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Diskutiere im Thema Wie offen geht Ihr mit der "Krankheit" um? im Forum ADS ADHS bei Erwachsenen
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  1. #51
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 47
    Forum-Beiträge: 683

    AW: Wie offen geht Ihr mit der "Krankheit" um?

    Heike schreibt:
    ......
    Ich habe einen Botenstoffmangel im Gehirn bezgl. Dopamin und Noradrenalin......
    ....da bin ich dann so nervös, das ich das nicht aussprechen kann......

    naja, scheisse aber ganz ok, wenn ich überlege wie ich früher in so eine situation gegangen bin zitternd, schweissgebadet, ständig das gefühl aufs klo zu müssen


    aber sonst ist der tipp echt klasse, danke

  2. #52
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 46
    Forum-Beiträge: 51

    AW: Wie offen geht Ihr mit der "Krankheit" um?

    Hallo lottchen, ich bin der Meinung das es niemanden was angeht.
    Wer nicht selbst betroffen ist versteht auch nicht viel davon und setzt sich schon gar nicht damit auseinander.
    Meine Eltern wissen es meine 5 Geschwister wissen es, selbst da kennt man sich kaum aus.

    Ich denke nicht das es einen positiven Effekt hat wenn man sein Gegenüber jedesmal darüber aufklärt das man AD(H)S hat.
    Kennt sich eh keiner mit aus zumindest ist das in meiner Gegend so, wer hat denn schon Lust sich damit auseinander zu setzen.

    Man weiß auch nicht wie das Gegenüber damit umgeht, ich würde es für mich behalten.
    Das man mal was falsch interpretiert ist doch völlig normal, kommt bei jedem Menschen mal vor, mach dir da nicht so viele Gedanken drum.
    Keiner ist Perfekt, schon klar das man als betroffener sehr sensibel darauf reagiert und immer versucht solche Situationen zu vermeiden.
    Das liegt daran das man sich dessen sehr bewußt ist und somit auch klarer vor Augen hat.

    Irren ist Menschlich.

    Bei mir ist es auch etwas über 2 Jahre her als ich die Diagnose erhalten habe, besuche einmal im Monat eine Selbsthilfe Gruppe in Münster und kann mich mit Gleichgesinnten unterhalten fühle mich dann immer geborgen und verstanden.
    Ich bin 41 Jahre also in deinem alter und wohnst nicht so weit weg sehe ich gerade, vielleicht kennst du ja die Selbsthilfe Gruppe in Münster.In der Selbsthilfegruppe kann ich mich gut öffnen, anderen gegenüber ist das nicht einfach da man ja nicht wies wie damit umgegangen wird.
    Muß keine wissen das man an AD(H)S leidet.

    recht herzliche liebe Grüße terra.

  3. #53
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 47
    Forum-Beiträge: 683

    AW: Wie offen geht Ihr mit der "Krankheit" um?

    @terra:

    ja, jedem nicht, da gebe ich dir recht. Aber da geht es um mein Kind und wenn ich damit helfe?!?!
    Wenn ich die schlechte Erfahrung mit der Grundschule nicht gemacht hätte, würde ich ganz ohne bedenken das den Lehrern mitteilen......

  4. #54
    Gibt´s Kaffee ?

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 45
    Forum-Beiträge: 1.610

    AW: Wie offen geht Ihr mit der "Krankheit" um?

