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Diskutiere im Thema Wie offen geht Ihr mit der "Krankheit" um? im Forum ADS ADHS bei Erwachsenen
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  1. #41
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose seit Kindheit
    Alter: 26
    Forum-Beiträge: 83

    AW: Wie offen geht Ihr mit der "Krankheit" um?

    also ich gehe an sich sehr offen damit um, jeder meiner lehrer wusste es, meine freunde wissen es alle aber dennoch lote ich immer bevor ich es sage sehr vorsichtig aus wem und ob ichs überhaupt sage.
    meist versuche ich eine situation zu erzeugen in der man rein zufällig gerade vor dem tv sitzt während eine doku über adhs läuft oder nehme offensiv meine medikamente. hat die person ein problem damit dann wird die freundschaft ohnehin nicht lange halten, da kann ich auch ganz offen meine pillen schlucken.
    in der schule hab ich mich nie dafür geschämt, ich hab sie immer ganz offen im unterricht eingenomen, wenn einer interessiert fragte war mir das nur recht, es is mir lieber gefragt zu werden was mit mir nicht stimmt als das man mich einfach verurteilt.
    wenn ich es sage erklär ich grundsätzlich auch immer, ich sage nicht einfach nur "ich hab adhs" sondern ich erklär was es damit auf sich hat.
    jeder depp in deutschland hat irwie n bild von adhs vor augen, nur sind leider die meisten falsch, von daher erklär ich lieber bevor es einfach nur abgenickt wird und mich mein gegenüber plötzlich wie n junkie behandelt.

  2. #42
    Kennt sich hier aus

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 908

    AW: Wie offen geht Ihr mit der "Krankheit" um?

    Ewyn schreibt:
    Liebe Stöpsel,
    mir geht es genauso wie dir.
    Mir fehlt auch quasi eine freundin, die man mal anrufen kann, wo man offen reden kann...die auch interesse zeigt, um dich selber zu verstehen udn zu unterstützen bei bedarf...und so...texte ich meinen freund zu, der zwar gerne hilft und mich auch immer wieder aufbaut...er hat auch die Bücher gelesen über adhs....aber mancvhmal merke ich, das er auch mal was anderes braucht...bzw (rede ja net pausenlos darüber) manchmal, liegt im das Thema oder die auswirkungen garnich so. wenn du verstehst was ich meine.
    Und so fühlt man sich echt allein mitunter.Aber wie du so schön sagst...gottseidank gibt es das forum hier.
    Drück Dich auch mal
    ich habe leider auch nur das forum,mich würde ja auch keiner verstehen warum ich
    mal wieder so bin, vor kurzen sagte jemand mit den alter wirst du ruhiger, oder du redest und redest
    nicht so laut, kann meinen mund nicht halten ist manchmal schimm
    aber das bin ich,will oft nicht zu gewissen leuten,ich glaube im forum vesteht iihr mich
    warum können es andere nicht?
    LG

  3. #43
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 46
    Forum-Beiträge: 596

    AW: Wie offen geht Ihr mit der "Krankheit" um?

    Wildfang schreibt:
    Halte mal den Daumen eine Weile auf den Betrag oder Tippe mal zweimal - vielleicht geht dann was auf



    ---
    Zwischen Angel und Tür: Per Telefon und Tapatalk.
    leider nicht....dann kann ich nur makieren und kopieren.

  4. #44
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 46
    Forum-Beiträge: 596

    AW: Wie offen geht Ihr mit der "Krankheit" um?

    wie erklärt man am besten in ein paar sätzen adhs?

    ich komme beim erklären ständig ins huddeln.....fange stottern an und verhaspel mich.....doof.

  5. #45
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 46
    Forum-Beiträge: 596

    AW: Wie offen geht Ihr mit der "Krankheit" um?

    habs eigentlich nur freunden erzählt,wo ich dachte,die verstehn es....hohoho

    vielleicht liegts aber auch daran,das ich schlecht in erklären bin,zumindest wenn ich es zwischen tür und angel machen muss.

