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Diskutiere im Thema Normal oder nicht normal im Forum ADS ADHS bei Erwachsenen
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Allgemeine Fragen, Antworten und Hilfe rund um ADHS bei Erwachsenen und ADS bei Erwachsenen
  1. #31
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 192

    AW: Normal oder nicht normal

    Anders mit umgehe...zuviele Gedanken über Dingen machen, die andere nicht sehen können...den Wunsch den anderen als Mensch zu begegnen....das ist aus meiner Sicht das Problem der Menschen mit einer komplexeren Wahrnehmung. Jeder Mensch möchte angenommen werden und fordert Beachtung. Ein ADHS Kind/Erwachsener macht das nur auf einen andere Art und Weise...und das ist für diejenigen, die sich mit dem Leben in dieser oberflächlichen Gesellschaft abgefunden haben natürlich unheimlich..sie können vielleicht besser mit den Alltagsproblemen umgehen....aber ich persönlich glaube, dass auch sie sich nicht wohl in ihrer Haut fühlen...nur bemerken sie es nicht.

  2. #32
    Ehem. Mitglied 14

    Gast

    AW: Normal oder nicht normal

    Oder wollen es nicht bemerken?

    Solange sie sich aber doch wohlfühlen, und ich glaube sehr wohl dass sie genau das tun, wird auch jeder Einzelne nichts ändern wollen. Es gibt Menschen, die sind damit glücklich. das finde ich ebenso in Ordnung, denn auch das haben sie für sich alleine entschieden. Mir persönlich sind solche Kontakte auch eher zu oberflächlich - das ist aber dann ja meine Entscheidung für mich.

    Jemand, der nicht glücklich damit ist, wird sich über kurz oder lang auf die Suche begeben, was ihm fehlt - und sich damit automatisch verändern und vielleicht tiefgründiger werden.

  3. #33
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 192

    AW: Normal oder nicht normal

    Sehe ich genauso....aber ich denke, dass wenn man genau hinschaut, es sehr wenige sind, die sich richtig wohlfühlen... ich freue mich immer, wenn ich einem Menschen begegne, der glücklich. Nur in vielen Gesichtern in die ich schaue und hinter dem, was gesagt wird steckt soviel Einsamkeit, dass mich das manchmal richtig traurig macht...vielleicht begegne ich aber auch nur meinem eigenen Schatten...

  4. #34
    Ehem. Mitglied 14

    Gast

    AW: Normal oder nicht normal

    Ich denke ebenfalls, dass wir immer und ständig einen Spiegel unserer Selbst - und damit unseres eigenen Seelenlebens - vorgehalten bekommen. Nur durch das, was wir sehen oder wahrnehmen und interpretieren.

    Nun kenne ich es selber, dass ich oft nicht auseinanderhalten kann, was MEINS ist und was von anderen kommt. Wenn´s mir richtig mies geht, dann ist das fast so ein Gefühl, wenn ich auf Menschen treffe, als stünde ich hinter einem Auto mit kaputtem KAT und dürfte den ganzen Mist, der so rüberkommt, ungefiltert einatmen.

    An solchen schlechten Tagen weiß ich dann oft nicht, ob der Kerl vor mir in der Schlange tatsächlich so eine schwere und dunkle Aussttrahlung hat, wie sie bei mir ankommt - oder ob das MEINS ist, oder ob ich das vielleicht additiv zu meiner Verfassung so schwer und drückend aufnehme.

    Abstand halte ich bei so einem Gefühl aber auch an guten Tagen - dann kann ich aber besser abschätzen, was MEINS ist und was nicht.

    An dieser Stelle wird sicher schon der ein oder andere Mitleser den Kopf geschüttelt haben - mir is´ des aber Wurscht. Denn DAS ist für mich NORMAL. Ich kenne das seit Kindheit von mir - so und nicht anders - und empfinde das keinesfalls als NICHT-NORMAL.

    Mich macht es auch öfter traurig, amanda, wenn ich bei einem Menschen Einsamkeit oder "schwere Leichtigkeit" (so nenne ich das für mich) empfinde - also Leichtigkeit, die auch so empfunden wird oder auch gespielt sein kann, hinter der aber andere Dinge verborgen bleiben. Das fühlt sich dann richtig eng und schwer im Solarplexus für mich an.

    Ich fände es allerdings übergriffig und auch teils sogar ziemlich brutal, wenn ich einen solchen Menschen auf mein Gefühl hinweisen würde. Ich kann unauffällig nachfragen und abwarten, ob ein Mensch sich öffnet oder nicht - keinesfalls würde ich mir aber anmaßen (und das ist es dann in meinen Augen), die Verantwortung zu übernehmen und diesem Menschen etwas auf den Kopf zu zu sagen, was er vielleicht selbst gar nicht bewusst als genau das wahrnimmt. Oder aber ihm die Verantwortung und die Fähigkeit abzusprechen, für seine eigene Wahl einzustehen und seine Erfahrungen zu machen.

    Jeder Mensch muss, nach meiner Meinung, seine eigenen Erfahrungen machen. Und genau diese, bereits gemachten Erfahrungen, sind meines Erachtens ausschlaggebend dafür, wofür wir uns im nächsten Schritt entscheiden - weil wir eben darauf aufbauen. Infosern ist auch jeder einzelne Step für jeden Menschen genau so richtig, wie ich persönlich finde, wie dieser Mensch für sich seine Entscheidung trifft.

    Ich kann das für mich vielleicht "besser wissen", ich kenne aber die persönliche Geschichte dieses Menschen nicht und kann mir deshalb auch kein Urteil bilden, ob die getroffene Entscheidung tatsächlich "besser" oder "schlechter" für einen Menschen ist.

    DAS finde ich für mich NORMAL.
    Geändert von Ehem. Mitglied 14 (29.09.2009 um 20:08 Uhr) Grund: ...vertippt...

  5. #35
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 192

    AW: Normal oder nicht normal

    einen Menschen Denkanstöße geben...im Gespräch...im Text ist okay...auf unauffällige Weise. Wenn wir uns in ihm spiegeln, ist ja seine Einsamkeit und Traurigkeit auch meine .... aus dieser Sicht gesehen, geben wir nicht nur dem Menschen, der uns begegnet, Denkanstöße, sondern gleichzeitig uns selbst...

  6. #36
    Ehem. Mitglied 14

    Gast

    AW: Normal oder nicht normal

    Das hast Du schön auf den Punkt gebracht, amanda

    Und ich brauche dafür ´nen Beitrag, den man scrollen muss um ihn ganz zu lesen...

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