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Diskutiere im Thema Liegt es an mir, dass alle Kontakte scheitern? im Forum ADS ADHS bei Erwachsenen
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Allgemeine Fragen, Antworten und Hilfe rund um ADHS bei Erwachsenen und ADS bei Erwachsenen
  1. #21
    Wohnt hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 1.625

    AW: Liegt es an mir, dass alle Kontakte scheitern?

    @Myamara, Dante, Hermine, Steve und alle die das Gefühl haben, auf ihre Mitmenschen "zu vereinnahmend" zu wirken: Mir hat es sehr geholfen, mich nur dann zu melden, wenn ich meinen Mitmenschen auch tatsächlich etwas mitzuteilen hatte und nicht nur des Redens wegen... vielleicht wäre das auch etwas für euch?

  2. #22
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 384

    AW: Liegt es an mir, dass alle Kontakte scheitern?

    Oh ja, WeißeRose.
    Das Problem ist jedoch genau das, dass ich denen unbedingt etwas mitzuteilen habe. :-)
    Das meine ich zumindest genau in dem Moment.
    Könnte ich das irgendwie kontrollieren, dann hätte ich wohl keine Probleme mit Mitmenschen.


    Gesendet von meinem GT-I9100 mit Tapatalk 2

  3. #23
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Interessiert/Eigenverdacht auf ADHS / ADS
    Alter: 52
    Forum-Beiträge: 22

    AW: Liegt es an mir, dass alle Kontakte scheitern?

    Hallo Ihr lieben ,

    Als ich das alles las, dachte ich mir "Hallo? Kennen die mich"

    denn bei mir ist das bei Freundschaften ähnlich, manche verschwinden einfach.

    Ich habe eine Freundin und einen Freund, auf die ich mich verlassen kann, und die ich auch bei jedem Notfall anrufen kann und die mich natürlich auch ...
    vielleicht verstehe ich mich so gut mit den beiden weil er auch ADS hat und sie halt auch Depressionen.

    Dann kann man sich in andere rein versetzen.

    Ich hab Dinge erlebt, wo ich vorher über Betroffene gedacht habe "warum machen die das so ....das würde mir nie passieren"
    Und PENG mir passiert das auch und ich mach genau den gleichen scheiß.

    Liebe Myamara

    zu deinem Text kann ich nur Sagen:

    Ich hatte auch schon ne Freundin die immer mit Ihrem Mann kam .... sowas ist doof, man will ja auch mal unter sich sein und Frauen-dinge bereden, da stört ein Kerl
    (sorry an die Männer von euch, aber ist so)
    Und Wenn sie das net ein sieht, hak sie ab (ist meine Meinung)

    Die sogenannten "Kumpel mit Extras" kenn ich auch ... da geht bei mir ne Rote Lampe oben an .... ich lass mich doch net auf den XXX Reduzieren.
    Solche Menschen, streiche ich aus meinem Umfeld, weil das immer nur noch mehr Stress und ärger bedeutet.
    Man muss ein "ernstes Wörtchen" mit Ihm reden und im KLAR vermitteln, Freundschaft ja und XXX nein, und Ihm vermitteln das einem die dummen xxx-sprüche nerven.
    So hab ich das meistens gehandhabt. Entweder hat man dann nen Freund mehr oder auch net.


    Myamara schreibt:
    Ich habe das gefühl, dass es auch an mir liegen muss, dass ich keine zufriedenstellenden Kontakte zustande bringe.
    Was mache ich falsch?
    Rede ich vielleicht zu viel von mir und meinen Problemen?
    Habt ihr ähnliche Schwierigkeiten?
    Zu der dritten Dame und Deinen Fragen sag ich nur:

    Es liegt nicht an DIR, such nicht nur die Fehler bei dir, manchmal gibt es eben nur blöde Umstände.
    Jeder Mensch macht auch Fehler. Ich vertraue auch zu schnell, und dann wird man oft enttäuscht.
    Inzwischen hab ich gelernt, das ich nicht mit JEDEM über meine Probleme reden sollte.

    Und ich denk mir auch oft, bin ich die einzige der das so geht?
    Aber wie ich hier gelesen habe bin ich nicht allein, und das macht MUT.

    Irgendwann kommen auch die richtigen Menschen zu dir .
    Ich warte auch drauf !

