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Diskutiere im Thema Hausärtzin lässt mich zweifeln... im Forum ADS ADHS bei Erwachsenen
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  1. #1
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 303

    Hausärtzin lässt mich zweifeln...

    Hi ihr Lieben,

    gerade war ich bei meiner Hausärtzin und habe mir meinen Krankengeldschein abgeholt...

    Weil mich das Thema ADS ziemlich beschäftigt in letzter Zeit. habe ich versucht ein Gespräch darüber mit ihr anzufangen.
    Eigentlich ist sie eine äußerst kompetente Ärtzin, nur beim Thema ADS blockiert sie irgendwie total

    Jetzt sitze wieder hier und bin grad schon wieder am zweifeln ob es überhaupt ADS gibt (oder zumindest ob ich es habe...)
    Ihre klare Meinung ist, das ADS eine Modediagnose sei. Diese Diagnose wird von Psychatern gerne gestellt, vor allem heutzutage, hat sie mir gesagt.
    Die Patienten würden sich dann als was besonderes fühlen, die Pharmazie macht damit nur Geld und die Psychater sind Diagnose geil... (klang fast schon so als würden die Geld von der Pharmazie für die Diagnose bekommen)

    Da ich ja die letzten 8 Jahre gekifft habe, sind die Probleme die ich habe auch nur alleine darauf zurück zu führen. Es wäre besser in einer Drogenklinik herauszufinden warum ich angefangen habe Drogen zu nehmen. Ist klar! 0.o
    Ich habe jetzt mit Drogenkonsum aufgehört und soll in ne Drogenklinik um heraus zu finden warum ich mit den Drogen angefangen habe...

    Noch ne Aussage die ich irgendwie komisch fand:
    Unkonzentriete Kinder haben fast nie ADS, sondern ne falsche Erziehung. Kinder die ADS diagnostziert bekommen müssen einfach anders gefördert werden, dann sind sie i.d.R. zu außerordentlichen Leistungen fähig...
    Ist das nicht nicht irgendwie ne Paradoxe Aussage?

    Könnte grad echt schon wieder kotzen

    Seit dem ich aktiv denken kann ca ab 12 Jahren, war ich immer schon depresiv und von einer inneren Ruhelosigkeit geplagt.. (Was davor war keine Ahnung; meine Kindheit kommt mir vor wie ein Traum wenn ich versuche auf diese Erinnerungen zu zugreifen)
    Erst als ich 15 Jahre alt war und mit kiffen angefangen habe fand ich endlich Ruhe und konnte mit meiner Andersartigkeit besser umgehen... Seit meinem 16ten Lebensjahr war ich dann auch auf der Suche nach dem Grund was mit mir nicht stimmt...

    Endlich hatte ich jetzt vor einem Monat, nach dem ich mir selber die letzten Jahre jede psychische Störung selber attestiert hatte, eine scheinbarer Lösung gefunden...
    Nach diesem Gespräch aber fühle ich mich nun schon wieder sooooooo unsicher...
    Kommt meine Unruhe, unkonzentriertheit und undiszipliniertheit doch etwa von der falschen Erziehung meiner Mutter?

    Ja sie ist alleinerziehend.
    Ja deshalb hatte ich es nicht leicht als Kind.
    Ja das macht bestimmt depresiv.
    Ja sie hat mir mehr durchgehen lassen als es evtl angemessen gewesen wäre.
    Ja sie ist selber eine ziemlich unstrukturierte Persönlichkeit (meiner Meinung nach undiagnostiziertes ADS; aber auch da zweifle ich jetzt grad wieder)
    Ja auch sie wurde nicht gescheit erzogen weil sie bei ihren Großeltern großgeworden ist.
    Ja sie hat es nicht geschafft eine Ausbildung durchzuziehen.
    Ja deshalb konnte sie mir nicht vermitteln Dinge zu ende zu bringen.
    Ja der Drogenkonsum trägt bestimmt eine Teilschuld für mein jetziges verhalten (Defizite).
    Ja ich wurde nicht richtig gefördert (wobei in der Grundschule schon noch da hatte meine Mutter noch die Kraft dahinter zu stehen und aufzupassen, dass ich meine Hausis mache und regelmäßig lerne)

