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Diskutiere im Thema Losing myself im Forum ADS ADHS bei Erwachsenen
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Allgemeine Fragen, Antworten und Hilfe rund um ADHS bei Erwachsenen und ADS bei Erwachsenen
  1. #11
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 30
    Forum-Beiträge: 72

    AW: Losing myself

    Danke für eure Posts.

    Ob meine emotionale Reaktion jetzt vom ADHS her kommt, weiß ich nicht. Aber das ist sowohl mit, als auch ohne MPH so. Abgesehen davon ging es mir an dem Morgen eh nicht sonderlich gut, hatte Kopfschmerzen und mir war schlecht. War mit meiner Freundin den Abend davor noch weg gewesen.
    Und da mein Vater immer lauter geworden ist, was die Kopfschmerzen nicht besser machte, war für mich irgendwann ein Punkt erreicht, wo Schluss war. Schließlich gibts auch genug "normale" Leute, denen es irgendwann zuviel wird und die sich aus ner Unterhaltung oder so herauslösen.
    Ob mein Verhalten jetzt explizit wegen ADHS ist, wie gesagt, keine Ahnung. Wobei mein Vater auf fast die gleiche Art Leute unterbricht.
    Allerdings muss ich dazu sagen, dass mein Vater ein leidenschaftlicher Provokateur ist.
    Er "ärgert" (wie er das so beschönigend nennt) wo er kann. Mit Worten, in dem er durch irgendwas ablenkt oder wenn er schlechte Laune hat, irgendwas macht (zum Beispiel Internet abstellen) wovon er genau weiß, dass sich irgendwer meldet. Und die Person wird dann als Aufhänger eines Streits genommen.
    Bis vor 3 Jahren hab ich das auch noch so alles hingenommen und nix dazu gesagt, nur irgendwann wurde es dann enorm und er hat sich so herausgenommen, dass ich halt angefangen hab, dagegen zu halten. Einfach um ihm zu zeigen, du bist zwar mein Vater, aber du kannst dir noch lange nicht alles herausnehmen.
    Damals war ich ja auch bereits 22 und steckte in meiner Ausbildung.
    Bin ja jetzt seit Ende 2011 ausgezogen, aber es reichen mittlerweile 2-3 Tage und irgend ein Streit bricht aus.

    Aber auf jeden Fall Danke für die ganzen Nachrichten.
    Ich war gestern Abend einfach nur erschrocken, was da für Gedanken über mich reinprasseln. War das gar nicht mehr gewohnt. Am Anfang hatte ich ja auch alle möglicheh A-Ha Erlebnisse, aber mittlerweile ist das schon zur Normalität geworden und ich habs gar nicht bemerkt, wie selbstverständlich es ist. Gestern Abend wurde ich dann eines Besseren belehrt.
    Meine Freundin hat mir später auch noch gesagt, sie war mit der Situation überfordert. Sie kennt meine Eltern auch noch nicht so lange und wusste nicht was sie sagen solle. Mein Verhalten hat sie überhaupt nicht überrascht. Sie meinte, sie kann das sehr gut nachvollziehen, dass es mir zu viel geworden ist und ich abgehauen bin. Hätte sie an meiner Stelle wohl auch so gemacht, weil sie die Sprüche von meinem Vater auch ziemlich heftig fand.
    Nur in dem Moment wusste sie nicht, wie sie sich verhalten soll, weil sie noch nie nen Streit zwischen meinem Vater und mir mitbekommen hat und, wie gesagt, meine Eltern noch nicht ganz so lange kennt.

    Ist das eigentlich ein von AD(H)S hervorgerufenes Phänomen, dass man sehr empfänglich für Provokationen ist und, wenn man in dem Moment davon überrascht wird, auch auf diese so reagiert, wie der Provokateur es angedacht hat?

  2. #12
    N o r d f r a u

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 62
    Forum-Beiträge: 8.212

    AW: Losing myself

    Hallo Eyn,

    meine unfachmännische Erklärung - dein Vater hat auch ein ADHS-Gehirn und das braucht Beschäftigung, und wenn man
    nichts Besseres findet, dann bricht man halt einen Streit vom Zaun. Und wenn man noch ziemlich jung ist, tappt man in die
    Falle. Gut dass du nicht mehr unter einem Dach mit ihm wohnst.

