Umfrageergebnis anzeigen: Kann uns der Behindertenbegriff des Sozialgesetzbuchs eine Hilfe sein?

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20. Du darfst bei dieser Umfrage nicht abstimmen
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Diskutiere im Thema ADHS u. der Behinderungsbegriff des Sozialgesetzbuchs im Forum ADS ADHS bei Erwachsenen
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Allgemeine Fragen, Antworten und Hilfe rund um ADHS bei Erwachsenen und ADS bei Erwachsenen
  1. #21
    Kim

    Gast

    AW: ADHS u. der Behinderungsbegriff des Sozialgesetzbuchs

    Loyola schreibt:
    Behinderung

    "Menschen sind behindert,
    [1-] wenn ihre körperliche Funktion,
    [2-] geistige Fähigkeit oder seelische Gesundheit
    [3-] mit hoher Wahrscheinlichkeit länger als sechs Monate von dem
    [4-] für das Lebensalter typischen Zustand abweichen und
    [5-] daher ihre Teilhabe am Leben in der Gesellschaft beeinträchtigt ist."

    Das Wort klingt härter als "anders" oder "Betroffen"..., daher die Frage nach konkreten Erfahrungen u. was diese Rechtsformel f. Gefühle auslöst.

    Der Begriff Behinderung weckt sicherlich bei vielen Menschen negative Assoziationen. Deshalb möchte ich gerne diesen Punkt nochmal aufgreifen:

    „Sind wir nicht alle mehr oder weniger behindert?", dieser Satz hat eine Frau in einem Forum gepostet. Einige Teilnehmer antworteten mit einem "Ja!". Andere wiederum mit einem "Nein, sind wir nicht!". Ich selbst denke auch, dass der Begriff "Behinderung" für Beeinträchtigungen verschiedenster Art verwendet wird aber eigentlich nicht viel über die jeweilige Person aussagt.

    Zitat:
    „Im Grunde sind alle Menschen behindert, der Vorzug von uns Behinderten allerdings ist, dass wir es wissen.“
    - Wolfgang Schäuble über sein Leben im Rollstuhl, Focus Nr. 12/2006

  2. #22
    Wohnt hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen:
    Forum-Beiträge: 1.004

    AW: ADHS u. der Behinderungsbegriff des Sozialgesetzbuchs

    Danke f. diesen wertvollen Hinweis: Der politisch virulente Punkt ist - wie ich es sehe - gerade, inwieweit Teilleistungsstörungen aus der ADHS wie auch Legasthenie u. Dyskalkulie von der UN-Behijndertenrechtskonvention erfasst werden sollen ( http://www.bayern.landtag.de/ElanTex...0000010505.pdf ), die ADHS Kindern ein Recht auf angepasste Lernbedingungen geben würde, die sie dann auch einfordern könnten. Da sind noch nicht alle Parteien dafür, obwohl es - wenn man ADHS z.B. von der neurolog. Seite sähe - sicher einen breiter-franktionsübergreifenden Konsens erzielen könnte. Anregeungen, Ideen? Was könnten wir tun? Lg. L.

  3. #23
    Wohnt hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen:
    Forum-Beiträge: 1.004

    AW: ADHS u. der Behinderungsbegriff des Sozialgesetzbuchs

    Aus dem Bundestag (heute)

