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Allgemeine Fragen, Antworten und Hilfe rund um ADHS bei Erwachsenen und ADS bei Erwachsenen
  1. #1
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Ärztliche Verdachtsdiagnose auf ADHS /ADS
    Forum-Beiträge: 60

    Fragen über Fragen

    Hey,
    bin 39Jahre alt. Schon in meiner Kindheit hatte ich enorme Probleme in Form von innerer Unruhe, Schlaflosigkeit, Aufgedrehtheit, Konzentrationsschwäche, Verträumtheit, Schüchternheit, Sprachstörung und Isolierung. In meiner Jugend kamen noch Hassgedanken, ständiges Stänkern und Sticheln hinzu. In meinen Beziehungen reagierte ich oft unangemessen bzw. hochbauschend und kam auch schon des Öfteren mit dem Gesetz in Konflikt. Schulisch schrieb ich auch mal Einser wenn mich ein Thema interessierte, aber wenn nicht eben auch Fünfer. Hausaufgaben machten ich meist nur sporadisch bzw. schrieb die immer ab.

    In vielen Bereichen kommt es mir vor, als würde ich im Vergleich zu Gleichaltrigen alles verzögert erleben. Mitte 20 kamen noch starke Depressionen und Angstzustände hinzu. Bei Menschenansammlungen bzw. neues Umfeld bekomme ich Panikattacken die sich schlecht verstecken lassen. Dabei bemerkte ich schon, das dies vereinzelt nur dann vorkommt, wenn meine Gegenüber für mich attraktiv sind, bei unattraktiven strotze ich vor Coolness. Nichts desto trotz, bemerkte ich gewaltige Defizite in meinem Selbstwertgefühl. Erst mit 30 wurde mir erst klar, das bei mir was gewaltig falsch läuft!? Beruflich bin ich laut Aussage von Vorgesetzten nicht belastbar und konfliktfreudig. Mein Leben würde ich als stets schwankend bezeichen, einmal der volle "Höhenflug" und sobald ich dies erkenne, kanns auch ganz gewaltig in den "Keller" abrutschen. Mein Geburtstag bzw. die Zeit an Weihnachten sowie Sylvester bin ich fast immer alleine, ich könnte mir niemals vorstellen diese Tage in Gesellschaft zu verbringen. Dann isoliere ich mich, mache Handy, Festnetz, Klingel aus und kann tagelang zuhause sitzen und bemitleide mich oft.
    War schon sehr oft deswegen arbeitsunfähig geschrieben, auch schon bei verschiedenen Psychologen. Bisher wurde immer nur eine Persönlichkeitsstörung vermutet...

    Aufgrund von gewaltigen Problemen im neuen Job, vermutlich grösstenteils von mir selbst verursacht bzw. mitverursacht kam es zuerst zu verbalen Streitigkeiten bis hin zur körperlichen Gewalt. Offensichtlich ist es leicht meine Schwächen zu erkennen und wer da als Gegenüber bei mir ansetzt, hat mich recht schnell auf 180. In solchen Streitigkeiten reagiere ich dann oft nicht angepasst und kann so richtig zum "Schwein" werden. Verzeihen, tolerieren bzw. Nachgeben kenne ich eigentlich nicht. Ich spreche eigentlich auch nur aus was ich denke, erst hinterher wird mir oft klar: Oh, das war wohl doch mal wieder zu direkt! Dadurch mache ich mir natürlich dauerhafte Feinde und es kommt zu Gruppenbildungen, etliche gegen mich und ein paar die hinter mir stehen... Der diplomatische Weg bzw. Schleimerei ist mir vollends unbekannt.

    Man sagt mir auch nach ich wäre sexsüchtig, seit einigen Jahren kompensiere ich meine Probleme in Form das ich mir Frauen über das Internet suche. Mit diesen schlafe ich ein paar mal, meist wollen diese aber dann eine Beziehung. Ich aber ja nicht und so suche ich mir sofort die nächste. Es kam schon vor, dass ich bis zu 5Frauen parallel hatte und mit denen umging wie ein Kleinkind mit seinem Spielzeug>Bei Nichtinteresse, abserviert... Heute kann ich über dieses Verhalten selbst nur den Kopf schütteln, aber es hat noch immer einen Kick-Faktor. Überhaupt lebe ich gerne meine Kicks aus, bin dabei auch risikofreudig...

    Das ich stark suchtgefährdet bin, zeigt sich in starkem Nikotin Konsum und bis zu 5Flaschen Bier pro Tag. Die Sexsuchtproblematik begann eigentlich erst mit dem alltäglichen Alkohol-Konsum. Bis zu meinem 28Lebensjahr trank ich eigentlich fast gar kein Alkohol. Der Alk macht mich ruhig und ich konnte vieles für längere Zeit vergessen.