    Ich wünsche dir, dass das Band mit deiner Freundin fest wird. (Habt Ihr schon "Lass mich,
    doch verlass mich nicht" von Cordula Neuhaus auf dem Nachtkästchen liegen?)

    Wir müssen uns ja alle mal von unseren Eltern lossagen und unser eigenes Leben aufbauen, und wenn nicht so viel
    Porzellan zerschlagen ist, kommt man auch wieder zusammen.

    Vielleicht ist dein Vater gerade in den "männlichen Wechseljahren" und du musst ihn einfach ein bisschen ignorieren.
    Der Mann hat wahrscheinlich schreckliche Ängste, dass aus dir nie was Gscheites wird.

    Lass dich nicht beirren!

    LG Gretchen

  3. #13
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose seit Kindheit
    Forum-Beiträge: 230

    AW: Losing myself

    Hi,

    Du erinnerst mich irgendwie an meine Wenigkeit.

    Ist das eigentlich ein von AD(H)S hervorgerufenes Phänomen, dass man sehr empfänglich für Provokationen ist und, wenn man in dem Moment davon überrascht wird, auch auf diese so reagiert, wie der Provokateur es angedacht hat?
    Kurze Antwort: "Kommt d'rauf an!"

    Antwort: Meine Meinung ist die, dass AD(H)S'ler halt eher im Affekt handeln (Impulsivität) und man dadurch so reagiert, wie der Provokateur es wollte - halt unüberlegt.

    Feststellung: AD(H)S'ler machen mehr negative Erfahrungen als "normale" Menschen.

    Spekulation: Inwiefern hier tiefenpsychologische Aspekte mit einbezogen werden können, vermag ich nicht genauer zu beurteilen, aber es könnte ja sein, dass man (un)bewusst so handelt, wie der Provokateur es wollte, um nach seinem "Sieg" ein "Konter" zu vollführen, damit aufgezeigt wird, dass der Provokateur falsch handelte - was jedoch in der Regel (durch die Impulsivität - unüberlegtes Handeln) misslingt und man selbst steht trotzdem dumm da.

    Schlussfolgerung: Verschiedene Blickwinkel lassen vermuten, dass die Ursache wirklich an AD(H)S liegen kann.
    Geändert von streamy ( 3.04.2013 um 01:09 Uhr)

  4. #14
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 38
    Forum-Beiträge: 2.435

    AW: Losing myself

    keine Ahnung was dein Vater für ein Problem hat, auf alle Fälle
    hat seine Art zu kommunizieren mehr mit seiner Geschichte zu tun als
    dass du dir Gedanken machen solltest was bei dir nicht stimmt.
    (ev. mit diesem Gedanken im Hinterkopf - geht es auch besser ihn beim nächsten
    mal im Gespräch zu begegnen)

    Adhs hin oder her.... es gibt immer einen Grund, warum sich Menschen so verhalten wie
    sie es tun - Angst ist ein starkes Gefühl.... Kontrollverlust auch. Du wirst erwachsen und
    dein Vater müsste dich los lassen, will aber die Kontrolle nicht verlieren - aus Angst.

    Auf alle Fälle - es ist das Problem deines Vaters nicht Deins.

    Gehe du deinen Weg.

    p.s. Ist es nicht ganz "normal" dass unter impulsiven Menschen die Gesprächskultur etwas lauter ist?
    Eine perfekte Familie ist erst dann perfekt, wenn sie es eben nicht ist - Streit gehört meiner Meinung dazu.
    Und ich habe sowieso das Gefühl - in südländischen Familien wäre es o.k. laut zu sein.
    lg

  5. #15
    Gibt´s Kaffee ?

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 45
    Forum-Beiträge: 1.610

    AW: Losing myself

    Eyvn schreibt:
    Bis vor 3 Jahren hab ich das auch noch so alles hingenommen und nix dazu gesagt, nur irgendwann wurde es dann enorm und er hat sich so herausgenommen, dass ich halt angefangen hab, dagegen zu halten. Einfach um ihm zu zeigen, du bist zwar mein Vater, aber du kannst dir noch lange nicht alles herausnehmen.
    Damals war ich ja auch bereits 22 und steckte in meiner Ausbildung.
    Bin ja jetzt seit Ende 2011 ausgezogen, aber es reichen mittlerweile 2-3 Tage und irgend ein Streit bricht aus.
    Wenn Du das vorher immer mit Dir hast machen lassen, dann wird er schlecht damit umgehen können, dass ihm plötzlich jemand Grenzen aufzeigt. Kontra geben heißt ja auch, ihm deutlich zu machen, dass er deines Erachtens nicht im Recht ist. Sag das einem Menschen, der aus seiner Sicht eigentlich immer Recht hat, logisch, dass er damit nicht umgehen kann, seine Strategie ist eben, "immer Recht zu haben" (Hattest Du doch auch anfangs so beschrieben...)


