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Diskutiere im Thema Wie offen geht Ihr mit der "Krankheit" um? im Forum ADS ADHS bei Erwachsenen
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  1. #61
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 46
    Forum-Beiträge: 51

    AW: Wie offen geht Ihr mit der "Krankheit" um?

    Hallo DanielR,
    Erstmal ein herzliches willkommen DanielR,

    da bist du nicht der ein zigste der viel durch gemacht hat, das geht uns Betroffenen alle so.
    Mir geht es da genauso wie dir, hab es auch nicht leicht mit ADHS steht mir eher im Weg als das es mir was bringt, bin 41 Jahr alt und hab meine Diagnose erst seit etwas über 2 Jahren erhalten.
    Habe von Ende Oktober bis Dezember eine Klinik besucht mit Schwerpunkt ADHS bei Erwachsenen, seit dem geht es mir viel besser und ich hab eine Grundlage worauf ich aufbauen kann.

    Ich wußte eigentlich immer das ich anders bin und das man mich nicht sonderlich mag weil so empfindlich ehrlich etc.
    Fange vieles an und bringe selten etwas zu ende da ich alles selber mache und mich für viel zu vieles interessiere.
    Es bleibt viel angefangenes liegen und es ist immer noch sehr schwer für mich da mal eine Lösung rein zu kriegen.

    Du solltest nicht so viel Rücksicht auf andere nehmen die du eventuell belasten könntest, das sind meist diejenigen die kein Verständnis für dich haben, sei so wie du bist und such dir die Leute aus die Verständnis für dich haben.
    Die das als Krankheit sehen haben mal irgendwo was aufgefaßt und wissen gar-nicht worum es bei ADHS geht.

    Kaum einer der nicht selbst betroffen ist beschäftigt sich mit AD(H)S kennt sich somit auch nicht aus.

    Es tut wirklich gut der ganzen Sache einen Namen geben zu können, man versteht sich selbst viel besser kann anders damit umgehen und lernen zu verstehen warum so vieles ist wie es ist.

    Wünsche dir alles gute und gelingen bei all deinen vorhaben und das du weiter kommst im Leben.

    Ich denke du wirst das schon schaukeln.

    lieben Gruß terra

  2. #62
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 207

    AW: Wie offen geht Ihr mit der "Krankheit" um?

    Offen, das heisst aber nicht das man es jedem gleich auf die Nase bindet um eine Entschuldigung für sein Verhalten zu haben.
    Wer mich fragt der bekommt eine Antwort, aber nicht ausschweifend sondern kurz, sachlich und präzise.

  3. #63
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 30
    Forum-Beiträge: 96

    AW: Wie offen geht Ihr mit der "Krankheit" um?

    Als ich die Diagnose recht frisch hatte und sie mir regelrecht unter der Haut brannte, hätte ich es natürlich am liebsten gleich jedem erzählt (auch dem unschuldigen Jungen der neben mir an der Bahnhaltestelle stand ).

    Und wie ich eben so bin, hab ich auch keinen Gedanken dran verschwendet, ob das eventuell negative Folgen haben könnte. Zum Glück war ich noch schlau genug, mit engen Vertrauenspersonen drüber zu reden und erhielt den Rat, es nur dann zu erzählen, wenn es mir wirklich Vorteil oder Sinn bringt.

    Das ist meistens aber einfach nicht der Fall. Im Gegenteil - selbst bei "Freunden" bin ich sehr schnell frustriert über die falschen Labels die ich angeklebt bekomme, die hochgezogenen Augenbrauen, die guten Ratschläge oder Bewertungen ("ist doch ne Modekrankheit", "Medikamente sind schlecht, weißt du das nicht?", "ich glaube du denkst einfach zu viel nach" etcpp.).