    Lieber gruß

    Herzkuscheln

  4. #24
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 52
    Forum-Beiträge: 55

    AW: Liegt es an mir, dass alle Kontakte scheitern?

    ja, das finde ich auch. ich bin nämlich auch zu viel allein. Aber ich muss auch zugeben: teils selbst gewählt - aber eben nicht so krass.

    Ich glaube, man muss wirklich zwischen Freunden (da reichen wirklich ein oder zwei und man kann Glück haben, wenn man diese gefunden hat) und Bekannten bzw. Freizeitleuten mit denen man einfach etwas unternimmt unterscheiden.
    Und bei letzteren also den Bekannten habe ich oft das Problem, dass ich dort dann doch ab irgendeinem Zeitpunkt über die Bekanntschaft hinausgehe und das persönliche, ehrliche Wort suche. Das verunsichert die Leute glaube ich, weil meine Außenwahrnehmung von meinem Inneren so weit abweicht. Sie ziehen sich dann zurück oder ich, weil ich auf bürgerliche Normen stosse und Oberflächlichkeiten, die ich echt total begrenzend finde und oft auch die Traurigkeiten der anderen zu spüren meine.
    Ich habe mir vorgenommen, Bekanntschaften Bekanntschaften sein zu lassen. Nicht an den Grenzen zu rütteln. Ob mir das gelingt.... keine Ahnung. Bis jetzt heute noch nicht

  5. #25
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene(r)
    Forum-Beiträge: 176

    AW: Liegt es an mir, dass alle Kontakte scheitern?

    Ich melde mich bei meinen Kumpanen und bei meinen 2 Freundinnen inzwischen auch nicht mehr so oft, da ich ihnen nicht auf den Wecker gehen möchte, aber natürlich auch nur, wenn ich irgendwas mitzuteilen habe; ich habe oftmals eben auch viel mitzuteilen, wie SteveD...
    Small Talk liegt mir überhaupt nicht, eher tiefgründige Gespräche, Anekdoten erzählen, Rumalbern oder gemeinsame Unternehmungen wie das Tauchen.

    Einzig erwarte ich eine gewisse Regelmäßigkeit des Kontaktes, nämlich dass man sich ein- bis dreimal pro Woche schreibt oder man sich mindestens einmal im Monat trifft, maximal 4 mal im Monat. Wird es mehr, würde mir das auch schnell zu viel werden. Jedoch wurde mir gesagt, dass allein meine Haltung, dass man sich z.B. einmal pro Woche schreibt oder man sich einmal im Monat trifft, Druck ausübe. Da habe ich versucht, mich selber in die Lage hineinzuversetzen, und tatsächlich, ein gewisser Druck ist da, den ich jedoch gerne auf mich nehme für eine Freundschaft. So schreibe ich einer Bekannten auch gerne und regelmäßig, auch wenn ich manchmal wenig Energie dazu habe; wenn ich mal etwas länger nicht geschrieben habe (2 Wochen oder so) dann erkläre ich das (warum es nicht geklappt hatte oder ich zuwenig Antrieb hatte), und sie hat Verständnis dafür!
    Was für mich wichtig ist, ist Zuverlässigkeit und Pünktlichkeit bei Treffen, und da wurde mir bereits gesagt, dass das Menschen auch unter Druck setzen kann, da sie auf der Arbeit schon darauf achten müssten und das in der Freizeit nicht auch noch wollen. Für mich ist aber eine gewisse Strukur eher angenehm, und mit Pünktlichkeit und Zuverlässigkeit habe ich weder auf der Arbeit noch privat irgendwelche Probleme.

    Für mich gilt die Regel, dass man bei einer Freundschaft füreinander da ist, insbesondere in Notfällen, sogar für gute Kumpel tue ich das, wenn sie sonst niemanden haben. Allerdings weiß jeder, dass ich nur sehr ungern telefoniere, mein Handy niemals an ist (ist im Auto als Notfalltelefon für Pannen oder Panikanfällen) und man mich jederzeit über Email erreichen kann. Ich schaue mehrmals täglich ins Postfach, und schreibt mir jemand eine wichtige Mail, reagiere ich sofort, meist ebenfalls mit Email, oder ich rufe sogar an, obwohl es für mich schwer ist. Das bedeutet aber nicht, dass ich immer erreichbar bin, da ich manchmal auch unterwegs bin, so dass man sicher mit einer Antwort von mir erst ab 20 Uhr (dann aber wirklich), im Sommer ab 22 Uhr (Tauchausflüge) rechnen kann.

