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Diskutiere im Thema Motivationsschwankungen im Forum ADS ADHS bei Erwachsenen
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Allgemeine Fragen, Antworten und Hilfe rund um ADHS bei Erwachsenen und ADS bei Erwachsenen
  1. #1
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose seit Kindheit
    Forum-Beiträge: 20

    Motivationsschwankungen

    Hallo Leute,

    heute ist ein ziemlich durchwachsener Tag, heute morgen musste ich mich echt zwingen überhaupt aufzustehen. Hatte meine kleine Tochter mit bei mir im Bett und hab einfach keinen Grund gesehen zum aufstehen.

    Um 10 Uhr hatten wir dann unseren Mutter-Kind Gymnastik Kurs und ich habe echt lange überlegt ob ich überhaupt gehen soll. Bin dann gegangen schon allein wegen der kleinen. Als ich dann wieder zu Hause war, konnte ich kaum still sitzen und musste unbedingt was im Haushalt machen. Diesen Drang habe ich recht oft.

    Der Nachmittag verlief dann recht normal, hab viel gespielt mit meiner Tochter und jetzt sitze ich auf dem Sofa und bin schon wieder voll Down und habe das Gefühl gleich losheulen zu müssen. Jetzt höre ich meine lieblingsmusik und versuche einigermaßen klar zu kommen.

    Ich weiß im Moment nicht mehr wie ich mit diesen heftigen Schwankungen den Tag über umgehen soll. Allein schon wegen meiner kleinen wäre es doch sehr wichtig eine relativ konstante Stimmung hinzu bekommen.

  2. #2
    Wohnt hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen:
    Alter: 43
    Forum-Beiträge: 1.096

    AW: Motivationsschwankungen

    Hallo

    Weiß nicht, ob das wirklich eine "Motivationsschwankung" ist, die du da beschreibst. Klingt für mich eher nach einer kleinen Winterdepression...also rausgehen an die frische Luft, vorallem wenn die Sonne scheint...und vielleicht mal den Vitamin D Spiegel messen lassen...und entsprechend auftanken.

    Bald kommt außerdem wieder der Frühling...das weiß ich noch vom letzten Jahr

    VG Amn

  3. #3
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose seit Kindheit
    Forum-Beiträge: 20

    AW: Motivationsschwankungen

    Das mit diesen winterdepressionen hatte ich schon als Kind, wo sich meine Mutter immer aufgeregt hat. Aber normalerweise habe ich dann dauerhaft schlechte Laune und bin nicht mal total zappelig dazwischen, deshalb kommt es mir komisch vor im Moment.

    Raus gehen ist in den letzten Tagen echt schwierig, da es alle halbe Stunde anfängt, wie blöd zu schneien und ich hasse Schnee. Da bekommen mich keine 10 Pferde vor die Tür wenn es nicht sein muss.

    Vielleicht sollte ich tatsächlich mal Vitamin D ausprobieren, kann ja nicht schaden.

  4. #4
    Chaoten-Weib

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 53
    Forum-Beiträge: 2.544

    AW: Motivationsschwankungen

    Hey,

    wie lange ist denn die Geburt deiner Kleinen her? Ich höre sehr viel von diesen Depressionen, die NACH dem Entbinden entstehen. Eine sehr gute Freundin von mir war 1 Jahr fix und fertig und sogar in einer Klinik.

    Aber ich will dir jetzt keine Angst machen.

    Erzähl mal, wie jung deine Kleine ist....

    lg

  5. #5
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose seit Kindheit
    Forum-Beiträge: 20

    AW: Motivationsschwankungen

    Meine kleine ist jetzt 6 Monate alt, ich habe bei der Geburt durchaus ein Trauma erlitten, weil ich fast gestorben wäre. Ich habe sehr viel Blut verloren und hatte tatsächlich so eine nahtoderfahrung. Deshalb habe ich am Dienstag auch eine. Termin bei einem Psychologen speziell für das Gebiet. Ich denke das es daher kommt, aber ich kann im Moment selber einfach nichts dagegen machen.

    Es fällt mir teilweise jeder Schritt schwer und ne Stunde später wussel ich in der Wohnung rum und mach sauber.

  6. #6
    Chaoten-Weib

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 53
    Forum-Beiträge: 2.544

    AW: Motivationsschwankungen

    Na dann hast du deine Antwort denke ich. Hat also nix mit wirklicher Motivationsschwankung zu tun oder?