    Aber sind das aureichende Gründe um mein Verhalten zu erklären.
    Ist es normal, dass man seit dem man denken kann dieses Gefühl der inneren getriebenheit hat, wenn man aus sozial schwachen Verhältnissen kommt?
    Ist das der Grund warum ich Themen die mich intersieren stundenlang ohne Unterbrechung folgen kann, wenn es mich aber nicht intersiert ich innerhalb von 5 Minuten ausm Fenster gucke und abdrifte?
    Ist die unstrukturiertheit meine Mutter dafür verantwortlich das ich seit der ersten Klasse es nicht auf die Reihe bekomme, wenigstens ansatzweise Ordnung zu halten?
    Hätte man mich einfach mehr disziplinieren müssen, damit ich auch bei Themen die mich nicht intersieren am Ball bleibe?
    Ist das auch der Grund warum ich seit dem ich 12 bin schlafstörungen habe und ich erst schlafen kann wenn mein Gehirn sich bis zur totalen erschöpfung im Kreis gedreht hat?
    Hätte man auch da mich einfach mehr zum schlafen zwingen müssen?
    Ist das der Grund warum ich es trotz überdurschnittlicher inteligenz, nichts damit anfangen kann weil mein Verstand einfach nicht bei einer Sache bleiben kann?
    Hätten auch dafür einfach ein paar Ohrfeigen gereicht um das zu kurieren?
    Kann ich deshalb nichts zu ende bringen?
    Musste ich deshalb immer alle Hefte am Ende des Schuljahres komplett nachschreiben?
    Ist das auch der Grund warum ich projektarbeiten erst anfange wenn es schon fast zu spät ist?

    Können diese ganzen psychosozialen Faktoren eine neurologische veränderung hervorrufen, die es mir unmöglich macht am Ball zu bleiben egal wie sehr ich versuche mich darauf zu konzentieren?
    Kann ich deshalb nicht mal meinen Hobbys nachgehen?
    Ist das der Grund warum mich langeweile um den Verstand bringt?

    Was wenn es kein neuroligisches ADS ist, sondern einfach asoziales Verhalten aufgrund mangelnder Erziehung und schlechten Sozialen Faktoren ist.

    Warum werde ich dann von Amphetaminen ruhig?
    Warum hat Ritalin in mir einen bleierne schwere verursacht die ich bis Dato nicht kannte?
    Warum hatte ich von Ritalin das Gefühl, das erste Mal in meinem Leben bodenkontakt zu haben?
    Warum kann ich auf Ritalin schlafen und habe eine Gedankenstille wie ich sie mit keiner anderen Substanz erreiche?
    Warum werden meine Bekannten (auch alle aus sozial schwierigen Verhältnissen) von AMphetaminen hyperaktiv und ich nicht?
    Warum habe ich durch Amphetamine das Gefühl klar denken zu können, während die Leute in meiner umgebung total manisch nur dünnschiss von sich geben und dermaßenen Gedankensprüngen haben das ich ihnen nicht mehr folgen kann?
    Helfen diese Medikamente etwa auch gegen schlechte Erziehung?

    Warum nehme ich nur soviel Amphetamin bis ich klar denken kann und andere ballern sich damit bis zum geht nicht mehr kaputt?

    Joa das war jetzt ein ziemlich sinnloser Post aber das musste grad aus meinem Kopf raus....
    Klar ich suche ja nur wieder bei den anderen die auch kein ADS haben bestätigung das ich es doch habe

    Fühle mich grad emotional komplett aufgelöst und dabei hat der Tag heute echt gut angefangen eigentlich....

