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Diskutiere im Thema Sichtweisen zur AD(H)S Fortsetzung einer Diskussion im Forum ADS ADHS bei Erwachsenen
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Allgemeine Fragen, Antworten und Hilfe rund um ADHS bei Erwachsenen und ADS bei Erwachsenen
  1. #51
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 207

    AW: Sichtweisen zur AD(H)S Fortsetzung einer Diskussion

    @chaostanja
    ich schreibe weder provokant noch beziehe mich auf nur eine Aussage , wenn du meinst du legst dir was in den Mund so bist das am Ende nur du selber. Bei Kneipen und lokalen habe ich nicht dich gemeint, das hast du so ausgelegt. Würde ich dich speziell meinen so würde ich dich auch mit Namen benennen.
    Wenn du es provokant findest wie ich schreibe dann ist das deine Auffassung, ich halte nichts von emo Icons, kuscheligen smileys und Leuten zu sagen das ich sie Drücke obwohl ich sie noch nie in meinem leben gesehen habe. Ob Grüße jetzt lieb sind oder nicht ist auch nicht wichtig, ob man hier likes absahnt etc ist mir vollkommen egal. Mir geht es um antworte auf fragen und vernünftig argumentierte Fakten .
    Geändert von sascha36 (13.02.2013 um 00:16 Uhr)

  2. #52
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 207

    AW: Sichtweisen zur AD(H)S Fortsetzung einer Diskussion

    Danke für die Zustimmung, genau so sehe ich es auch. Es entstehen keine wahren Beziehungen wenn man selbst nur über sich redet und seine Probleme, öfter mal den Mund halten, zuhören, sein redebedürfnis auf Eis legen kann unglaublich helfen. Man kann das auch trainieren und ich verstehe Menschen die mich fragend anschauen wenn ich ihnen Sachen Sage die sie gar nichts angehen oder viel zu persönlich sind. Der ADHS ler sagt dann , man das ist ein netter Typ . Der andere würde sagen , puh ganz schön Distanzlos und warum hat der mir das jetzt erzählt . Wirklich recht geben kann ich in dem fall nur dem zweiten Typ , da meine Einschätzung eher vorschnell ist und nur auf gehörtem basiert was ich selber als angenehm empfunden habe.
    wieso bilde ich mir denn ein das alle meine Sachen hören wollen, wie vermessen ist dieses denken und wie absurd ist es sich dann darüber zu wundern wenn man eine normale Distanz erfährt.

  3. #53
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 30
    Forum-Beiträge: 96

    AW: Sichtweisen zur AD(H)S Fortsetzung einer Diskussion

    Ganz so weit würde ich auch nicht gehen. Was ist eine "normale" Distanz? Als ich in Südfrankreich lebte, habe ich mich ein Jahr lang so ziemlich unkrank gefühlt. Denn da ist es normal und willkommen wenn man lebendig ist und übersprudelt (mit Händen und Füßen) und sofort auf Leute zugeht..äh rennt. Dort können die Leute auch damit umgehen. Ich denke, in Maßen angewandt ist "unsere Art" oft durchaus eisbrechend und herzlich oder löst etwas Wichtiges aus (das geht nunmal meist nur wenns unangenehm wird und jemandem zu nah kommt). Ich will mich nicht verbiegen, um so wie die anderen zu sein. Ich versuche eher, ein bisschen Kontrolle und Feinfühligkeit zu erlernen um mich besser zu dosieren...

    viele liebe Grüße,
    Porcupine


    p.s. Sascha: ich kann im Übrigen gut verstehen, dass jemand deine Posts als provokant und angreifend auffassen könnte. Ich finde es gefährlich, zu behaupten, man würde rein ratonal und faktenbezogen posten. Jeder sendet mit allem, was er sagt Subtexte und emotionale Wertungen aus - natürlich meist ohne es zu merken (andere oft aber schon). Das zu leugnen und alles dem anderen als "Hineininterpretation" anzulasten, finde ich nicht fair.
    Geändert von Porcupine (13.02.2013 um 01:02 Uhr)

  4. #54
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 207

    AW: Sichtweisen zur AD(H)S Fortsetzung einer Diskussion

    Glaube wir sehe das schon sehr ähnlich, ich finde die Afrika geschichte sehr gut. Das ist schon so, sehr lebendig heißt ja auch nicht ADHS . Damit ist halt der Defekt gemeint, der auch in den griff zu bekommen ist wenn man sich über eine lange zeit anstrengt und reflektiert.

    danke für die Einschätzung, werde mal drüber nachdenken.
    Geändert von sascha36 (13.02.2013 um 01:52 Uhr)

  5. #55
    Don


    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose seit Kindheit
    Forum-Beiträge: 1

    AW: Sichtweisen zur AD(H)S Fortsetzung einer Diskussion

    In meinem Pychologiekurs wurde neulich mal ein paar Minuten über ADS gesprochen. Dabei habe ich es als ziemlich beleidigend empfunden, dass ADS als Krankheit klassifiziert wurde. Als Argument wurde angeführt, "dass das dann besser aufgenommen und verstanden wird und es den Menschen ja auch hilft die das haben". Ich weiß nicht wie ihr das seht, aber für mich ist ADS eigentlich keine Krankheit sondern eine (zweifellos spezielle) Form von Begabung.

