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Diskutiere im Thema Wie viel sollte ich denn einnehmen? im Forum ADS ADHS bei Erwachsenen
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Allgemeine Fragen, Antworten und Hilfe rund um ADHS bei Erwachsenen und ADS bei Erwachsenen
  1. #31
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose seit Kindheit
    Forum-Beiträge: 13

    AW: Wie viel sollte ich denn einnehmen?

    Ich habe auch vor der medikinet ein sehr erfolgreiches leben gehabt , aber dem studiumsstress konnte ich einfach nicht fokgen , so viele stunden und ich konnte mich nicht konzentrieren, ich war schulsprecher meiner schule bin präsident des studierendenparlaments an meiner hochschule und ich hatte vor 8-9 monaten viel sport gemacht , heut abrnd war ich zum ersten mal seit langem wieder im fitness studio (bin aber immernoch muskulös). Soziale probleme habe ich nicht, einziges problem ist die mudigkeit und das nicht konzentrieren können. Tut mir leid das ich gerade klein schreibe , habe morgen wider um 8 vorlesung bis 17.30 und bin bett. Wunsche allen schonmal eine schöne nacht und wrrde auf jedenfall morgen vorher gut essen bevor ich medikinet nehme

  2. #32
    N o r d f r a u

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 62
    Forum-Beiträge: 8.213

    AW: Wie viel sollte ich denn einnehmen?

    @Toastbrot - Bin erleichert, das zu lesen, hatte schon befürchtet, dass du nach WoW süchtig und total unsportlich bist.

    Bedenke, dass Medikinet dich nicht zum Superman macht und dass du auch Erholung oder schlicht guten alten Schlaf
    brauchst, den du hoffentlich inzwischen hast.

    LG Gretchen

    (Bin zwar alt, habe aber über 20 Nichten und Neffen mit Partnern, da tummelt sich einiges ....)

  3. #33
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose seit Kindheit
    Forum-Beiträge: 13

    AW: Wie viel sollte ich denn einnehmen?

    Auch heute habe ich wirklich bemerkt es hilft mir sehr beim Konzentrieren, aber diese Gefühlsschwankungen sind immernoch da
    z.B habe ich um 8 Uhr die Kapsel genommen, erstmal hatte ich ein richtig gutes Gefühl (kennt man ja), dann so gegen 9.15 war das Gefühl weg, aber ich konnte mich konzentrieren. Ab 10 Uhr hatte ich einen Knoten im Hals und obwohl ich sehr müde war , konnte ich mich konzentrieren.. Ich habe andauernd gegähnt...
    Ich bin gespannt auf morgen... Habe morgen nur 4 Stunden Vorlesung und nicht so früh, also kann ich gut schlafen
    Ich habe meinen Arzt angerufen und ihn gefragt, ob es geht, dass ich für das Lernen (2-3 Std) vllt eine unretardierte Tablette oder so kriegen kann , damit ich auch eine Tablette so um 5-6 holen kann für das Lernen.




    Ich denke mittlerweile wirkt das MPH nicht, aber ich versuche jetzt zu lernen.

    Ich danke euch wirklich sehr, dass ihr mir hilft.

  4. #34
    Chaoprinzessin

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 46
    Forum-Beiträge: 12.445

    AW: Wie viel sollte ich denn einnehmen?

    Hallo Toastbrot,

    Mich scheint dass es sogar sehr gut wirkt bei dich! Könnte sogar sein dass du ein bisschen überdosiert war? So was spricht dafür:
    Ab 10 Uhr hatte ich einen Knoten im Hals und obwohl ich sehr müde war , konnte ich mich konzentrieren.. Ich habe andauernd gegähnt...
    Aber eben wieder ehe der arzt fragen...

    Retardierte und unretardiert kombinieren und es nach bedarf nehmen machen vielen. Ich hatte auch ein zeit probiert, am morgen mal für einige stunden, dann pause dann ende nachmittag wieder medi. Aber ich fand irgendwie die auf und ab zwischen mit und ohne medis ehe stressig (mit rebound dazu) und daher hatte ich mich entschieden es lieber durchgehend zu nehmen.

    Es hilft mich nicht nur am arbeit, aber auch im alltag: haushalt, einkaufen (sehr deutlich!), kochen oder auch wenn ich unten leute (kann besser zuhören und gesprächen folgen).

    Jeden muss für sich finden.. manchen nehmen nur ab und zu, manche nur am arbeit oder zu lernen und andere einfach durchgehend.

    lg

  5. #35
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 43
    Forum-Beiträge: 2.632

    Beitrag AW: Wie viel sollte ich denn einnehmen?

