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Diskutiere im Thema Gründe für Außenseitertum? im Forum ADS ADHS bei Erwachsenen
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Allgemeine Fragen, Antworten und Hilfe rund um ADHS bei Erwachsenen und ADS bei Erwachsenen
  1. #1
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Interessiert/Eigenverdacht auf ADHS / ADS
    Alter: 43
    Forum-Beiträge: 32

    Gründe für Außenseitertum?

    Heute beim Küche Schrubben habe ich gegrübelt, ob ich schon immer Schwrierigkeiten hatte, zu lernen. Damit meine ich nicht, Schwierigkeiten den Stoff zu verstehen, sondern mich überhaupt zu motivieren, mit dem Lernen überhaupt anzufangen.

    Beim Grübeln ist mir bewußt geworden, dass ich im Besonderen an die Grundschulzeit überhaupt keine Erinnerung habe. Wie kann das sein???

    Also um genau zu sein, kann ich mich schon an die Grundschulzeit erinnern, aber eigentlich nur, dass ich vom ersten bis zum letzten Tag an nicht gemocht wurde. Ich kann mich erinnern, dass ich mich in den Pausen mit den Jungs richtig böse geprügelt habe und von den Mädchen mehr oder weniger geduldet wurde.

    An die Zeit im Klassenzimmer habe ich irgendwie null Erinnerung......Hä, wie kann das sein???

    Ich meine, ich kann lesen, schreiben, rechnen und so weiter, aber wie ich dahin gekommen bin, absolute Leere!!!!

    Was mir noch im Kopf rumspukt, woran lag es wohl, dass mich die anderen nie mochten. In meiner ganzen Schulzeit und auch heute noch, habe ich immer das Gefühl, die Leute mögen mich nicht.

    Ich bin nicht besonders hübsch, aber bestimmt auch nicht potten häßlich. Ich bin auch immer freundlich zu anderen. Bis Mitte/Ende 20 habe ich mehr oder weniger versucht, nicht aufzufallen oder irgendwie anzuecken. In Gesellschaft rede ich wohl nicht viel, weil mir meisten nicht so schnell einfällt, was man jetzt sagen könnte. Und bis ich dann doch mal was sage, muß ich mich wirklich wohl fühlen, quasi keine Risiko zu sehen, mich zu blamieren. Aber ist das ein Grund, jemanden nicht zu mögen?

    Ich würde wirklich mal gerne in die Köpfe anderer reinschauen können, um zu verstehen, was es ist, dass die Leute an mir nicht mögen.

    Ich hab hier im Forum schon mehrfach gelesen, dass es vielen so oder ähnlich geht. Mich würde interessieren, ob ihr durch Therapien oder sonstige Erfahrungen Antworten gefunden habt, was diese unsichtbaren Mauern erzeugt und wie man sie einreißt?

  2. #2
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 40
    Forum-Beiträge: 19

    AW: Gründe für Außenseitertum?

    Das kenn ich doch irgendwo her meine erinnerung an die Schule setzt so mit 9 ein, und warum mich die anderen in der Schule nicht mochten ist mir nun auch klar, ich hab alles viel zu ernst genommen und so das Opfer von Gemeinheiten wurde, war still und träumte vor mich hin. Es gab 5 Jungs und ein Mädchen, die hatten daraus einen Sport gemacht mich zum heulen zu bringen. Und ich hatte Angst, sehr viel Angst vor denen. Und auch heute wenn ich daran denke, bekomme ich das kalte grausen.

    An die Grundschule, hab ich nur die Erinnerung, das ich in allem zu langsam war und immer die Letzte. Weil ich bis heute immer noch statt zu schreibe "male"

    Veilleicht machen wir den anderen Leuten auch Angst und alles was nicht der "Norm" entspricht muss weg, also das denke ich mal und daher auch, die mögen mich nicht, weil ich nicht so bin wie sie.