  6. #56
    Simönchen

    Gast

    AW: Sichtweisen zur AD(H)S Fortsetzung einer Diskussion

    Don schreibt:
    Als Argument wurde angeführt, "dass das dann besser aufgenommen und verstanden wird und es den Menschen ja auch hilft die das haben". Ich weiß nicht wie ihr das seht, aber für mich ist ADS eigentlich keine Krankheit sondern eine (zweifellos spezielle) Form von Begabung.
    Hallo Don,

    für mich persönlich ist die AD(H)S-Diagnose keine Krankheit, sondern im Nachhinein eher eine Bereicherung. Jeder ist in einer gewissen Form "speziell begabt", von daher will ich das gar nicht kommentieren - ich sehe mich jedenfalls nicht als Kranke oder Gestörte.

    Im Gegenteil.

    Lieben Gruß,

    Simönchen

  7. #57
    Wohnt hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 1.439

    AW: Sichtweisen zur AD(H)S Fortsetzung einer Diskussion

    Ich selbst empfinde es für mich auch nicht gerade als das, was man allgemein unter Krankheit definiert. Jedoch bin ich froh, dass es als Krankheit anerkannt ist, denn sonst wären Therapie und Medikamente für mich aus rein finanziellen Gründen nicht möglich. Manche brauchen weitere Hilfen, da läuft ohne Diagnose nix. Also möge es bitte acuh weiter eine Krankheit sein.

  8. #58
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 31
    Forum-Beiträge: 26

    AW: Sichtweisen zur AD(H)S Fortsetzung einer Diskussion

    Aus meiner persönlichen Sicht ist ADHS eine Krankheit. Das mit "eine Art zu leben/denken" und so weiter, ist ja ganz nett, aber wenn ich meinem btm-Rezept aus der PIA komme und in die Apotheke renne, dann ist es einfach klar. Schließlich nehme ich da nicht irgendwelche leichten Pillen, sondern welche, die direkt in das Gehirn eingreifen. Für mich ist diese Tatsache wichtig, damit ich mir immer bewusst bin was ich da tue.

    Das alles klingt jetzt vielleicht negativ, vieles ist es auch aber letztlich sehe ich für mich persönlich positive Effekte. Im übrigen glaube ich, dass viele Menschen mit chronischen Erkrankungen ihr Leben für sich neu definieren nach einer Diagnose. In diesen Fällen natürlich oftmals mit wesentlich härteren Konsequenzen (HIV, Krebs, etc). Mich hat eine Frau mit HIV sehr beeindruckt, die ihr Leben nach der Diagnose völlig neu in Angriff genommen hat und über diese sagt, dass es für sie gut war. Für Außenstehende klingt das bestimmt verrückt aber ich verstehe es auf eine gewisse Weise sehr gut.

    Ich bin heilfroh, dass ich trotz meiner bewegten Biographie, nicht der Vergangenheit nach trauere. Es ist ein gutes Gefühl nach der Diagnose einiges besser zu verstehen. Ich kann jetzt an mir arbeiten und schätze bewusster ab welche Kompromisse ich mit meinen Mitmenschen bereit bin einzugehen. Mein Anderssein nehme ich deutlich klarer war, kann aber auch mehr Verständnis zeigen für andere (mehr Toleranz für Intoleranz). Ich stehe total auf mein Gehirn, meine irren Gedanken und Bilder, über das intensive Erleben und Spüren, das nicht ausblenden können. In gewisser Weise ist mein ADHS ein Schutzpanzer, der mich davor bewahrt mich zu sehr anzupassen.

    Niemals habe ich darum gebeten, dass jemand auf mich aufpasst. Ich wusste ja, was das für eine Last ist. Allerdings konnte ich mich nicht wehren. Nach diversen Unfällen und der Tatsache, dass ich die meisten Krankenschwestern der Notfallambulanzen meiner Stadt schon beim Vornamen kenne, konnte ich nicht nicht wehren. Bei jeder langen Autofahrt bekomme ich in zwei Ständigen Intervallen einen Kontrollanrufen, ob ich noch lebe. Meine Punkte werden übrigens auch nicht in Flensburg verwaltet sondern in den Haag.
    Geändert von Peterchen (13.02.2013 um 20:26 Uhr)

  9. #59
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 31
    Forum-Beiträge: 26

    AW: Sichtweisen zur AD(H)S Fortsetzung einer Diskussion

    Erich Fromm über den angepaßten Menschen - YouTube

    noch mal ein kluger Link. Klingt wirklich pathetisch, aber es ist was dran.

  10. #60
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 207

    AW: Sichtweisen zur AD(H)S Fortsetzung einer Diskussion

    Ach ja der Erich .
    ich finde es schade das sich die meisten nur von Dingen füttern lassen die ihre Meinung unterstreichen und bestätigen, daher kann es auch bei vielen gar nicht zu einer Genesung bzw einer Besserung kommen. Hab es in der Klinik selber erlebt , da werden dann Grüppchen gebildet , alle verstehen sich und reden über nichts anders als krank zu sein und wenn man was dagegen sagt dann steht die ganze Gruppe vor einem und hält reden über Empathie usw. Kranke können kranken vielleicht helfen, aber Nie heilen. Heilen ist eh nicht drin in unserer Situation, reflektion jederzeit und abfinden auch .

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