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Diskutiere im Thema Tun sich ADHSler mit dem Abnehmen schwerer??? im Forum ADS ADHS bei Erwachsenen
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  1. #31
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 38
    Forum-Beiträge: 2.435

    AW: Tun sich ADHSler mit dem Abnehmen schwerer???

    Gretchen schreibt:
    .... und "Abnehmen" ist keine Tätigkeit, sondern man muss etwas nicht tun.
    ist ja das schwierige wenn man sich "aufs essen" konzentriert... man kann es ja nicht weg lassen...

    aaaaber bin kein fachmann.... abnehmen hat sehr wohl mit einer tätigkeit zu tun....

    um es mal platt auszudrücken.... wenn ich mehr energie verbrauche... , dann darf ich auch essen und erreiche so einfacher eine negative energiebilanz....

  2. #32
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 929

    AW: Tun sich ADHSler mit dem Abnehmen schwerer???

    Tja...das weiss ich auch nciht, ob das gut wäre....weil ich mich seit Jugendjahren mit Diäten rumschlage und immer mehr und wieder..den spleen hatte...ich bin erst was wert, für die gesellschaft, wenn ich schlank bin. Irgendwann ist es in druck, zwang und Bulimie ausgeartet...als ich vor 13 Jahren meinen freund kennengelernt habe, war ich zwar relativ schlank...aber hatte auch nur noch eine banane am tag gegessen........mehr nicht......er hat mir dann beigebracht, mit genuss zu essen und die diäten mal zur seite zu schieben...naja irgendwann ist es dann zur anderen seite ausgeschlagen...naja und die letzte zeit war dann echt fies...weil keine kontrolle mehr übers essverhalten. Deswegen ist es grad gut wie es ist.....aber wie ich wieder einen *normalen weg zur ernährung finden soll...
    Aber ich sag mir auch irgendwann ist die zeit richtig...dann wird schon werden....nur kein druck machen...datt is gefährlich
    Aber da ist auch wieder jeder anders gestrickt.....deswegen ist es schwierig da ratschläge zu geben.
    Also viel glück und erfolg, dass du für dich den idealen weg findest

  3. #33
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 929

    AW: Tun sich ADHSler mit dem Abnehmen schwerer???

    Ja stimmt...ich bemühe mich auch gerade darum, regelmässig für mich etwas sport zu machen. Ein paar übungen zum aufstehen....Trimmrad...und freue ich zumindestens darüber, das ich wieder beweglicher werde....und am wochenende gönn ich mir ruhe...muss auch sein

  4. #34
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 39

    AW: Tun sich ADHSler mit dem Abnehmen schwerer???

    Ich finde als ADSler hat man es in einer gewissen Weise schwerer, speziell in der Anfangsphase der Diät. Man ist ohnehin schon hibbelig, nervös und unausgeglicher als andere Menschen, wenn man dann noch die "Nahrungszufuhr" (das Wort sollte verboten werden, erinnert mich immer an Gänse die kurz vor Weihnachten nochmal ordentlich gemästet werden haha) drastisch reduziert wirkt sich das generell negativ auf die ohnehin schon blöden Symptomatik aus. Das war immer bei mir ein Problem. Habs jetzt aber geschafft über die letzten Jahre 18kg abzunehmen, bin mittlerweile aber ein bisschen zu dünn (Mit meinen Beinen könnte ich wohl Magermodels Konkurrenz machen, als Kerl ist das natürlich nicht so toll..), von daher versuch ich jetzt wieder zuzunehmen..

  5. #35
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 38
    Forum-Beiträge: 2.435

    AW: Tun sich ADHSler mit dem Abnehmen schwerer???