    Diese Männerkumpeleien mit dem XXX-Faktor, die hatte ich vor 15 Jahren auch mal, da hatte ich so ein stark angeknackstes Selbstbewußtsein wegen fehlender Freunde (in der Schule hatte ich nur selten mal jemanden, mit dem ich zusammen war), da war ich froh über jeden, der sich mit mir "abgab", zudem war ich damals sehr depressiv und suchte nach allem und jeden, der oder das gute Laune versprühte oder versprach, um mich davon irgendwie zu "nähren" oder davon zu profitieren. Meine Mutter hatte mich ins Fitneßstudio gesteckt, damit ich durch Sport aus meinem Tief herauskomme, und da waren oft ziemlich primitiv anmutende Bodybuilder, die irgendwie eine grenzenlos gute Laune versprühten und oberflächlich waren. Ich wollte selber auch so unbeschwert werden und so ein einfaches Denken entwickeln und hoffte durch den Umgang mit diesen Personen (die übrigens immer den Kontakt zu mir suchten), dass mir das gelänge. Half nur bedingt, und ins Bett schleppen ließ ich mich durch diese Männer ohnehin nicht. Aber deren teilweise derbe Späße übernahm ich, eben statt dass diese sich gegen Frauen richteten, nur mit dem umgekehrten Vorzeichen, so dass sie mich trotz meiner Depressionen als selbstbewußte, emanzipierte und humorvolle Frau sahen, die scheinbar gern mit jedem Mann in die Kiste sprang. Als es dann ernst wurde, gab ich ihnen natürlich einen Korb, und als es mir irgendwann zuviel wurde, stellte ich mein Verhalten komplett um und zeigte ihnen nur noch die kalte Schulter; schließlich habe ich in der Zwischenzeit auch schon richtige Freunde und Freundinnen gefunden, auch wenn manche von diesen Kontakten wieder abgebrochen sind.

    Naja, jedenfalls hatte so ein Fitneßstudio "Kumpel" überall rumgeprahlt, dass er mit mir liiert sei, was so garnicht stimmte, denn ich war damals schon mit meinem Mann verlobt und sah ihn außer im Fitneßstudio nur auf 2 Wanderungen im Wald, einmal bei seinem Geburtstag, wenigen Treffen bei ihm zuhause und einer Reise in den Harz mit seiner damaligen Freundin, wo mein Mann mich damals natürlich auch begleitete, nicht. Es gab da wohl sehr wilde Gerüchte, die ich hier nicht vertiefen möchte und die teilweise sehr lustig, aber auch peinlich waren.

    Beim Tauchen hatte ich vor etlicher Zeit auch mal so einen XXX-Mann kennengelernt, der auch auf mich zuging, und der mich auf eine Tauchausfahrt mit seiner Gruppe einlud. Er war sehr aufdringlich, was ich ihm aber sofort verbot, was er auch respektierte; seither traf ich mich mit ihm nur ein paar Male an bekannten Tauchspots für ein oder zwei gemeinsame TG, das war´s. Groß unterhalten konnte ich mich mit ihm nicht wirklich, für dumme Albereien war es gut, aber es wurde mir dann auch schnell langweilig, zumal er meist auch nur darauf aus ist, irgendwelche Frauen abzuschleppen oder Gruppenaktivitäten zu genießen.

    Hmm., diese Erfahrung, dass andere mich als sehr starke, positive, intelligente, lustige Person, die genau weiß, was sie will, wahrnehmen, habe ich auch gemacht. Dieser Eindruck ist ja nicht falsch, er beschränkt sich jedoch nur auf einen Teil von mir. Dass sich hinter meiner Dominanz und meinem Selbstbewußtsein manchmal eine große Verletzlichkeit verbirgt und ich trotz meiner häufigen Unsensibilität im Zwischenmenschlichen auch sehr gefühlsvoll sein kann, das sehen die Leute lange nicht, erst wenn sie mich sehr lange kennen, und selbst dann verwundert sie das noch immer. Wenn meine schwachen Seiten zutage kommen, sind wohl manche Menschen auch enttäuscht oder gar erschrocken, weil sie damit nicht umgehen können, aber hier gilt auch das Prinzip, dass sich in diesem Moment die Spreu vom Weizen trennt: Diese Leute wollen sich nur von der Stärke des anderen nähren oder/und wollen nur unkomplizierte, schöne Momente mit mir erleben, aber nicht die Höhen und Tiefen des Lebens durchmachen. Für eine Kumpelei reicht mir dieser Anspruch ja auch, aber für eine Freundschaft eben nicht!