    Ist das eigentlich ein von AD(H)S hervorgerufenes Phänomen, dass man sehr empfänglich für Provokationen ist und, wenn man in dem Moment davon überrascht wird, auch auf diese so reagiert, wie der Provokateur es angedacht hat?
    Wie streamy das ja auch schon erwähnt, spielt die Impulsivität eine große Rolle, einem AD(H)S´ler fällt es einfach schwer, sich zurück zu halten. Ich denke, dass auch das "extremere emotionale Empfinden" eine große Rolle spielt. Dein ganzes Leben lang wirst Du wahrscheinlich unter der Dominanz Deines Vaters "gelitten" haben. Da ist eine große Wunde (die sich noch nicht geschlossen hat?).
    Aufgrund dessen sind deine AD(H)S-bedingten, intensiveren Emotionen ein zweites Pulverfass neben der "mangelnden Impulssteuerung".
    Hinzu kommt das nachgewiesen aktivere Angstzentrum (im Mandelkern/Amygdala), vielleicht die "Angst vor der Dominanz des Vaters" (??), Angst vor (erneuten) Verletzungen, Angst vor (verbaler) Eskalation....also ein drittes Pulverfass....

    Dein Vater kennt Dich und weiß, an welchem "Hebel er ziehen muss" um Dich aus der Reserve zu locken...

    Ich habe sehr ähnliche Erfahrungen gemacht, die ich aber nicht hier im öffentlichen Bereich darstellen möchte...
    Mein Weg damit: Ich habe versucht, das in Diskussionen zu klären, aber damit bin ich gescheitert, habe sozusagen gegen Windmühlen gekämpft..
    Meine Lösung: größtmögliche emotionale Distanz

    Vielleicht findest Du ja auch noch einen "besseren Weg"...

    LG Tanja

  6. #16
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 30
    Forum-Beiträge: 72

    AW: Losing myself

    Ich hab jetzt seit Ostersonntag nix mehr bei meinen Eltern von mir verlauten lassen. Keine Ahnung was die so denken, aber die haben sich bisher auch noch nicht gemeldet.
    Aber ich denke, dass werde ich vermutlich noch ein wenig fortsetzen und abwarten, was von denen kommt.

    Heute Abend ist bei meiner Ärztin wieder ADHS-Gruppe. Letzte Woche wegen Ostern ausgefallen.
    Ich denke, ich werde da jetzt zum ersten Mal hingehen, auch wenn ich enorm nervös bin, weil ich da so gar niemanden kenne.

    Danke an Gretchen wegen dem Buchvorschlag. Ich hab ja meine Diagnose seit Oktober, befass mich, glaube ich, aber wirklich erst intensiver, seit ich hier im Forum bin, was nun auch noch nicht so lange ist.
    Mittlerweile bin ich aber verwirrter als vorher, weil ich so gar nichts mehr damit anzufangen weiß.
    Was sind die Symptome, was sind negative, was sind positive Aspekte.
    Oft denk ich aber auch, ich hab da ne Antwort bekommen, warum ich grade so reagiere, in ähnlichen Situationen reagier ich dann aber wieder vollkommen anders, wo ich dann auch nur denke, irgendwie kann die Antwort, die ich geglaubt hatte, zu haben auch nicht stimmen. Manchmal reagier ich aber auch eher mit Verzögerung, dass ich irgendwas als "in Ordnung" empfinde und sich manchmal Tage oder sogar Wochen später deswegen etwas tut.

