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Diskutiere im Thema Wie viel sollte ich denn einnehmen? im Forum ADS ADHS bei Erwachsenen
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  1. #1
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose seit Kindheit
    Forum-Beiträge: 13

    Frage Wie viel sollte ich denn einnehmen?

    Hallo Leute,
    ich habe seit meiner Kindheit ADHS und habe zwischen 14-16 Jahren Ritalin und Medikinet genommen und danach wieder abgesetzt. Ich war auf dem Gymnasium und bin auf die Realschule runter , danach 2 mal in der 8 Klasse sitzen geblieben und runter aufs BVJ. Während dem BVJ habe ich kein Methylphenidathydrochlorid mehr genommen. Ich habe mein Fachabi gemacht und studiere jetzt im 2.Semester ein Naturwissenschaftliches Fach..

    So kommen wir zu meinem Problem:
    Ich hatte immer Noten zwischen 2-3-4 , war also immer im schlechteren Mittelfeld , ohne Ritalin und Medikinet. Im Studium habe ich zwar 4/6 Prüfungen im 1.Semester bestanden, aber der Durchschnit ist bei 3.3 und das gefällt mir gar nicht... Mein Problem ist ich kann mich nicht konzentrieren, dass konnte ich auch schon im Fachabi nicht , habe es aber immer ignoriert, da ich mit befriedigenden Noten weitergekommen bin, aber ich will jetzt erfolgreich sein und nicht mehr so vergesslich und unkonzentriert wie früher.
    Ich habe mich also diese Woche entschlossen zum Arzt zu gehen und ihn zu fragen, ob er mir wieder Medikinet aufschreiben kann. Gesagt getan , ich habe Medikinet Retard 20mg aufgeschrieben bekommen.
    Meine Frage ist, wie viel sollte ich denn nehmen ? Der Arzt hatte mir das gar nicht gesagt, ich hab das völlig vergessen zu fragen, da er in Eile war.
    Es ist jetzt schon eine Weile her,deswegen frage ich mich, wie viel ich denn für das Konzentrieren brauche an der Uni? Ich bin meistens von 8-18 Uhr an der Uni.


    Viele Grüße
    Toastbrot

    P.S Habe um 18 Uhr eine 20 mg Retard kapsel genommen..

  2. #2
    Simönchen

    Gast

    AW: Wie viel sollte ich denn einnehmen?

    Sprich bitte mit deinem Arzt über die Dosierung, hier wird dir niemand darüber Auskunft geben können.

    S.

  3. #3
    Lysander

    Gast

    AW: Wie viel sollte ich denn einnehmen?

    Rufe Deinen Arzt an

  4. #4
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 52
    Forum-Beiträge: 3.798

    AW: Wie viel sollte ich denn einnehmen?

    Toastbrot schreibt:
    Meine Frage ist, wie viel sollte ich denn nehmen ? Der Arzt hatte mir das gar nicht gesagt, ich hab das völlig vergessen zu fragen, da er in Eile war.
    Was steht denn auf dem Rezept?

  5. #5
    Simönchen

    Gast

    AW: Wie viel sollte ich denn einnehmen?

    ich hab noch nie einen Arzt kennengelernt, der darüber nicht GENAUESTENS Auskunft gegeben und vor allem auch engmaschige Rückmeldung erwartet hätte ...

  6. #6
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 71

    AW: Wie viel sollte ich denn einnehmen?


  7. #7
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 46
    Forum-Beiträge: 45

    AW: Wie viel sollte ich denn einnehmen?

    @Simönchen, du glückliche ich habe letzte Woche genaun das erlebt

    Ich: also mit Elontril allein werden meine Adhs-symtome nicht besser
    Arzt: Ja dann schreib ich ihnen mal 5 mg Medikinet Adult auf
    Ich: 5 mg sind aber wenig denke ich brauche mehr
    Arzt: Nun gut dann 10 mg
    Ich: Gut wann soll ich mich wieder melden
    Arzt:Rufen sie mal an

    Toll oder

  8. #8
    Chaoprinzessin

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 46
    Forum-Beiträge: 12.444

    AW: Wie viel sollte ich denn einnehmen?

    Hallo Toastbrot,

    Hat dich dein arzt gefragt wieviel du damals schon gebraucht hatte? Oft ist bei erwachsene ehe weniger als bei kinder...

    Ich finde 20 mg als einstieg dosis ehe viel, aber eben, vielleicht hat dein arzt so geschätzt danach was du früher schon bekommen hast...

    Wie anderen sagen, arzt anrufen! Oder ist es schon gemacht da dein beitrag schon einige tage alt ist?

    Sonst ist ein retard MPH um 18h einnehmen nicht so schlau, ausser du willst mal die nacht durchmachen... Wie ist es dich danach gegangen? Es gibt dich schon ein anhaltpunkt, aber mit der arzt reden ist doch auch noch zu empfehlen.

    lg

  9. #9
    Simönchen

    Gast

    AW: Wie viel sollte ich denn einnehmen?

    Freigeist schreibt:
    @Simönchen, du glückliche ich habe letzte Woche genaun das erlebt

    Ich: also mit Elontril allein werden meine Adhs-symtome nicht besser
    Arzt: Ja dann schreib ich ihnen mal 5 mg Medikinet Adult auf
    Ich: 5 mg sind aber wenig denke ich brauche mehr
    Arzt: Nun gut dann 10 mg
    Ich: Gut wann soll ich mich wieder melden
    Arzt:Rufen sie mal an

    Toll oder
    Liebe Freigeist,

    abgesehen davon, dass dein Arzt (bei welchem bist du denn in Regensburg? Ich hab da 3 Jahre gelebt, bevor ich nach Wien gezogen bin ) meiner Meinung absolut desinteressiert und verantwortungslos ist, muss ich schon auch dazusagen, dass du als seine Patientin, die ihn nicht umsonst, sondern wegen eines starken Leidensdrucks aufsucht, deine Bedenken, Wünsche, Anregungen, Kritik und Fragen unbedingt äußern musst, auch wenn er kurz angebunden und an einem gerade in der Einstellungsphase langen, wichtigen Gespräch scheinbar nicht interessiert ist.