    Warum schafft meine Ärtzin mit einem 10 minuten Gespräch mich so aus der Bahn zu werfen.
    Warum habe ich diesel selbstzweifel...
    Warum denke ich jetzt wieder das ich einfach Drogen auf Rezept will?
    Warum habe ich mit kiffen aufgehört und will jetzt Ritalin?
    Das macht doch keinen Sinn! Ich liebe kiffen und finde Uppers sooo langweilig weil sie keine großartige berauschende Wirkung auf mich haben außer wenn ich mich dermaßen überdosiere?

    Sollte ich einfach wieder anfangen mit kiffen und auf die Diagnose scheißen?

    Ich leide sooooo dermaßen an dieser inneren Unruhe....
    Sollte die jetzt nach einem Monat abstinenz nicht langsam besser werden?
    Warum wird es von Tag zu Tag schlimmer?
    Sind das wirklich noch die Entzugerscheinung von jahrelangem Cannabsi missbrauch?

    Warum "will" ich überhaupt aufeinmal ADS haben und ne Verhaltenstherapie machen?
    Wieso kann ich nicht einfach weiterkiffen wie bisher?
    Klar bin ich nicht mehr so depresiv seit dem ich nciht mehr 2 Gramm am Tag verrauche, aber 2 Gramm waren jetzt dann auch echt nur noch übertrieben aus meiner Sicht...
    Sollte ich ienfach wieder damit anfangen und versuchen einen vernünftigen Umgang damit zu erlernen?

    Werde ich die Diagnose wirklich nur bekommen weil man Geld mit mir verdienen möchte?

    Sooo glaube das wars fürs erste...

    Wenn mir noch mehr Zweifel einfallen werde ich sie hier reinschreiben.

    Und jetzt seit ihr Mode-ADSler an der Reihe
    Bestätigt mich in meinem Verdacht um eure eingene Krankheit vor euch selbt aufrecht zu erhalten....

    Böse welt grad echt böse welt...

  2. #2
    Chaotin

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 50
    Forum-Beiträge: 5.321

    AW: Hausärtzin lässt mich zweifeln...

    Hallo Chokmah,

    ich finde es sehr gut, wie du deinen Frust über die Äußerungen deiner Ärztin rausläßt!

    Ich mußte 40 Jahre bis zu meiner Diagnose warten.

    Auf die Bitte an meinen Hausarzt, mir eine Überweisung zum Psychiater wegen AD(H)S-Abklärung zu geben kam:
    "Mit dem AD(H)S, das ist alles so schwammig!"

    Ich habe dann eine Überweisung bekommen. Drauf stand: Depression. (Depressionen begleiten mich seit ich 14 bin.)

    Mit Nicht-Betroffenen rede ich über das Thema AD(H)S nicht mehr. Es macht keinen Sinn. Es ist frustrierend, mehr nicht.

    LG Patty

  3. #3
    N o r d f r a u

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 62
    Forum-Beiträge: 8.211

    AW: Hausärtzin lässt mich zweifeln...

    Hallo Chokmah,

    habe dir eine PM geschickt.

    LG Gretchen

  4. #4
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Ärztliche Verdachtsdiagnose auf ADHS /ADS
    Forum-Beiträge: 60

    AW: Hausärtzin lässt mich zweifeln...

    Hallo Chokmah,

    interessante Fragestellung. ADHS gibt's meiner Ansicht nach wirklich. Sie ist eine der am besten erforschten Krankheiten. Es gibt unzählige Studien dazu und insbesondere neuere lassen sehr stark darauf schliessen, dass es wirklich eine Stoffwechselerkrankung im Gehirn ist, wird ja auch so von der WHO erkannt. Dazu gibt es Studien mittels PET, SPECT, Genforschung usw.

    Meiner Ansicht nach werden wirklich viele falsch als ADHS'ler diagnostiziert. Aber es gibt wahrscheinlich gerade so viele ADHS'ler die nicht diagnostiziert werden. Ich glaube deine innere Unruhe, die du schon seit deiner Kindheit hast und die du als störend empfindest, ist schon ein sehr starkes Indiz dafür, dass du an ADHS leidest.