    Im gegen Satz zu dir Surrogat würde ich mir wünschen das andere Leute mal mit meinem Körper rumlaufen würden, damit die verstehen was in mir vor geht.
    Ich denke viel in Bildern und meine Eltern und bekannten können damit nix anfangen, aber ich weiß nicht wie ich sonst meine Gefühle beschreiben soll, Gefühle lösen bei mir immer Bilder aus..., wenn ich überfordert bin, steh ich auf Felsen, mitten in einer Schlucht und obwohl nehen mir ne Brücke ist sehe ich sie nicht.

    Aber ich versteh dich, ich glaub auch das mich viele nicht mögen weil ich eben nicht "Normal" (ich hasse dieses Wort) bin...

    So ich hoffe ich bin nicht zusehr vom Thema abgekommen

    LG Augenstern

  3. #3
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 52
    Forum-Beiträge: 55

    AW: Gründe für Außenseitertum?

    Lieber Surrogat, ich musste ehrlich jetzt echt richtig lachen. Ich kenne das was Du schreibst so gut. Aber: seit ich mich mit dem Thema ADS / ADHS beschäftige kommen auf einmal Erinnerungen hoch und Bilder schließen sich. Das mit den unsichtbaren Mauern kenne ich auch und war darüber viele Jahre so unendlich unglücklich. Aber so langsam fang ich an zu verstehen, dass ich einfach anders bin. Ich schicke Dir mal ein Zitat, was für mich sehr liebevoll Vieles geklärt hat:

    „Jemand sagte mal: ‚Zeit ist das Ding, das alles davon abhält, zugleich zu passieren.‘ Zeit stückelt Momente in kleine Teilchen, so dass wir eine Sache nur zu einem bestimmten Zeitpunkt tun können. Bei ADS kollabiert die Zeit. Zeit wird ein schwarzes Loch. Für eine ADS-Person ist es, als ob alles zugleich geschieht. Das schaffe ein Gefühl des inneren Tumults oder sogar der Panik. Das Individuum verliert die Perspektive und die Fähigkeit, Prioritäten zu setzen. Vielfach sind diese Leute hoch intuitiv und vorstellungsbegabt. Sie haben ein ‚Gefühl‘ für Dinge, eine Art, die Ursache von Dingen sofort verstehen zu können, während andere ihren Weg auf methodische Art durchdenken müssen. Es ist wichtig für andere, gegenüber diesem ‚sechsten Sinn‘, den viele ADSer haben, sensibel zu sein und ihn zu bemuttern. ADS ist eine Lebensgestaltung, und bis vor kurzem war es versteckt, auch vor denen, die es haben. Das menschliche Erleben von ADS ist mehr als eine Sammlung von Symptomen: ADS ist eine Art zu leben.“

    Für mich liegt darin ein unglaublich tröstlicher und auch wundervoller Ansatz, diese Mauer, diese empfundene Andersartigkeit als etwas ganz Besonderes zu erkennen.

    Viele Grüße fowerpower (bitte nicht über den Namen wundern. Der war ein Schreibfehler, welcher lt. Alex nicht mehr umzuwandeln ist)

  4. #4
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Ärztliche Verdachtsdiagnose auf ADHS /ADS
    Alter: 34
    Forum-Beiträge: 66

    AW: Gründe für Außenseitertum?

    Hallo Surrogat,

    ich bin zwar immer noch selber dabei, das raus zu finden, aber ich kann dir sagen, wie sich das bei mir entwickelt hat.

    Ich kann mich auch nur noch an Fragmente aus meiner Schulzeit erinnern. Vielleicht hängt dass einfach damit zusammen, dass wenn man viel von seiner Umgebung aufnimmt, auch viel wieder abwirft. Ansonsten wäre der Kopf bei so vielen Eindrücken sicherlich ganz schnell voll. Wenn ich heute an meiner alten Grundschule in Essen lang laufe, ist das stellenweise so, als wäre ich zum ersten mal da. War der Fußballplatz beim letzten mal schon da? Saßen wir nun in diesem oder in dem anderen Bungalow? Da ist kaum etwas übrig geblieben.

