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Diskutiere im Thema Sozialphobie, wie macht sich das bemerkbar? im Forum ADS ADHS bei Erwachsenen
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Allgemeine Fragen, Antworten und Hilfe rund um ADHS bei Erwachsenen und ADS bei Erwachsenen
  1. #1
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Interessiert/Eigenverdacht auf ADHS / ADS
    Alter: 43
    Forum-Beiträge: 32

    Sozialphobie, wie macht sich das bemerkbar?

    Hallo ihr Lieben,

    im Internet habe ich des öfteren gelesen, dass, verursacht durch ADS, oft auch Sozialphobien entstehen bzw. begünstigt.

    Ich wollte euch mal fragen, was man genau unter Sozialphobie zu verstehen hat?

    Letztes Jahr hatte ich eine sehr, sehr schlechte Phase in meinem Leben. Im Job hatte ich mich wohl etwas übernommen (zuviele Sachen angenommen, wollte das aber nicht eingestehen), so dass ich fast täglich über 12 oder noch mehr Stunden gearbeitet habe, viele Sachen, die ich hinausgezögert habe und zu denen ich mich nicht motivieren konnte, hab ich mit nach Hause genommen und dann mitten in der Nacht gemacht. Die verbleibenden Stunden und am Wochenende habe ich dann wie tot auf dem Sofa gelegen und habe garnichts mehr gemacht.

    In dieser Zeit habe ich privat irgendwie aufgehört zu funktionieren! Ich habe fast sämtlichen Kontakt zu meiner Umwelt abgebrochen, ich bin nicht mehr ans Telefon gegangen, hab meine Freunde nicht mehr getroffen und mit meinem Vater habe ich auch nicht mehr geredet. Keiner hatte mir etwas getan, weder mein Vater noch meine Freunde, aber es ging irgendwie nicht.

    Über meine Wohnung brauche ich garnicht zu reden, doert habe ich eigentlich nur noch gehaust.
    Irgendwas in mir hat total blockiert und ich kann nicht sagen, warum????

    Der bloße Gedanke, dass ich eine Nachricht auf dem AB haben könnte, dass jemand etwas von mir erwartet, hat mich total gestreßt. Hab dann sowohl den AB vom Festnetz als auch Mobilbox vom Handy abgestellt. Wenn ich dann doch nochmal per Email Einladungen von Freunden hatte, habe ich mir dann immer bis zum Schluß vorgenommen, hinzugehen, bin dann aber ohne abzusagen, nicht hingegangen.

    Irgendwie bin ich letztes Jahr total untergegangen. Im Privatleben habe ich irgendwie meinen Kopf ausgestellt, wollte nichts hören oder sehen und alles und jedes inkl. mir ist im Chaos versunken!

    Naja, jetzt bin ich mal wieder etwas abgeschweift, aber ich habe mich halt gefragt, ob ich letztes Jahr sowas wie eine Sozielphobie entwickelt habe? Könnte das sein?

    So geht's auf jeden Fall nicht weiter....

    LG,
    Surrogat

  2. #2
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 40
    Forum-Beiträge: 19

    AW: Sozialphobie, wie macht sich das bemerkbar?

    Hallo Surrogat,

    also bei mir macht sich das so bemerkbar, mir wird total übel wenn ich unter Leuten bin, schwiitzige Hände, trockener Hals, ich möchte am liebsten raus und nicht mehr vor die Tür. Was das ganze nur noch schlimmer macht und auch schlimm ist es wenn mir wer auf den AB spricht und nur drauf sagt es ist wichtig, bitte rufen sie mich zurück. Ich könne dann nur noch über´n Klo hängen.
    Ich bin nicht gerne unter viellen Leuten und das Telefon würde ich am liebsten abschaffen, auch wenn mich weiß mich frisst keiner, ist das für mich der absolute Horror...

    Gut, aber wie es nun mal im Leben ist, man kommt an den Kontakten und am Telefon nicht vorbei also stell ich mich dieser Angst, ist wohl genau so als wie wenn eine vor Spinnen sich fürchtet oder vorm Fliegen

    LG Augenstern
    Geändert von Augenstern ( 5.04.2013 um 22:53 Uhr)

  3. #3
    salamander

    Gast

    AW: Sozialphobie, wie macht sich das bemerkbar?