    Toastbrot schreibt:
    Meine Frage ist, wie viel sollte ich denn nehmen ? Der Arzt hatte mir das gar nicht gesagt...
    1. Dass der Arzt nichts dazu gesagt hat, muss nicht zwingend - wie hier suggeriert wird - bedeuten, dass er eine Pfeife ist.

    Manche Ärzte haben das schlichtweg aufgegeben, weil:

    a) eine bestimmte Dosis Medikinet auf jeden anders wirkt.

    und/oder

    b) weil ADHS mit einer Wahrnehmungsunfähigkeit/Selbsteinschätzungsunfähigke it einhergeht, die Aussagen eines ADHSlers bezgl. der Wirkung von Medikamenten also nahezu sinnlos sind. So ist es z.B. eher die Regel als die Ausnahme bei ADHSlern, dass sie sich bei Stimulanzien-Dosen, in denen sie weniger auf die Reihe bekommen, wohler fühlen oder umgekehrt. Die subjektive Einschätzung der Wirkung und die objektive Wirkung sind in den seltensten Fällen deckungsleich. I.d.R. ist es so, dass die objektiv richtige Dosis (etwas) niederer ist als die subjektive; es kann aber auch umgekehrt sein.

    Wenn der Arzt nichts sagt, geht man generell so vor:

    Man beginnt mit einem unretardierten Mph. Und findet dann die Dosis heraus.

    Angenommen nach ein paar Wochen hat sich das Ganze auf 4 x 20 mg, also 80 mg ges. eingependelt.

    Dann steigt man um auf ein retardiertes Präparat. Die meisten Psychiater würden jetzt mit einem retardierten Präparat mit 20 mg beginnen. Der Grund dieses Fehlers liegt im (psychopharmakologischen) Dilettantismus der überaus meisten Psychiater begründet. Diese Leute setzen die Wirkungsweise von einem retardierten und einem unretardiertem Präparat gleich. Was aber schlichtweg nicht der Fall ist. Dann denken sie, wenn er bisher 20 mg unretardiert genommen hat, gebe ich ihm jetzt halt 20 mg retardiert. Das ist der zweite Fehler, diesmal liegt er darin begründet, dass die meisten Psychiater sehr schwach im Kopfrechnen sind. Und ausserdem meist ihrer eigenen Logik folgen. Und diese besagt in diesem Bsp. eben 20 mg unretardiert Mph => 20 mg Medikinet. 20 mg Medikinet sind aber - rein rechnerisch, wie gesagt nicht wirkungstechnisch betrachtet - nicht 20 mg Mph unretardiert, sondern 2 x 10 mg. 2 x 1st ist etwas völlig anderes als 1 x 20 mg.

    Aber wir verzetteln uns hier zu stark. Kommen wir wieder auf den Hauptpunkt zurück:

    Wegen der höchst unterschiedlichen Wirkungsweise von retardiertem und unretardiertem Mph, halbiert man beim Umstieg von un- auf retardiert die Mg-Zahl. In unserem Beispiel begönne man also mit 10 mg Medikinet. Wegen seiner längeren Wirkweise natürlich statt 3 - 4 nur noch 2 - 3 mal am Tag.

    Schlussbetrachtung: Im allg. ist es so, dass - entgegen anders lautender Berichte - die meisten Psychiater durchaus pingelig sind mit den Mg-Zahlen, also schon genau darauf achten, welche Dosis sie verordnen. Die Entscheidung für eine best. Dosis basiert allerdings in den seltensten Fällen auf der therapeutischen Notwendigkeit. Sondern hat vielmehr mit Höchstverschreibungsgrenzen bei BTM und der Verpflichtung zur Dosisfeststellung auf einem BTM-Rezept zu tun. Pharmakologisch betrachtet hingegen herrscht wie gesagt in den meisten Fällen barer Dilettantismus vor.

    Machen wir abschließend einmal den Versuch, Psychiater in ihre wichtigsten Kategorieren einzuteilen. Dies gestaltet sicht oberflächlich betrachtet als schwierig, weil man zunächst und wie gesagt oberflächlich betrachtet, bei den Angehörigen dieses Völkchens wenig Gemeinsamkeiten feststellen zu können glaubt. Einfach ausgedrückt: Hat man 1o Psychiater und ihre jeweilige Arbeitsweise kennengelernt, hat man zunächst das Gefühl überhaupt keine Gemeinsamkeiten feststellen zu können, im Gegenteil, bekommt man doch das Gefühl, dass einer noch mehr einen an der Waffel hat als der andere - oft sogar auch als man selbst.