    Von meiner Zeit im Gymnasium weiß ich, dass ich mir zwar viele Gedanken gemacht habe, dies aber nie bewusst geschehen ist. Ich war ein ziemlicher Klassenclown und sehr beliebt, was ich garnicht so recht verstehen konnte, da ich immer nur das gesagt hatte, was mir gerade durch den Kopf ging. Wenn ich meine total verpeilten Phasen hatte, dann wirkte das häufig eher wie ein Witz, da alles einfach sehr spontan und ungezwungen war. Das war ne schöne Zeit, in der ich einfach so sein konnte wie ich bin und das Gefühl hatte, dazu zu gehören.

    Als ich dann vom Gymnasium zur Hauptschule gewechselt bin, hat sich vieles verändert. In der neuen Umgebung bin ich gar nicht zurecht gekommen, andere Mitschüler hielten mich für ausgesprochen eingebildet. Schulfreunde hatte ich keine mehr und ich wurde nur noch gemobbt. In dieser Zeit habe immer mehr angefangen, mein Verhalten zu analysieren, habe die Fehler für das Mobbing immer bei mir gesucht und mich jeden Tag gefragt, wie ich mich verhalten kann, um endlich akzeptiert zu werden. Mit den Jahren habe ich mich immer mehr unterworfen, wollte auch unsichtbar sein und bewegte mich immer möglichst abseits vom ganzen Treiben.

    Was sich da in mir entwickelt hat, steht mir auch heute noch im Weg. Es ist wie ein Filter, den ich zwischen mich und die Umwelt schalte, der jedes Mal überprüft, ob die eigene Meinung mit anderen Gesprächspartner im Konsens stehen könnte oder nicht. Um das zu erkennen brauchte ich eine ganze Weile, weil das etwas unbewusstes ist, was immer dann einsetzt, wenn ich mit Menschen zu tun habe, mit denen ich nicht so vertraut bin. Dann stehe ich meist nur daneben, höre zu und nicke deutlich zustimmend, wenn ich das Gefühl habe, dass das am ehesten meiner Meinung entspricht. Leider haben da bisher auch immer meine Beziehungen gelitten, da ich immer das Gefühl hatte, mich anpassen zu müssen oder zumindest den kleinsten gemeinsamen Nenner ganz hochhalten zu müssen, anstatt einfach mal zu sagen: "Nein, das will ich nicht."

    Die Angst, nicht gemocht zu werden, habe ich auch eine ganz lange Zeit mit mir rum getragen. Ich habe dann immer versucht, unheimlich glücklich zu wirken, obwohl es mir nicht gut ging, und bin mit anderen noch auf ein Bier weggegangen, obwohl ich viel lieber zu Hause sein wollte, aus Angst, sie könnten das als Ablehnung interpretieren und mich verstoßen. Vieles davon kommt durch meine inzwischen etwas egozentrische Weltsicht. Jetzt, wo ich wieder mehr auf andere schaue, und Fehler nicht immer gleich bei mir suche, wenn die Stimmungen schwanken, fällt mir erst auf, wie viele andere sich hier und da mal etwas heraus nehmen, und trotzdem akzeptiert werden.

    Ich stehe auch noch am Anfang eines langen Weges, um das komplett abzuschütteln und mir selbst so sehr zu vertrauen, dass ich immer weniger Energie für meinen inneren Filter einsetze, sondern mir die Freiheit nehmen kann, wieder mehr ungefiltert heraus zu lassen. Eine Lektion habe ich aber schon gelernt. Menschen mögen dich für Dinge, für die du dich vielleicht anstrengst, aber lieben tun sich dich für die Dinge, die aus dir heraus kommen. Je mehr du dich selbst akzeptierst so wie du bist, desto leichter fällt es auch anderen, dich zu akzeptieren.

    LG,
    Kopfkino

  5. #5
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 40
    Forum-Beiträge: 19

    AW: Gründe für Außenseitertum?