    ADHS ist eine Modeerkrankung:

    1. weil das Bewusstsein dafür stark zugenommen hat. Leiden wirklich ungefähr 5% der Bevölkerung darunter, wurde ADHS bis vor einigen Jahren/Jahrzehnten sehr selten diagnostiziert und behandelt. Dann herrscht also Nachholbedarf.

    2. weil die Welt immer schnelllebiger wird und sich ADHS'ler weniger den Anforderungen gewachsen sehen. Überspitzt gesagt: Früher hat man vielfach noch seine Arbeit in freier Natur verrichtet und sich dazu bewegt. Heutzutage braucht es für fast alles ein Studium, wo man stundenlang sitzen und sich konzentriere muss.

  5. #5
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 569

    AW: Hausärtzin lässt mich zweifeln...

    Chokmah schreibt:
    Weil mich das Thema ADS ziemlich beschäftigt in letzter Zeit. habe ich versucht ein Gespräch darüber mit ihr anzufangen.
    Eigentlich ist sie eine äußerst kompetente Ärtzin, nur beim Thema ADS blockiert sie irgendwie total .
    Würdest du dir von deinem Friseur sagen lassen ob du Ads hast und obs das geben kann?

    Wenn du eine kompetente Ärztin hast, ist das toll, behalt sie und geh mit allem zu ihr was in ihren Kompetenzbereich fällt.
    Ads fällt da offensichtlich nicht rein, also musst du dir jemanden suchen, der darin kompetent ist und dort nach Rat fragen!

    Mir ist es mit meinem Hausarzt ähnlich ergangen und vielen anderen Adhslern hier auch. Das Problem ist, dass man Ärzte zu schnell als kompetent in allen medizinischen Fragen einordnet. Doch das sind sie nicht! Jeder Arzt ist auf bestimmte Bereiche spezialisiert. Bei Hausärzten übersieht man das schnell mal weil "Allgemeinmedizin" nach "macht alles was mit Medizin zu tun hat" klingt. Wenn das so wäre, bräuchte niemand Fachärzte...

    Mein Hausarzt hat mir die Überweisung zum Adhs-Spezi eher widerwillig gegeben. Ich war anscheinend seine erste erwachsene Patientin die das Thema "Erwachsene können Adhs haben" überhaupt angesprochen hat. Und nun bin ich seine erste erwachsene Patienten der er ohne irgendwelche Einwände regelmäßig MPH-Rezepte ausstellt!

    Grund: er kann sich nun - trotz fehlendem eigenen Wissen und Erfahrung - auf die Kompetenz eines Spezialisten verlassen, bekommt vom Spezialisten die nötigen Informationen über Diagnose und Behandlung. Sein eigenes fehlendes Wissen und Erfahrung wird nun durch den Facharzt und dessen Kompetenz in diesem Bereich ausgeglichen.

    Wenn du dir einen kompetenten Arzt suchst, die mögliche Diagnose gründlch abklopfen lässt und mit entsprechenden Unterlagen zu deiner Hausärztin kommst, kann sie vermutlich ganz anders mit dem Thema umgehen.

  6. #6
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 2.410

    AW: Hausärtzin lässt mich zweifeln...

    DIe ADHS-Diagnostik ist so aufwendig, dass die wenigsten niedergelassenen Psychiater sie durchführen, sondern dafür in die Klinikambulanz überweisen. Schon allein die Aussage Modediagnose mit der Begründung, die Psychiater machen das, weil... finde ich ne Frechheit.

    Allgemeinmediziner sind für die medizinische Grundversorgung zuständig, sie sind keine Fachärzte. Viele Neurologen und Psychiater ärgern sich, weil Hausärzte häufig Paienten mit psychischen Erkrankungen viel zu spät zum Facharzt überweisen. bei frühzeitiger Überweisung wäre häufig dem Patienten ein langer Leidenweg erspart gewesen und auch ide Behandlung deutlich einfacher, weil dei Erkrankung fürher hätte richtig diagnostiziert werden können. Und das betrifft nicht nur ADHS!

    Zum Glück ist die Praxisgebühr abgeschafft und man braucht keine Überweisungen mehr zum Facharzt!