    Hallo Lottchen,

    mir passiert das mit dem anecken auch immer wieder, die vielen Schulveranstaltungen sind mir ein Graus, da fühle ich mich total unwohl, zu den Elternabenden schicke ich konsequent meinen Mann.
    Wenn sich der Kontakt zu einzelnen Eltern wegen der Kinderfreundschaften ergibt und man ins Gespräch kommt, gehe ich immer sehr offen mit meiner ADHS um, so ziemlich der erste Satz, wenn ich neue Leute kennenlerne: "Ich rede manchmal zuviel und merke es selbst nicht, Du darfst gerne stopp sagen, wenn ich zu anstrengend werde."
    Damit ergibt sich meistens ein Gespräch darüber und die meisten reagieren positiv auf die Offenheit und wollen gerne mehr über die AD(H)S, die ja doch in vieler Munde ist, erfahren....
    Die Angst vor den Reaktionen anderer umgehe ich, indem ich offensiv bin.... Und was habe ich zu verlieren? Ich kann mein ADHS nicht verstecken, das gehört zu mir. Wenn ich sie nicht erkläre, kommen aussen nur die Auswirkungen der Grundsymptome an, die dan oft als Persönlichkeits- oder Charakterschwäche gedeutet werden, obwohl das damit nichts zu tun hat. Entweder mein Gegenüber läßt sich auf mich ein, oder nicht, das muss ich dann akzeptieren...
    Bei unserer Tochter gibt es sowohl in der Schule als auch beim Spielen mit anderen keine Probleme.
    Vor der Medikation war sie so unkonzentriert und ablenkbar, dass sie so gut wie nie mit ihren Aufgaben fertig wurde, in Gruppenarbeiten wurde sie oft für schlechte Ergebnisse verantwortlich gemacht, ausschlaggebend für die Medikation war, dass sie fast täglich weinend unter ihrem Stuhl in der Klasse saß.
    Zum Glück hatte ihr Selbstvertrauen noch nicht gelitten.

    Jetzt sagt sie selbst, dass sie sich besser im Griff hat. Mit der Medikation kann sie jetzt auch ihr volles Potential (IQ 120) nutzen.

    Ich denke, für AD(H)S Kinder ist es besonders wichtig, viel positive Rückmeldung zu bekommen und das gerade für die alltäglichen Selbstverständlichkeiten.

    Die Kinder sind ja nicht bösartig oder übermäßig egoistisch oder, oder, oder ... sondern sie sind gefangen in der Hilflosigkeit, mit all den Reizen von innen und aussen umzugehen und alle Emotionen sind viel stärker als bei anderen (das weiß das Kind aber nicht, also denkt es, dass es versagt (das geht uns Erwachsenen ja auch oft nicht anders) ) dazu kommt, dass dem Kind (eigentlich auch den meisten AD(H)S´lern) sein eigenes Verhalten nicht immer bewußt ist bzw. es anders wahrnimmt, als es aussen ankommt.
    Gerade Kinder, die sowieso noch keine "ausgereiften Persönlichkeiten" sind, benötigen da viel Verständnis und Unterstützung.

    Auch im Umgang mit sog. "schwierigen Jugendlichen" habe ich schon oft erlebt, dass einfach nur jemand an sie glauben muss und ihnen das auch deutlich und vor allem glaubhaft vermittelt. Welcher AD(H)S´ler wünscht sich nicht, dass endlich mal jemand seine alltäglichen Anstrengungen bemerkt und lobt.... Für uns ist das, was für andere selbstverständlich ist, eine Leistung.

    Wir haben zum Glück eine gute Grundschule mit engagierten Lehrern in der Nähe... da läuft das ganz gut...Zumal da noch ganz andere Kaliber in der Klasse unserer Tochter sind. Die Schule legt insgesamt den Schwerpunkt auf das soziale Lernen. Ich hoffe, dass sie ab der 5. Klasse einen Platz auf der städtischen Gesamtschule hier bekommt, die arbeiten auch integrativ und mit dem Schwerpunkt soziales lernen, ausserdem sind die so ziemlich einzige Schule in der Stadt, wo das Abitur erst nach 13 Schuljahren gemacht wird. Bei Klassenarbeiten wird nicht ein Termin für alle genant, sondern ein Zeitraum von 14 Tagen, in dem beispielsweise Mathe, Englisch und Deutsch geschrieben werden muss und die Schüler tragen selbst ein, wann sie in dem Zeitraum welche Arbeit schreiben.... ohne Druck und sehr selbstbestimmt.....

    Keine Ahung was auf uns zukommt, wenn sie auf eine "autoritäre Schule" kommt......

    Lass Dich auf jeden Fall nicht unterkriegen,
    LG Tanja

  5. #55
    Gibt´s Kaffee ?

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 45
    Forum-Beiträge: 1.610

    AW: Wie offen geht Ihr mit der "Krankheit" um?