    Inzwischen bin ich nun mal wieder wegen Depression, Mobbing, Burn Out seit Wochen krankgeschrieben und war auch mal wieder bei einer neuen Psychologin.

    Diese brachte zum erstenmal eine ADSH Diagnose ins Spiel mit der Empfehlung zuerst einmal zur Suchtberatung und in die Entgiftung zu gehen. IN der Suchtberatung war ich nun schon zweimal und es wurde eine Reha in einer psychosomatischen Klinik beantragt. In Entgiftung (geschlossene Psychatrie!) war ich 7Tage ohne Auffälligkeiten. Kein körperlicher oder psychischer Entzug, von der dortigen Psychologin wurde ich als unauffällig gut einfindend beschrieben. (Was vielleicht auch im Vergleich zu den anderen Patienten kein Problem darstellte! Die ersten 2Tage war ich sehr schockiert, was ich dort sehen mußte... Dachte, ich hätte gerade einen krassen Alptraum bis mir am 3.Tag klar wurde, ja nun bin ich in der geschlossenen)
    Dort empfahl mir aber einer, eines ADHS Wesenstest zu machen. Ich also sofort die Psychologin dazu befragte und sie meinte nur, dieser Test wäre mal vorhanden gewesen aber spurlos verschwunden und das er sehr teuer wäre. Irgendwie war ich entäuscht, ich begab mich freiwillig in diese Akut-Klinik welche sich nicht zu den kleinen Institutionen zählt und die konnten mich nicht mal testen. Alle anderen wurden eh nur mittels Pharmazie "ruhiggestellt", mir gab man zum Glück nur irgendwelche Vitamine. Nach 7Tagen bin ich dann wieder abgereist, im ärztlichen Schreiben ist auch nicht der sonst oft vorkommende Hinweis mit: "Entgegen dem ärztlichen Rat die Klinik verlassen"

    Seither trank ich nochmal 3Bier und nun seit 4Tagen nichts alkoholisches. Geht mir eigentlich nicht schlechter als zuvor, wo ich alltäglich trank.

    Morgen suche ich nach einem Termin zwecks dem ADHS Wesenstest und hätte dazu folgende Fragen:

    Angenommen, es wird ADHS diagnostiziert, was folgt dann?

    Kann bei Behandlung mit Pharmazie überhaupt mein Beruf weiter ausgeübt werden?

    Kommt jemand meine Verhaltensbeschreibung bekannt vor?

    Liebe Grüße
    Mariano

  2. #2
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    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 45
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    AW: Fragen über Fragen

    [QUOTE=Mariano;318061]
    Angenommen, es wird ADHS diagnostiziert, was folgt dann?

    Kann bei Behandlung mit Pharmazie überhaupt mein Beruf weiter ausgeübt werden?

    Kommt jemand meine Verhaltensbeschreibung bekannt vor?

    Hallo Mariano,

    erstmal willkommen im Forum...

    Einige Bereiche deiner Beschreibung kene ich von mir auch, ich würde mir aber nie anmaßen, zu sagen: Oh ja, du hast AD(H)S, dafür solltest du dir schon einen passenden Arzt suchen.... (Es gibt ja leider nicht viele, die das bei Erwachsenen diagnostizieren)

    Ob Du Deinen Beruf weiter ausüben kannst, ist sicherlich nicht von der ADHS abhängig, sondern davon, was Du daraus machst. Was machst Du denn überhaupt beruflich?

    Was nach der Diagnose erfolgt ist sehr unterschiedlich, ich denke, zunächst wird eine medikamentöse Einstellung erfolgen, das muss nicht unbedingt MPH sein, ob Du eine Therapie brauchst, musst in erster Linie du selbst wissen....

    LG Chaostanja

  3. #3
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    AW: Fragen über Fragen

    Hallo Anja,
    besten Dank!
    Ich bin Industriemechaniker von Beruf, in der Masse hat man da mit Metallbearbeitungs-Maschinen (Dreh-,Fräs- ,Schleif-Maschinen) teils vollautomatisiert zutun. Wer hier nur ein + mit dem - verwechselt, kann recht schnell körperlich in Mitleidenschaft gezogen werden... Wie ich bisher die berufliche Zeit mit meinen Konzentrationsproblematiken ohne Arbeitsunfälle überlebte, stellt mich selbst vor ein Rätsel...