    Bei genauerer Analyse lassen sich Psychiater aber doch in 5 Hauptkategorieren untergliedern:

    I. Psychiater mit Fähigkeit zur exakten Diagnose und daraus resultierender sehr guter medikamentöser Therapie.

    Die Wahrscheinlichkeit einem solchen Psychiater zu begegnen, liegt praktisch bei Null. Theoretisch - und optimistisch betracht - bei rund 1 %.

    II. Psychiater mit guter Diagnosefähigkeit und daraus resultierender angemessener Therapie.

    Die Wahrscheinlichkeit einem solchen Psychiater zu begegnen, liegt praktisch bei Null. Die Prävalenz liegt hier theoretisch und optimistisch betrachtet zwischen 3 und 5 %.

    III. Psychiater mit guter bis mittelmäßiger Diagnosefähigkeit, aber dilettantischer Pharmakologie.

    Verhältnismäßig weit verbreitete Gruppe. Die Prävalenzrate liegt hier bei rund 10 %.

    Typische Aussagen von Vertretern dieser Gruppe lauten bspw. "Patient hat schon sehr viele AD probiert, ohne Erfolg. Da verordne ich doch erstmal ein AD." Oder: "Der Patient hat sicher ADHS, da verornde ich am besten Strattera." Oder: "Benzodiazepine verordne ich grundsätzlich nicht, da diese abhängig machen." Oder: "Stimulanzien oder andere BTM verordne ich grundsätzlich nicht, da diese gefährlich sind." Oder: "Lithium ist ein gutes Medikament, die Einstellung ist mir aber zu heikel." usw.

    IV. Psychiater mit guten Kenntnissen in Pharmakologie, aber dilettantischer Diagnosefähigkeit.

    Verhältnismäßig weit verbreitete Gruppe. Die Prävalenzrate liegt hier bei rund 10 %. Wobei allerdings angefügt werden muss, dass es sich hierbei um einen Durchschnittswert handelt. Die Prävalenz dieser Gruppe ist unter Klinikärzten mindestens um den Faktor 2 höher als im ambulanten Bereich.

    Typische Aussagen von Vertreten dieser Gruppe lauten bspw. "Kein Wunder, dass das Medikament nicht wirkt, es ist zu gering dosiert." Oder: "Es wundert mich, dass bei Ihnen noch nie dies mit das kombiniert worden ist." Oder: "Dieses Medikament ist auf jeden Fall gut, es wirkt bei 80 % all meiner Patienten einschließlich mir selber antidepressiv." Oder: "Es ist jetzt etwas neues auf dem Markt, das würde ich sehr gern bei Ihnen probieren." Oder: "In einer Studie wurde dies und das als das wirksamste Präparat überhaupt festgestellt." usw.

    V. Psychiater mit ausgeprägtem Diagnose-Diletanttismus bei gleichzeitigem pharmakologischen Dilettantismus. Im Volksmund auch als die Von-Tuten-und-Blasen-keine-Ahnung-Gruppe bekannt.

    Mit Abstand die am weitesten verbreitete Gruppe. Die Prävalenzrate liegt bei rund 80 %.