  6. #46
    Gibt´s Kaffee ?

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 45
    Forum-Beiträge: 1.610

    AW: Wie offen geht Ihr mit der "Krankheit" um?

    Die AD(H)S Symptome können wir weder abschalten noch voll und ganz kontrollieren, die Medikation hilft (zumindest bei mir) nur bedingt. Wenn meine Umwelt nicht darüber Bescheid weiß, werden die Auswirkungen meiner Symptome oft fehlgedeutet (ich habe da schon so einiges zu hören bekommen: Narzißmus, Rücksichtslosigkeit, Aufdringlichkeit, "Die ist total durchgeknallt", nervige Quasselstrippe usw. .....).
    Deshalb gehe ich sehr offen mit meiner ADHS um, ich frage die Leute, was sie darunter verstehen (die meisten denken ja an zappelige, unkonzentrierte Kinder mit einem miserablen Sozialverhalten) und hoffe dann, dass sie mir so lange zuhören, bis ich ihnen darstellen konnte, was AD(H)S eigentlich wirklich bedeutet. Entweder sind die anderen bereit bzw. in der Lage, sich auf mich einzulassen, oder nicht... Das muss ich dann so akzeptieren.
    Das ist natürlich gerade im beruflichen Kontext (bin mal wieder auf Arbeitsuche) ziemlich schwierig, aber bevor ich vom Regen in die Traufe komme, bin ich lieber offen. Damit sortiere ich die Menschen, für die ich nicht gut bin und die, die für mich nicht gut sind, aus.
    Ich habe nur die Chance mich bzw. die AD(H)S zu erklären, wenn mit meinem Umfeld gut auskommen will, ansonsten werden die menschen größtenteils sowieso durch die Auswirkungen abgeschreckt.
    Für mein Selbstwertgefühl ist es allemal besser, wenn ich im Vorfeld herausfinde, wer sich überhaupt auf mich einlassen will, damit ich erst gar nicht auf die Idee komme, die Aussenreaktion auf meine AD(H)S als Persönlichkeitsdefizit wahrzunehmen.
    Ich halte mich da an die Devise: "Halte fern von Dir, was Dir nicht gut tut." Und Menschen, die meine Erkrankung nicht anerkennen, bzw. sehen wollen, tun mir definitiv nicht gut. Es ist so schon schwer genug, mich darauf einzulassen und daran zu arbeiten.
    LG

  7. #47
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 47
    Forum-Beiträge: 683

    AW: Wie offen geht Ihr mit der "Krankheit" um?

    Mopet schreibt:
    .......ich glaube im forum vesteht iihr mich
    warum können es andere nicht?......
    Ganz einfach, die sind nicht normal! Wer bestimmt denn wer normal ist?????


    Ich hab da noch eine andere Frage. Habe es jetzt entlich durch, das bei meinem Sohn auch die Diagnose gestellt wurde und nich ich an seinem Verhalten schuld bin......
    Da er jetzt auch medikamentös eingestellt wird, steht wieder en Gespräch mit den Lehrern an. Viele Dinge die ich mit denen bereits besprochen habe, wie ich meinem Kind zuhause helfe kann ich nicht vernünftig umsetzte . Meine Überlegung ist jetzt ob ich da ganz klar sage wie es aussieht und das er das von mir geerbt hat??? (Achja, er geht zur Realschule 5. Klasse)

  8. #48
    Gibt´s Kaffee ?

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 45
    Forum-Beiträge: 1.610

    AW: Wie offen geht Ihr mit der "Krankheit" um?

