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Diskutiere im Thema nochmal unser Gast im Forum ADS ADHS bei Erwachsenen
bei ADHS bei Erwachsenen Forum
Allgemeine Fragen, Antworten und Hilfe rund um ADHS bei Erwachsenen und ADS bei Erwachsenen
  1. #1
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 52
    Forum-Beiträge: 193

    nochmal unser Gast

    Hallo Zusammen,

    nachdem es einige Zeit recht ruhig bei uns war, haben wir dieses Wochenende wieder ein kleines Chaos erlebt:

    Meine Tochter, ihr Bruder und Freunde wollten in eine Disco. Nach langem hin und her hat sich unser Gast entschieden mitzukommen (bisher hat es noch bei jedem Besuch schon in der Disco streit gegeben und danach auch zu Hause) Wir haben also ausgemacht, dass wenn es ihm in der Disco wieder zuviel wird und er schlechte Laune bekommt und dringend nach Hause will, wird er ein Taxi nehmen und die anderen kommen später nach. So weit so gut.

    Es wurde ausgemacht, dass sie bis 3 Uhr bleiben wollen. Laut Aussage meiner Kinder war bis ca. 2 Uhr alles perfekt. Alle haben getanzt, hatten Spaß. Dann ab ca 2.30 Uhr änderte sich sein Verhalten schlagartig. Er wollte nicht mehr reden, tanzen und sah sehr böse aus. Er würde sich müde fühlen und wollte jetzt sofort nach Hause. Also haben alle gesagt, dass sie aber noch bis 3.00 Uhr (lief wohl gerade tolle Musik) bleiben wollen, das wären ja nicht mehr so lange und wenn es gar nicht mehr ginge, wäre es kein Problem, wenn er schon vorfahren würde.

    Er ist aber dann noch geblieben. Die Stimmung war natürlich weg. Zu Hause ging es weiter. Wir haben die Regel, dass wenn einer in der "Kinderetage" schläft auf dieser Etage nicht mehr geduscht wird. Also sollte er unten Duschen. Das war jedesmal ein Anlass zu heftigen Diskussionen. Auch diesmal wieder. Wir müßten die Regel ändern. Es würde schon keiner aufwachen usw. Die beiden sind dann wütend ins Bett gegangen.

    Aber am nächsten Morgen kam er ganz lieb zu Ihr und hat sich für alles entschuldigt. Es täte ihm leid, er wüßte nicht, was mit ihm los gewesen ist. Mir hat er später gesagt, dass er die laute Musik, die vielen Menschen usw. nicht gut lange ertragen kann.

    Am nächsten Tag stand Abends eine Geburtstagsfeier auf dem Programm. Diesmal hat er gesagt, dass er lieber zu Hause bleiben würde. Er wäre müde und würde lieber früher schlafen gehen. Meine Tochter ist dann alleine mit ihrem Bruder und Freunden gegangen. Er kennt natürlich dort nicht viele Leute und dann ist da auch noch das Sprachproblem. Aber die meisten jungen Menschen sprechen gut Englisch und lassen auch keinen außen vor. Aber laute Musik und viele Leute sind natürlich dort auch. Als meine Kinder dann um 3 Uhr nach Hause gekommen sind, saß er noch vor dem Computer. Dort fühlt er sich am wohlsten. Das sagt er auch so. Außerdem hat er auch lange mit seiner Familie geskypt.

    Er hat auch Angst vor neuen Situationen. Die meistert er am besten, wenn er vorher etwa Alkohol getrunken hat. Er will eigentlich keinen Alkohol trinken, er schmeckt ihm nicht einmal besonders gut, aber selbst ich merke, dass er sich "normaler" verhält. Aber das ist ja auch keine Lösung. Wenn ich sein trauriges Gesicht sehe, wenn wieder so etwas passiert ist, tut er mir so unendlich leid.

    Danke fürs lesen.

