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Diskutiere im Thema ADHS - selbstlos geht das überhaupt ? im Forum ADS ADHS bei Erwachsenen
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Allgemeine Fragen, Antworten und Hilfe rund um ADHS bei Erwachsenen und ADS bei Erwachsenen
  1. #11
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 207

    AW: ADHS - selbstlos geht das überhaupt ?

    Das mit dem Frieden war schon so, aber so vorzeige ADHS ler wie hier bringen mich aus der Ruhe , da denke ich ist es eh besser nicht mehr zu schreiben und somit zu vermeiden die Kontrolle zu verlieren bzw ausfallend zu werden.
    Aber das schafft ihr auch nur weil ihr genau herausgefunden habt was mir fehlt bzw was mein Problem ist, es kann doch nicht sein das jemand diesen Defekt so ablehnt.nein, das geht nicht, also dem muss man einfach helfen .
    Alles was ich geschrieben habe hab ich auch so gemeint, vielleicht war die Wortwahl schlecht, aber das ändert nichts am Kern. Ja manchmal möchte ich die Leute schütteln, aber egal sollen sie ihr leben leben und weiter scheitern.
    Das ich diesen Defekt hab ist klar, was ich dagegen tun muss damit ich mein leben in für mich wertvolle Bahnen bringe auch, also warum warten .
    Ich kann dem selbstlos helfersyndrom nichts abgewinnen, ich muss auch nicht die Welt retten oder jeder Oma über die Straße helfen ( egal ob sie will oder nicht) , denke das wär dann auch alles von mir zu dem Thema.
    Was den Wolf angeht so fühle ich mich allein besser, als das ich mich einem Rudel anschließe zu dem ich nicht gehören will und es auch nicht muss.
    Bei meinem Eintritt hier dachte ich es gäbe mehr ADHS ler die denken und fühlen wie ich, so weiß ich wieder das es für mich nicht gut ist mit solchen Leuten Kontakt zu halten und diese Erkenntnis war den ausflug in die Forenwelt schon Wert. Danke dafür

  2. #12
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 52
    Forum-Beiträge: 3.798

    AW: ADHS - selbstlos geht das überhaupt ?

    Hmm, ... interessante These ... wenn man es so betrachtet, ist niemand wirklich selbstlos, denn zumindest bereitet es gewiss den meisten Menschen ein gutews Gefühl etwas für andere getan zu haben.
    Auch das ist eine Art Belohnung und wenn ich etwas tue und mich anschließend gut deswegen fühle, dann war ich der Definition folgend nicht selbstlos, denn ich habe auch mir etwas Gutes getan.
    Das hat schon was sehr Philosophisches und ist interessant.

    Was ist nun bei ADS'lern anders?
    Na zunächst mal gelten ADS'ler doch allgemein als sehr hilfsbereit.
    Und im Moment des Helfens denken gewiss weder sie noch nicht ADS'ler an die darauf folgende Belohnung, in welcher Form auch immer.

    Was den Bedarf an Belohnung angeht, so hat das meiner Ansicht nach nichts mit Selbstlosigkeit im eigentlichen Sinne zu tun.
    Wenn wir Dinge tun sollen, die uns nicht reizen, agiert unser Gehirn stoffwechselbedingt etwas anders und wir sind in der Tat mehr auf Lob von Außen angewiesen, während andere das in dieser Form nicht benötigen, sondern ihnen das ferne Ziel, für das sie etwas tun als Antrieb reicht.

    Selbstloses Handeln im Sinne von Helfen ohne Gegenleistung ist ADS'lern, würde ich jedenfalls sagen, sehr wohl zu eigen, und zwar auch ohne dass sie deswegen anschließend nach Lob und Bestätigung gieren.
    Sie freuen sich, wenn sie helfen konnten und helfen gerne.

    Wer Lob und Bestätigung braucht, hat kein Problem mit ADHS, sondern mit seinem Selbstwertgefühl, welches dann wohl eher auf der geringeren Seite zu finden ist.
    Das aber ist kein Privileg für ADS'ler, obwohl sie durchaus aufgrund ihres Lebenslaufes sehr oft ein sehr geringes Selbstwertgefühl haben, weil sie so oft abgewertet wurden.