  4. #4
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    AW: Fragen über Fragen

    Also, wenn Du MPH bekommen solltest, lindert das solche "Symptome" meistens, aber da ist auch jeder anders,

    bei den Antidepressiva hatte ich schon welche, die mich so dermaßen in Watte gepackt haben, dass ich nicht wirklich arbeitsfähig war, bei anderen ist diese Wirkung nur in der Anfangszeit da und normalisiert sich dann, gerade bei Spiegelmedikamenten.

    LG Tanja

  5. #5
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    AW: Fragen über Fragen

    Was mir gerade nach meinem ersten posting einfällt, ist es bei Euch auch so das ihr sozial nicht wirklich integriert seid?
    Kennt jemand diese Angstattacken in fremder Umgebung? Ich könnte z.B. nie alleine in ein Restaurant essen gehen. Alleine wenn ich die Türe aufmachen würde und die Restaurant-Besucher schauen gleich mal alle zu mir her, könnte ich sofort davonlaufen. Wenn ich in Begleitung bin ist es nicht so schlimm, dann laufe ich meist "beschleunigt" zum abgelegenen freien Tisch. Man sieht mir meine Anspannung dann auch sofort an, in Extremfällen kann ich mich dann nichtmal richtig artikulieren. Passiert mir auch manchmal bei Anrufen, zuerst stammel ich mühsam meinen Namen und dann springe ich über, so das ich ganz schnell spreche...

    Wenn mir noch mehr einfällt, würde ich das gerne hier niederschreiben. Bitte seit davon nicht zu sehr genervt.

  6. #6
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    AW: Fragen über Fragen

    Hallo Tanja,
    sorry für die Anja:-)

    Danke, dann werde ich mal abwarten was der Wesenstest sagt und wie es weitergeht...

  7. #7
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    AW: Fragen über Fragen

    Mariano schreibt:
    Was mir gerade nach meinem ersten posting einfällt, ist es bei Euch auch so das ihr sozial nicht wirklich integriert seid?
    Kennt jemand diese Angstattacken in fremder Umgebung? Ich könnte z.B. nie alleine in ein Restaurant essen gehen. Alleine wenn ich die Türe aufmachen würde und die Restaurant-Besucher schauen gleich mal alle zu mir her, könnte ich sofort davonlaufen.
    Alleine würde ich auch niemals in ein Café, Restaurant o.ä. gehen, ich bekomme dann ganz schnell das Gefühl, dass die anderen denken: "Wieso ist die alleine? Hat die keine Freunde?" ich würde mich nur unwohl fühlen....

    Von wegen sozialer Integration.... es ist nicht nur für uns echt schwer, "wirkliche Freunde" zu finden, die meisten halten nur solange zu einem, wie sie Spaß haben und alles toll ist. Die wollen sich nicht mit Problemen auseinandersetzen... (Das ist eben die "Weg-werf-Gesellschaft"). Im Laufe meines Lebens musste ich schon oft die bittere Pille schlucken, dass vermeintliche Freunde mich hintergangen, ausgenutzt oder einfach abgelegt haben.

    Als extrovertierte ADHS´lerin habe ich keine Probleme damit, Menschen kennenzulernen, aber die meisten laufen ganz schnell weg....

    Aber mal was Positives an den vielen "Krisen" die wir so durchleben, da trennt sich die Spreu vom Weizen.
    Eine gute Freundschaft ist im Übrigen nicht davon abhängig, wie oft man sich trifft, sondern wie diese Treffen dann sind und ob ich mich im Notfall auf sie verlassen kann.

    Mittlerweile habe ich einen überschaubaren Kreis von "wirklichen" Freunden und das reicht mir,

    lieber Qualität als Quantität



    Mariano schreibt:
    Wenn mir noch mehr einfällt, würde ich das gerne hier niederschreiben. Bitte seit davon nicht zu sehr genervt.
    Du hast den Titel deines threads sehr gut gewählt, "Fragen über Fragen" betrifft ja die gesamte Spannweite von AD(H)S, zu dem Thema passt ja sehr viel :-)

    Genial, weil ich sowieso viel zu oft abschweife...

    LG Tanja

    ... und das mit der Anja ist kein Problem ;-)

  8. #8
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    Forum-Beiträge: 207

    AW: Fragen über Fragen

    Kann das mit den Freunden nicht nachvollziehen, ADHS ler neigen dazu Menschen zu nutzen, das heißt so lange sie einem was geben sind sie interessant , ist dies nicht mehr der fall so lässt man die Menschen fallen. Auch akzeptieren sie keine andere Meinung, was die Freundschaft sehr unter Spannung setzt , extrovertiertheit, selbstverliebtheit und mittelpunktssuche sind typische ADHS ler Probleme , ich kann die Menschen gut verstehen wenn sie sich lieber Menschen suchen bei denen sie normal sein können. Ob eine Freundschaft funktioniert hängt von zwei Seiten ab und das kann nur gutgehen wenn man sich nicht mit Erwartungen überhäuft und dem gegenüber Raum gibt.

