Schönen Abend an alle,

Kennt ihr das? Kreativitätsschübe, die so intensiv sind, dass man ihnen gar nicht mehr ausweichen oder sie verdrängen kann?
Das Studium und der Alltag rücken dann in gaaanz weite Ferne. Ich könnte mich dann nicht einmal überwinden, einen Unitext auch nur in die Hand zu nehmen. Oft würde ich dann am liebsten alles gleichzeitig machen - trommeln, Gitarre und klavier spielen, schreiben, malen, fotographieren, an Projektideen herumtüfteln, ...., - was ich natürlich nicht mache, bin ja keine Zauberin.

Es sprudelt dann nur so aus mir heraus. Es besteht höchste Gefahr für akuten Schlafmangel. Zurück auf dem Boden der Realität sind die Folgen teils unangenehm, aber dennoch liebe ich diesen Sog... Ich fühle mich dann Ich, und ich würde mich am liebsten ausschütteln. Ich fühle mich dann wohler, weil ein Teil der gewaltigen Energie, die in mir steckt, ein Ventil findet. (manchmal ist es auch Sport, jemandem helfen, körperliche Arbeit oder Betätigung...)

Wo ist bei euch dieses Ventil?