    Sei hartnäckig, schreibe dir vielleicht daheim deine Fragen genau auf, damit du nichts vergisst, was ja oft mal passiert, wenn man dann vor ihm sitzt. Kritisiere auch seine Aussagen, wenn du definitiv andere Erfahrungen gemacht hast, als er dir vielleicht aufdrücken möchte. Das kann er schon verkraften, glaub mir Der Ton macht die Musik!

    Es sollte eigentlich so sein, dass du erst einmal eine Probierdosis vom MPH bekommst (bei mir waren das 5 mg unretardiert), dann sollte ich nochmal 30 Minuten im Wartezimmer Platz nehmen und im Anschluss mein Gefühl beschreiben. Hab erstmal gar nix gespürt, was auch völlig normal ist und bei 90 Prozent der Patienten so ist, seiner Aussage nach. Er wollte nur sehen, ob ich es körperlich vertrage oder irgendwie paradox reagiere. Da alles OK war, bekam ich einen genauen, 2 Din-A-4-Seiten langen Plan, auf dem alles stand, was man wissen musste:

    -Dosierung, anfänglich und die dementsprechenden Steigerungen, sollte man, wenn man langsam ein Gefühl für das Medi bekommt, eine Steigerung für notwendig befinden (dazu wollte er aber auch einen Anruf von mir, BEVOR ich die Dosis steigere um es mit ihm absprechen)
    -evtl. auftretende Nebenwirkungen, von denen einige anfänglich normal sind, andere aber eher anzeigen, dass man das Medi kurz absetzen und wieder mit ihm sprechen sollte (auch telefonisch, und zwar immer, auch wenn er grad einen Patienten vor sich sitzen hatte)
    -No-Gos während der Behandlung, wie Alkoholgenuss, Medi-Wechselwirkungen ausschließen, zusätzliche AD-Medikation aufs MPH abstimmen usw.
    -das Rebound-Phänomen wurde auch genauestens erklärt, mit allen Seltsamkeiten, die evtl. bei Nachlassen der Wirkung auftreten könnten - wenn ich mir unsicher war, anrufen!
    -Infos darüber, wie die Mitnahme des Medis ins Ausland zu handhaben ist
    -Dauer der Wirkung
    -Empfinden der Wirkung
    -Toleranzentwicklung bzw. Gewöhnung
    -Fahrtüchtigkeit und Bedienen von Maschinen
    -Blutdruckkontrollen

    Und ganz unten auf dem Zettel stand nochmal fett gedruckt, ich sollte IMMER anrufen, wenn auch nur der Hauch einer Unsicherheit auftritt. Zusätzlich war ich in den ersten 4 Wochen einmal pro Woche bei ihm zur Kontrolle bestellt.

    Ich weiß, dass ich da sicherlich einen sehr guten und verantwortungsbewussten Arzt erwischt habe (ist eben auch AD(H)S-Spezialist für Erwachsene) - von daher muss das, was ich dir oben beschrieben habe, nicht bei jedem so unglaublich genau ablaufen - die Eckdaten sollten aber immer genau so gehandhabt werden und er sollte erreichbar für Fragen sein. Außerdem offen für von dir gewünschte Veränderungen. Wenn er mal keine Praxiszeiten hat, dann sollte er per Email erreichbar sein - haben wir bei meinem in seinen Praxisurlauben auch so gehandhabt.

    Fazit:

    lass dich nicht verunsichern und äußere deine Wünsche und Bedenken! Wenn er partout nicht darauf eingeht, aus welchen Gründen auch immer, dann solltest du schleunigst den Arzt wechseln. Gerade am Anfang darf er seine Patienten bezüglich der Medi-Einstellung nicht auf sich selbst gestellt lassen. Und es treten IMMER Fragen auf.

    Hoffe, ich konnte dir ein wenig helfen.

    Alles Liebe,

    Simönchen

  10. #10
    Muh!

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 54
    Forum-Beiträge: 6.858

    AW: Wie viel sollte ich denn einnehmen?

    Hi Toastbrot!

    Toastbrot schreibt:
    ... ich will jetzt erfolgreich sein ...
    Was mir beim Lesen Deines Beitrags auffiel und nachdenklich stimmte, ist, dass Du ein MPH-Präparat, sei es Medikinet oder sei es Ritalin, als Erfolgstablette verwenden möchtest. MPH wird oft als Lerndroge verwendet. Allerdings zweifele ich, dass Du Dein gesamtes Studium erfolgreich, allein bedingt durch die Einnahme von MPH, durchschreiten wirst.

    Den Satz
    wie viel ich denn für das Konzentrieren brauche an der Uni?
    finde ich besonders bedenklich. MPH ist nach wie vor ein Betäubungsmittel. Ich würde daher mein Leben nicht auf einem BTM aufzubauen versuchen. Auch wenn Du das Studium packst, nach dem Studium geht es erst richtig los, was Konzentration und Aufmerksamkeit betrifft. An Deiner Stelle würde ich so wenig wie möglich einnehmen. Die Wirkung wirst Du vielleicht nicht anhand von geistigen Höhenflügen merken, aber sie wird da sein. Ich habe meine Dosis um 50 mg reduziert und ich fühle mich wohl dabei.

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