Seite 1 von 2 12 Letzte
Zeige Ergebnis 1 bis 10 von 16

Diskutiere im Thema Psychisches Alter ungleich physisches? im Forum ADS ADHS bei Erwachsenen
bei ADHS bei Erwachsenen Forum
Allgemeine Fragen, Antworten und Hilfe rund um ADHS bei Erwachsenen und ADS bei Erwachsenen
  1. #1
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Ärztliche Verdachtsdiagnose auf ADHS /ADS
    Forum-Beiträge: 49

    Psychisches Alter ungleich physisches?

    Nabend Chaoten,

    vorhin beim Lesen eines Threads stolperte ich über folgende Aussage, sinngemäß:

    "Du kannst sowieso ein Drittel deines Alters abziehen, wenn du ADHS hast!"

    Was soll das bedeuten? Haben viele ADHSler ein geistiges Alter, das im Schnitt einem Drittel des reelen entspricht? Sind ADHSler vielleicht sogar körperlich weit hinterher oder bezieht sich das auf irgendwas anderes?

    Gibt es irgendwelche Weisheiten dazu, die unter ADHSlern bekannt sind, haltet ihr das für wahr oder für falsch, mich bringt diese Aussage irgendwie stark zum Grübeln.


    Mir fällt auf, dass ich im Gegensatz zu vielen Jüngeren über weniger Körper- und Gesichtsbehaarung verfüge, meinen Wachstumsschub hatte ich auch erst zwischen 14 und 16 und sonst habe ich natürlich wenige Vergleichspunkte.

    Geistig spaltet sich das Ganze schon sehr stark, intellektuell bin ich meinem Alter eher voraus (hochbegabt), während ich emotional manchmal noch wie ein kleines Kind reagiere, dem man seinen Schnuller geklaut hat oder so.

    In emotionalen Gesprächen über meine Schwächen, Dinge, die ich immer wollte, aber nie kennengelernt habe (bspw. Freundin), etc. neige ich schnell zu starken Gefühlsausbrüchen, sodass ich teils aufhören muss, zu reden, damit ich nicht in Tränen ausbreche.


    Kann mir jemand sagen, ob das auch "ADHS-normal" ist und was man von der Aussage oben halten soll?

    MfG Jonas

  2. #2
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose seit Kindheit
    Forum-Beiträge: 4.257

    AW: Psychisches Alter ungleich physisches?

    Ich weiss ja nicht wo genau du das her hast aber

    "Du kannst sowieso ein Drittel deines Alters abziehen, wenn du ADHS hast!"
    Mit Zitaten und Zusammenhang ist das son Ding aber ich glaube ich ahne wo das herkommt.

    Das kann man bei einigen Nachlesen, vor allem bei Praktikern wie Neuhaus Simchen und das bezieht sich ausschliesslich auf das seelische Alter und nicht den Bartwuchs und auch nicht auf das Intellektuelle und greift logischerweise in der Entwicklung von Kindern und Jugendlichen.

    Diese Praktiker habe die Faustregel für den Umgang mit ADHS-kindern: Seelisches (!) Alter ungefähr Biologisches Alter - 1/6 oder etwas mehr (aber ein ganzes drittel) - also wenn ein kind 12 ist steht es seelisch (!!!) ungefähr auf der Stufe eines 10jährigen, mit 18 ungefähr auf der Stufe eines 15jährigen. Das hat Folgen in der Erziehung und Ausbildung. So sollte man einen 18jährigen ADHSler nicht unbedingt im Rettungsdienst an der Unfallfront einsetzen, der wird nämlich so leicht traumatisiert wie ein 15jähriger.

    Inwiefern das bei Erwachsenen so ist - keine Ahnung. Laut einem Vortrag von Simchen normalisiert sich das irgendwo zischen 25 und 30. Ich habe aber aus persönlicher Beobachtung den Verdacht dass ADHSler irgendwie immer "seelisch jünger" bleiben.

    Aber mein Bart sprießt dennoch ziemlich heftig.

    In emotionalen Gesprächen über meine Schwächen, Dinge, die ich immer wollte, aber nie kennengelernt habe (bspw. Freundin), etc. neige ich schnell zu starken Gefühlsausbrüchen, sodass ich teils aufhören muss, zu reden, damit ich nicht in Tränen ausbreche.
    Gefühlsausbrüche, nah am Wasser gebaut etc. sind häufig bei ADHS aber nicht nur bei ADHS - aber so Themen nehmen jeden mit. Sehr starke Gefühlsausbrüche, viel stärker als Normal, können auch von anderem herrühren.