    Abnehmen..... bitte nicht unterschätzen "BEWEGUNG"

    http://www.dr-moosburger.at/pub/pub128.pdf

    http://www.dr-moosburger.at/pub/pub109.pdf

    Dr. Kurt A. Moosburger

    ohne bewegung ist keine sinnvolle gewichtsreduktion möglich...
    ohne aktivität ist kein dauerhaftes gewichthalten möglich...

    bitte, bitte sich nicht nur auf das essen.... diäten.... konzentrieren.

    es geht ja schlussendlich nicht nur um die "optik" sondern wichtiger um ein gutes lebensgefühl.

    lg

  6. #36
    Kennt sich hier aus

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 968

    AW: Tun sich ADHSler mit dem Abnehmen schwerer???

    Von diäten halte ich überhaupts nichts... Ernährungsumstellung bedingt - also eine Essensanalyse ist natürlich schon wichtig, um zu schauen, an welchen Stellen man zu viel/ungesund ist. Wenn man Glück hat, ist es wirklich eine Sache, die man gut abstellen kann...z.B. dass man nur in Gesellschaft mit ißt ohne wirklich Hunger oder Appetit zu haben oder es vor allem einzelne Lebensmittel sind, die man problemlos durch andere ersetzen kann.

    Nun, dass hatte ich mit meinen Essverhalten gemacht und festgestellt - klar, esse ich jede Menge von den Dickmachern.. aber es ist mir total unmöglich darauf zu verzichten. Und dann stellte ich noch fest - mein Heißhunger auf Dickmachern ist immer stark davon abhängig, wie gut es mir geht, wieviel Frust ich habe:
    Kein Frust - überhaupt keine Appetit auf die Dickmacher, sogar Lust auf den ganz gesunden 'krempel'
    viel Frust - Heißhungerattacken auf fettiges und süßes und jeglicher Einschränkungsversuch führt nur noch zu viel mehr Stress.

    Deshalb enthält mein Abnehmplan eigentlich nur den Punkt : "Frust reduzieren" ... mehr nicht... okay, stimmt nicht ganz, kommt noch der Punkt hinzu - möglichst wenig Fertiggerichte, nach Möglichkeit alles selbst zu bereiten... denn viele Dickmacher sind die Füll- und Geschmackverstärker-Stoffe in stark überarbeiteten Gerichten.. aus gleichen Grund halte ich nichts von Light oder zucker- oder fettreduzierten Produkten..

    Sport spielt dabei keine Rolle für mich.. brauche ich auch nicht unbedingt, wenn es nur um Abnehmen gehen soll. Wen will ich es nur aus Gründen der Beweglichkeit, Fitness usw. machen.. Nur bedeutet Sport für mich immer nur Qual, nur in ganz selten Situationen macht es mir mal Spaß.. .. da ist es nicht verwunderlich, dass es mir so schwer fällt, mir irgendwas regelmäßiges zu suchen..

    (ich habe mal dazu das Buch "Lizens zum Essen" gelesen - fand das auch sehr erklärend)


    Nun, auf jeden Fall, ich denke, dieses Frustessen ist irgendwie so total klassisch wie eine Impulskontrollstörung und paßt so gut zu ADS ... Essen (also von ungesunden Zeug) ist übrigens für mich noch nicht mal die schlimmste Alternative - schlimmer ist, wenn ich stattdessen im Bad stehe und mir mein Gesicht aufknibble..

    Dabei sind es noch zwei Sachen - einmal das impulsive, dem Reiz nicht widerstehen können
    und dann aber auch noch das nicht Einhalten können eines geregelten Tagesablaufes. Wenn meine Küche dreckig und zugestellt ist, dann ist es nicht verwunderlich, wenn ich keine Lust zu kochen habe.. Was mache ich? - ich hole mir Fertigprodukte oder futtere Schokolade (obwohl ich noch nicht mal Appetit darauf haben!) und lasse Mittagessen ausfallen.. Oder ich komme nicht aus Bett, gammle vor mir herum, der Mittagshunger setzt ein und ich habe nichts vorbereitet.. Oder ich schaffe mir morgens keine Stullen zu schmieren und hole dann auf Arbeit nur irgendwelche Snacks..

    Das ist der zweite Punkt, an dem ich arbeiten könnte, um abzunehmen - geregelten Tagesablauf, richtige Mahlzeiten für die ich mir Zeit nehme, mit Muße esse (also nicht vor dem Rechner oder Fernseher), richtiges Ritual.