    Sehr schön formuliert fowerpower und du auch Kopfkino ...

    Ist echt Unheimlich wie sehr sich das doch alles ähnelt, ich dachte immer das wär nur bei mir so weil ich falsch behandelt wurde und maln mitte der 80er noch nix über ADS oder ADHS in Deutschland wusste. Ich wurde als Faul eingestuft und andere Kinder machten mir Angst
    Geändert von Augenstern (30.03.2013 um 21:13 Uhr)

  6. #6
    Gibt´s Kaffee ?

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 45
    Forum-Beiträge: 1.610

    AW: Gründe für Außenseitertum?

    Kann es sein, dass diese Aussenseitertum mit unseren Ängsten zu tun hat?

    Die Angst, nicht dazuzugehören, die Angst ausgeschlossen zu werden... führt zu "verkrampftem Verhalten" aus Unsicherheit darüber, was die anderen von einem erwarten. Man möchte denen gefallen, vergißt dabei aber sich selbst, ist "unecht" im Verhalten, nicht kongruent, was wiederum dem Gegenüber auffällt...
    Hier greift vielleicht auch die Theorie der sich selbst erfüllenden Prophezeihung, vielleicht um sich selbst zu bestätigen??

    LG Tanja

  7. #7
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Interessiert/Eigenverdacht auf ADHS / ADS
    Alter: 43
    Forum-Beiträge: 32

    AW: Gründe für Außenseitertum?

    @ Chaostanja und Kopfkino:

    Ich hab auch den Eindruck, dass Leute, die Ecken und Kanten haben, sich also eigentlich überhaupt nicht bemühen, sich anzupassen, werden meiner Einschätzung nach viel eher akzeptiert, ja sogar bewundert. Ich zumindest bewundere so ein Verhalten.

    Wenn ich dann an mich denke, wie zeigt man Ecken und Kanten, wenn man seit jeher versucht hat, möglich unauffällig zu sein und irgendwie zu gefallen. Ich glaube, Tanja hat Recht, man wird dadurch irgendwie unecht, aber wie stellt man das wieder ab. Und noch schlimmer, manchmal interessiert mich das Gerede von einigen Leuten tatsächlich nicht, aber das würde ich niemals sagen. Ich denke mir dann einfach meinen Teil und bin dann ruhig. Die mit den Ecken und Kanten würden das sagen und keiner würde es Ihnen übel nehmen. Komische Welt und da ist sie dann wieder, die unsichtbare Mauer!


    LG,
    Surrogat

  8. #8
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Ärztliche Verdachtsdiagnose auf ADHS /ADS
    Alter: 34
    Forum-Beiträge: 66

    AW: Gründe für Außenseitertum?

    Chaostanja schreibt:
    Die Angst, nicht dazuzugehören, die Angst ausgeschlossen zu werden... führt zu "verkrampftem Verhalten" aus Unsicherheit darüber, was die anderen von einem erwarten. Man möchte denen gefallen, vergißt dabei aber sich selbst, ist "unecht" im Verhalten, nicht kongruent, was wiederum dem Gegenüber auffällt...
    Würde ich sofort unterschreiben. Gerade dieses "sich selbst vergessen", trägt sicherlich zum stillen Zuhörertum bei. Das Selbstvertrauen lässt nach, die innere Stimme wird ignoriert, und irgendwann ist da nur noch Stille.

  9. #9
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Interessiert/Eigenverdacht auf ADHS / ADS
    Alter: 43
    Forum-Beiträge: 32

    AW: Gründe für Außenseitertum?