  3. #3
    Kopfkino deluxe

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 44
    Forum-Beiträge: 678

    AW: Psychisches Alter ungleich physisches?

    *hihi* komisch, ich fühle mich auch nicht so alt, wie es in meinem Führerschein steht...

    Und erst recht fühle ich mich nicht "erwachsen"!
    Was ist das überhaupt, ERWACHSEN?!

  4. #4
    ErichW

    Gast

    AW: Psychisches Alter ungleich physisches?

    jovoelcker schreibt:

    "Du kannst sowieso ein Drittel deines Alters abziehen, wenn du ADHS hast!"
    Das ist natürlich maßlos übertrieben . In der Literatur, soweit das dort überhaupt thematisiert wird, wird normalerweise von 20-30% Entwicklungsverzögerung ausgegangen. Das scheint mir aber eine durchaus zutreffende Einschätzung zu sein.

    Für jüngere Jahrgänge ist das natürlich ein gewisses Problem. 25jährige ADSler benehmen sich tatsächlich gelegentlich, als ob die Pubertät noch nicht vor langer Zeit angefangen hat. Leider fehlt es meist an jeglicher Einsicht in die eigene Unreife. Ich hab da leider so Beispiele in meinem persönlichen Umfeld.

    So ab 30 kehrt sich das dann aber um. Und wenn man 70 geworden ist und die Umwelt attestiert eine auffällige geistige und emotionale Lebhaftigkeit und Jugendlichkeit, ist das doch wunderbar.

  5. #5
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose seit Kindheit
    Forum-Beiträge: 4.257

    AW: Psychisches Alter ungleich physisches?

    Hüstel ... 30% wären ein Drittel.


  6. #6
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 52
    Forum-Beiträge: 3.798

    AW: Psychisches Alter ungleich physisches?

    Hallo Jonas,

    jovoelcker schreibt:
    vorhin beim Lesen eines Threads stolperte ich über folgende Aussage, sinngemäß:

    "Du kannst sowieso ein Drittel deines Alters abziehen, wenn du ADHS hast!"

    Was soll das bedeuten? Haben viele ADHSler ein geistiges Alter, das im Schnitt einem Drittel des reelen entspricht? Sind ADHSler vielleicht sogar körperlich weit hinterher oder bezieht sich das auf irgendwas anderes?
    Diese Aussage bezieht sich in erster Linie auf das, was man auch als "exekutives" Alter bezeichnen könnte.

    Es hat nichts mit der körperlichen Entwicklung zu tun und bedeutet auch nicht, dass man sozusagen "geistig zurückgeblieben" wäre.

    Es sind die sogenannten "exekutiven Funktionen", die entwicklungsverzögert sind und da kann man anhand von vorhandenen Studien und Untersuchungen tatsächlich von etwa einem Drittel, also ca. 30% des Lebensalters ausgehen.
    Wobei auch hier selbstverständlich gilt, dass dies kein absoluter Wert ist, sondern ein durchschnittlicher oder besser, ein "bis zu" Wert.

    Was sind nun diese exekutiven Funktionen?
    Damit könnte man locker etliche Seiten füllen und hätte immer noch nicht alles erklärt, aber ich versuche eine Kurzfassung:

    Es sind, sehr sehr vereinfacht, die Funktionen des höheren Planens.
    Das Planen und Verfolgen von längerfristigen und komplexen Zielen.

    Du gehst zur Schule mit dem Ziel, später eine Ausbildung oder ein Studium zu machen und weiterhin noch später in einem bestimmten Beruf zu arbeiten.
    Wer später als Ingenieur gutes Geld verdienen möchte, muss sich in der Jugend auf den Hintern setzen und zum Gymnasium gehen, anschließend studieren und somit auf ein sehr spätes Ziele gerichtet zu agieren.

    Komplexere Planung also, ... unter anderem.

    Diese Funktionen sind bei ADHS'lern entwicklungsverzögert.
    Wir leben im Moment, langfristige Planungen sind uns nicht so in die Wiege gelegt, wir sind das, was man als "zeitblind" bezeichnen könnte.

    Wenn man nun einen neurotypischen Menschen, also jemanden ohne ADHS nimmt, so wird dieser ab einem bestimmten Alter ein bestimmtes Verhalten an den Tag legen können.

    Von einem 20 Jährigen Abiturienten kann man erwarten, dass er zur Uni geht und sich dort um die dort übliche Organisation seines Studiums seltstständig kümmern kann.
    Er zeigt ein, für sein Alter typisches Verhalten.

