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Diskutiere im Thema Sichtweisen zur AD(H)S Fortsetzung einer Diskussion im Forum ADS ADHS bei Erwachsenen
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Allgemeine Fragen, Antworten und Hilfe rund um ADHS bei Erwachsenen und ADS bei Erwachsenen
  1. #21
    Gibt´s Kaffee ?

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 45
    Forum-Beiträge: 1.610

    AW: Sichtweisen zur AD(H)S Fortsetzung einer Diskussion

    Hi Sascha,

    klar können wir dankbar sein, dass es in Deutschland ein gutes Sozial- und Gesundheitssystem gibt (obwohl es schon mal besser war, ist ja viel gekürzt worden in den letzten 20 Jahren)
    Ich will auch gar nicht über die mangelnden Angebote meckern, aber lass Dir gesagt sein, in Münster leben wir was das angeht, im "Paradies", diese Vielfalt an Unterstützung und Hilfe, gerade im Bezug auf AD(H)S, ist nicht selbstverständlich.... (Das sind wohl Vorteile einer Universitätsstadt)

    Vielerorts gibt es nicht mal einen Arzt, der das diagnostizert, da müssen die Leute ewig suchen und weit fahren, um zu einem Spezialisten zu kommen.

    Also bundesweit gesehen ist die Akzeptanz hinsichtlich der Existenz von AD(H)S bei Erwachsenen nicht nur in der allgemeinen Bevölkerung, sondern auch bei den "Medizinern" nicht gerade hoch. Deshalb ist es mir so wichtig, dass die Symptome Anerkennung finden...

    ( Muss jetzt mal für ne Stunde off gehen, freu mich aber, wenn wir das dann weiter diskutieren)

    LG Tanja

  2. #22
    Wohnt hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen:
    Alter: 43
    Forum-Beiträge: 1.096

    AW: Sichtweisen zur AD(H)S Fortsetzung einer Diskussion

    sascha36 schreibt:
    abgesehen davon wird in keinem Staat der Welt psychische Krankheit so behandelt wie in Deutschland
    @Sascha, was meinst du damit genau?
    Nicht umsonst gibt es ja die Weltgesundheitsbehörde, bei der bestimmte seelische Erkrankungen (nicht ADHS zu den 10 schlimmsten zählen, die zu lebenslänglicher Behinderung führen. Man darf auch nicht vergessen, dass alleine von den Schwerst-Depressiven sich 10-15% das Leben nehmen usw.
    Und das gilt, wie gesagt, weltweit.
    Aber das meintest du wahrscheinlich nicht, oder?

    VG Amn

  3. #23
    Wohnt hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen:
    Alter: 43
    Forum-Beiträge: 1.096

    AW: Sichtweisen zur AD(H)S Fortsetzung einer Diskussion

    @Tanja, dann wäre ich dafür, dass bevor sich die breite Masse in Psychologie schulen lässt, dies erstmal die Ärzte tun, die dafür primär zuständig sind, und die den ganzen Mist überhaupt erst in die Welt setzen und falsch informieren, okay?

    VG Amn

  4. #24
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 207

    AW: Sichtweisen zur AD(H)S Fortsetzung einer Diskussion

    Amneris du überlegst schon was du da schreibst oder ? Welcher Mist wird bitte in die Welt gesetzt , das sehe ich anders und ich bin froh über die Ärzte die mir und vielen anderen helfen konnten .

  5. #25
    Wohnt hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen:
    Alter: 43
    Forum-Beiträge: 1.096

    AW: Sichtweisen zur AD(H)S Fortsetzung einer Diskussion

    Ja, ich überlege. Du hast noch keinen Mist über ADHS gelesen und kennst keine Ärzte, die kein ADHS kennen, Sascha?

    Wundere mich doch sehr!
    Amn

    EDIT: Ja, ich habe auch endlich einen guten Arzt, aber nach wie vielen Umwegen ich den gefunden habe, erzähle ich lieber nicht...

  6. #26
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 207

    AW: Sichtweisen zur AD(H)S Fortsetzung einer Diskussion

    Also es geht nicht um Mist, es geht um Sichtweisen. Ich halte jede Interpretation von ADHS erstmal für interessant, Bücher habe ich in den letzten Monat 10 bis 12 gelesen. Letzten Endes schreibe ich mir das raus was in Allen Büchern gleich ist bzw sich deckt und wiederholt.
    Mir geht es eher darum was ich weiß und wie ich über das Thema denke , trotzdem bin ich offen für jede Art von Diskussion über dieses Thema . Dabei mag ich es wenn man meine Meinung in frage stellt und sich nicht mit meiner deckt, ist es doch eine Chance mich zu überdenken und weiter zu entwickeln.

  7. #27
    Gibt´s Kaffee ?

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 45
    Forum-Beiträge: 1.610

    AW: Sichtweisen zur AD(H)S Fortsetzung einer Diskussion

    Amneris schreibt:
    @Tanja, dann wäre ich dafür, dass bevor sich die breite Masse in Psychologie schulen lässt, dies erstmal die Ärzte tun, die dafür primär zuständig sind, und die den ganzen Mist überhaupt erst in die Welt setzen und falsch informieren, okay?

    VG Amn
    Liebe Amneris, es geht nicht um Psychologieschulungen, sondern um Akzeptanz!!