  6. #26
    Gibt´s Kaffee ?

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 45
    Forum-Beiträge: 1.610

    AW: Liegt es an mir, dass alle Kontakte scheitern?

    WeißeRose schreibt:
    Hallo Tanja,

    kann das sein, dass dieser Mann aus einem anderen Kulturkreis stammt? Meine Familie stammt aus dem ehemaligen Jugoslawien, und ich kenne dieses Verhalten aus diesem Kulturkreis nur zu gut. Bei uns werden Kinder sehr streng erzogen, sie haben zu funktionieren. Gehorsam geht immer vor Durchsetzungsvermögen.
    ...
    Na ja, ein Hesse hat wohl keinen großartig anderen Kulturkreis als eine Westfälin, oder? Der hat sich selbst einfach viel wichtiger genommen, als den Rest der Welt, der meinte, er müsse mir doch wichtiger sein, als meine Kinder und mein Mann...Hallo? das war mir einfach zu viel..

    Ansonsten hatte ich noch nire Schwierigkeiten mit Menschen aus unterschiedlichen Kulturkreisen (na ja, mit (Neo-) Nazis schon...)

    Ich hae keinerlei flat fürs Handy, anrufen und sms ist mir zu teuer, da werden sich die Leute gedulden müssen...

    Ich bin durchaus für meine Freunde da, wenn sie mich brauchen, aber ich kann nicht die "Freizeitplanung für sie übernehmen"...


    @Hermine1977: Wenn ich das Gefühle habe, ich melde mich immer nur bei einer Freundin, weil die sonst verärgert ist, dann leidet die Freundschaft, zumindest bei mir. Freundschaft muss für mich auch heißen, dass Verständnis dafür da ist, wenn man einfach mal viel zu tun hatte oder einem nicht nach Telefonieren ist.
    Sehr abschreckend ist es, wenn man jemanden anruft, weil man lange kenen Kontakt mehr hatte und sofort vorwurfsvoll betont wird, dass man ja "lange nichts mehr gehört" habe... Das motiviert nicht gerade, nochmal anzurufen...
    Wenn sich ein regelmäßiger Kontakt einfach ergibt, weil beide es so wollen, ist das ja auch kein Problem, mir geht es nur um den Druck, dem gefühlten Zwang, sich melden zu müssen, egal ob man das gerade auch selbst möchte, oder nicht......
    Umgekehrt ist das ja auch durchaus so, dass mir gesagt wird, dass es im Augenblick zuviel ist, es geht um das Verständnis für den anderen, und der Sicherheit, das die Freundschaft nicht dadurch, dass man mal länger Ruhe braucht, zerbricht...

    LG Tanja
    Die Zeiten mit den xxx Kumpels sind bei mir 20 Jahre her, da kann ich aktuell gar nicht mitreden...
    Geändert von Chaostanja (10.04.2013 um 20:27 Uhr) Grund: falsche Klammer

  7. #27
    Wohnt hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 1.625

    AW: Liegt es an mir, dass alle Kontakte scheitern?

    Hallo Hermine,

    wir haben ja so einige Gemeinsamkeiten, wenn ich mir das durchlese.... in deinem Beitrag kommt mir vieles total bekannt vor .

    Hermine1977 schreibt:
    Small Talk liegt mir überhaupt nicht, eher tiefgründige Gespräche, Anekdoten erzählen, Rumalbern oder gemeinsame Unternehmungen wie das Tauchen.
    Small Talk führe ich hauptsächlich auf der Arbeit. Zum Glück mögen meine Freunde (sowohl die mit ADHS-Eigenschaften als auch die ohne) das auch nicht. Rumalbern und fröhlich sein lockert die Stimmung auf. Damit fährst du meistens gut, kommst sympathisch rüber und strahlst etwas Positives aus. Gespräche über gemeinsame Interessen sind natürlich auch super. Bei tiefgründigen Gesprächen musst du aber vorsichtig sein, nicht zu schnell damit anfangen, lieber ein wenig warten und v. a. danach schauen, ob die Situation passend ist.


    Hermine1977 schreibt:
    Einzig erwarte ich eine gewisse Regelmäßigkeit des Kontaktes, nämlich dass man sich ein- bis dreimal pro Woche schreibt oder man sich mindestens einmal im Monat trifft, maximal 4 mal im Monat.
    Diese Erwartungshaltung hatte ich meinen 20ern auch. Schlag´ dir das bitte schnellstens aus dem Kopf, sonst kriegst du große Probleme.