  2. #2
    Gibt´s Kaffee ?

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 45
    Forum-Beiträge: 1.610

    AW: nochmal unser Gast

    cengel schreibt:
    nachdem es einige Zeit recht ruhig bei uns war, haben wir dieses Wochenende wieder ein kleines Chaos erlebt:

    Meine Tochter, ihr Bruder und Freunde wollten in eine Disco. Nach langem hin und her hat sich unser Gast entschieden mitzukommen (bisher hat es noch bei jedem Besuch schon in der Disco streit gegeben und danach auch zu Hause) Wir haben also ausgemacht, dass wenn es ihm in der Disco wieder zuviel wird und er schlechte Laune bekommt und dringend nach Hause will, wird er ein Taxi nehmen und die anderen kommen später nach. So weit so gut.

    Es wurde ausgemacht, dass sie bis 3 Uhr bleiben wollen. Laut Aussage meiner Kinder war bis ca. 2 Uhr alles perfekt. Alle haben getanzt, hatten Spaß. Dann ab ca 2.30 Uhr änderte sich sein Verhalten schlagartig. Er wollte nicht mehr reden, tanzen und sah sehr böse aus. Er würde sich müde fühlen und wollte jetzt sofort nach Hause. Also haben alle gesagt, dass sie aber noch bis 3.00 Uhr (lief wohl gerade tolle Musik) bleiben wollen, das wären ja nicht mehr so lange und wenn es gar nicht mehr ginge, wäre es kein Problem, wenn er schon vorfahren würde.
    Er ist aber dann noch geblieben. Die Stimmung war natürlich weg.
    Vielleicht sein (unbewußter) innerlicher Zwiespalt, einerseits ist er mit der Masse an Reizen auf Dauer überfordert, andererseits möchte er "wegen der halben Stunde" kein zusätzliches Geld ausgeben (?) bzw. möchte auch den anderen zuliebe "durchhalten"... (Interpretation meinerseits...)

    Zu Hause ging es weiter. Wir haben die Regel, dass wenn einer in der "Kinderetage" schläft auf dieser Etage nicht mehr geduscht wird. Also sollte er unten Duschen. Das war jedesmal ein Anlass zu heftigen Diskussionen. Auch diesmal wieder. Wir müßten die Regel ändern. Es würde schon keiner aufwachen usw. Die beiden sind dann wütend ins Bett gegangen.
    Kann es sein, dass das Duschen für ihn eine Möglichkeit darstellt, " ´runter zu kommen"? Warum hat er denn ein Problem damit unten zu duschen?
    Für mich klingt es so, als brauchte er ein Ventil, um die "aufgestaute Unzufriedenheit von innen" (aus der Disco) "loszuwerden".
    Wenn diese Regel bei Euch besteht, muss er sie wie allen anderen auch einhalten.

    Wenn ich mich richtig erinnere, hast Du mal geschrieben, dass er von seinen Eltern kaum Grenzen gesetzt bekommen hat.. Also muss er diesen "Lernprozess" nachholen, was im Zusammenspiel mit der ADHS "ein hartes Brot" für das Umfeld ist. (Stichwort Pubertät, in der solche "Lernprozesse" i.d.R. erfolgen)

    Aber am nächsten Morgen kam er ganz lieb zu Ihr und hat sich für alles entschuldigt. Es täte ihm leid, er wüßte nicht, was mit ihm los gewesen ist. Mir hat er später gesagt, dass er die laute Musik, die vielen Menschen usw. nicht gut lange ertragen kann.
    Daran wird doch ersichtlich, dass er gar nicht so reagieren will, am Vorabend war er "einfach" überreizt, er konnte das (sicherlich) gar nicht steuern, da ist sein "Reizfass" einfach übergelaufen....