    Ein ADHS'ler aber kann das nicht.

    Er ist in dieser Hinsicht noch keine 20, sondern ein Drittel darunter ... also etwa 14.

    Niemand würde einen 14-Jährigen auf eine Uni schicken und erwarten, dass er sein Studiuk organisieren könnte.

    Von einem 20 Jährigen könnte man das durchaus und die Uni's zeigen ja auch, dass es funktioniert.

    Und das gilt eben für viele Bereiche, in denen das Verhalten eines ADHS'lers nicht unbedingt so ist, wie man es für sein Alter typischerweise erwarten würde.

    ADHS'ler haben z.B. in der Kindheit oftmals, wenn überhaupt, nur wenige Freunde und die sind zumeist jünger als sie selber.
    Das ist sehr auffällig und zeigt, dass sie mit denen deutlich besser klar kommen, als mit Gleichaltrigen.

    Tatsächlich kann ich mit Blick auf meine Vergangenheit genau das feststellen.

    Das bedeutet wie gesagt nicht, dass ADS'ler zurückgeblieben sind oder dümmer ... ganz und gar nicht.

    Es sind "nur" die "alterstypischen Verhaltensweisen", die hinterher hinken.

    Wobei man das "nur" in Anführungszeichen setzen muss, denn das ist keineswegs banal, sondern ein großes Problem, da die Umwelt uns das nicht ansehen kann und von einem 20-Jährigen eben das erwartet, was man typischerweise von 20-Jährigen auch erwarten kann.

    Und in der Tat zeigen inzwischen auch zahlreich vorhandene Langzeitstudien, dass mit ca. dem Beginn der dritten Lebens-Dekade die Entwicklung auslevelt, aber allerdings nicht auf em gleichen Wert wie bei den neurotypischen Vergleichsgruppen, sondern dennoch weiterhin darunter bleibend.

    Oder um es anders zu sagen: Auch die schlauesten erwachsenen Köpfe, machen blöde Sachen...
    Leider ist das nicht immer so amüsant, wie ich es hier darstelle und somit ein durchaus ernst zu nehmendes Problem ... aber manchmal ist es auch eben doch lustig und auch gut so, nicht immer ganz so erwachsen zu sein .

    Viele Grüße
    Fliegerlein
    Geändert von Fliegerlein (17.01.2013 um 11:54 Uhr) Grund: Fehlerkorrektur

  7. #7
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 29
    Forum-Beiträge: 81

    AW: Psychisches Alter ungleich physisches?

    Huhu,

    Das bedeutet ich befinde mich auf dem Stand einen 16-Jährigen.

    Aber in der Tat konnte ich mich nie mit Gleichaltrigen identifizieren und fühl(t)e mich von Aufgaben die in diesem Alter selbstverständlich sind völlig überfordert.
    Auch heute noch was die ganze Planung usw. betrifft...

    Marcel

  8. #8
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 177

    AW: Psychisches Alter ungleich physisches?

    Klingt jetzt vielleicht komisch, aber vielleicht liegt es daran, dass ich das "h" nicht habe?!
    Ich fühle mich älter als ich bin und das begann schon mit 14.. Kann aber daran liegen, dass ich fast immer mit wesentlich älteren Leuten zu tun hatte und ich deshalb einen ganz anderen Bezug zu Problem bekam, mit denen man sich normalerweise wohl nicht mit 14 beschäftigt... Hmm...
    Äußerlich hält es sich die Waage. Ich werde selten nach meinem Perso gefragt, aber letztens war es so und da habe ich mich gefreut. Ansonsten haben mich Menschen immer älter geschätzt, was aber vielleicht an meinen Umgangsformen oder am sprachlichen Ausdruck liegt... Keine Ahnung... Körperlich war bei mir immer alles gut. Nur dass ich ziemlich klein bin (1,53 ) aber das schiebe ich auf die Gene und nicht auf die Krankheit, denn sonst müssten ja alle ganz klein sein hihi

  9. #9
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 52
    Forum-Beiträge: 3.798

    AW: Psychisches Alter ungleich physisches?

    So ging es mir auch, in vielen Fällen, was Plaung und Organisiation angeht, auch noch heute mit fast 48 Lenzen.