    Hermine1977 schreibt:
    Jedoch wurde mir gesagt, dass allein meine Haltung, dass man sich z.B. einmal pro Woche schreibt oder man sich einmal im Monat trifft, Druck ausübe.
    Das ist der Punkt. Wenn du das erwartest, fühlen sich die Menschen in deiner Gegenwart unwohl und wollen dann noch weniger Kontakt als vorher. Dann bist du enttäuscht, verlangst eine Erklärung und machst noch mehr Druck. Und schwuppdiwupp haben wir den Salat.

    Mir waren meine sozialen Kontakte auch immer total wichtig. Für Ex-Partner und gute Freunde habe ich mir gerne etwas Zeit genommen, selbst wenn ich nicht viel davon hatte, müde war, usw. Aber du musst genauso wie ich akzeptieren, dass die meisten Menschen heutzutage eher Beruf und Hobbys in der Prioritätenliste ganz oben stehen haben und die sozialen Kontakte meistens keine ganz so große Rolle spielen.


    Hermine1977 schreibt:
    Was für mich wichtig ist, ist Zuverlässigkeit und Pünktlichkeit bei Treffen, und da wurde mir bereits gesagt, dass das Menschen auch unter Druck setzen kann, da sie auf der Arbeit schon darauf achten müssten und das in der Freizeit nicht auch noch wollen.
    Auf Zuverlässigkeit lege ich auch großen Wert. Kommt auch drauf an, was man darunter versteht. Wenn mir z. B. jemand eine Verabredung absagt, dann halte ich ihn weder für unzuverlässig noch fühle ich mich versetzt - die Person hat schließlich abgesagt, und ich weiß was Sache ist. Wenn derjenige aber nicht zur Verabredung erscheint, ich also umsonst gewartet habe und anschließend so tut, als ob nichts geschehen sei und sich nicht bei mir entschuldigt, werde ich sauer. Ich habe im Herbst eine Freundschaft nach so einem Vorfall beendet. Derjenige meinte noch, er könne mich werktags nach 22 Uhr anrufen und irgendwelche Forderungen stellen, erwähnte aber den Vorfall mit keinem Wort. Das lasse ich mir nicht gefallen.

    Beim Thema Pünktlichkeit bin ich lockerer. Es hängt davon ab, wo man sich trifft und was man geplant hat. Bei weiteren Strecken ist die Vereinbarung einer Uhrzeit natürlich wichtig. Falls ich irgendwo zum Essen eingeladen werde oder sowas in der Art, bin ich natürlich auch pünktlich. Dasselbe gilt für Theatervorstellungen, Kino, Konzerte, etc.
    Wenn es um einen Kneipenabend hier in der Stadt geht, machen wir gar keine feste Uhrzeit aus. Dann heißt es, wir treffen uns nächsten Samstag in Kneipe xyz. Einige sitzen schon um 18 Uhr in der Kneipe, das ist mir zu früh. 20 Uhr ist für mich okay, andere schaffen es nicht vor 22 Uhr. Die Kneipen haben bis 3 Uhr geöffnet, so haben wir noch genügend Zeit füreinander. Ich verabrede mich aber für Kneipenabende nur noch mit Menschen, von denen ich ganz sicher weiß, dass sie dann auch tatsächlich erscheinen werden. Viele Leute hier (und zwar nicht nur Teens und Twens, sondern auch Personen zwischen 30 und 50) sagen, dass sie an einem bestimmten Abend in der Kneipe sind und kommen dann trotzdem nicht. Und die sagen vorher auch nicht ab, weil es es die meisten Leute bei uns hinnehmen ohne nachzufragen. Wenn ich diese Menschen mal zufällig in einer der Kneipen sehe, dann setze ich mich zu ihnen, und wir haben ein paar unterhaltsame Stunden zusammen... aber ich verabrede mich niemals fest mit ihnen, weil ich immer damit rechnen muss, ohne Absage versetzt zu werden.