    Das klingt viel mehr nach einer satten, ausgewachsenen Depression, als nach Sozialphobie.

    Ich lese da auch Überfoderung heraus, nicht nur beruflich sondern auch privat. Könnte Leinen
    gekappt sein, damit irgendwie Ruhe einkehrt... darüber solltest Du mit einem Arzt sprechen.

    Ich möchte Dir keine Angst machen, aber bei zwei Freundinnen und auch bei mir, hat es so
    angefangen, bevor der große Zusammenbruch kam. Irgendwann war der Zeitpunkt erreicht,
    wo nichts mehr die ging, bei einer von uns, hat es sich so gezeigt, dass sie eines Tages vor
    ihrem leeren Kühlschrank stand, in Tränen ausbrach und es nicht mehr schaffte, für sich
    einzukaufen. Bei mir hat ein privater Crash mich aus der Umlaufbahn geschossen, selbe
    Wirkung und die Dritte im Bunde ist in der Arbeit zusammen gebrochen.

    Hol Dir Hilfe bei einem Arzt, das kann schon eine schwere depressive Episode sein, mit
    Bornout in den "Seitenbereichen". Damit bist Du besser in einer RehaKlinik aufgehoben,
    die können helfen, habe das bei mir, und meinen beiden Freundinnen erlebt. Das ist was
    anderes als die Psychiatrie, falls Du Dir da sorgen machst.

    Liebe Grüße
    Salamander

  4. #4
    Kennt sich hier aus

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 909

    AW: Sozialphobie, wie macht sich das bemerkbar?

    Naja, Sozialphobien gehören zu den Angststörungen.

    Ihre Leitsymptome sind ausgeprägte Ängste davor, in sozialen Situationen im Zentrum der Aufmerksamkeit zu stehen und sich peinlich oder beschämend zu verhalten.

    Was du da beschreibst hört sich nach totaler Erschöpfung an.

    Letztendlich muss so eine Frage wie du sie stellst in einem vis-à-vis-Gespräch mit einem Psychologen oder einem Arzt der mit psychischen Störungen vertraut ist, diagnostisch abgeklärt werden.

    Und ich finde, hier in deinem Fall ist das vielleicht auch wirklich wichtig. Was du beschreibst klingt nicht gut sondern besorgniserregend.

    Da kann eben alles mögliche dahinter stecken - ein burn-out, eine Depression, auch körperliche Erkrankungen wie z. B. Schilddrüsenfunktionsstörung en, Herzerkrankungen, ....., oder ...oder ...oder

    Und dann stellt sich ja dann auch noch die Frage: Was käme eventuell wovon? Also: Hast du eine Depression aufgrund eines Burn-out? Ein Burn-out wegen Sozialphobie? Sozialphobie wegen Depression? Und alle möglichen anderen kombinierten Ursachen.

    Also -liebe Surrogat - tu dir was Gutes und lass es abklären! Hast du eine gute Beziehung zu deinem Hausarzt - deiner Hausärztin?

    Oder eine andere Fachperson deines Vertrauens?

    Ich wünsch dir wirklich, dass dieses Jahr nicht so verlaufen muss wie das letzte!!

    LG, Luzie

  5. #5


    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 54
    Forum-Beiträge: 9.020

    AW: Sozialphobie, wie macht sich das bemerkbar?

    Ich schließe mich Salamander an und denke auch, dass es sich wahrscheinlich eher um eine Depression handelt. Erster Gedanke war burn out.
    Du solltest schnell zu einem Arzt und etwas dagegen tun, weil es durch abwarten nur noch schlimmer werden kann. Und es wird immer schwieriger
    aus dem Loch zu kommen.

    Liebe Grüße
    Minzi

  6. #6
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Ärztliche Verdachtsdiagnose auf ADHS /ADS
    Alter: 34
    Forum-Beiträge: 66

    AW: Sozialphobie, wie macht sich das bemerkbar?