    Meine erste Berufsausbildung habe ich mit 24 begonnen und auch bis zum Ende durchführen können.
    In einer reinen Ausbildungswerkstatt, was ein großer Vorteil war, denn dort konnte ich mich stur auf die Ausbildung konzentrieren und es gab nicht tausend andere Sachen, wie es in "normalen" Firmen üblich war.
    Vor allem aber waren in dieser Ausbildungswerkstatt um mich herum nur Schulabgänger, also 16 bis 17 Jährige.
    Und während die Ausbildungsleiter anfangs Bedenken hatten, eben weil ich mit 24 da eher ein Exot war, hat das sehr gut geklappt.
    Heute weiß ich auch warum .


    Der Vorteil daran, schon in jungen Jahren um seine ADHS zu wissen, liegt genau darin, dass man auf sowas von vornherein bewusst einwirken kann.

    Ich habe das damals instinktiv gemacht, nach etlichen Fehlversuchen und viele Jahre dadurch mit "einfachen" Jobs verloren.
    Sow war ich z.B. u.a. auch Nachtwächter.
    Nicht, dass das ein schlechter Job sei, ... ganz und gar nicht.
    Aber es war mir und den meisten in meinem näheren Umfeld immer klar, dass das, was ich machte, weit unter meinen Möglichkeiten und auch Wünschen war.

    Vieles nehme ich heute ganz anders wahr.
    Die Selbstreflektion z.B. ist eine der exekutiven Funktionen, die sich als letzte entwickeln und vieles wird einem wirklich erst so ab Anfang 30 so richtig bewusst.


    In der Biologie gibt es eine Art Daumenregel, laut der sich eine Funktion nach ihrer Lebenswichtigkeit entwickelt, also je wichtiger für's Überleben, desto früher entwickelt sie sich.
    So entwickeln sich auch die exekutiven Funktionen nach und nach, sozusagen pyramidenartig und bauen aufeinander auf.
    Was zu weiteren Komplikationen führt, denn wenn die eine noch nicht fertig ist und die andere sich schon entwickelt, ist das innere Chaos vorprogrammiert.
    Und in der Zwischenzeit müssen wir versuchen, all das zu kompensieren, denn schließlich wollen (und müssen) wir ja irgendwie funktionieren, was zu einer enormen Belastung und zu den zahlreichen Komorbiditäten führt.

    Einem Rollstuhlfahrer sieht man an, dass er nicht mal eben in den Keller gehen und eine Kiste Wasser hoch holen kann ... uns dagegen sieht man die Probleme nicht an.
    Man sieht einen jungen Erwachsenen oder einen Jugendlichen oder ein Kind, und erwartet eben einfach, dass man sich dem Alter entsprechend verhalten kann.
    Das ist ein Dilemma für alle Beteiligten.

  10. #10
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 52
    Forum-Beiträge: 3.798

    AW: Psychisches Alter ungleich physisches?

    bernstein schreibt:
    Klingt jetzt vielleicht komisch, aber vielleicht liegt es daran, dass ich das "h" nicht habe?!
    Ich fühle mich älter als ich bin und das begann schon mit 14..
    In diesem Punkt sind glaube ich die Unterschiede zwischen den Untergruppen eher gering.

    Das ging mir übrigens auch so.
    Ich habe mich eher zu Älteren hingezogen gefühlt.

    Ohne es tatsächlich zu wissen, glaube ich, dass es ein weiteres Dilemma gibt.
    Wenn man als AD(H)S'ler zudem mit einer eher hohen Intelligenz ausgestattet ist, sucht man auch eher die Gesellschaft derer, die dem Stand dieser kognitiven Fähigkeiten entsprechen.
    Das sind dann auch wieder nicht die Gleichaltrigen, sondern mehr die Älteren.
    Mit denen aber klappt es wieder nicht so gut, weil die exekutiven Fähikgeiten nicht passen.

    Viele haben das Gefühl, und so ging es auch mir, so recht zu gar keinem zu gehören.
    Das mag ein Widerspruch sein, aber ich finde, gerade ADHS ist von solchen Widersprüchen ziemlich gekennzeichnet.

Seite 1 von 2 12 Letzte

Ähnliche Themen

  1. optisches Alter
    Von Fledermaus im Forum ADS ADHS Erwachsene: Umfragen
    Antworten: 471
    Letzter Beitrag: 4.12.2017, 21:20
Thema: Psychisches Alter ungleich physisches? im Forum ADS ADHS bei Erwachsenen bei ADHS bei Erwachsenen Forum
Allgemeine Fragen, Antworten und Hilfe rund um ADHS bei Erwachsenen und ADS bei Erwachsenen
©2017 ADHS bei Erwachsenen Forum