    3. Bildungsausschuss fordert stärkere Umsetzung von Inklusion in der Bildung


    Ausschuss für Bildung, Forschung und Technikfolgenabschätzung
    Berlin: (hib/ROL) Die Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention zur Inklusion wollen alle Fraktion voran treiben und umsetzen. Sie ist in Deutschland seit 2009 in Kraft. Allerdings sehen viele Politiker noch großen Handlungsbedarf. Das wurde am Mittwochvormittag bei der Sitzung des Ausschusses für Bildung und Forschung deutlich, die im Berliner Jakob-Kaiser-Haus stattfand. Unter Inklusion versteht man einen pädagogischen Ansatz, der die Vielfalt in der Bildung und Erziehung zulässt und das Recht auf Teilhabe für Behinderte festschreibt, so das behinderte und nichtbehinderte Kinder zusammen lernen und aufwachsen.Der SPD Abgeordnete Oliver Kaczmarek sagte: „Allerdings hat das gesamt Bildungswesen Probleme, sich auf die Inklusion einzustellen.“ Die Umsetzung der Inklusion sei eine gesamtstaatliche Aufgabe von Bund, Ländern und Kommunen. Wie auch andere Ausschussmitglieder wies Kaczmarek darauf hin, dass die Umsetzung der Inklusion sich nicht nur auf Kindergärten und Schulen beziehen dürfte, sondern alle Bildungseinrichtungen einschließe - eben auch Universitäten und Berufsschulen.

    Rosemarie Hein (Die Linke) betonte, dass es nicht um die Vielfalt der Lernorte, sondern um die Vielfalt in den Lernorten ginge. In der frühkindlichen Bildung sei die Umsetzung der Inklusion bereits auf einem guten Weg, doch schon in der Sekundarstufe würden nur 22 Prozent der Kinder inklusiv unterrichtet und an den Hochschulen sei es dann nur noch acht Prozent. Zudem forderte sie die Einführung bundesweiter Vergleichsstandards.

    Kai Gehring (Grüne) forderte zudem ein inklusives Ganztagsschulprogramm und ging auf die baulichen Mängel der Bildungsinstitutionen ein. „Die müssen baulich barrierefrei und inklusiv ausgerichtet werden“, sagte Gehring . Er wies darauf hin, dass die Umsetzung schneller und einfacher wäre, wenn das Kooperationsverbot zwischen Bund und Länder fallen würde.

    Marcus Weinberg (CDU) unterstrich ebenfalls den Willen zur Umsetzung der Behindertenrechtskonvention nach uneingeschränkter Teilhabe von Behinderten. Es müsse am Ende aber immer um den größtmöglichen Nutzen für das Kind gehen. Deshalb sei es nicht sinnvoll, bestehende und funktionierende Einrichtungen einfach abzuschaffen, ohne sie durch funktionierende inklusive Einrichtungen ersetzen zu können. „Wir wollen Inklusion betreiben, aber Inklusion muss auch Akzeptanz in der Gesellschaft finden“, so Weinberg. Gerade Eltern scheuten vor schlechten Lösungen zurück.

    Die FDP-Abgeordnete Sylvia Canel machte in ihrem Statement auf ein zentrales Problem aufmerksam: „Es gibt noch nicht einmal eine einheitliche Definition. Und so lange es die nicht gibt, haben wir auch kein klares Konzept.“ Zudem ermahnte sie die Länder, ihrer Verantwortung beim Thema Inklusion gerecht zu werden und forderte wie auch andere Ausschussmitglieder eine Neuausrichtung und Professionalisierung der Lehrerausbildung.

    Der Parlamentarische Staatssekretär Helge Braun (CDU) versicherte den Abgeordneten, dass der Datenbestand beim Thema Inklusion kontinuierlich anwachse. Im Nationalen Bildungsbericht des kommenden Jahres würde Inklusion als Schwerpunkthema behandelt werden.
    Geändert von Loyola (28.04.2013 um 19:36 Uhr)

  4. #24
    Wohnt hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen:
    Forum-Beiträge: 1.004

    AW: ADHS u. der Behinderungsbegriff des Sozialgesetzbuchs

    Noch zu zaghaft, aber immerhin!