    Typische Aussagen von Vertretern dieser Gruppe lauten etwa: "Gegen Perspektivlosigkeit helfen keine Tabletten." Oder: "Machen sie erstmal eine Psychotherapie, dann sehen wir weiter." Oder: "Wissen Sie, was ich glaube, Sie sind gar nicht depressiv, sondern schizophren oder zumindest Borderliner oder dies oder das." Oder: "ADHS gibt es nicht, also können Sie das auch nicht haben." "Ich glaube nicht, dass sie suizidal sind, dazu sehen sie mir zu munter aus." Oder: "Ich glaube nicht, dass Depression ihr Problem ist." Oder: "Ich glaube nicht, dass sie manisch sind. Ich habe nämlich mal einen echten Maniker gesehen, und der war ganz anders als sie." Oder: "So lange wir noch nicht wissen, was es ist, probieren wir erst einmal Seroquel oder dies oder das aus, das hilft gegen alles." Oder: "Sie übertreiben wieder, nach meinem Lehrbuch kann eine Panikattake höchstens 30 Minuten dauern und keine Stunde." Oder: "Ihre Aussage ist falsch, nach meinem Lehrbuch gibt es bei diesem Medikament gar keine Absetzerscheinungen." Oder: "Bei diesem Medikament gibt es gar keine Nebenwirkungen." Oder: "Die von Ihnen beschriebenen Wirkungen gibt es bei diesem Medikament nicht." Oder: "Sie sind nicht depressiv, sondern arbeitsscheu." Oder: "Sie sind nicht panisch, sondern phobisch." Oder: "Was sie da sagen, ist mir zu blöd." Oder: "Dass sie suizidal sind, haben sie mir bereits vor 2 Jahren gesagt, sie leben aber immer noch." Oder: "Sie sollten sich einfach einmal damit abfinden, dass ein gewisser Prozentsatz an psychischen Erkrankungen eben unheilbar ist." Oder: "In meiner Praxis gibt es drei hoffnungslose Fälle, sie sind einer davon." Oder: "Bei Ihnen bin ich mit meinem Latein sowieso am Ende." Oder: "Wenn ich so über die Welt denken würde wie Sie, wäre ich auch depressiv." Oder: "Lustlosigkeit ist kein Kriterium für eine Depression. Ich habe auch null Bock zum arbeiten, trotzdem stehe ich jeden Tag auf und gehe in meine Praxis." Oder: "Es wäre mir lieb, wenn Sie erst in 8 Wochen wiederkämen, Sie erzählen sowieso immer die gleiche Story." Oder: "Es trifft schon zu, dass dieses Medikament zur Gewichtszunahme führt, aber was ist ihnen lieber: fett zu sein oder depressiv oder nicht schlafen können...?" Oder: "Es ist durchaus richtig, dass dieses Medikament zu Libido- und/oder Potenzproblemen führt, aber ****en ist sowieso überbewertet." Oder: "Ich weiß nicht, was man bei Ihnen noch machen könnte." Oder: "Ich weise Sie jetzt mal in eine Klinik ein, vielleicht fällt denen noch was ein." Oder: "Sie sind nicht zu depressiv, sondern zu fett. Bewegungsmangel führt ganz logisch zur Depression." Oder: "Dass die meisten Menschen mit einer schweren Depression Suizid begehen würden ist falsch, die meisten probieren es nur." Oder: "Sie müssen einfach einmal einsehen, dass es sich auch mit einer Depression gut leben lässt." Oder: "Es ist sicher richtig, dass die Verlaufsform ihrer Depression chronisch ist. Schließlich behandeln wir diese bereits seit 4 Jahren ohne jeden Erfolg. Aber sie müssen auch einmal den Vorteil dabei sehen. Eine chronische Depression ist meist viel weniger stark ausgeprägt als eine akute." Oder: "Wegen ihrer Depression, werde ich keine EU-Rente beantragen, da müsste schon eine ernsthafte Erkrankung vorliegen." Oder: "Krank schreiben werde ich Sie auf keinen Fall. Da sitzen Sie mir dann bloß zu Hause rum und ihnen fällt die Bude auf den Kopf." Oder: "Sie können Ihre Depression nicht auf ewig als Begründung dafür anführen, dass sie nichts tun wollen." Oder: "Depression ist zunächst einmal überhaupt keine Krankheit, sondern eine Frage der Einstellung. Es ist ein Unterschied, ob man sich gegen sie wehrt oder ob man sich ihr hingibt." Oder: "Sie müssen auch einmal sehen, was für Vorteile die Depression für Sie hat. Sie sind jetzt seit einem halben Jahr krankgeschrieben und bekommen trotzdem Geld. So schön möchte ich es auch mal haben." Oder: "Eine Depression muss nicht zwangsläufig etwas sein, was das Leben beeinträchtigt. Meine Tante/Onkel/Schwester/Nachbarin usw. leidet auch immer wieder an schwersten depressiven Phasen, die sich nicht behandeln lassen, trotzdem hat er/sie noch keine Stunde bei der Arbeit gefehlt." Oder: "Es gibt Menschen, die aus ihrem Leben etwas machen und Menschen, die aus ihrem Leben nichts machen. Mich wundert es daher nicht, dass sie depressiv sind." Oder: "Sie können gerne den Arzt wechseln. Ich glaube aber nicht, dass das was bringen wird. An ihrer Depression sind Sie schließlich selber schuld und nicht die Therapie." Oder: "Mit Tabletten allein, lässt sich eine Depression nunmal nicht behandeln, da müssen Sie schon selber etwas tun." usw.