    Das ist aber unabhängig von ADHS.


    ADS'ler können ganz bestimmt selbstlos handeln, oftmals sogar ohne über sicht selbst und den eigenen Schutz nachzudenken.
    Und sie wollen dann auch nicht gelobt, als Held gefeiert werden oder selber "darauf rumreiten".


    Wohl aber sind ADHS'ler auf externe Motivation in Form von Belohnungen angewiesen, weil ihr eigenes Belohnungssystem nicht so funktioniert, wie es bei Nicht-ADS'lern der Fall ist.

    Das würde ich aber von Selbstlosigkeit unterscheiden.

    Aber dennoch:
    Viele ADS'ler sind aufgrund ihrer Erfahrungen unsicher und wissen nicht immer, wie sie sich und ihr handeln einschätzen können.
    Daher sind sie auf externe Rückmeldungen angewiesen, die ihnen die Unsicherheit nehmen.
    Wenn ich ein lächeln oder ein Danke ode ein gut gemacht bekomme, weiß ich, dass ich es richtig gemacht habe.
    Damit setze ich mich nicht auf meine Lorbeeren, sondern habe die Gewissheit, dass es ok war.
    Wenn man ein Ausbildertraining macht, dann lernt man:
    "70% Kritik und 30% Lob sind eine gute Mischung um zu motivieren".Lobt man mehr, fangen sie an sich auf ihren Lorbeeren auszuruhen, kritisiert man mehr, demotiviert das"
    Das trifft aber nicht auf ADS'ler zu.
    Weil ihre Stoffwechselstörungsbedingte Wahrnehmung eine andere ist.

    Die wollen nicht gelobt werden, damit sie sich ach so toll fühlen (und da liegt meiner Meinung nach der Fehler im Denkansatz), die müssen gelobt werden, damit sie etwas korrekt warhnehmen.
    Was auf andere wirkt, als würden die ständig danach gieren, dass sie wer weiß wie tolle Früchtchen sind, ist tatsächlich ein Ausgleich für etwas, das bei ihnen sonst nicht gleichermaßen wie bei Nicht-ADS'lern funktioniert.


    Ja, ... sie brauchen mehr Lob, ... aber die Wirkung ist die gleiche, wie etwas weniger Lob bei neurotypischen Menschen.

    Die brauchen das also nicht, um sichwerweißwietoll zu fühlen, sondern um sich genauso zu fühlen wie ein Neurotypischer mit weniger Lob.
    Das liegt einfach daran, dass die Schwelle, aber eine solche Rückmeldung wahrgenommen wird, bei uns einfach höher liegt.
    Die Wirkung ist aber die gleiche, wie bei Normalos mit geringerer schwelle und weniger Lob.

    Das ist zum Beispiel etwas, was möglicherweise nicht erlernbar ist.
    Ich kann bis heute nicht erkennen, wann etwas richtig war und wenn Chef's wie üblich reagieren, nämlich gar nicht, wenn etwas in Ordnung ist, dann kann ich das zwar versuchen, mir kognitiv klar zu machen, aber es wirkt nicht so.
    Ich habe Zweifel daran, dass es richtig war.
    Das mag zum einen am Selbstwertgefühl liegen, hauptsächlich aber auch daran, dass ich das nicht einschätzen kann.
    Das ist eine Fähigkeit, die ich nicht besitze und die ich persönlich auch nicht erlernen kann.
    Aber ich kann meine Umwelt darüber informieren und sie helfen mir mit einem kleinen "gut gemacht" oder einer anderen Form von Bestätigung.

    Aber das hat nichts damit zu tun, dss wir nicht selbstlos handeln können und auch nicht, dass wir uns besser fühlen wollen oder müssen.
    Das genau ist der Trugschluss an der Annahme.
    Das mehr an positiver Rückmeldung erwirkt bei uns den gleichen Level wie weniger bei neurotypischen Vergleichsgruppen.