    1.
    a) Lemgoer Gymnasium integriert Schüler mit Asperger-Syndrom

    Fast 90 Prozent der Mitschüler äußerten in einer Umfrage, dass Inklusion "sehr wichtig" oder "wichtig" sei. Dass sie im Alltag mehr umgesetzt werden müsse, meinen noch 68,3 Prozent. Doch wenn Inklusion konkret wird, äußern sich die befragten Schüler deutlich skeptischer.
    Lemgo: Lemgoer Gymnasium integriert Schüler mit Asperger-Syndrom | Neue Westfälische, Nachrichten aus Ostwestfalen-Lippe, Bielefeld, Gütersloh, Herford, Paderborn, Höxter, Warburg, News, Meldungen, Informationen - Neue Westfälische - Lemgo

    b)
    Schule muss Rechenschwäche bei Versetzungsentscheidungen nicht berücksichtigen
    Schülerinnen und Schüler, die unter einer Rechenschwäche (Dyskalkulie) leiden, haben keinen Anspruch darauf, dass die Schule die Mathematiknote bei Versetzungsentscheidungen nicht berücksichtigt. Dies entschied das Verwaltungsgericht Braunschweig.
    http://www.kostenlose-urteile.de/VG-....news15674.htm


    2.
    Leseschwäche: Bildungsministerium lehnt geforderte Legasthenie-Tests ab
    In Rheinland-Pfalz wird es auch weiter keine verbindlichen Legasthenie-Tests in der fünfte Klasse geben. Das Bildungsministerium lehnt eine entsprechende Forderung des Deutschlehrerverbandes ab.
    http://www.rhein-zeitung.de/regional...id,581993.html

    3.
    Neues Projekt für Eltern mit Behinderungen:
    Der Bundesverband behinderter und chronisch kranker Eltern (bbe e. V.) beginnt mit einem 3 jährigen Modellprojekt zum Thema „Elternassistenz erproben“. Das von der Aktion Mensch geförderte Projekt startet an 2 Standorten.
    http://www.behinderte-eltern.de/pdf/...ellprojekt.pdf
    Geändert von Loyola ( 1.05.2013 um 13:55 Uhr)

  5. #25
    Wohnt hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen:
    Forum-Beiträge: 1.004

    AW: ADHS u. der Behinderungsbegriff des Sozialgesetzbuchs

    Aus dem Bundestag

    "Arbeit und Soziales/Antrag

    Berlin: (hib/CHE) Für eine Arbeitswelt, die auch die psychische Gesundheit der Arbeitnehmer achtet, machen sich die Regierungsfraktionen in einem Antrag (17/13088) stark. Union und FDP beziehen sich darin auf Zahlen, wonach 13 Prozent aller Krankheitstage in Deutschland mittlerweile auf psychische Erkrankungen wie Depressionen und Angststörungen zurückgehen. Vor zehn Jahren habe dieser Anteil noch 6,6 Prozent betragen. Besorgniserregend sei auch der Anstieg von Anträgen auf Erwerbsminderungsrente aufgrund psychischer Krankheiten. Mit knapp 40 Prozent machten diese den Hauptgrund für einen vorzeitigen Rentenbezug aus, heißt es in dem Antrag. Die Abgeordneten verlangen deshalb von der Bundesregierung unter anderem, durch mehr Öffentlichkeitsarbeit bei Unternehmen, Verwaltungen und Belegschaften für mehr betriebliche Gesundheitsförderung zu werben. Zudem müssten Krankheiten wie Depressionen enttabuisiertwerden, denn dies fördere das frühzeitige Erkennen und die Prävention solcher Erkrankungen. Die Regierung solle außerdem darauf hinwirken, dass der Zusammenhang zwischen Arbeitsbedingungen und

    psychischen Erkrankungen besser erforscht und die Vereinbarkeit von Familienleben und Beruf erleichtert wird." ( Deutscher Bundestag, Parlamentskorrespondenz, Jörg Biallas (verantwortlich))



    Da bin ich gespannt, wie die Taten zu den Worten aussehen werden. Dransein!