    Hermine1977 schreibt:
    Für mich gilt die Regel, dass man bei einer Freundschaft füreinander da ist, insbesondere in Notfällen, sogar für gute Kumpel tue ich das, wenn sie sonst niemanden haben.
    Noch so ein Punkt, der mir sooo bekannt vorkommt... Diese Einstellung hatte ich bisher auch. Frage: Sind die anderen Menschen auch für dich da, wenn du sie mal kurzfristig brauchst? Das ist nämlich nicht selbstverständlich. Außerdem interessiert es mich, ob die Leute nach solchen Situationen weiterhin auch die schönen Seiten des Lebens mit dir teilen möchten oder ob sie nur von sich hören lassen, wenn sie sich auskotzen wollen.


    Hermine1977 schreibt:
    Ich schaue mehrmals täglich ins Postfach, und schreibt mir jemand eine wichtige Mail, reagiere ich sofort, meist ebenfalls mit Email, oder ich rufe sogar an, obwohl es für mich schwer ist. Das bedeutet aber nicht, dass ich immer erreichbar bin, da ich manchmal auch unterwegs bin, so dass man sicher mit einer Antwort von mir erst ab 20 Uhr (dann aber wirklich), im Sommer ab 22 Uhr (Tauchausflüge) rechnen kann.
    Sorry, aber das klingt für mich, als ob du wirklich häufig erreichbar bist... nicht rund um die Uhr, aber zumindest täglich und das mehrmals. War ich jahrelang auch und fand es toll. Die meisten Leute wissen das leider nicht zu schätzen und nehmen dich irgendwann für selbstverständlich. Sie verbringen dann ihre Zeit lieber mit jemandem, der mal einige Wochen in der Versenkung verschwindet und die Gründe für sein Abtauchen für sich behält.


    Hermine1977 schreibt:
    Hmm., diese Erfahrung, dass andere mich als sehr starke, positive, intelligente, lustige Person, die genau weiß, was sie will, wahrnehmen, habe ich auch gemacht. Dieser Eindruck ist ja nicht falsch, er beschränkt sich jedoch nur auf einen Teil von mir. Dass sich hinter meiner Dominanz und meinem Selbstbewußtsein manchmal eine große Verletzlichkeit verbirgt und ich trotz meiner häufigen Unsensibilität im Zwischenmenschlichen auch sehr gefühlsvoll sein kann, das sehen die Leute lange nicht, erst wenn sie mich sehr lange kennen, und selbst dann verwundert sie das noch immer. Wenn meine schwachen Seiten zutage kommen, sind wohl manche Menschen auch enttäuscht oder gar erschrocken, weil sie damit nicht umgehen können, aber hier gilt auch das Prinzip, dass sich in diesem Moment die Spreu vom Weizen trennt: Diese Leute wollen sich nur von der Stärke des anderen nähren oder/und wollen nur unkomplizierte, schöne Momente mit mir erleben, aber nicht die Höhen und Tiefen des Lebens durchmachen. Für eine Kumpelei reicht mir dieser Anspruch ja auch, aber für eine Freundschaft eben nicht!
    So ist es auch bei mir. Solange ich fröhlich durch die Welt laufe, gute Laune versprühe und andere zum Lachen bringe, sind sie begeistert von mir und bewundern mich. Aber wehe ich zeige mich mal von einer sensibleren Seite, dann löst das in meinen Mitmenschen ein eher ungutes Gefühl aus und lässt sie zurückweichen. Das gilt vor allem für Männer. Mit Ausnahme meines besten Freundes konnte ich mich noch nie bei einem Mann so richtig fallen lassen.

    LG
    WeißeRose

  8. #28
    Wohnt hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 1.149

    AW: Liegt es an mir, dass alle Kontakte scheitern?

    Sorry Leute,

    ich hab die meisten Postings gerade quer gelesen. Mich plagt dieses Problem ganz extrem und da ich in den letzten Jahren das Leben von seiner ganz miesen Seite kennen gelernt hab - in der Folge auch noch miese therapeutische Hilfe - bin ich derzeit schlicht ganz allein.

    Ich hab keine Familie und in den letzten Jahren, als es mir ohnehin total mies ging, sind auch noch die letzten Kontakte dahin geschmolzen. Viele habe ich einfach sausen lassen, oft kam ich mit guten Ratschlägen und den Reizen nicht mehr zurecht usw.

    Jetzt lese ich die Postings und frag mich schon wieder, was ich wohl falsch gemacht habe. Tatsache ist aber, dass ich in den meisten Fällen so dermaßen schnell auf jede Freundlichkeit anspringe und einfach alles glaube, dass ich schon das geborene Opfer bin.