  9. #9
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    Forum-Beiträge: 1.610

    AW: Fragen über Fragen

    sascha36 schreibt:
    Kann das mit den Freunden nicht nachvollziehen, ADHS ler neigen dazu Menschen zu nutzen, das heißt so lange sie einem was geben sind sie interessant , ist dies nicht mehr der fall so lässt man die Menschen fallen. Auch akzeptieren sie keine andere Meinung, was die Freundschaft sehr unter Spannung setzt , extrovertiertheit, selbstverliebtheit und mittelpunktssuche sind typische ADHS ler Probleme ,
    Das was Du da beschreibst, ist das was die Aussenwelt von einem AD(H)S´ler wahrnimmt

    Diese "Selbstverliebtheit und Mittelpunktsuche", die Du beschreibst, wurde mir auch oft vorgehalten.

    "Warum?" habe ich mich gefragt.... Der Hintergrund meines Verhaltens war starke Unsicherheit, ob mich die anderen akzeptieren, oder nicht. Also versuche ich meine guten Seiten herauszustellen, damit sie mich wahrnehmen und mögen....
    dass die anderen das als selbstverliebt oder mittelpunktsuchend gesehen haben, habe ich gar nicht wahrgenommen (und auch nicht vermißt, weil ich das ja gar nicht mitgekriegt habe)

    ich habe mich nur gewundert und eben noch mehr versucht, den anderen zu gefallen, was dann natürlich noch nerviger für die war, ich aber immer noch nicht gemerkt habe....

    Weil mir das immer wieder passiert ist, habe ich irgendwann gedacht, dass wohl mit mir was falsch sein muss...
    Es hat mich Jahre gekostet, überhaupt rauszufinden, dass ich Wahrnehmungsstörungen habe, weil ich das ja nicht gemerkt habe,

    erst als ich auf Menschen getroffen bin, die den Mut hatten, mir das zu spiegeln (aber eben wohlwollend, nicht angreifend) erkannt ich das und brauchte noch eine lange Zeit der Selbstreflektion, bis ich in der Lage war, sowas erkennen zu können und darauf zu reagieren, indem ich mich erkläre.

    Ich glaube nicht, dass alle AD(H)S´ler pauschal andere Meinungen nicht akzeptieren (schau dich mal im Forum um...), das ist allgemein eine Persönlichkeitsfrage. Ich kenne genügend "Stinos", die in dem Punkt viel extremer sein können....

    Fazit: Das was vom AD(H)S´ler aussen ankommt, ist nicht das, was er von innen meint (genau das ist das Problem der breiten Masse, kaum einer versteht , was in einem AD(H)S´ler wirklich vorgeht und schließt voreilige Schlüsse




    sascha36 schreibt:
    ich kann die Menschen gut verstehen wenn sie sich lieber Menschen suchen bei denen sie normal sein können. Ob eine Freundschaft funktioniert hängt von zwei Seiten ab und das kann nur gutgehen wenn man sich nicht mit Erwartungen überhäuft und dem gegenüber Raum gibt.
    Ich habe nie gesagt, dass ich andere mit Erwartungen überhäufe... aber die "Störung" wird bei mir durch MPH sehr gelindert und hilft mir, an mir zu arbeiten, sie stellt sie aber nicht ab.
    Freundschaft ist ein Geben und Nehmen und vor allem geht es darum, Verständnis für einander zu haben.
    Jeder Mensch (ausnahmslos) hat Macken, Freundschaft bedeutet, dass ich mit den Macken des anderen umgehen kann....

    LG Tanja

  10. #10
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    Forum-Beiträge: 207

    AW: Fragen über Fragen

    Ich hab dich mit meinem Post nicht persönlich gemeint, ich beziehe das auch auf mich , ich war so. Ach was war ich individuell, empathisch, zu gut für die Welt, selbstlos , zuvorkommend etc
    in Wahrheit war es dann eher so : empathisch - klar so muss ich mich nicht mit mir auseinandersetzen
    individuell - hatte von nichts ne Ahnung wollte aber überall der beste sein
    zu gut für die Welt - ich war das Opfer, Schuld waren die anderen und ich war ja immer verkannt
    zuvorkommend - hatte Angst das mich andere nicht mögen , wollte nicht abgelehnt werden

    Ehrlich gesagt tut die Wahrheit mir sehr gut , besser als diese verblendete Sicht meiner selbst.

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