    "Also bundesweit gesehen ist die Akzeptanz hinsichtlich der Existenz von AD(H)S bei Erwachsenen nicht nur in der allgemeinen Bevölkerung, sondern auch bei den "Medizinern" nicht gerade hoch. Deshalb ist es mir so wichtig, dass die Symptome Anerkennung finden... "

    Ich habe nie ausgeschlossen oder bezweifelt, dass vielen Ärzten (leider) die Fachkenntnis fehlt, aber auch da ist Akzeptanz das Problem, solange die "Halbgötter in weiß" AD(H)S gar nicht anerkennen, werden sie sich da auch nicht weiterqualifizieren....
    Und wo ensteht Akzeptanz??? Wohl in der Gesellschaft.... (sonst korrigiere mich)

    @sascha: genauso sehe ich das auch, je unterschiedlicher die Sichtweisen, desto spannender ist die Diskussion und desto eher kommt man auf neue Aspekte.

    Lg Tanja

  8. #28
    Wohnt hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen:
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    Forum-Beiträge: 1.096

    AW: Sichtweisen zur AD(H)S Fortsetzung einer Diskussion

    @Tanja, und die Akzeptanz in der "breiten Masse", und die hast du ja ins Spiel gebracht, entsteht erst durch das richtige Bild in den Medien. Und in diesen wird nicht "die breite Masse" interviewt, sondern Leute vom Fach. Woher soll denn die Akzeptanz für etwas kommen, das man gar nicht kennt?

    Abgesehen davon bin ich niemals auf Nicht-Akzeptanz gestoßen, sondern auf Interesse und im schlimmsten Fall Desinteresse...im Sinne von Gleichgültigkeit, was mir beides Recht ist, denn ich halte ADHS auch für nix "Besonderes"...weder im negativen noch im positiven Sinne...und den Leuten, die mich sowohl vor als auch nach der Diagnosen kannten, war das eh herzlich egal...für jeden bin die Amneris, die sie immer kannten...

    Grüße von Amn

  9. #29
    Gibt´s Kaffee ?

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    Forum-Beiträge: 1.610

    AW: Sichtweisen zur AD(H)S Fortsetzung einer Diskussion

    Amneris schreibt:
    @Tanja, und die Akzeptanz in der "breiten Masse", und die hast du ja ins Spiel gebracht, entsteht erst durch das richtige Bild in den Medien. Und in diesen wird nicht "die breite Masse" interviewt, sondern Leute vom Fach. Woher soll denn die Akzeptanz für etwas kommen, das man gar nicht kennt?
    Klar, da beisst sich die Katze in den Schwanz.

    ich persönlich handhabe das so, dass ich allen, die sich interessieren, (im Grunde ja meine Sichtweise zu) ADHS erkläre, dabei maße ich mir nicht an, die Weisheit gepachtet zu haben, ich kann das, was man so darüber rausfinden kann (Internet, Literatur) auch nur auf Basis meiner eigenen Erfahrungen überprüfen, aber ich kann mein Erleben mit der AD(H)S beschreiben und so meinen Teil dazu beitragen, es in der Gesellschaft bekannter zu machen.

    Wenn das mehrere machen, stehen die Chancen nicht schlecht, es zu verbreiten, die meisten hören am ehesten denen zu, die sie kennen.

    Amneris schreibt:
    Abgesehen davon bin ich niemals auf Nicht-Akzeptanz gestoßen, sondern auf Interesse und im schlimmsten Fall Desinteresse...im Sinne von Gleichgültigkeit, was mir beides Recht ist, denn ich halte ADHS auch für nix "Besonderes"...weder im negativen noch im positiven Sinne...und den Leuten, die mich sowohl vor als auch nach der Diagnosen kannten, war das eh herzlich egal...für jeden bin die Amneris, die sie immer kannten...

    Grüße von Amn
    Sei froh, dass Du noch nicht gegen Wände rennen musstest, hat Dir noch niemand vor den Kopf geknallt, dass das nur eine Modediagnose sei? (Bei mir hat diese Nicht-Akzeptanz zu mobbing geführt....)

    Kein Mensch verändert sich nur durch eine Diagnose, aber wo mir Freunde früher immer gesagt haben, dass ich mich doch mal zusammenreissen solle, an mir arbeiten solle, etc weiß ich jetzt, was die eigentlich meinten
    Ich weiß ja nicht, wie Du Deine AD(H)S erlebst, ist auch eine sehr individuelle Sache, ich konnte durch die Medikation erstmals eigene Leistungen auch als solche anerkennen, vorher dachte ich immer "Was ich kann, kann jeder, aber was andere können kann ich nicht, also sind alle besser als ich"

    War nicht schön für mein Selbstvertrauen.

    Nicht die Diagnose, aber das Wissen um die AD(H)S und viel Selbstreflektion haben mir letzendlich geholfen, mein Selbstvertrauen wieder aus dem Keller hervorzuholen.

    LG Tanja

  10. #30
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 52
    Forum-Beiträge: 795

    AW: Sichtweisen zur AD(H)S Fortsetzung einer Diskussion

    @ sascha36

    Moin,moin,

    Ich habe den Eindruck Du bist in der Lage ein ziemlich klares vorher-nachher wieder zugeben. Hier gibt es außer mir noch viele Andere die auch noch auf eine Diagnose bzw. Behandlung warten. Mir ist klar, daß das eine subjektive Sicht deinerseits ist. Ich würde mich aber freun, wenn Du mal ein Fazit Deiner Erfahrungen wiedergibst.

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