Das habe ich doch im Krankenhaus getan! Was empirisch belegt ist (Amphetamin verstärkt stress-induzierte Psychosen; NDDIs können Aggressionen verstärken) war in meinem Falle irrelevant. Die hatten ihre eigene "Amphetamin-Philosophie" (keine Ahnung wie die genau geht...) und so konnte ich sie nicht absetzen, als ich es wollte.

    Außerdem gibt es Studien mit LSD und MDMA (LSD bei Krebspatienten in der Schweiz und MDMA bei posttraumatischen Belastungsstörungen in Kanada) - solche Studien gehen um die ganze Welt und tragen zu einem besseren Umgang mit Drogen bei
    Ja so nach etwa mehreren Jahrzehnten bis 100 Jahren schauen die Menschen drauf, was sie "eigentlich" getan haben oder man mit diesen Substanzen machen kann... näh?
    Eben! Als die Substanzen erfunden worden sind hat man sich drum gekümmert und deren möglichen Einsatzzwecken erforscht. Bevor dies richtig geschehen war hat man das ganze verboten, was die Leute sogar toll fanden und erst jetzt fängt man an wieder darüber nachzudenken...

    Was ist also los? Betreiben wir in der Psychiatrie Wissenschaft, Medizin oder Religion?

    Und warum hat das ganze mit mir zu tun?
    ... Weil ich aus diesem Grund, dass kein Arzt sich mit "unbequemen Drogen" auskennt, mit Überdosen von AMP+Mirtazapin fast völlig kaputt gemacht worden bin und dadurch sogar Zahnprobleme bekomme.
    ...und anstatt daraus zu lernen jeder über "Crystal Meth"-Münder lacht...

    Tja ich weiß bereits, dass ich selbst schuld bin, dass ich zu solchen Leuten gehe und per richterlichen Beschluss in die Klinik mich aufnehmen "ließ"....

    ...hat ja alles seinen Grund...

    dann zu Therapeuten
    Ein guter Therapeut hilft Dir nicht wirklich - er bringt dich dazu dir selbst zu helfen.

    dann geh doch zu einem Therapeuten der sich sowohl mit Autismus und ADHS auskennt
    Mal ehrlich... ^^
    Darum frage ich hier doch, ich finde keinen oder es gibt keinen! Oder nur welche die mich abhängig machen (von ihnen oder im 2.Schritt von Drogen um mich denen anzupassen).

    Scheinbar habe ich tatsächlich keinen guten Therapeuten (gehabt), der mir beibringt, wie man sich selbst hilft.
    Scheinbar gibt es auch keine oder habe halt nicht gelernt, wie man "solche Therapeuten" von "solchen" erkennt.

    Ich dachte auch alle Menschen sind ehrlich... -.-
    ob ich medikament nehmen will - das schwankt täglich mal ja mal nein
    Oh ja so eine Freiheit habe ich mir eben nie gegönnt. Ich nahm über Jahre hinweg alles immer so ein wie der Arzt es aufgeschrieben hat und das wenn nötig sogar bis in den Tod*!
    Ich habe nie eine Tablette weggelassen und alles so regelmäßig "wie der ganze Rest an Patienten" es eigentlich tun müssten.
    Wenn es als Dauermedikation drauf steht, so war es so bei mir gewesen. Wenn es "bei Bedarf" drauf steht, so war es so bei mir gewesen! Es stand aber nie etwas "bei Bedarf", was wirklich so sein sollte und es gab immer etwas als Dauermedikation, wenn es mich auf Dauer nur kaputt gemacht hat.

    * Wobei ich wohl eben nicht "für die anderen" sterben möchte. Denn meine momentane offizielle Dauermedikation sind wie genannt 30mg x (AMP+Mirtazapin). Würde ich diese (bei meiner psychischen und körperlichen Verfassung) tatsächlich 3 Monate lang so weiter nehmen, wäre ich tatsächlich irgendwann direkt oder indirekt dadurch umgekommen. Drogen sind keine Spielzeuge!


    ________________

    Ich komme nicht mehr mit mir selbst mit. Ich bin zu unaufmerksam, zu sehr traumatisiert und habe so viele Dinge im Leben verstanden/erlebt, dass ich gar nicht mehr alles aufschreiben kann ohne beim Satzbau zu sparen und einen völlig nicht verständlichen, zusammenhanglosen Text abliefere. Wir kommen ja jetzt schon vom Thema ab.

    Ich weiß ja bereits woher meine Probleme kommen und wer genau wie, diese Probleme verursacht oder verstärkt hat und welche dadurch mit/durch mir psychisch zusammengebrochen sind. Das sind riesige Zusammenhänge und Abhängigkeitsverhältnisse, die ich gar nicht in Textform übersichtlich darstellen oder für alle verständlich ausdrücken kann.
    Mittlerweile weiß ich, dass meine Autismus-Therapeutin einen sehr großen Anteil gemacht hat für meine Klinik- & Ärzte-Odysee in den letzten 1-2 Jahren und mich mit "ständiger Unzufriedenheit gegenüber mich selbst" angesteckt hat. Dazu habe ich etwas noch heute geschrieben.

    Wer es lesen will, den kann ich es per PN schicken. Für mich ist dieser Thread erledigt, es sei denn, jemand hat noch neutral gehaltene Fragen gegenüber mich.

    Ich bin fix und fertig! (und das ist noch verharmlost ausgedrückt)
    Geändert von Aleã ( 6.05.2013 um 22:23 Uhr) Grund: "Korrekturlesen"

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