    Mir jedenfalls macht es momentan nur noch Angst, ich hab niemanden mehr, dem ich vertrauen kann. Und besonders meine Erfahrungen mit einer Operation vor drei Jahren haben mir aufgezeigt, dass ich einfach zu blöde bin Freund und Feind zu unterscheiden. Dabei bin ich schon so überkontrolliert, damit ich ja nichts falsch mache, dass erst recht alles schief läuft.

    Ich kenn diese Verwirrungen nur zu gut - bilde mir ein, ich könnte erklären, mich entschuldigen usw. aber es nützt nichts. Ich hab genau diesen großen Hang zum Verzeihen, der ja ganz ok ist, aber eben nur zur richtigen Zeit am richtigen Ort und da mach ich reichlich Fehler!

    Momentan funktioniere ich wie ne Maschine, um zumindest nicht an der Arbeit auch noch Probleme zu kriegen.

    Aber die Einsamkeit gepaart mit dem Alleinsein macht mich derzeit ganz schön fertig. Trotz Kino, Spaziergängen, Gartenarbeit und außerdem lad ich auch regelmäßig mal zum Essen ein. Zumindest bin ich brav, was die vielen Tipps angeht - allein, es funktioniert nicht!

    LG
    Waldsteinie

  9. #29
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene(r)
    Forum-Beiträge: 176

    AW: Liegt es an mir, dass alle Kontakte scheitern?

    Hi weiße Rose,

    danke für Deinen sehr hilfreichen Beitrag; da ist wirklich Stoff zum Nachdenken drin.

    Dass ich zuviel von anderen erwarte, das scheint wirklich der Fall zu sein, und meine Ungeduld wegen Kommen, die kann auch mal ganz fürchterlich sein. Wenn ich eine Sache mache, dann immer richtig, und das gilt eben auch für soziale Kontakte, wenn ich mich mit jemanden verabrede, dann gilt mein Interesse auch nur ihm, und ich kann dann auch ganz schlecht warten. Wenn man allein in der Kneipe sitzt und nicht weiß, wann der andere kommt, dann finde ich das irgendwie total blöde, aber wenn schon jemand anderes mit mir dabei ist, dann bin ich auch abgelenkt und ärgere mich auch nicht mehr so stark. Erwarte ich Besuch bei mir zuhause, dann telefoniere oder maile ich auch nicht mehr hinterher, wenn er sich verspätet, sondern beschäftige mich, aber in meinem Inneren brodelt es doch ein wenig; rede mir ein, dass ich das nicht darf und den anderen damit unter Druck setze. Manchmal rutscht mir dann doch so ein dummer Kommentar raus, von wegen zu spät kommen, und dann könnte ich mir auch wieder auf die Zunge beißen...

    Aber ich übe mich ja und gelobe Besserung.

    Ja, wenn jemand rechtzeitig absagt, dann habe ich auch kein Problem damit, das gehört für mich auch zum Punkt Zuverlässigkeit. Ich sage sehr selten ab, nur dann, wenn es mir wirklich nicht gut geht, aber bei anderen akzeptiere ich es inzwischen, auch wenn die Gründe mir nicht so "gewichtig" erscheinen; zumindest weiß ich ja, dass ich dann etwas anderes planen kann.

    Ich denke, meine Verkrampftheit wegen sozialen Kontakten kommt daher, dass ich eben selten Freunde oder gute Kumpels finde und dann auch sehr wählerisch bin, so dass ich die wenigen Kontakte gerne überstrapaziere und obendrein in meine Wochenplanung einbauen würde, das will niemand so wirklich gern... weiß ich...aber komisch, ich würde es ok finden, wenn jemand anderes es mit mir macht. Nur wenn es zuviel wird, weil ich z.B. beruflich zu stark eingebunden bin oder viel los ist, dann würde ich dem anderen erklären was los ist und wie lange ich Ruhe brauche.

    Aber Du hast auch vollkommen recht, wenn man einen Bekannten zufällig trifft und dann einfach so mal schöne Stunden hat, ist viel besser als vorher mit Verabredung und mit Erwartungsdruck. Und es gibt eben auch viele nette Leute, die dann mal kommen, mal nicht und sich aus festen Zeiten oder Verabredungen nicht so viel machen. Nur ich bin nicht so der typische Kneipengänger; außer bei Verabredungen oder durch mein Hobby treibe ich mich nicht so unter Menschen herum - einfach weil ich nicht weiß, was ich da machen sollte und ich es in Diskos und Kneipen, etc. langweilig finde, wenn ich niemanden kenne.