  7. #7
    Chaoten-Weib

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 53
    Forum-Beiträge: 2.544

    AW: Hausärtzin lässt mich zweifeln...

    Trine schreibt:
    Zum Glück ist die Praxisgebühr abgeschafft und man braucht keine Überweisungen mehr zum Facharzt!

    Gutes Thema Trine......zum Nuklearmediziner diese Woche brauchte ich aber eine Überweisung. Wie sieht das denn mit Psychiatern/Neurologen aus? Keine Überweisung mehr? Gute Frage...

  8. #8
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose seit Kindheit
    Alter: 26
    Forum-Beiträge: 91

    AW: Hausärtzin lässt mich zweifeln...

    Unkonzentriete Kinder haben fast nie ADS, sondern ne falsche Erziehung. Kinder die ADS diagnostziert bekommen müssen einfach anders gefördert werden
    Was wenn es kein neuroligisches ADS ist, sondern einfach asoziales Verhalten aufgrund mangelnder Erziehung und schlechten Sozialen Faktoren ist.
    Klar, meine Eltern haben mich falsch erzogen...
    Damit wird Eltern ein Vorwurf gemacht, das ist nicht in Ordnung. Ich habe 2 Geschwister, die sind GANZ anders als ich und haben keine Probleme mit der Konzentration und so. Und Meine Mutter hat mich sehr viel unterstützt.
    Warum sollten meine Eltern mich sooo viel anders erzogen haben? Mein Bruder und ich sind nur ein Jahr auseinander, wenn meine Geschwister 10 Jahre oder so jünger wären dann wäre das ja möglich, dann könnten meine Eltern einfach mehr erzieherische Fähigkeiten gehabt haben...

    Ich kann überhaupt nicht nachvollziehen, warum man z.B. an Autismus und Legasthenie glaubt, aber an ADS nicht! Bei Legasthenie kann man genausogut sagen, dass die Kinder nur nichts gelernt haben oder die Lehrer und Eltern 'schlecht'.
    Klar werden mehr ADS-Diagnosen gemacht als früher, aber es gibt Leute, die glauben, nur wenn etwas anders ist als in der Vergangenheit, würde irgendetwas nicht in Ordnung sein.
    Man muss sich einfach damit abfinden, dass die Menschheit lernt und entdeckt, und dass ADS einfach deswegen häufiger diagnostiziert wird, weil das bekannter ist als damals.

    Damit will ich aber nicht bestreiten, dass auch falsche Diagnosen gemacht werden können...
    Kinder die ADS diagnostziert bekommen müssen einfach anders gefördert werden, dann sind sie i.d.R. zu außerordentlichen Leistungen fähig...
    Das kann ja stimmen. Wenn man ADS im Griff hat, dann kann man wirklich oft hervorragende Leistungen erbringen, wenn das ADS erkannt und behandelt wird.

  9. #9
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 183

    AW: Hausärtzin lässt mich zweifeln...

    Und selbst unter den Psychatern gibt es viele die kaum Ahnung von ADHS haben.
    In meiner Stammklinik geben die das auch offen zu und finden es gut wohin zu gehen wo man sich damit auskennt.
    Ich meine:Bleib am Ball,such dir einen Spezialisten und lass es testen.
    Das ist wohl das einzige was dir auf Dauer die Zweifel nimmt.

    Bei mir hats übrigens Jahre gedauert bis mein Verdacht bestätigt wurde.
    lg

  10. #10
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose seit Kindheit
    Forum-Beiträge: 4.257

    Hausärtzin lässt mich zweifeln...

    Hab ich ein Glück. Mich hat meine Hausärztin zur Psychiaterin geschickt und beide hab ich kurzgeschlossen ...

    Ich würde entweder die Ärztin wechseln oder das Thema ADHS nicht ansprechen. Und wenn die mit dem Kappes anfängt kannst du ihr ja mal die Infos für die nächste Medizinerfortbildung zu ADHS geben - die Punkte braucht sie offenbar. Das ist zwar frech sollte aber helfen.




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