    Lg
    Geändert von Loyola ( 9.05.2013 um 17:34 Uhr)

  6. #26
    Chaoprinzessin

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 46
    Forum-Beiträge: 12.447

    AW: ADHS u. der Behinderungsbegriff des Sozialgesetzbuchs

    Hallo loyola,

    Ich finde es sehr interessant! Wie können wir da konkret helfen dass sie dort diese ziel erreichen? Infos über ADS dort wäre nicht schlecht... Ich denke mich, wenn ADS besser erkannt werden, ideal bis der jung erwachsene leben (etwa 25 jahren), im ausbildung (zum beispiel), können dann die betroffenen besser gefördert werden damit sie nicht nach jahrelange leiden arbeitsunfähig werden... es ist für unsere gesellschaft schade dass talentierte ADSler ihre können nicht zum wohl alle umsetzten können.

    So meine gedanken dazu...

    Sonst werde ich wieder, wenn du willst, ehe von weit helfen... Also, von ausland durch internet... Ich finde toll dass du dich grosse projekten nimmst!

    lg

  7. #27
    Wohnt hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen:
    Forum-Beiträge: 1.004

    AW: ADHS u. der Behinderungsbegriff des Sozialgesetzbuchs

    Ausschuss für Arbeit und Soziales (Anhörung)
    Berlin: (hib/CHE) Belastungen am Arbeitsplatz führen immer öfter zu psychischen Erkrankungen bei Arbeitnehmern und sind somit zu einem Problem geworden, auf das auch der Gesetzgeber Antworten finden sollte. Diese Meinung vertrat eine Mehrheit von Sachverständigen in einer Anhörung des Ausschusses für Arbeit und Soziales am Montagnachmittag. Gegenstand der Anhörung waren vier Anträge zu psychischen Belastungen in der Arbeitswelt. Die drei Anträge der Oppositionsfraktionen konzentrieren sich vor allem darauf, eine „Anti-Stress-Verordnung“ zu fordern, mit der Regelungslücken im Arbeits- und Gesundheitsschutz geschlossen werden können. Sie begründen ihre Initiativen mit der steigenden Zahl psychischer Erkrankungen bei den Beschäftigten. Die Verordnung müsse, so heißt es im SPD-Antrag (17/12818), einen verbindlichen Bezugsrahmen für Betriebe und Aufsichtsbehörden schaffen. Faktoren wie Arbeitsorganisation, Gestaltung der Arbeitsaufgabe und Arbeitszeit sollten darin berücksichtigt werden, schreiben die Sozialdemokraten. Sie werfen der Bundesregierung vor, den Handlungsbedarf angesichts der Zunahme arbeitsbedingter psychischer Belastungen zu ignorieren. Bündnis 90/Die Grünen stellen in ihrem Antrag (17/10867) fest, dass in Deutschland zwar Arbeitsschutzgesetze existierten, es aber ein „Umsetzungsdefizit“ auf betrieblicher und gesetzgeberischer Ebene gebe. So fehlten vielen Betrieben Gefährdungsbeurteilungen, die aufzeigen, welche gesundheitlichen Belastungen auftreten und wie sie vermieden werden können. Die Fraktion Die Linke betont, dass es entscheidend sei, dass Beschäftigte ihre Arbeitsbedingungen stärker mitgestalten können. Stress entstehe hauptsächlich dann,
    wenn ein hoher Verantwortungsumfang mit nur einem geringen Handlungsspielraum bei der Gestaltung des Arbeitsprozesses einhergeht, schreibt die Fraktion in ihrem Antrag (17/11042). Die Abgeordneten von CDU/CSU und FDP verlangen in ihrem Antrag (17/13088) von der Bundesregierung, durch mehr Öffentlichkeitsarbeit bei Unternehmen, Verwaltungen und Belegschaften für mehr betriebliche Gesundheitsförderung zu werben. Außerdem müssten der Zusammenhang zwischen Arbeitsbedingungen und psychischen Erkrankungen besser erforscht werden, heißt es in dem Antrag. Grundsätzlich betonen beide Fraktionen jedoch das Prinzip der freiwilligen Lösungen für die Betriebe.
    Wolfgang Panter vom Verband Deutscher Betriebs- und Werksärzte e. V. betonte die besondere Rolle von Führungskräften in diesem Zusammenhang. Sie seien eine wichtige Schnittstelle, wenn es darum geht, Angestellten mit psychischen Erkrankungen zu helfen. Ihre Schulung müsse deshalb dringend verbessert werden, sagte Panter. Alfred Lenz von BMW in Regensburg argumentierte in eine ähnliche Richtung: „Jede Führungskraft sollte sich als Vorbild und Ansprechpartner sehen.“ Die Kommunikation mit den Mitarbeitern spiele dabei eine entscheidende Rolle und sollte idealerweise 30 Prozent der Führungsaufgaben ausmachen.
    Der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) begrüßte die Initiativen der Opposition, die seiner Meinung nach in vielen Punkten mit den Positionen des DGB übereinstimmten. Sein Vertreter Ingo Nürnberger sagte in der Anhörung, es sei richtig, den gesetzlichen Druck auch durch entsprechende Sanktionen zu erhöhen. Er teilte nicht die Ansicht der Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände (BDA), dass zunächst mehr wissenschaftliche Erkenntnisse über die Entstehung und Auswirkungen von Stress in den Betrieben nötig sei. „Wir wissen schon sehr viel über Stress am Arbeitsplatz und über die Auswirkungen von Schichtarbeit“, entgegnete er seinem BDA-Kollegen Norbert Breutmann. Dieser hatte zuvor angemerkt, dass sich die Arbeitswelt sehr wohl verändert habe, aber man noch nicht das wissenschaftliche Feedback für die nötigen Bedarfsanalysen verfüge. Deshalb lehne die BDA auch die von der Opposition geforderte Anti-Stress-Verordnung ab. Diese gefährde die erfolgreich bestehenden Strukturen des betrieblichen Gesundheitsschutzes. Das geltende Arbeitsschutzrecht sehe ausreichende Regelungen vor, um arbeitsbedingten psychischen Gefährdungen entgegenzuwirken. Dem widersprach Andrea Fergen von der IG Metall. Es fehle sehr wohl an konkretisierenden Verordnungen, sagte sie. Dies führe zu Rechtsunsicherheit und sorge für eine Reihe von Problemen bei den betrieblichen Akteuren. Eine Anti-Stress-Verordnung wäre eine adäquate Rechtsgrundlage, resümierte Fergen.