  7. #37
    Wohnt hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 1.439

    AW: Tun sich ADHSler mit dem Abnehmen schwerer???

    meine gedanken sind sehr ähnlich wie die von rina oka.
    hinzufügen möchte ich noch den "beruhigenden" effekt, den vollstopfen hat. damit meine ich aber eigentlich die trägheit die sich nach einer übermäßigen mahlzeit einstellt und so ein bisschen hibbeligkeit vertreibt.
    oder beim eigentlich auf dem sofa sitzen und sich entspannen wollen. da knabber ich schnell mal irgendwelchen müll in mich rein. dann hab ich was zu tun. das hat mit hunger absolut nichts zu tun.
    genussmittel
    bei frust zum trösten schoki....usw.

    sowas alles. da erfüllt essen allerlei zweck neben dem ernähren. und das ist es, was unnötige kalorien zuführt. und ich will behaupten, dass wenn man drauf achtet, feststellt, dass es gerdade diese funktionen sind, wo schnell zu süßem oder den pöööösen kohlenhydraten gegriffen wird. logi wurde hier schon beschrieben.
    aber wenn das essen eine funktion erfüllt....naja. ich denke, das ist auch ein grund, warum diese pläne so schwer einzuhalten sind. mal von der mühe die sie machen abgesehen.

    was ich auch kenne, ist, dass ich zu lange warte. noch dies das jenes erst schnell erledigen will...und bis ich dann wirklich esse so ausgehungert bin, dass ich natürlich was schnelles statt gesundes mache und davon entsprechend zu viel esse.

    dieses essen nach plan wird dennoch nicht viel bringen, wenn man seine innere einstellung nicht ändert. dann bleibt es immer ein kampf.
    meine beobachtung bei mir: geht es mir gut, esse ich von alleine vernünftig und nur so viel, wie ich tatsächlich hunger habe. da hab ich auch gar keine lust auf diesen ganzen mist und muss mich nicht zwingen, dieses statt jenem zu essen. und höre auf zu essen, wenn sich ein sättigungsgefühl einstellt. statt dieses gar nicht zu bemerken oder dennoch halb-bewusst weiter zu essen und mich zu übersättigen. usw. und dann hält sich auch von ganz allein mein gewicht dort, wo es sein soll.

    seit ich studiere hab ich etliche kilo zugenommen. zu wenig bewegung, zu viel essen als dysfunktionale kompensationsstrategie, zu wenig zeit um mir was schönes zu kochen bevor ich zu lange nichts gegessen hab. will mich jetzt aber auch nicht in so einen ernährungsplan reinzwingen. das wäre ja ein weiterer kampf. lieber wieder versuchen, essen nicht für irgendetwas einzusetzen, wozu es eigentlich nicht dienen sollte.

    lg
    mel

  8. #38
    Neues Forum-Mitglied

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    Forum-Beiträge: 929

    AW: Tun sich ADHSler mit dem Abnehmen schwerer???

    Ja genauso seh ich es auch.
    Deswegen leg ich den schwerpunkt jetzt nicht aufs abnehmen....sondern, dass ich versuche mir näher zu kommen, ausgeglichener zu werden und meine Hauptprobleme zu beseitigen.
    Denn wenn es mir gut geht, fällt es mir auch leichter mir etwas gutes zu tun.
    Wenn es mir schlecht geht und ich quäl mich durch diäten und sachen, die ich nciht tun mag....tret ich mir quasi selber noch mal in die seite, wenn ich am boden lieg...klingt vielleicht etwas dramatisch...aber wusste nicht genau wie ich es beschreiben soll
    letztendlich wirds dann wieder ein rattenschwanz.....ich versuch es, versage, selbstbewusstsein sinkt, es geht mir schlechter damit und ch kompensiere es dann wieder mit essen...bzw garnichts tun.
    Also in der ruhe liegt die kraft

  9. #39
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    Forum-Beiträge: 2.435

    AW: Tun sich ADHSler mit dem Abnehmen schwerer???

    mir ist noch etwas eingefallen....

    eine zeitlang in der pupertät hatte ich untergewicht... also es war schon so, dass mich wildfremde menschen darauf ansprachen...