    Am Wochenende hab ich mal wieder meine Freundin an den Rand gebracht, mal wieder so sehr, dass sie weinen musste.
    Ich weiß ja, dass ich dran Schuld bin, aber warum kann ich meine scheiß Sprüche dann nicht sein lassen? Sie weiß selber, dass sie in manchen Punkten Mist gebaut hat, aber warum reib ich ihr das dann noch unter die Nase, vor allem, wenns gar nichts mit der aktuellen Situation zu tun hat.
    Ich kann die Sprüche auch nicht unterbinden, die kommen einfach so raus. Ich nehm sie in den Arm, um sie zu trösten und hau gleichzeitig son Spruch raus. Sie muss doch auch denken, ich bin nur mit ihr zusammen, um sie die ganze Zeit nieder zu machen.
    Und rückwirkend betrachtet weiß ich zwar noch, warum ich am Wochenende so drauf war, warum ich so reagiert habe, aber mittlerweile siehts in meinen Augen total lächerlich und überreagiert aus.
    Gestern Abend wollte ich ihr ne SMS schreiben, einfach versuchen zu erklären, warum. Stattdessen hab ich 4 ewig lange SMS geschrieben, warum was bei mir so ist, was durch sie ausgelöst wird und das alles in einem ziemlich vorwurfsvollen Ton, wie ich heute Morgen festgestellt habe...

    Selber jammer ich bei ihr rum, was ich denke, verpasst zu haben, aber statt mir mal hier und da ein Wochenende für mich zu nehmen, um das auch mal nachzuholen, auch mal was für mich zu machen, wo ich sagen kann, ja, das kenn ich auch, sowas hab ich auch schonmal gemacht, nein, stattdessen fahr ich jedes Wochenende zu ihr, weil ich...keine Ahnung warum. Am Sonntag denke ich noch, so nächstes Wochenende gehste Freitag Abend auch mal feiern. Reicht, wenn ich Samstag zu ihr fahr.
    Und Montag denk ich dann wieder daran, dass ich Freitag zu ihr fahre, weils auch doof ist, weil wir uns eh die ganze Woche nicht sehen...
    Ich mein, warum? Warum denk ich erst so und dann wieder so? Was soll denn passieren, wenn ich auch mal einen drauf mache? Wenn sie mal nen Abend alleine rumsitzt in dem Wissen das ich feiern gehe? Hat sie letztes Semester auch gemacht, ok, da konnte sie das auch unter der Woche machen, weil sie Mittwochs frei hatte, aber ich saß auch jeden Abend zuhause, weil ich am nächsten Tag nen paar frühe Veranstaltungen hatte. Außerdem könnte sie dann auch was Abends machen. Nur warum hänge ich dann gedanklich immer eher bei ihr, was sie wohl grade macht und wieviel von dem, was sie macht, mir auch sagt?
    Weil ich zuviel von ihrer Vergangenheit weiß? Ist ja im Endeffekt auch scheiß egal, weil das ja jetzt was anderes ist, weil sie in einer Beziehung ist und vorher Single war. Vielleicht auch einfach, weil ichs nicht kenne, Single zu sein, weil ich von einer Beziehung nahezu nahtlos in die Nächste gesprungen bin?

    Ach verdammt, ich weiß einfach nicht, was ich denken soll, warum ich dauernd irgendwelche blöden Querverweise ziehen muss, warum ich eigentlich alles haben will und das am besten gleichzeitig. Sowohl endlich mal "mein" Leben als auch "unser" Leben. Aber ich will auch mal sagen können, das hab ICH gemacht und nicht immer, das haben WIR gemacht...

    Ich weiß selbst nicht, wo ich grade bei mir dran bin. Das Wochenende hat mir ziemlich zugesetzt (und meiner Freundin genauso) und ich hätte am liebsten mal jemanden, der mir mal sagen kann, was ich eigentlich will, warum ich so denke, warum ich so empfinde. Und vor allem, warum ich bei vielen Themen einfach nicht locker lassen kann und sie immer und immer wieder hervorhole und meiner Freundin vorwerfe.
    Einfach mal irgendwer, der mir meine Fragen beantworten kann, wo ich auch das Gefühl habe, die Person versteht mich und kann das nachvollziehen. Vielleicht auch die andere Welt versteht und mir mal erklären kann, warum meine Freundin so tickt, so denkt und warum vieles bei ihr ganz anders ist. So ein erklärendes Bindeglied wäre echt praktisch.
    Hab zwar schon in meinem engeren Freundeskreis mit diversen Leuten immer und immer mal wieder drüber gesprochen, aber irgendwie hab ich da so überhaupt nicht den Eindruck, dass die die Situation wirklich verstehen. Das meine Position verstanden wird. Und wenn dann nachgefragt wird, warum ich denn so denke, weiß ichs meistens selber nicht, weil ich mir ja auch eigentlich von denen mal ne Antwort erhofft habe. Und dann denke ich wieder, shit, mir fehlt mal jemand zum Reden, der versierter ist und wo ich das Gefühl hab, verstanden zu werden und nicht auch noch dauernd in Erklärungsnot gerate.