  8. #28
    Wohnt hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen:
    Forum-Beiträge: 1.004

    AW: ADHS u. der Behinderungsbegriff des Sozialgesetzbuchs

    Zum Thema ADHS u. Problematik Arbeitssuche jüngst:
    https://adhs-chaoten.net/ads-adhs-st...mittler-4.html
    darunter u.A. Verweise auf
    1. http://www.google.de/url?sa=t&rct=j&...41018144,d.Yms

    (Zum Thema Behinderung v.a. der letzte Abschnitt dieser Diplomarbeit von Michael Bauschmann, von dem nun auch folgende Website gestaltet wurde: Arbeit offenbar jetzt erfolgreich als "psychologischer Berater (VTP) - Coach - Trainer - Dozent". Vielleicht ist das auch eine Art Modell für Pädagogen bei uns, die ähnliches vorhaben:

    2. Michael Bauschmann – Beratung - Coaching - Training - Seminare | Home

    3. altonabloggt | Themen rund um und aus Altona und Hamburg

    4. Hartz IV: Herzstillstand nach Arbeitszwang

    5. ...
    etc.
    Geändert von Loyola (26.05.2013 um 14:46 Uhr)

  9. #29
    Chaoprinzessin

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 46
    Forum-Beiträge: 12.447

    AW: ADHS u. der Behinderungsbegriff des Sozialgesetzbuchs

    Der letzten, 4. habe ich gelesen und finde es erschreckend

    lg

  10. #30
    Wohnt hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 1.907

    AW: ADHS u. der Behinderungsbegriff des Sozialgesetzbuchs

    Loyola schreibt:
    Aus dem Bundestag (heute)