    Hallo Surrogat,

    um noch mal eins zu klären. Du hast geschrieben, dass du eine sehr, sehr schlechte Phase "hattest". Hat sich dass denn inzwischen wieder etwas beruhigt, oder bist du immer noch so gestresst? Sicherlich ist es nie verkehrt, mit sowas mal mit seinem Arzt zu sprechen. Ich kann dir ja mal sagen, wie das bei mir so war.

    Ich würde mich auf jeden Fall zu den Menschen zählen, die an einer gewissen Sozialphobie leiden und hatte auch schon mal ne Phase, in der ich mich ziemlich zurück gezogen habe. Ich denke aber, dass das eine weniger mit dem anderen zu tun hatte.

    In der Zeit in der ich mich sehr zurück gezogen hatte, habe ich mich auch sehr übernommen. Ich hatte immer das Gefühl zu wenig zu machen. Jedes mal wenn der Chef rein kam, befürchtete ich gleich in sein Büro zitiert zu werden und eine Abmahnung zu kassieren, weil ich immer das Gefühl hatte, dass ich doch irgendwie noch mehr hätte leisten können. Ich hatte das Gefühl, als würde ich ständig beäugt werden. Das hat dann auch dazu geführt, dass ich alle arbeiten angenommen habe, obwohl ich rückblickend alles andere als faul war. Ich hatte immer dieses schlechte Gewissen, dass ich wieder zu wenig gemacht habe.

    Inzwischen verstehe ich mich mit meinem Chef sehr gut und mir ist in späteren Mitarbeitergesprächen erst so richtig klar geworden, dass ich mich immer als viel unwichtiger und austauschbarer eingeschätzt habe, als ich dann doch im Endeffekt war. Seither kann ich vieles entspannter angehen und blocke auch in der Regel erstmal ab, wenn ich das Gefühl habe, den Überblick zu verlieren. Inzwischen kann es auch mal vorkommen, dass ich ein paar Stunden auf der Arbeit einfach mal nix mache, wenn ich gut durchgekommen bin. Bei ADHSlern gibts ja auch nen Turbo-Modus, aber man muss sich dann auch zwischendurch einfach mal abkühlen lassen.

    Nun weiß ich natürlich nicht, wie es so bei dir auf der Arbeit abläuft. Vielleicht magst du ja noch ein bisschen was drüber erzählen.

    Zu meiner Sozialphobie ist es eher so, dass ich merke, dass ich unter fremdem Leuten sehr angespannt bin. Das hab ich zum Beispiel heute gemerkt, als ich durchs Kaufhaus gelaufen bin. Dann fange ich an, kürzer zu atmen und bin total angespannt. Dann schau ich mir die anderen Leute an, die scheinbar locker durch die Gegend schlurfen, als wären sie gerade bei sich zu Hause. Ich versuche zwar immer locker zu wirken, aber so richtig locker bin ich in solchen Situationen eigentlich nie. Ich vermute mal, dass es mit ner gewissen Sozialphobie zusammen hängt. Ich habe am 30. April meinen ersten Termin in der LWL Bochum. Vielleicht weiß ich ja dann schon etwas mehr.

    Ich will nichts schönreden. Wenn du wirklich darunter leidest und du für dich keinen Ausweg siehst, würde ich dir auch auf jeden Fall dazu raten, mal mit einem Arzt darüber zu sprechen. Aber vielleicht hilft es dir dennoch zu wissen, dass ich auch mal in einem ziemlichen Loch gehockt habe, in dem das Geräusch eines klingelnden Telefons eine regelrechte Tortur war und jede zufallende Autotür vor dem Haus in mir die Angst geweckt hat, dass es gleich an der Tür schellt.

    Lieben Gruß,
    Kopfkino

  7. #7
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Interessiert/Eigenverdacht auf ADHS / ADS
    Forum-Beiträge: 152

    AW: Sozialphobie, wie macht sich das bemerkbar?

    Luzie schreibt:
    Naja, Sozialphobien gehören zu den Angststörungen.