    Vielleicht muss ich mich auch einfach mal mehr mit dem Thema beschäftigen, so viel weiß ich bisher ja auch noch nicht drüber. Im Groben, was so abläuft, aber weder so im Ganzen, was die Symptome, Ausläufer und Hintergründe für mein Verhalten und die ganzen Diskrepanzen sind, noch...naja eigentlich alles.

    @Gretchen: Hab mir das Buch gestern bestellt, müsste heute da sein. Hab mir schonmal ne Leseprobe geholt und was auf den ersten Seiten steht, finde ich einerseits enorm interessant, weil ichs sehr gut nachvollziehen kann, vor allem die Zitate, andererseits aber auch echt beängstigend, eben weil ichs nachvollziehen kann und oft genug sagen kann "Jop, bei mir ists genauso".
    Glaube das ist auch so mit der Auslöser, warum ich das grade alles hier hinposte. Und halt das Wochenende und das Gefühl der Hilflosigkeit, dass ich grade so ein wenig verspüre, dass ich irgendwie in der Luft hänge, so wie die ganzen Jahre vorher immer und immer wieder.

    Naja, immerhin muss ich gleich noch was für ein Fach machen, ergo kann ich umswitchen, zumindest so lange, wie mein Kopf davon und von meinen Gruppenmitarbeitern eingenommen wird.

  7. #17
    Gibt´s Kaffee ?

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 45
    Forum-Beiträge: 1.610

    AW: Losing myself

    Hallo Eyvn,

    das mit der Distanz zu deinen Eltern (Vater) ist vielleicht im Moment ganz gut für Dich.... Dann hast Du den Kopf frei für andere Dinge.

    Deiner Unsicherheit hinsichtlich der Symptomatik von AD(H)S kannst Du hier im Forum eigentlich ganz gut entgegenwirken. Schau mal durch den thread...

    http://adhs-chaoten.net/ads-adhs-erw...nt-ad-h-s.html

    Ich könnte jetzt anfangen, Dich und die Situation anhand deiner Schilderungen hinsichtlich der AD(H)S nach meinen Auffassungen dazu zu analysieren, aber dann würde ich Dich total zutexten und es ist die Frage, ob sowas im öffentlichen Bereich stattfinden sollte, oder lieber per PN..

    Ausserdem möchte ich niemanden "überrollen",

    LG Tanja

  8. #18
    N o r d f r a u

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 62
    Forum-Beiträge: 8.212

    AW: Losing myself

    hallo Eyvn,

    gut dass es bei deiner Ärztin eine ADHS-Gruppe gibt (von ihr geleitet?),
    ich habe schon oft erlebt, dass ich mich unter ADHS-lern wohl fühle, und selbst wenn du kein
    Wort sagen solltest, lass es einfach mal auf dich wirken.

    Alles Gute bei deiner Arbeit!

    LG Gretchen

  9. #19
    pero

    Gast

    AW: Losing myself

    Ich habe die Diagnose auch erst vor kurzem bekommen und genauso verwirrt...
    Auf einmal geben viele Erlebnisse in der Vergangenheit einen Sinn, ich finde da ist es völlig normal das man dadurch irritiert wird.
    Was davon ist ADD, was ist meine Persönlichkeit?
    Und was wird sich jetzt ändern?
    Auch ich bin dabei mich intensiv zu informieren und dabei ist mir schon aufgefallen das offenbar viele "normalos" auf die Diagnose unerwartet und eher ablehnend reagieren. Daher werde ich darüber nur noch mit Menschen sprechen die damit umgehen können und bei denen es mir hilft.

    Offenbar können es Deine Eltern nicht und da bei ADD/ADHS die Genetik eine nicht unwichtige Rolle spielt ist es recht wahrscheinlich das zumindest ein Elternteil selbst davon betroffen ist.
    Letztlich ist es aber auch egal, es gibt nur einen Menschen der mit seiner ADHS umgehen muss und das bist du selbst. Da hilft Dir kein guter Rat von aussen, wichtig ist das DU DEINEN Weg damit finden musst.

    Ich würde das so zusammenfassen:
    Lass die Leute reden, sie wissen es nicht besser, sie haben keine Ahnung...

    Auch wenn es die Eltern sind.

    LG
    pero

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