    Ich denke nicht, dass wir "prahlen", wir benötigen einfach eine andere Form der Rückmeldung, das ist alles.
    EDIT:
    Sorry, schon wieder einen Satz vergessen, ... bin'n bisschen von der Rolle zur Zeit:
    Es ist auch nicht selten so, dass das, was bei anderen als "prahlen" wirkt, schlicht Begeisterung ist.
    Man erzählt gerne und begeistert und nimmt gar nicht wahr, dass die anderen schon längst gesättigt sind.
    Das ist etwas, das sich aber durchaus trainieren und verändern lässt.
    Oder man bekommt ein wenig Hilfe von Außen, indem man sich ein entsprechendes Zeichen geben lässt.
    Geändert von Fliegerlein (14.02.2013 um 16:22 Uhr) Grund: Edit hinzugefügt

  3. #13
    Lysander

    Gast

    AW: ADHS - selbstlos geht das überhaupt ?

    Da ich das Wort "prahlen" benutzt habe, hier eine klärende Randbemerkung: ich habe nicht damit gemeint, dass ADSler prahlen. :-)

  4. #14
    N o r d f r a u

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 62
    Forum-Beiträge: 8.214

    AW: ADHS - selbstlos geht das überhaupt ?

    Sehr interessanter Zeitvertreib, das Verfolgen von Saschas begonnenen Themen,
    aber ich muss mit meinen Freundinnen jetzt zum

    One billion rising -

    ganz selbstlos!

    LG Gretchen

  5. #15
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 303

    AW: ADHS - selbstlos geht das überhaupt ?

    Was den Wolf angeht so fühle ich mich allein besser, als das ich mich einem Rudel anschließe zu dem ich nicht gehören will und es auch nicht muss.
    Bei meinem Eintritt hier dachte ich es gäbe mehr ADHS ler die denken und fühlen wie ich, so weiß ich wieder das es für mich nicht gut ist mit solchen Leuten Kontakt zu halten und diese Erkenntnis war den ausflug in die Forenwelt schon Wert. Danke dafür
    Glaub mir diese Sorte ADSler wird es auch vermehrt geben, nur denke ich, dass sich solche Persönlichkeiten nicht in einem Forum von "weich gespülten sich selbst beweihräuchernden Schlufis" zu finden sind... ^^ (nichts gegen meine Schlufis; meiner Seele tut es ausgesprochen gut zur Abwechslung mal auf Verständnis und nicht auf Ablehnung zu treffen )

    Aber eben wieso sollten sich einsame Wölfe in solch einem Forum rum treiben?
    Ich würde mich trotzdem freuen wenn du dieses Forum nicht gleich aufgibst sondern ich hier und da einen kritischen Beitrag von dir erhaschen kann. Und glaube mir vereinzelt findest du auch hier im Forum äußerst kritische Persönlichkeiten

    LG Chokmah

  6. #16
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 26
    Forum-Beiträge: 87

    AW: ADHS - selbstlos geht das überhaupt ?

    Zum Thema selbstlos habe ich folgendes zu sagen:

    Meine definition von Selbstlos ist, dass man etwas gibt ohne (abgesehen von einem Danke) etwas dafür als gegenleistung zu erwarten.
    Ich würde von mir selbst behaupten das ich sehr großzügig bin oder aber eben auch selbstlos. Ich helfe allen leuten gerne, ich teile (fast) alles was ich hab und freue mich immer wenn ich damit anderen Menschen eine freude bereite.

    Die selbstlosigkeit hört bei mir allerdings an einem ganz bestimmten Punkt auf, nämlich dann, wenn andere Menschen die einstellung haben, es sei selbstverständlich etwas von mir zu bekommen.

    Beispiel: Ich habe oft am Wochenende Freunde bei mir zuhause, ich wohne relativ Zentral in einer Großstadt, da bietet sich das an bei mir vorzuglühen oder noch eben etwas bei mir rumzuhängen. In der Regel kaufe ich dann einfach alles ein und erwarte jetzt auch nicht unbedingt das irgendwann zurückzubekommen. Ist einfach ein Freundschaftsdienst.