    Bei meiner Tochter in der Schule bin ich ganz offen damit umgegangen, einerseits haben die Lehrer/innen Schweigepflicht, andererseits ist es für (engagierte) Lehrer wichtig, zu wissen, wie es zu Hause läuft, um sich ein Bild von dem Kind machen zu können. Allerdings muss ich dazu sagen, dass unsere Tochter (als "Regelkind") in einer integrativen Klasse (3. Schuljahr) ist, da ist auch ein ganz anderes Verständnis vorhanden.
    Aber ich will das eigentlich auch auf der weiterführenden Schule offen machen. Ich bin eben nicht immer in der Lage, meinem Kind die Struktur zu geben, die es braucht, das liegt aber eben nicht an einem Desinteresse hinsichtlich meiner Tochter sondern an meiner Krankheit.
    LG Tanja

  9. #49
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 47
    Forum-Beiträge: 683

    AW: Wie offen geht Ihr mit der "Krankheit" um?

    Danke Tanja,

    ich hatte sehr viel Probleme auf der Grundschule, nicht nur mein Kind passte nicht in die Norm, ich ja auch nicht. Dadurch bin ich halt permanent angeeckt und hatte mit der Lehrerin, die nur angepasste geradeaus Kinder mochte nur Probleme und gar keine Unterstützung (ich würde meinen Erziehungsauftrag abgegen!)

    Als ich die Diagnose hatte, habe ich mit offenen Karten gespielt, in der Hoffnung das es was bringt. Gar nix hat es gebracht zum

    Seit der Einschulung bin ich eigentlich schon am Kämpfen, da ich wieder Angst vor der Reaktion habe, (meine Psychologin hat mir Tips gegeben, wie ich da vernünftig dran gehe, aber wenn es akut wird krig ich das noch nicht hin). Anders denke ich aber, wenn die gut sind, dann unterstützen die mich......, wie auch immer .
    Aber immer diese Angst

  10. #50
    Chaoten-Weib

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 53
    Forum-Beiträge: 2.544

    AW: Wie offen geht Ihr mit der "Krankheit" um?

    Also meine Erklärung können alle Leute - naja die meisten - verstehen.

    Ich sage nicht, dass ich ADHS habe......nein ganz schlau....von ADHS sag ich gar nix, sondern ich sage das:

    Ich habe einen Botenstoffmangel im Gehirn bezgl. Dopamin und Noradrenalin. Das ist gemessen worden. Und das kann man etwas lindern, indem man Medikamente nimmt, die diesen sonst völlig natürlichen Vorgang im Gehirn unterstützen. Diese Medikamente helfen mir dabei, nicht allzu vergesslich zu sein und ganz normal konzentriert zu sein, wie du halt. Punkt.

    Das sage ich so und das wird immer verstanden. Und alles ist paletti. Hat bei mir jedesmal geklappt. Wenn dann noch jemand genauere Infos möchte, dann sage ich halt, dass es ADHS heisst und diese Botenstoffstörung bei Kindern schon lange entdeckt wurde und halt bei Erwachsenen noch nicht so ganz, man aber dabei ist.

    Da fragt dann keiner mehr nach. Entweder weil sie sich nicht trauen oder sie denken, ich sei komplett irre jetzt oder sie haben es doch nicht kapiert. Egal.

    Ich denke, man darf kein Rechtfertigungsgefühl beim anderen aufkommen lassen. Sozusagen, dass es doch bitte entschuldigend sein soll beim anderen, wenn man mal verpeilt ist z. B.
    Das Gefühl darf beim anderen erst gar nicht aufkommen. Dann sagt wirklich so gut wie jeder "Ist klar, jetzt schiebst du alles auf die Krankheit".

    Versteht ihr, was ich damit meine? Ihr habt keinen Grund, euch schlecht zu fühlen mit ADHS oder sogar zu schämen. Das habt ihr euch doch nicht ausgesucht. Steht dazu, steht zu euch und alles ist gut. Man darf keine Mitleidstour daraus machen.

    Hoffe ich konnte euch ein paar Tipps geben

    lg Heike
    Geändert von Heike ( 6.02.2013 um 23:57 Uhr)

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