    Mir fehlt vielleicht Sendungsbewusstsein und Ausdauer - aber ich habe keine Nerven jedem einen langen Vortrag zu halten, von dem doch nicht viel hängen bleibt und in dessen Laufe ich anfange zu merken, dass ich eigentlich keine Ahnung hab wie ich die ganze Sache erklären soll. Und wo wir einmal beim verunsichert sein sind...ob ich eigentlich wirklich ADHS habe.
    Neee, ne solche Rechtfertigungs- und Erklärungssituationen finde ich (noch) sehr anstrengend und außer den Menschen, die mir ganz nahe stehen, behalte ich die Sache für mich. Erzählen kann man es später immer noch, wenn man wirklich in Schwierigkeiten ist. Aber zurücknehmen geht nicht!

    Ha, so hab ich auch gleich ne prima Übung gegen unbedachte Impulsivität

    viele Grüße,
    Porcupine

  4. #64
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 46
    Forum-Beiträge: 596

    AW: Wie offen geht Ihr mit der "Krankheit" um?

    toll....letzt habe ich einer freundin von mir geschrieben, das nun adhs diagnotiert wurde....eigentlich hat sie lieb zurück geschrieben.....heute habe ich ihr wieder eine email geschrieben, wo ich auch wieder näher auf adhs eingegangen bin....ihr halt geschrieben, wie sehr es mich beschäftigt, ich in einem forum bin, mein leben gerade so neu überdenke und auch, das mich die medien und das mit modekrankheit so nervt, weil eben in meinem umfeld viele nichts mit dem thema anfangen können.....das bekam ich von ihr zur antwort zurück:

    "Modekrankheit!
    Früher hat man zu den Kindern halt Lausbub gesagt und heute adhs
    Heute bekommt alles einen Namen…. Obwohl es dies schon immer gibtJ"

    .....bin ich überempfindlich?....mich hat das total genervt und gereizt......sieht sie es also auch so?....grrrrr

    ich erzähle es echt am besten keinen mehr....fühle mich echt toal unmissverstanden.

  5. #65
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 47
    Forum-Beiträge: 683

    AW: Wie offen geht Ihr mit der "Krankheit" um?

    stöpsel schreibt:
    ..........."Modekrankheit!
    Früher hat man zu den Kindern halt Lausbub gesagt und heute adhs
    Heute bekommt alles einen Namen…. Obwohl es dies schon immer gibtJ"

    .....bin ich überempfindlich?....mich hat das total genervt und gereizt......sieht sie es also auch so?....grrrrr

    ich erzähle es echt am besten keinen mehr....fühle mich echt toal unmissverstanden.
    hey stöpsel, wir werden auch nicht verstanden......

    ich hatte gestern eine unterhaltung. irgendwann kamen wir an einen punkt wo ich meinte, das ich kein problem mit mir habe. sondern mit dem verhalten anderer zu mir.

    es liegt nicht dir sondern an der gesellschaft!

  6. #66
    Wohnt hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 44
    Forum-Beiträge: 1.943

    AW: Wie offen geht Ihr mit der "Krankheit" um?

    Stöpsel, überleg mal was du jemandem gesagt hättest, so ganz ehrlich- wenn dir jemand vor Jahren als du noch keinen Plan davon hattest, erzählt hätte, das er ADHS hat.

    Ich habe mich das neulich ganz ehrlich gefragt und ich erinnerte mich dann das ich das auch als Ausredendiagnose empfunden hatte,.....die Medien haben viel mehr Einfluss als man manchmal denkt, leider so subtil, das man nicht mal merkt, wenn es einem das Hirn verdreht und man nicht generell jemand ist, der seine eigenen Ansichten in Frage stellt.

    Nehm es ihr nicht übel. Nutz das einfach, ihre Aussage um anzuknüpfen daran und zu erklären, das es einen Unterschied gibt zwischen phasenweisem Lausbub und Impulsiv auf Dauer -Kind.