    Hmm., ob die anderen für mich so in einem Notfall da sind, weiß ich nicht, habe das noch nicht ausprobiert. Ich löse meine Probleme fast ausschließlich mit meinem Mann, meiner Familie oder meinen Therapeuten. Einmal vor 2 Jahren hatte ich großen Streß mit meinem Mann, an dem Tag habe ich mich mit einem meiner Tauchkumpanen getroffen (war wegen eines Tauchgangs), der sich nach dem Tauchen über eine Stunde mein Gejammer anhörte und mir beistand und Tips gab; das hatte der Freundschaft keinen Abbruch getan. Er sorgt sich manchmal um mich.

    So das richtige Maß finden zwischen sich rar machen und für den anderen da sein, tue ich nicht; ich weiß auch nie, woran es liegt. Ich frage immer meinen Mann, inwieweit ich etwas machen sollte oder den anderen lieber in Ruhe lassen sollte, aber wie gesagt, er weiß es auch nicht immer... Ich finde es irgendwie seltsam, dass es gut rüberkommt, wenn man einfach so in der Versenkung verschwindet und dann wieder auftaucht; ich finde es furchtbar. Mein Mann hat mir gepredigt, es mit meiner Mutter so zu probieren; wo ich für sie jetzt kaum noch zu erreichen bin, bin ich plötzlich sehr attraktiv für sie, sie fragt nach mir und will wissen, ob es mir gut geht, vorher war ich für sie nur Nervensäge und ihr Mülleimer... Scheint jedenfalls zu klappen. Jo, das liegt wirklich daran, dass man sonst für selbstverständlich gehalten wird...

    Die Leute, die sich bei mir "auskotzen", haben mich bislang noch nie im Stich gelassen, da beruht es auch auf Gegenseitigkeit. Wenn der andere nur zum "Auskotzen" kommt, breche ich den Kontakt ab; wenn ich merke, dass nur ich von mir erzähle und der andere nichts über sich, dann höre ich damit auch schnell auf.

    Hmm., dass gerade die Männer bei Problemen zurückweichen, wenn eine positive Energie versprühende Frau mal schlechte Momente hat und sich von der schwachen Seite zeigt, ist mir auch aufgefallen. Die Frauen halten da schon eher bei der Stange. Liegt wohl daran, dass viele Männer nicht so gerne über gefühlsbetonte Dinge reden möchten und Problemen, sofern sie nicht schnell lösbar sind, gerne aus dem Wege gehen.

    Hi Chaostanja,
    ja, damit hast Du recht, wenn dann die Vorwürfe kommen, warum man sich solange nicht gemeldet hat, dann ist das wirklich nicht sehr ermutigend. In diesem Punkt bin ich schon viel besser geworden, muß nur noch manchmal aufpassen, dass nicht so eine blöde Bemerkung rausrutscht. Andererseits gehöre ich zu den Leuten, die extrem schnell verzeihen und auch wieder Verständnis entwickeln.

    Hi Waldsteinie,

    es ist ein Teufelskreis; die Einsamkeit macht einen fertig, dann will man unbedingt jemanden haben und klammert sich an die wenigen, die man hat. Wegen darauffolgender schlechter Erfahrungen fängst Du an, nicht mehr authentisch zu sein, und das ist noch abschreckender. Wenn jemand alles genau überlegt, unter Anspannung steht, dann mag ich ihn irgendwie ganz schnell nicht; entweder habe ich das Gefühl, dass er nicht viel zu bieten habe (langweilig ist), oder dass er irgendwas zu verbergen hat oder unlautere Absichten hat... Ich bin immer ich selber und mag es generell nicht, wenn es förmlich wird oder wenn Leute sich verstellen; dass die anderen dann auch so sind, ist Voraussetzung dafür, dass ich mit ihnen zusammen sein möchte.

    Diesen Hang zum Verzeihen kenne ich von mir selber auch zu gut..., und ich glaube, dass andere das auch gerne ausnützen.

  10. #30
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 71

    AW: Liegt es an mir, dass alle Kontakte scheitern?

    Waldsteinie schreibt:
    ich hab niemanden mehr, dem ich vertrauen kann.
    Heisst das, du vertraust hier auch niemanden?

    Kannst du für dich behaupten, du weisst, was dir fehlt?

    Angenommen, die berühmte gute Fee würde dir 1 Wunsch erfüllen....wüsstest du, was du dir wünschst?

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