    Wenn dann aber leute zu mir kommen, allein schon mit der haltung "er hat ja für genug Bier gesorgt, brauch ich ja nix mitzubringen" und dann auf meine Frage "warum sie denn nichts selbst mitgebracht haben" mit "ja ich bin ja nur für Bier hierher gekommen" reagieren... dann setzts bei mir aus.

    Anderes Beispiel: Ich bin mit Computern, Mathe und den Naturwissenschaften im allgemeinen recht fit. Dementsprechend kommen des öfteren Freunde Bekannte oder auch Bekannte von bekannten auf mich zu und biten mich um hilfe. So weit so kein problem.

    Aber wenn Menschen die Jahrelang kein Wort mit mir geredet haben im Monatlichen rhythmus zu mir kommen, immer genau dann wenn sie was von mir brauchen.... dann bin ich in dem Moment zwar immer noch nett, helfe. Aber da frag ich mich, bin ich zu selbstlos? Dass man es einfach ausnutzten kann und sich denkt "hach...ich find ihn zwar scheiße, aber wenn ich ihn um hilfe bitte ist er trotzdem für mich da..."

    Ich versteh genausowenig warum alle Menschen immer eine gegenleistung erwarten, man kann doch auch einfach mal etwas tun ohne das man etwas dafür wiederbekommt... ich nehm auch wenn ich mal ein Auto hab gern mal jemanden mit oder fahr ihn/sie zur not auch mal noch 10 kilometer weiter weil kein Bus mehr dorthin fährt. Aber dann muss man mir doch nicht gleich 5 € in die hand drücken. -.-"

  7. #17
    mit Nebenwirkung

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 48
    Forum-Beiträge: 4.672

    AW: ADHS - selbstlos geht das überhaupt ?

    Hallo alle,

    ich finde, dass viele menschliche Handlungsweisen ... nennen wir sie mal Reaktionen, tatsächlich weniger philosophisch, als mehr biologisch zu betrachten sind... Nicht alle, das gebe ich zu.

    Wären wir nicht darauf programmiert in manchen Situationen zu helfen, ohne dass wir davon einen "Gewinn" haben, würde einiges im sozialen Gefüge nicht funktionieren... der Ursprung könnte etwas mit der "Eltern-Kind-Bindung" zu tun haben... allerdings im weiteren Sinne....


    Wenn Eltern einen direkten Gewinn erwarten würden, würden sie sich nicht lange um das "egoistische, fordernde" Baby kümmern... kommt ja nix zurück... erstmal. Gut.. ein Lächeln... aber selbst dieses Säuglingslächeln (es gibt ne Bezeichnung dafür die mir entfallen ist) hat einen selbsterhaltenden Hintergrund.... es ist kein echtes Lächeln... es soll milde stimmen... auch dies nur im weitesten Sinne ...


    Langfristig haben die Eltern natürlich was, von der "Nachzucht" ... denn eines Tages werden sie wieder auf Hilfe angewiesen sein.... die dann (besten Falls) das Kind leistet.


    Sind Eltern also egoistisch, wenn sie sich um ihr Kind kümmern... überhaupt... wenn sie Kinder bekommen??? Irgendwie ja schon und auch wieder nicht, weil es naturgegeben in uns steckt... zunächstmal zumindest...


    Das Leben in einer Gesellschaft ist ein Geben und Nehmen... Das wir helfen wollen, wenn wir scheinbar nix davon haben ist eine "Reaktion" die programmiert ist...


    ABER es gibt mE tatsächlich selbstloses Handeln und denken... Wenn wir uns mit jemandem freuen... wenn wir mit jemandem leiden....
    Kurz gesagt, wenn wir mitfühlen.... Mitgefühl ist nicht ein rein menschl. "Phänomen".. hab mal nen Bericht gesehen über irgendwelche Affen, die eine Art Mitgefühl zeigen, obwohl sie davon nix hatten... zB trösteten sie ein Mutter deren Kind gestorben war... Gibt keine logische ... bzw biologische "Nutzenerklärung" dafür.


    Quellen angaben sind leider nicht möglich... mein schlechtes Gedächtnis gibt die Info nicht her, wann/ wo das gesendet wurde ... lang ist's her...



    Meine Gedanken dazu.