    Am nächsten Tag stand Abends eine Geburtstagsfeier auf dem Programm. Diesmal hat er gesagt, dass er lieber zu Hause bleiben würde. Er wäre müde und würde lieber früher schlafen gehen. Meine Tochter ist dann alleine mit ihrem Bruder und Freunden gegangen. Er kennt natürlich dort nicht viele Leute und dann ist da auch noch das Sprachproblem. Aber die meisten jungen Menschen sprechen gut Englisch und lassen auch keinen außen vor. Aber laute Musik und viele Leute sind natürlich dort auch. Als meine Kinder dann um 3 Uhr nach Hause gekommen sind, saß er noch vor dem Computer. Dort fühlt er sich am wohlsten. Das sagt er auch so. Außerdem hat er auch lange mit seiner Familie geskypt.
    Er hat auch Angst vor neuen Situationen. Die meistert er am besten, wenn er vorher etwa Alkohol getrunken hat. Er will eigentlich keinen Alkohol trinken, er schmeckt ihm nicht einmal besonders gut, aber selbst ich merke, dass er sich "normaler" verhält. Aber das ist ja auch keine Lösung. Wenn ich sein trauriges Gesicht sehe, wenn wieder so etwas passiert ist, tut er mir so unendlich leid.
    Er hat zunächst mal "gelernt", dass ihm "zuviele Reize" nicht gut tun, eine persönliche Grenze gesetzt. Vielleicht kann er die irgendwann ein wenig lockern, und eher mit mehreren Menschen zusammen sein... Vielleicht könntet ihr gelegentlich bei Euch (in vertrauter Umgebung mit Rückzugsmöglichkeit) Freunde einladen, zum Spieleabend, oder einfach zum Quatschen... dann kann er sich an "solche Situationen herantasten".....


    Lg Tanja

  3. #3
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 52
    Forum-Beiträge: 193

    AW: nochmal unser Gast

    Danke Tanja, das ist genau, was ich dachte. Aber ich bin auch oft unsicher.

    Jetzt hatten meine Tochter und er eine Diskussion. Da sagter er tatsächlich, dass er nicht gerne mit ihr im Bett liegt und mit ihr einen Film ansieht. Das wäre ihm zu langweilig. Er würde es hassen, Filme anzusehen (das ist tatsächlich so). Dann würde er lieber mit ihrem Bruder Computerspielen. Allerdings würde er sie über alles lieben und gerne mit ihr andere Dinge (Bowling, Spielen usw.) machen. Meine Tochter ist sehr verletzt. Er sagt, dass er nicht gerne knuddelt.

    Er ist so unglaublich ehrlich und sagt, dass er nicht lügen möchte und das nicht böse meint. Es wäre einfach so. Computerspielen tut ihm gut, sagt er.

    Wir haben daraufhin das ADHS Thema noch mal angesprochen und er ist jetzt auch davon überzeugt, dass er es hat und fragt, mich, was die Diagnose verändern würde. Gibt es in einem solchen schweren "Fall" Hilfe?

    Ich bin ratlos.

  4. #4
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 499

    AW: nochmal unser Gast

    Ja sicher gibt es so "schwere Fälle" wobei ich das noch nicht mal als schweren Fall sehen würde! Er weiß zumindest, dass sein Benhmen nicht angebracht ist, er will etwas ändern, das ist schon mal ganz viel. Zudem sollte man auch seine familliäre Situation nicht außer acht lassen, dort konnte er ja tun und lassen was er wollte, er muss also erst mal lernen, wie er sich richtig Verhalten soll, das geht ja nicht von jetzt auf gleich, noch nicht mal bei Normalos.