    Ihre Leitsymptome sind ausgeprägte Ängste davor, in sozialen Situationen im Zentrum der Aufmerksamkeit zu stehen und sich peinlich oder beschämend zu verhalten.

    Was du da beschreibst hört sich nach totaler Erschöpfung an.

    LG, Luzie
    Dem kann ich nur anschliesen!

    Echte Soziale Phobie ist eine brutale Angsstörung. Was denkt gerade der Fremde da oder dort gerade über mich ? Lacht er mich insgeheim aus ? Verhalte ich mich gerade so auffällig ? Solche Fragen beschäftigen einem ... in der Strassenbahn, in der Fussgängerzone ...

    Mionar

  8. #8
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Interessiert/Eigenverdacht auf ADHS / ADS
    Alter: 43
    Forum-Beiträge: 32

    AW: Sozialphobie, wie macht sich das bemerkbar?

    Hallo Ihr Lieben,

    vielen Dank für eure Antworten. Ganz lieb von Euch!

    Kopfkino hat Recht, mir geht es tatsächlich schon wieder besser. Im November letzten Jahres konnte ich einen Teil von meinem Job abgeben und die Arbeitszeiten wieder auf ein Normalmaß bringen. Ich nehme immernoch Sachen mit nach Hause, wenn ich mich nicht motivieren kann, aber das ist nicht mehr so oft und das ist auch eigentlich normal, so war das immer bei mir.

    Seit Januar geht es langsam wieder bergauf und ich fange langsam wieder an, am sozialen Leben teilzunehmen. Zumindest versuche ich unter Leute zu kommen und hab mich bei einigen VHS-Kursen und Kochkursen angemeldet. Alleine irgendwo ohne Grund (z.B. Disco oder sowas) geht bei mir nicht. Ich komme mir dabei blöd vor, alleine da zu sein und dass jeder das sehen würde, dass ich ohne Freunde da bin. Das war aber auch schon immer so, nur mit dem Unterschied, dass ich jetzt wirklich kein Freunde mehr habe.

    Zu meinen Freunden und meinem Vater habe ich nämlich immernoch keinen Kontakt. Unverbindliche Gespräche mit unbekannten Leuten sind scheinbar ok, mit Leuten, die mich kennen, irgendwie nicht.

    Aber vielleicht hilft es dir dennoch zu wissen, dass ich auch mal in einem ziemlichen Loch gehockt habe, in dem das Geräusch eines klingelnden Telefons eine regelrechte Tortur war und jede zufallende Autotür vor dem Haus in mir die Angst geweckt hat, dass es gleich an der Tür schellt.
    Genauso hat sich das angefühlt. Wenn tatsächlich jemand bei mir geklingelt hat, war das der blanke Horror und ich bin auch nicht zur Tür gegangen. So nach dem Motto, bin gerade mal nicht da!

    Ich denke, dass es wieder aufwärts geht, sehe ich daran, dass ich überhaupt nach Lösungen suche und wo die Gründe für mein Verhalten liegen. Dass ich überhaupt in diesem Forum bin, ist auch ein Zeichen!

    Dass ich den Kontakt zu meinen Leuten meide, will mir aber irgendwie nicht in en Kopf, deswegen der Gedanke mit der Sozialphobie.

    Augenstern
    Gut, aber wie es nun mal im Leben ist, man kommt an den Kontakten und am Telefon nicht vorbei also stell ich mich dieser Angst, ist wohl genau so als wie wenn eine vor Spinnen sich fürchtet oder vorm Fliegen
    Da ich wirklich Angst vor Spinnen habe, kann ich zumindest sagen, so ein Gefühl ist es nicht. Eher so, als wenn ich eine unangenehme Sache machen soll/will, die ich vor mir herschiebe und nicht ran will bzw. es einfach nicht schaffe. So ein innerer Druck, den ich vermeiden will, so fühlt es sich an. Warum, kann ich nicht sagen,,,

    LG,
    Surrogat

  9. #9
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Interessiert/Eigenverdacht auf ADHS / ADS
    Alter: 43
    Forum-Beiträge: 32

    AW: Sozialphobie, wie macht sich das bemerkbar?