    3. Bildungsausschuss fordert stärkere Umsetzung von Inklusion in der Bildung


    Ausschuss für Bildung, Forschung und Technikfolgenabschätzung
    Berlin: (hib/ROL) Die Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention zur Inklusion wollen alle Fraktion voran treiben und umsetzen. Sie ist in Deutschland seit 2009 in Kraft. Allerdings sehen viele Politiker noch großen Handlungsbedarf. Das wurde am Mittwochvormittag bei der Sitzung des Ausschusses für Bildung und Forschung deutlich, die im Berliner Jakob-Kaiser-Haus stattfand. Unter Inklusion versteht man einen pädagogischen Ansatz, der die Vielfalt in der Bildung und Erziehung zulässt und das Recht auf Teilhabe für Behinderte festschreibt, so das behinderte und nichtbehinderte Kinder zusammen lernen und aufwachsen.Der SPD Abgeordnete Oliver Kaczmarek sagte: „Allerdings hat das gesamt Bildungswesen Probleme, sich auf die Inklusion einzustellen.“ Die Umsetzung der Inklusion sei eine gesamtstaatliche Aufgabe von Bund, Ländern und Kommunen. Wie auch andere Ausschussmitglieder wies Kaczmarek darauf hin, dass die Umsetzung der Inklusion sich nicht nur auf Kindergärten und Schulen beziehen dürfte, sondern alle Bildungseinrichtungen einschließe - eben auch Universitäten und Berufsschulen.

    Rosemarie Hein (Die Linke) betonte, dass es nicht um die Vielfalt der Lernorte, sondern um die Vielfalt in den Lernorten ginge. In der frühkindlichen Bildung sei die Umsetzung der Inklusion bereits auf einem guten Weg, doch schon in der Sekundarstufe würden nur 22 Prozent der Kinder inklusiv unterrichtet und an den Hochschulen sei es dann nur noch acht Prozent. Zudem forderte sie die Einführung bundesweiter Vergleichsstandards.

    Kai Gehring (Grüne) forderte zudem ein inklusives Ganztagsschulprogramm und ging auf die baulichen Mängel der Bildungsinstitutionen ein. „Die müssen baulich barrierefrei und inklusiv ausgerichtet werden“, sagte Gehring . Er wies darauf hin, dass die Umsetzung schneller und einfacher wäre, wenn das Kooperationsverbot zwischen Bund und Länder fallen würde.

    Marcus Weinberg (CDU) unterstrich ebenfalls den Willen zur Umsetzung der Behindertenrechtskonvention nach uneingeschränkter Teilhabe von Behinderten. Es müsse am Ende aber immer um den größtmöglichen Nutzen für das Kind gehen. Deshalb sei es nicht sinnvoll, bestehende und funktionierende Einrichtungen einfach abzuschaffen, ohne sie durch funktionierende inklusive Einrichtungen ersetzen zu können. „Wir wollen Inklusion betreiben, aber Inklusion muss auch Akzeptanz in der Gesellschaft finden“, so Weinberg. Gerade Eltern scheuten vor schlechten Lösungen zurück.

    Die FDP-Abgeordnete Sylvia Canel machte in ihrem Statement auf ein zentrales Problem aufmerksam: „Es gibt noch nicht einmal eine einheitliche Definition. Und so lange es die nicht gibt, haben wir auch kein klares Konzept.“ Zudem ermahnte sie die Länder, ihrer Verantwortung beim Thema Inklusion gerecht zu werden und forderte wie auch andere Ausschussmitglieder eine Neuausrichtung und Professionalisierung der Lehrerausbildung.

    Der Parlamentarische Staatssekretär Helge Braun (CDU) versicherte den Abgeordneten, dass der Datenbestand beim Thema Inklusion kontinuierlich anwachse. Im Nationalen Bildungsbericht des kommenden Jahres würde Inklusion als Schwerpunkthema behandelt werden.
    das hilft doch wenig weiter dies hier zu zitieren, denn ADS muss erst einmal als Behinderung anerkannt werden, sonst fällt kein ADSler darunter

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