    Nur die Diagnose ändert natürlich erst mal nichts, er sollte nach der Diagnose unbedingt eine Verhaltenstherapie machen, die Medikamente helfen ihm dabei sich besser zu konzentrieren, entspannter zu sein, seine Problematik besser zu reflekieren aber ohne Therapie wird es bestimmt nicht hinhauen! Er und seine Mitmenschen also ihr und besonders eure Tochter werdet auf jeden Fall profitieren, die sehr viele ADHSler sprechen gut auf die Medis und die Therapie an.
    Man wird kein anderer Mensch, das nicht aber auch ich merke jetzt schon nach kurzer Zeit, wie anders ich mit meinen Mitmenschen umgehe. Ich bemerke inzwischen, wenn ich mal den wieder den Aggro-ADHSler, die Besserwisserin, Dazwischenquasslerin raushänge und schaffe es mitlerweile auch oft, mich einzubremsen. Früher hab ich das nicht bemerkt (oder eben erst im Nachhinein) im Gegenteil ich fühlte mich im Recht und alle anderen waren blöd!

    Edit: nur zum besseren Verständnis, ich war nie körperlich aggresiv nur verbal oder ich hab meine Wut an Gegenständen ausgelassen.

  5. #5
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 52
    Forum-Beiträge: 193

    AW: nochmal unser Gast

    Danke für die Antwort. Ich hoffe, die beiden kriegen die Kurve. Ist es normal, das Menschen mit ADHS so ehrlich und verletzend sein können? Und mögen manche wirklich kein kuscheln. Oder haben wir hier einen Sonderfall. Kann er lernen, seine Gefühle besser zu zeigen und auf seine Freundin einzugehen.?

  6. #6
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 499

    AW: nochmal unser Gast

    Grundehrlich und damit verletzen kann ich durchaus auch, das liegt daran, dass ich oft losplappere was ich grad denke ohne mir Gedanken darüber zu mache,n wie das ankommen könnte oder auf andere wirkt. Das kann lustig, spontan, komisch, peinlich aber eben auch verletzend sein.
    Das mit dem Kuscheln weiß ich nicht, ich bin eher schmusig und ich wüsste auch nicht, dass es typisch ADHS ist auf bei seinem Partner so auf Distanz zu gehen, wobei ich ab und zu auch Zeit für mich ganz alleine brauche aber wer braucht das nicht.

  7. #7
    N o r d f r a u

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 62
    Forum-Beiträge: 8.212

    AW: nochmal unser Gast

    @cengel
    Ehrlich gesagt, was du über seinen Alkoholgenuss sagst, beunruhigt mich.
    Da ist doch auch ein bisschen Depression?

    Wünsche dir alles Gute, die übernommene Aufgabe ist nicht leicht.

    LG Gretchen

  8. #8
    Gibt´s Kaffee ?

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 45
    Forum-Beiträge: 1.610

    AW: nochmal unser Gast

    cengel schreibt:

    Jetzt hatten meine Tochter und er eine Diskussion. Da sagter er tatsächlich, dass er nicht gerne mit ihr im Bett liegt und mit ihr einen Film ansieht. Das wäre ihm zu langweilig. Er würde es hassen, Filme anzusehen (das ist tatsächlich so). Dann würde er lieber mit ihrem Bruder Computerspielen. Allerdings würde er sie über alles lieben und gerne mit ihr andere Dinge (Bowling, Spielen usw.) machen. Meine Tochter ist sehr verletzt. Er sagt, dass er nicht gerne knuddelt.


    Wieso ist Deine Tochter verletzt? Er möchte ja was mit
    ihr machen, nur fernesehen, "tatenlos rumhängen" ist eben nicht seins. Mein Mann und ich liegen auch oft gemeinsam vor´m Fernseher, aber ich habe dann ganz oft mein laptop auf dem Schoß, es ist selten, dass mich ein Film so packt, dass mir das ausreicht, bzw. wenn es zu spannend wird, muss ich "was nebenher machen" um das auszuhalten

    Was das nicht gerne Knuddeln angeht, stellt sich die Frage, warum das so ist... Ein Nähe-Distanz-Problem? Mir reicht es oft, einfach nur "neben meinem Mann" zu sein, mir tut alleine seine Nähe gut (Wir sind jetzt allerdings auch schon seit fast 17 Jahren zusammen)...