    .... ich wollte nicht abnehmen.
    .... ich war nicht süchtig... weder mager... noch essgestört...

    der hausarzt hat die hände verworfen und mir klar gemacht.... psychisch!

    ich.... nein, nein... so ein quatsch... gopf... ich vergesse es zu essen... habe kein hungergefühl... mir geht es gut?!?

    rückblickend.... das war wohl meine erste "krise".... ein psychologischer ausnahmezustand.... viele dinge die sich veränderten und
    ich war einfach überfordert..... das abnehmen war eigendlich nur eine folgereaktion auf einen zustand.

    das gewicht stabilisierte sich.... sobald ICH wieder stabil war.

    lg

  10. #40
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    Alter: 51
    Forum-Beiträge: 85

    AW: Tun sich ADHSler mit dem Abnehmen schwerer???

    Xemi schreibt:
    Jetzt frage ich mich: haben wir ADHSler eher Probleme mit der Disziplin die eine dauerhafte Ernährungsumstellung einher bringt? Ich beobachte nämlich, dass ich ein Programm (und ich hab sie alle durch) maximal ne Woche durchhalte und dann wieder verwerfe. So auch mein Punktetagebuch. Länger als eine Woche schaffe ich es nicht zu pflegen. Dazu kommt der böse Punkt des Selbstbetruges: ach das eine Bier?? der eine Schokoriegel? Tja und schon schließt sich der Kreis.
    Das könnte von mir sein!

    Ich habe bei allem Möglichen Schwierigkeiten, neue Vorhaben durchzuhalten, nicht nur beim Abnehmen. Wie lange versuche ich schon, wenigstens 10 kg abzunehmen? Wie oft habe ich angefangen und dann doch wieder alles sausenlassen?

    Bei mir habe ich den Eindruck, es könnte ein wenig mit meiner depressiven Grundstimmung zu tun haben, die ich als Komorbidität habe. Aus dieser Stimmung heraus sage ich mir immer wieder irgendwann: "Ach ist doch egal, wie ich aussehe, also kann ich auch wieder Schokolade essen." Aus dem einen Bier werden gern zwei, das verringert die Hemmschwelle, und ich esse statt einem Riegel Schokolade gleich die ganze Tafel. Und dann, rede ich mir ein, kann ich's auch gleich ganz seinlassen mit dem blöden Abnehmvorhaben ...

    Mittlerweile habe ich begriffen, dass so ein Abnehmen, egal auf welchem Wege, so aussehen muss, dass ich eben nicht in die Extreme rutsche, sondern das Ganze machbar bleibt. Es muss also ein bisschen zu meinen Gewohnheiten passen. Nicht gleich alles auf einmal verändern, sondern eher: von dem ein bisschen weniger essen - und den Spaziergang ein bisschen ausdehnen.

    Somit könnte ich auch nicht auf irgendeine Nahrungskomponente ganz und gar verzichten, ich glaube, das würde ich nicht lange durchhalten.

    Wie weit das mit ADHS zu tun hat, weiß ich nicht, kenne aber diese Tendenz zur Impulsivität, zu den Extremen, zu ungehemmtem Essen, sozusagen. Morgens vergesse ich das Frühstück, und abends verschlinge ich bergeweise Süßigkeiten.

    Aber von hundert auf null? Das eben ist unrealistisch!

    Genauso wie es unrealistisch ist, mit Ende vierzig noch die Figur haben zu wollen wie mit Anfang 20.

    Es heiß, sich anzunehmen, auch mit seinen Macken, dann, glaube ich, gelingt auch eine Veränderung von Gewohnheiten besser.

    In diesem Sinne - geh ich jetzt mal raus, mich bewegen!

    LG
    Frl. Hudel

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