    Hallo Kopfkino,

    du hast gestern nach meiner Arbeit gefragt, wie es bei mir da so läuft.

    Also ich befürchte, ein Teil meines Problems habe ich selber verursacht. Ist etwas kompliziert. In 2011 habe ich in der Firma, bei der ich arbeite, eine echt guten Job gekommen. Den Job, den ich dort vorher gemacht habe, mochte ich aber auch sehr gerne und hab mich dann dafür eingesetzt, dass ich beide Jobs machen könnte. Ich war auch fest davon überzeugt, dass ich beides schaffe!!!

    Nach einem halben Jahr hab ich dann eingesehen, dass das wohl doch keine so tolle Idee gewesen ist und hab dann mal mit meinen 2 Chefs (hab da nämlich für 2 Abteilungen gearbeitet) gesprochen, dass ich einen Job wieder abgeben möchte.

    Meine Chefs habe zum Glück auch zugestimmt, nur wurde die Neubesetzung ewig hinausgezögert, so dass ich noch 10 weitere Monate durchhalten mußte. Da ich das Durcheinander ja selber verursacht habe und ich meinen Fehler nach außen nicht zeigen wollte, habe ich echt geschuftet, so gut es ging.

    Wenn ich da jetzt so drüber nachdenke, war das echt total bescheuert von mir. Erstmal, dass ich dieses Chaos üebrhaupt angezettelt habe, hätte nicht sein müssen und dass ich meinen Fehler selber ausbügeln wollte, hätte auch nicht sein müssen. Jeder andere hätte einfach gesagt, sorry, ich habe einen Fehler gemacht, aber mehr geht leider nicht mehr, ihr müßt euch sofort eine Lösung überlegen.

    Aber nein, die bescheuerte Surrogat ist zu stolz und will einfach einfach nicht klein beigeben!!!

    Was dabei rausgekommen ist, hab ich ja gestern schon geschrieben, totaler Untergang im eigenen Chaos....

    Ok, so langsam kämpfe ich mich wieder an die Oberfläche, aber ich muß so echt mal lernen, was geht und was nicht geht und nicht immer alles machen zu wollen!!!

    LG,
    Surrogat

  10. #10
    bizzylizzy

    Gast

    AW: Sozialphobie, wie macht sich das bemerkbar?

    Surrogat schreibt:
    Zu meinen Freunden und meinem Vater habe ich nämlich immernoch keinen Kontakt. Unverbindliche Gespräche mit unbekannten Leuten sind scheinbar ok, mit Leuten, die mich kennen, irgendwie nicht.

    Dass ich den Kontakt zu meinen Leuten meide, will mir aber irgendwie nicht in en Kopf, deswegen der Gedanke mit der Sozialphobie.

    Wie lange hast du dennkeinen Kontakt mehr zu deiner Familie und Freunden?

    Irgendwie denke ich, dass es auch ein bisschen das schlechte Gewissen ist, weil du dich
    lange nicht gemeldet hast, das dich so plagt. Und vielleicht auch die Angst davor, dass sie
    dich fragen werden, was passiert sei, warum du dich so lange nicht bei ihnen gemeldet hast.

    Wenn du jetzt so weit bist, dass du dich wieder bei ihnen melden wollen würdest - dann tue es.

    Solche Situationen kenne ich auch gut, dass ich mich ewig nicht mehr gemeldet habe, oder
    längere Zeit nicht ans Telefon bin oder auf AB/Mailbox nichtmehr reagiert habe - aus den gleichen
    Gründen, die hier schon genannt wurden.

    Aber wenn ich mich mal wieder gemeldet hatte, nämlich dann, wann ich wieder bereit dazu war,
    war es für mich ein ganz großes Gefühl der ERleichterung. Und meist war es auch für die anderen
    kein großes Problem, das ich mich lange nicht gemeldet hatte - ichdenke, es war schon so lange,
    dass sie eigentlich wiederum froh waren, von mir zu hören


    LG und Viel Kraft bei der "Rückkehr ins normale Leben" ...
    bizzylizzy

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