    Steigt ein Patient neu in das psychiatrische Gewerbe ein, wird er i.d.R. erst einmal einem Vertreter dieser Gruppe begegnen. Besonders gefährlich, weil Neueinsteiger nur ganz schwer beurteilen können, ob es sich bei einem Psychiater um eine Pfeife handelt. Selbst "Profis" auf diesem Gebiet tun sich manchmal schwer und sie müssen all ihre Erfahrung und eine gewisse Zeit einbringen, um die Spreu vom Weizen trennen zu können.

    Aus diesem Grund habe ich auch als Beispiele eine Auswahl typischer Aussagen von Vertretern der unterschiedlichen Gruppen angeführt. Diese können aber lediglich als Anhaltspunkte und Entscheidungshilfen dienen, um herauszufinden, wem oder was man gegenüber sitzt, es handelt sich dabei nicht um verbindliche Kriterien.

    Abschließend möchte ich noch anmerken, dass es sich beim Großteil der angeführten Beispiele um ORIGINALAUSSAGEN von Psychiatern handelt, die ich im Laufe meiner rund 2 Jahrzehnte andauernden intensiven Beschäftigung mit Vertretern dieses Berufsstandes gesammelt habe. Ich habe mir die Beispiele also keineswegs aus den Fingern gesogen.


  6. #36
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose seit Kindheit
    Forum-Beiträge: 13

    AW: Wie viel sollte ich denn einnehmen?

    So seit 2 Tagen läuft es prima, ich esse immer 1 Stunde vorher und dann nehme ich die Tablette, ich bin dann etwa 6-7 Stunden wirklich konzentriert und ich bin glücklich, weil ich wirklich alles von den Vorlesungen verstehe. Ich habe auch meinen Arzt angerufen und gefragt, ob ich vielleicht für das Lernen nochmal eine unretardierte bekomme für Nachmittags.
    Ich bekomme ab heute nochmal, falls ich es brauche unretardiert 10 mg Medikinet.
    Was denkt, wann ich es nicht mehr einnehmen sollte als Uhrzeit? Ich will keine Schlafstörung oder Abends mich nochmal schlecht fühlen, sondern einfach nur konzentriert lernen können.
    Da ich ja dieses unretardiert ja nur dann nehmen will, wenn ich lernen muss oder die Wirkung vom retardierten aufgehört hat, obwohl ich noch bis Abends Vorlesungen habe..
    MfG
    Toastbrot

  7. #37
    N o r d f r a u

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 62
    Forum-Beiträge: 8.213

    AW: Wie viel sollte ich denn einnehmen?

    Hallo Toastbrot,

    schön, dass es dir gut geht.

    Frau Simchen schreibt dazu, dass man MPH noch ach 16.00 Uhr einnehmen kann ohne Einschlaf- und Durchschlafproblemen.

    Man sollte die Nachtruhe beginnen, bevor das Medikament aufhört zu wirken. Man könne zum Einschlafen auch noch 0,25 mg
    unretardiertes MPH einnehmen.

    Ich denke, wichtig ist, dass du dich nicht zu viel stresst und dass du auch keine Pausen machst, also das MPH auch nimmst, wenn du
    keine Lern-Hochleistungen bringen musst.

    LG Gretchen

  8. #38
    N o r d f r a u

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 62
    Forum-Beiträge: 8.213

    AW: Wie viel sollte ich denn einnehmen?

    @eiselein

    Gibt es deine Beiträge auch in Buchform?
    Auch wenn's eigentlich ernst ist, musste ich sehr schmunzeln.

    LG Gretchen

  9. #39
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose seit Kindheit
    Forum-Beiträge: 13

    AW: Wie viel sollte ich denn einnehmen?

    z.B wollte ich heute so um 5.30 mit einem Kumpel lernen und ich denke , dass ich heute so um 23.30 schlafen gehe, wann sollte ich denn so die unretardierte Kapsel nehmen?
    MfG

  10. #40
    N o r d f r a u

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 62
    Forum-Beiträge: 8.213

    AW: Wie viel sollte ich denn einnehmen?

    @toastbrot -
    das musst du einfach mal ausprobieren und auch nicht dauernd denken, ich kann nur lernen mit der Tablette.
    Wie schon gesagt, schreib es dir mal auf, wie es so geht.

    Viel Erfolg beim Lernen
    !
    P.S. Meine Gedanken sind z. B. nach 21.00 Uhr sowieso klarer, aber meine geistigen
    Anstrengungen sind nicht mit einem Studium zu vergleichen.

    LG Gretchen

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