    Das ist wirklich hart, was du da erlebt hast. Hast du denn Unterstützung seitens Ehemann, Freund, Familie etc?

    Wo du wirklich aufpassen musst, aber das weisst du bestimmt, ist, dass du dem Kind nicht das Gefühl gibst, unerwünscht zu sein oder dem Kind unbewusst eine Schuld zu geben.
    Bzw die Frage an dich: War die Schwangerschaft überhaupt dein Wunsch? Oder war es ein "Unfall"? Oder was auch immer. Du weisst bestimmt, worauf ich hinaus will. Das Unterbewusstsein kann einem Menschen das Leben ganz schön schwer machen....leider.

    Ich finde es gut, dass du dir Hilfe suchst. Ich hoffe, dass der Psychologe dir helfen kann. Eine Selbsthilfegruppe wäre auch gut. Was wichtig ist Reden Reden und nochmals Reden. Es gibt echt so viele andere Frauen, die das gleiche erleiden oder erlitten haben. Das alleine tröstet.

    Was ist denn mit Medis für dein ADHS? Hattest du vorher genommen und nun vielleicht abgesetzt, was ich glaube ich denke oder? Stillst du oder nimmst du schon wieder etwas ein?

    Puh sorry viele Fragen.....aber nur so kann man sich hier ein richtiges Bild machen.....ein zumindest ansatzweises richtiges Bild.

    Also wenn du magst, dann schreib ja?

    lg

  7. #7
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose seit Kindheit
    Forum-Beiträge: 20

    AW: Motivationsschwankungen

    Ich habe die Unterstützung meines Partners, ohne ihn würde ich mir wahrscheinlich keine HIlfe holen. Eins weiß ich ganz genau, ich gebe bestimmt einigen Leuten im Krankenhaus die Schuld, aber nicht meinem Kind. Die Schwangerschaft war zwar nur mehr oder weniger geplant aber ich liebe die Kleine.

    Außerdem verlief die Geburt selber sehr gut, die Schwierigkeiten kamen erst danach, weil die Ärtze nicht gemerkt haben, dass sich die Plazenta nicht komplett gelöst hat. Das hat zu Blutstau geführt. Und das Spiel hatten wir 3 mal mit Ohnmacht und so.

    Bei meiner Mutter ist damals genau das selbe passiert und meine Hebamme meinte ich soll mir keine Sorgen machen, da die Chancen sehr gering sind bei mir.

    Das mit dem reden ist halt so ne Sache, da tue ich mir doch recht schwer vor allem wenn ich es fremden erzählen soll. Aber es ist die einzige Möglichkeit damit fertig zu werden.

    Medikamente wegen meines ADHS nehme ich schon seit seit vielen Jahren nicht mehr, meine Mutter hat sich nach meinem stationären Aufenthalt nicht mehr die Mühe gemacht mit mir zu einem Arzt zu gehen deshalb. Bei uns wurde eh nie viel über das Thema gesprochen, was ich heute sehr schade finde. Ich musste mich dann daran gewöhnen irgentwie zurecht zu kommen. Und bin in diesem Trott bis heute so drinne. Ich habe einfach immer alles aktzepiert und fange erst jetzt wieder an mir große Gedanken zu machen.

    Und im Moment zieht mich das auch eher ein bisschen runter wenn ich mir so überlege, dass vielleicht vieles anders gelaufen wäre, wenn meine Mutter weniger mit ihren Problemen zu tun gehabt hätte. Aber seit der Geburt meiner Schwester vor 11 Jahren wo ihr genau das selbe wie mir passiert ist, hat sie Depressionen und sie hat sich halt nie helfen lassen. So musste ich dann quasi mit 12 Jahren selber sehen wie ich mit meiner Krankheit fertig werde.

    So das war jetzt ne ganze Menge aber es tut gut mal alles aufzuschreiben. Beim Schreiben kann ich meine Gedanken irgentwie besser ordnen als beim erzählen.