    LG
    happy

  8. #18
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 52
    Forum-Beiträge: 3.798

    AW: ADHS - selbstlos geht das überhaupt ?

    Hihi, ... das ist schon lustig ... weil gerade passend.

    Gestern bekam ich einen Anruf, von einem Kunden (hatte mal eine kleine Filmproduktionsfirma) der wieder mal DVD's einer Lehrfilmproduktion nachbestellen wollte, die aber schon seit letztem Jahr ausverkauft ist.
    Nun kann ich zwar einfach welche produzieren, aber sobald ich eine gewerbliche Rechnung schreibe, muss ich die Buchführung wieder hochfahren und das kostet mich mal eben 400 euro dafür und außerdem können wir dann unsere Steuern nicht mehr über einen Steuerhilfering machen lassen, sondern müssen wieder zum Steuerberater (selber können wir das nicht).
    Das würde nochmal 500 Euro kosten.
    Für gerade mal 100 Euro brutto indiskutabel, abgesehen davon, dass ich den Betrieb schon lange eingestellt habe.

    Nun wollte ich dem Kunden aber gerne helfen und damit nicht im Regen stehen lassen und hätte sie ihm auch kostenlos gegeben, einfach nur, weil ich ihm gerne helfen wollte.
    Ich konnte mich nur knapp bremsen und sagte, ich würde mich später noch mal melden, erstmal muss ich ja auch sehen, dass ich die überhaupt herstellen kann.

    Aber so bin ich halt und dafür bekam ich auch schon so oft Schimpfe von meiner Frau, weil ich viel zu gutmütig bin (und daurch auch leicht ausgenutzt werde).

    Ich würde ihm die DVD kostenlos zuschicken, einfach weil ich ihm helfen will.
    Ich hab nix davon ... ist das selbstlos? Oder dämlich/ naiv gutmütig?

    Meine Frau hat mich oftmals bremsen müssen, damit ich mich nicht "unter Wert" verkaufe, einfach weil ich es doch gerne mache und gerne helfe und doch auch möchte, dass da jemand einen schönen Film bekommt, der nicht das Geld dafür hat usw.

    Ist das Selbslosigkeit? naivität? Dummeit? Gutmütigkeit?

    Ich denke schon, das wir ADS'ler sehr gutmütig sind und gerne helfen, ohne eine Gegenleistung zu erwarten.

    Das ist mir gerade eingefallen, weil das so schön ins Thema passt und außerdem einiges an Erinnerungen geweckt hat, die ich schon längst vergessen habe.
    Ich schnackte gestern mit meiner Frau darüber und sie sagte dann gleich wieder:
    "Ja dann haben die Pech gehabt, es gab ein Rundschreiben, als wir die letzten 20 davon im Verkauf hatten, nu' gibts eben keine mehr" und ich mit meinen Dackelaugen daneben saß und sagte, ich würde dem aber gerne helfen.

  9. #19
    Wohnt hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen:
    Alter: 43
    Forum-Beiträge: 1.096

    AW: ADHS - selbstlos geht das überhaupt ?

    Hallo

    Noch ein Aspekt: Wenn ich bedenke wie vielen Menschen gegenüber ich auch hilsbereit bin, die ich eigentlich gar nicht mag...und ein gutes Gefühl beschert mir das hinterher eigentlich auch nicht...eher ein verwundertes

    Wie nennt man dieses Phänomen denn?

    VG Amn

    EDIT: Ein Helfersyndrom habe ich allerdings nicht.

  10. #20


    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 54
    Forum-Beiträge: 9.020

    AW: ADHS - selbstlos geht das überhaupt ?

    Wie nennt man das denn:
    Ich helfe oft Anderen ganz spontan und über ein Danke und Freuen, freue ich mich dann auch sehr und es hebt meine Stimmung.
    Aber erst mal habe ich doch nicht darüber nachgedacht, dass ich von dem Anderen ein dickes Dankeschön bekomme, also war ich doch erst mal selbstlos, oder??
    Und wenn ich dann erfreut auf ein Dankeschön reagiere, bin dann doch nicht weniger Selbstlos in meiner spontanen Hilfe.

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