    @terra...
    Meinst Du die Selbsthilfegruppe im KCM oder die in Mecklenbeck (moderiert)?
    Als ich 2008 bmeine Diagnose hatte, war mal bei beiden, wobei mir die im KCM viel besser gefallen hat. Seit Ewigkeiten nehme ich mir vor zum Treffen am ersten Montag im Monat zu gehen, aber wenn es dann soweit ist, gehe ich doch wieder nicht....
    Weißt Du warum die Homepage ads-muenster.de nicht verfügbar ist?

  6. #56
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 46
    Forum-Beiträge: 51

    AW: Wie offen geht Ihr mit der "Krankheit" um?

    @ Chaostanja,
    ja KCM mein ich, Mecklembeck läuft wohl nicht's mehr zumindest war ich schon lange nicht mehr in Mecklembeck.
    Aber im Kultur Centrum bin ich jetzt wieder regelmäßig.

    Die homepage ist vorübergehend nicht verfügbar weil Veränderungen vorgenommen werden, müßte aber bald wieder gehen.

    LG terra

  7. #57
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 46
    Forum-Beiträge: 51

    AW: Wie offen geht Ihr mit der "Krankheit" um?

    @ Chaostanja,
    Überwinde dich mal da hin zu gehen da ist man unter gleichgesinnten und man hat Verständnis für einander.
    LG terra

  8. #58
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Interessiert/Eigenverdacht auf ADHS / ADS
    Forum-Beiträge: 11

    AW: Wie offen geht Ihr mit der "Krankheit" um?

    Hallo erstmal

    bin der Daniel 22 und neu hier im forum da ich mein ganzes leben vermutet habe das was nicht stimmt und vor paar tagen rausgefunden habe das es für das ganze ein namen gibt... es tut gut

    Ich tu mir im Leben eher schwer damit, da ich denke, das viele leute es als eine krankheit statt eines geistigen zustandes sehen. Dadurch will ich leute damit nicht belasten.

    Hab durch das ADS viel mitgemacht..

    lg
    Daniel

  9. #59
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 103

    AW: Wie offen geht Ihr mit der "Krankheit" um?

    hallo daniel,
    mein name ist anja und ich habe ebenfalls adhs. ich bin ziemlich lange - genauer gesagt 40 jahre- so ziemlich verspult durch die weltgeschichte gelaufen, hab viel kritik abbekommen und zum schluß gedacht, ich sei geistig zurückgeblieben. ich hatte aufgrund neg. erfahrungen mit meiner umwelt u. a.depressionen. heute weiß ich, das hochsensibilität ein bekanntes markenzeichen von adhs lern ist, früher für mich ein fluch, heute aber ganz klar eine begabung/fähigkeit, die mich stolz macht anders zu sein. nach meiner med. einstellung konnte ich mich endlich mit mir auseinandersetzen, konnte mich konzentrieren und endlich ging es bergauf. heute stehe ich zu adhs, denn nur ich weiß, welche intensiven wahrnehmungen ich habe, wie sich das alles anfühlt und kann damit sehr gut umgehen, die meinung anderer interessieren mich nicht, die können nicht mitreden oder dies genauso empfinden!! denn sie haben das alles selbst nicht erfahren!!!!!
    mein 14 jähriger sohn hat erst jetzt wirklich freunde gefunden, wurde wegen dieser erkrankung ständig ausgegrenzt. heute geht er offen damit um, sagt es seinen freunden und steht einfach dazu, das macht mich sehr stolz. lg

  10. #60
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 47
    Forum-Beiträge: 683

    AW: Wie offen geht Ihr mit der "Krankheit" um?

    Anni 43 schreibt:
    ......
    mein 14 jähriger sohn hat erst jetzt wirklich freunde gefunden, wurde wegen dieser erkrankung ständig ausgegrenzt. heute geht er offen damit um, sagt es seinen freunden und steht einfach dazu, das macht mich sehr stolz. lg
    ich hoffe das meiner das auch schafft, er wird jetzt 11. Seine Geschwister haben keine Probleme, obwohl ich mir sicher bin son bischen hab ich denen auch mitgegeben. Stinos sind das definitiv nicht . Naja, er leidet aber darunter, das er bei allem Probleme hat.

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