  8. #8
    Chaoten-Weib

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 53
    Forum-Beiträge: 2.544

    AW: Motivationsschwankungen

    Hi Bunny,

    lach das Thema mit den Gedanken besser sortieren als im Gespräch war gerade das Thema hier

    http://adhs-chaoten.net/ads-adhs-erw...vermeidet.html

    Das mit der Schuld und deiner Kleinen meinte ich anders: Weil es dir halt schlecht geht, du Probleme hattest bei der Geburt.....…KANN es passieren, dass man im UNTERBEWUSSTSEIN eine gewisse Schuld auf das Kind schiebt.....in diesem Sinne, dass, wenn es das Kind nicht gegeben hätte, würde es mir nicht so schlecht gehen. So hatte ich das gemeint. Und die meisten Menschen bekommen das dann gar nicht mit.

    Schön, dass du dein Kind liebst.

    Du weisst aber auch, dass ADHS vererbbar ist?

    Also.....wir entwerfen jetzt einen Schlachtplan okay?

    Als Erstes suchst du dir einen Psychiater/Neurologen, der sich mit ADHS bei Erwachsenen auskennt. Das wird sehr schwierig sein und du wirst oftmals abgewiesen, weil zum Teil auch keine neuen Patienten genommen werden. Wo wohnst du? Vielleicht kennt hier jemand einen guten Arzt in deiner Nähe.

    Dann versuchst du - mit Hilfe deines Arztes - eine ADHS-Diagnose zu machen. Aber stell dich bitte auf lange Wartezeiten ein. Auf ziemlich lange Wartezeiten.

    Und dann geht es um DICH. Selbstverständlich auch um dein Kind, logisch.

    Was ich damit meine: Wenn es DIR nicht gut geht, kannst du auch deinem Kind später nicht helfen. Dann bist du unter Umständen in der gleichen Position wie deine Mutter damals....falls dein Kind ADHS von dir geerbt haben sollte, was glaube ich schon fast sicher ist.

    DIR muss es gut bzw. besser gehen, dann kannst du auch anderen helfen und besonders für dein Kind da sein. Ansonsten ist dein Kind vielleicht auch mit 12 auf sich allein gestellt. Verstehst du worauf ich hinaus will?

    Meine Mutter hatte auch starke Depressionen - war in ihrer Familie bekannt.....auch mit Suizid....mit versuchten und leider auch vollendeten. Sie ist auch NIE zum Arzt gegangen.
    Ich wurde mit 7 schwer zuckerkrank und hatte auch schon als Kind ADHS Symptome, die allerdings nie erkannt worden sind.....alles wurde halt auf den Diabetes "geschoben". Meine Mutter war NIE für mich da. Mein Vater? Kein Kommentar.

    Was ich damit sagen möchte: Es gibt eine Lösung für alles.....nämlich man kann sich selbst helfen. Sich schlau machen, im Internet stöbern, hier findest du alles, sich wie du nun hier im Forum ausquatschen und und und.

    Geh nach vorne Bunny......blick nicht immer nach hinten.....das bringt nix.

    lg Heike

  9. #9
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose seit Kindheit
    Forum-Beiträge: 20

    AW: Motivationsschwankungen

    Vielen Dank Heike für deine aufbauenden Worte, ich habe gerade im Internet nach Ärzten bei mir in der Region geschaut, da werde ich tatsächlich anrufen und das nochmal genau überprüfen lassen.

    Ich hoffe ja immer noch, das meine Tochter das nicht geerbt hat. Ab welchem alter kan man das feststellen lassen?

  10. #10
    Chaoten-Weib

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 53
    Forum-Beiträge: 2.544

    AW: Motivationsschwankungen

    Klasse Idee mit der Ärztin....super

    Und die Frage nach dem Erkennen beim Kind???? Puh die kann ich dir nicht beantworten.....

    Es gibt hier viele ADS-ler mit Kindern, die leider auch ADS haben. Vielleicht kann man deine Frage in ein anderes Unterforum schieben? Ich weiss nur nicht in welches, sorry.
    Hiiiiilfeeee Admins......

    Hey bleib dran ja? Du schaffst das. Gerade Menschen, die früh auf sich allein gestellt sind, sind stärker als viele andere Menschen. Allerdings auch schneller im Burnout etc.
    Deshalb.....warte nicht, bis du 40 oder älter bist. Das wird dann nämlich immer schwerer und schwerer.

    Fang heute damit an und nicht gestern oder übermorgen....nein heute.

    Und weiter berichten ist Pflicht

    lg Heike

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