    Er ist so unglaublich ehrlich und sagt, dass er nicht lügen möchte und das nicht böse meint. Es wäre einfach so. Computerspielen tut ihm gut, sagt er.


    Diese Eigenschaft ist doch super, ehrliche Menschen sagen, was sie denken, benötigen, nicht wollen... auf einer solchen Basis kann man eine solide Beziehung aufbauen, indem man ehrlich und offen über alles (!) reden kann und sich so gegenseitig immerbesser einschätzen lernt
    ....

    Wir haben daraufhin das ADHS Thema noch mal angesprochen und er ist jetzt auch davon überzeugt, dass er es hat und fragt, mich, was die Diagnose verändern würde. Gibt es in einem solchen schweren "Fall" Hilfe?

    Ich bin ratlos.
    Wie Insane auch schon schreibt, finde ich nicht, dass er "ein schwerer Fall" ist, er steht eben noch ganz am Anfang und muss das Ganze erstmal sortieren.
    Eine Diagnose kann viel verändern, weil das MPH hilft, sich selbst und der eigenen Aussenwirkung bewusster zu werden, es über haupt erst wahrnehmen kann, durch welche "Fettnäpfchen" man eigentlich immer wieder springt.
    Ich konnte auch über das "Lernen über die ADHS" viel für mich erkennen und neu bewerten, ich kann anders mit meinen "Macken" umgehen, aber auch meine "Qualitäten" entdecken und lernen, diese anzunehmen.... Dabei hilft die Therapie....

    Wieso bist Du ratlos? Ich finde, ihr seid auf einem guten Weg, es ist doch schonmal ein großer Fortschritt, dass er nun die AD(H)S auch bei sich erkennt und das zuläßt....

    Erwarte nicht zuviel von Dir...
    wie gesagt, ihr macht doch schon Fortschritte, das geht nur Schritt für Schritt, der nächste wird kommen und so wie ich die Situation einschätze (soweit ich das über haupt kann, eben auf Basis Deiner Scilderungen) werdet ihr das gemeinsam gut hinbekommen.
    LG Tanja

  9. #9
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 52
    Forum-Beiträge: 193

    AW: nochmal unser Gast

    Hallo Ihr Lieben,

    ja, ich war ratlos. Aber es ist schon wieder vorbei Der Streit hat uns alle nochmal aufgeweckt und uns weitergebracht. Er ist noch viel offener jetzt und möchte unbedingt mit uns und sich arbeiten. Die Antworten sind hier sehr wichtig für mich und helfen mir, die Dinge noch einmal aus einer anderen Perspektive zu sehen. Ich habe das Gefühl, sein Vertrauen ist noch einmal gewachsen. Wir sprechen jetzt über Dinge, die vor ein paar Monaten Wutanfälle ausgelöst hätten. Und es geht ihm gut damit. Ich erzähle ihm von meinen Erfahrungen und er mir von seinen. Und vieles überschneidet sich.

    Es ist richtig, dass auch ich nicht gerne stundenlang Filme ansehe und nebenbei etwas anderes mache. Jetzt weiß ich auch warum

    Das Problem mit dem Alkohol ist ihm und uns bewußt. Aber wenn ich das auch noch anspreche, wird es vielleicht etwas viel auf einmal. Ich denke, dass er das noch im Griff hat und das es keine Dauerlösung sein wird.

    Wir haben heute unseren Termin. Für Ihn und für mich. Bin irre gespannt und habe nicht viel geschlafen.

  10. #10
    Gibt´s Kaffee ?

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 45
    Forum-Beiträge: 1.610

    AW: nochmal unser Gast

    Hallo Cengel,

    es ist schön, dass sich bei Euch was verändert, das Forum und die Leute hier sind wirklich klasse, und bringen einen weiter....

    Ich bin schon gespannt, was der Arzt Termin bringt..

    LG Tanja

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