  7. #67
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 46
    Forum-Beiträge: 596

    AW: Wie offen geht Ihr mit der "Krankheit" um?

    hmmm....ich überleg grad, wie ich reagieren würde bzw. reagiert hätte......ich war eigentlich immer schon offen, ich hätte nachgefragt, es hätte mich interessiert, hätte es mir erklären lassen, bevor ich urteile.

    bzw.....von meiner freundin, der sohn, der hat auch adhs....nee, ich habe es eigentlich nie in frage gestellt. ok, hatte dann ja auch schon den eigenverdacht.....ich habe immer gesagt, wenn es damals bei uns schon die test gegeben hätte, wäre das bei mir bestimmt auch diagnostiziert worden bzw. ich finde, es passt immer noch zu mir.....ich war ja dem irrtum auferlegen, das es im alter rauswächst bzw. man nichts mehr machen kann....als er erwachsener muss man lernen damit zu leben.....deswegen ja auch erst der späte test.

    als ich genau dieser freundin gesagt habe, das ich mich testen lasse, meinte sie auch, obwohl es ihr sohn hat....bei erwachsenen wächst das doch raus, da hat man doch immer weniger probleme mit....dann dachte ich...hmmm....dann liegt es bei mir wohl doch an was anderem? aber dann habe ich mich ja zum glück erkundigt bzw. trotzdem den test gemacht.

    "Modekrankheit!
    Früher hat man zu den Kindern halt Lausbub gesagt und heute adhs
    Heute bekommt alles einen Namen…. Obwohl es dies schon immer gibtJ"
    ich habe ihr zurück geschrieben....also gehörst du auch dazu, das du adhs nicht ernst nimmst?

    dann kam zurück: " früher hatte man keinen namen dafür und heute wird alles benannt! hattest du früher was von adhs gehört? seit wann gibt es die krankheit offiziell? das hat nichts mit ernst nehmen zu tun! so war das früher!"

    ??????hä???? stehe auf der leitung, weis immer noch nicht was sie damit meint.

  8. #68
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 207

    AW: Wie offen geht Ihr mit der "Krankheit" um?

    Ich glaube man muss bei sich selber mal differenzieren ob es um das Unwissen von Adhs oder um die Ablehnung eines Betroffenen geht. Mir macht es nichts aus wenn mein Gegenüber wenig darüber weisst oder andere Meinungen hat. In der Antwort von ihr sagt sie ja nichts über dich als Mensch und wenn ich eins nicht bin dann nur meine Krankheit.

  9. #69
    Wohnt hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 44
    Forum-Beiträge: 1.943

    AW: Wie offen geht Ihr mit der "Krankheit" um?

    Dann lass ihr ihre Meinung.

  10. #70
    Gibt´s Kaffee ?

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 45
    Forum-Beiträge: 1.610

    AW: Wie offen geht Ihr mit der "Krankheit" um?

    stöpsel schreibt:

    dann kam zurück: " früher hatte man keinen namen dafür und heute wird alles benannt! hattest du früher was von adhs gehört? seit wann gibt es die krankheit offiziell? das hat nichts mit ernst nehmen zu tun! so war das früher!"

    ??????hä???? stehe auf der leitung, weis immer noch nicht was sie damit meint.
    Das Argument kenne ich zu gut, was die meisten dabei aber nicht bedenken ist, dass

    - die Welt früher nicht so reizüberflutet war, wie heute
    - die Kinder noch ganz andere Möglichkeiten zum austoben hatten
    - früher die positiven Seiten eines AD(H)S´lers noch gefragt waren (z.B. hilft die Impulsivität ja auch, schneller mal was neues auszuprobieren)
    - heute die "negativen" Seiten eher unangenehm auffallen, als früher
    - heute viele Menschen keine Rücksicht mehr nehmen und nur auf ihren persönlichen (finanziellen) Vorteil bedacht sind.

    Auch wenn es die Diagnose AD(H)S (in den 80-ern HKS - Hyperkinetisches Syndrom) noch nicht lange gibt, heißt das ja nicht, dass es das noch nicht gab, sondern nur, dass man das noch nicht kannte.

    Lass Dich nicht verunsichern
    LG Tanja

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