    @ Fowerpower:

    Ich mußte über dein Zitat erstmal nachdenken, ob ich mich überall wiederfinden kann.

    fowerpower schreibt:
    „Jemand sagte mal: ‚Zeit ist das Ding, das alles davon abhält, zugleich zu passieren.‘ Zeit stückelt Momente in kleine Teilchen, so dass wir eine Sache nur zu einem bestimmten Zeitpunkt tun können. Bei ADS kollabiert die Zeit. Zeit wird ein schwarzes Loch. Für eine ADS-Person ist es, als ob alles zugleich geschieht. Das schaffe ein Gefühl des inneren Tumults oder sogar der Panik.
    Der erste Teil scheint für mich irgendwie nicht so richtig zu passen. Ich habe für mich nicht den Eindruck, dass alles zu gleich passiert und ich aufgrund der vielen Eindrücke, die Kontrolle verliere. Vielmehr habe ich den Eindruck, dass ich mein Leben irgendwie immer wieder selber so gestalte, ich irgendwie alles gleichzeitig haben, machen und tun will, dass am Ende dann alles gleichzeitig passieren muß und ich dann den Überblick und die Kontrolle verliere. Hm klingt merkwürdig, aber besser kan ich es nicht ausdrücken.

    Bei dem nächsten Absatz kann ich mich aber wieder 100%ig wiederfinden.

    fowerpower schreibt:
    Das Individuum verliert die Perspektive und die Fähigkeit, Prioritäten zu setzen. Vielfach sind diese Leute hoch intuitiv und vorstellungsbegabt. Sie haben ein ‚Gefühl‘ für Dinge, eine Art, die Ursache von Dingen sofort verstehen zu können, während andere ihren Weg auf methodische Art durchdenken müssen. Es ist wichtig für andere, gegenüber diesem ‚sechsten Sinn‘, den viele ADSer haben, sensibel zu sein und ihn zu bemuttern. ADS ist eine Lebensgestaltung, und bis vor kurzem war es versteckt, auch vor denen, die es haben. Das menschliche Erleben von ADS ist mehr als eine Sammlung von Symptomen: ADS ist eine Art zu leben.“
    Ich habe immer so eine Art Bild oder wenn man will eine Vision im Kopf, wie alles später mal ausssehen kann. Dabei ist es egal, ob es um die Arbeit oder private Dinge geht. Dieses Bild dann jemanden verständlich rüberzubringen und sinnvolle und schaffbare Aufgabenpakete abzuleiten und auch noch umzusetzten, das bekomme ich einfach nicht hin.

    Die Frage, die sich mir stellt, ist das nun ADS oder ist das einfach meinerseits nur "fehlendes Organisationstalent, fehlender Wille, fehlender Antrieb und fehlendes "Was weis ich nicht".....?

    Ich weiß es nicht. Auf jeden Fall empfinde ich mich anders als meine Mitwelt. Ob nun ADS oder nicht.......

    LG,
    Surrogat

  10. #10
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Ärztliche Verdachtsdiagnose auf ADHS /ADS
    Alter: 34
    Forum-Beiträge: 66

    AW: Gründe für Außenseitertum?

    Surrogat schreibt:
    Wenn ich dann an mich denke, wie zeigt man Ecken und Kanten, wenn man seit jeher versucht hat, möglich unauffällig zu sein und irgendwie zu gefallen. Ich glaube, Tanja hat Recht, man wird dadurch irgendwie unecht, aber wie stellt man das wieder ab.
    Ich denke, man stellt es nicht direkt ab, das braucht sicherlich einiges an Zeit und Ruhe um sich selbst zu lösen. Vielleicht ist es wie mit ner Bratpfanne, in der was angebrannt ist. Anstatt wie blöde daran rum zu schrubben, einfach heißes Wasser und vielleicht einen Spritzer Spüli rein, und dann (auch wenn's schwer fällt) erstmal ne Weile stehen lassen. Der Rest ist Magie.

    Ich glaube, wichtig ist vor allem, einfach den Druck raus zu nehmen. Ich hab mich zum Beispiel immer verrückt gemacht, wenn eine Unterhaltung unter vier Augen ins stocken geraten ist: "Oh Gott, es ist so ruhig, jetzt muss du etwas sagen, aber dir fällt nichts ein. Weltuntergang!!!"

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