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Diskutiere im Thema ADHS gibt es nicht im Forum ADS ADHS bei Erwachsenen
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Allgemeine Fragen, Antworten und Hilfe rund um ADHS bei Erwachsenen und ADS bei Erwachsenen
  1. #31
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 442

    AW: ADHS gibt es nicht

    Schade, dass es hier immer zu kleinkriegsähnlichen Argumentationen eskaliert, wenn die Teilnehmer unterschiedlicher Ansicht sind. Naja, ist ja noch mal abgebogen :-)

    Fast Topic für "typisch ADHS": das impulsiv argumentative Hochschaukeln und das Abbiegen

    ((Nicht, dass uns das immer gelingt, aber zumindest in dieser Kombi können das viele andere grad' gar nicht ))

    Ich wollte noch etwas aus meinem Erleben ergänzen: Ich hatte größte Vorbehalte gegen die medikamentöse Therapie. Ich bin immer dagegen, zu sehr in die Natur einzugreifen, WENN es Alternativen gibt. Und ich weiß ja zum Beispiel, dass IN MEINEM FALL viel Sport die Symptome ebenso gut (mindestens) reduzieren kann. Dumm nur, dass ich das im Alltag nicht immer umsetzen kann.

    Ich habe meine Medikation (in Rücksprache) wieder abgesetzt, weil ich die Nebenwirkungen und Einschneidungen in meine Persönlichkeit zu heftig fand.
    Ob das richtig war?
    Ich bemerke mittlerweile durchaus, dass ich tw. doch wieder heftiger reagiere als unter der Medikation. Aber diese Jahreszeit ist für mich ohnehin immer sehr schwierig - und Sport fällt zzt. auch flach, deswegen kann ich nicht sagen, wie es mit Medikamenten wäre.

    In diesem Zusammenhang 'gefällt' mir Salamanders Argumentation,
    ch glaube die aussetzer zu kennen, von denen du eben geschrieben hast.
    ich persönlich, ich spreche also nur von mir, empfinde das leben ohne dieses aussetzer deutlich entspannter.und angenehmer für mich.
    von einer emotionalen leere durch die mph kann ich nicht mal ansatzweise sprechen.
    das ist jede menge los.

    emotion setzte ich nicht mit dem zustand der aufregung gleich.
    aufregung ist auch eine emotion, aber nicht die einzige, die menschen empfinden.
    Dazu fiel mir spontan ein, dass ich vielleicht einfach feige bin und in der Überforderung lieber das Altbewährte zurück gewählt habe: meine Impulsivität und die heftigen Emotionen...
    Ob das so richtig war....

  2. #32
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose seit Kindheit
    Forum-Beiträge: 4.257

    ADHS gibt es nicht

    ADHS72 schreibt:
    Ich habe meine Medikation (in Rücksprache) wieder abgesetzt, weil ich die Nebenwirkungen und Einschneidungen in meine Persönlichkeit zu heftig fand.
    Ob das richtig war?
    Ja.

    Ich spüre zum Glück absolut keine Nebenwirkungen (erst bei viel höherer Dosis - die Nebenwirkungen der Psychotherapie sind stärker) aber wenn du welche hast dann musst DU wissen ob es dir gut tut - und wenn bei dieser Abwägung rauskommt "die Vorteile sind mir die Nebenwirkungen nicht Wert" - klare Sache: Absetzen.

    Aber doch nicht als Konzentrationspille nehmen wie ein paar hier und dann wunders Glauben das sei intelligent ... so wirkt MPH ja garnicht bzw so kann es nicht richtig wirken.









    ---
    Zwischen Angel und Tür: Per Telefon und Tapatalk.

  3. #33
    ...das war mal..

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose seit Kindheit
    Alter: 52
    Forum-Beiträge: 265

    AW: ADHS gibt es nicht

    Mikoo schreibt:
    Hallo Gretchen,

    ich verstehe dein Anliegen und dessen Langzeitfolgen, halte diese aber für besser bekämpfbar, als wenn man einem Kind schon mit 7 Jahren MPH verschreibt.
    Hätte ich das Glück gehabt und ich wäre es wert gewesen, Methylphenidat zu bekommen,
    ginge es mir heute sehr viel besser.

    Diese medis helfen den Meisten sich einfach konzentrieren zu können.

    Es kotzt mich an, das diese Ritalinlüge immer noch verbreitet wird.

    Mit diesen Stimulanzien, die übrigens keinen Suchtpotenzial aufweist, wäre mein Leben nicht so Scheiße gewesen, wie es ist.

    48 Jahre für den Arsch.

    Danke auch.

    Seit Okt.2011 nehme ich Medikinet.
    Und es hilft mir stabiler zu sein.

    Nur bis jetzt haben sich einige Komorbiditäten entwickelt, die mich zum EU Rentner machen.
    Dieser Schaden, wäre nicht so arg, hätte ich die stabilisierenden Medis haben können.
    Danke für die Aufmerksamkeit

  4. #34
    ...das war mal..

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose seit Kindheit
    Alter: 52
    Forum-Beiträge: 265

    AW: ADHS gibt es nicht

    salamander schreibt:
    Huia, ich reg mich grad unglaublich auf.
    Geht mir genauso.
    Ich geh schlafen.
    See you later...

    :nächtle:
    Andy.

  5. #35
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Ärztliche Verdachtsdiagnose auf ADHS /ADS
    Forum-Beiträge: 157

    AW: ADHS gibt es nicht

    Also ich kann hier alle Standpunkte irgendwie verstehen....

    Ich bin zwar noch nicht diagnostiziert, aber das ist denke ich alles nur eine Frage der Zeit

    Ich bin jetzt ja schon auch älter und habe aber dennoch meinen Weg gefunden, sogar ganz erfolgreich... es war zwar oft Knüppelhart und ich musste mir gefühlte 1000 Mal heftigst in den Hintern treten um endlich in die Pötte zu kommen, aber letztlich hat doch alles geklappt...
    Wenn ich mir jetzt mal vorstelle ich würde nun noch Medikation bekommen welche meine ganzen Konzentrations- und Gedächtnisprobleme beseitigen, dann wäre ich ja... oh man... ja genau..... quasi SUUUPERMAN !!!!!!!

    Ich habe wohl sehr gute Kompensationsstrategien entwickelt (Mein persönlicher Tip: Um auf eine Abschlussprüfung zu lernen, sich einfach Mal für drei Wochen im Keller einsperren

    Die Frage ist nun berechtigt, ob ich mir diese Kompensationsstrategien auch angeeignet hätte, wenn ich Medikamente bekommen hätte? Wahrscheinlich nicht in dieser extremen Form... Auf jeden Fall kann man nicht sagen, dass mir fehlende Medikation das Leben versaut hätte... aber was für mich gilt, muss ja nicht für alle gelten!

    Es gibt wohl genügend ADS'ler welche eben nicht so gut Kompensieren, und da ist die Gabe von Medikation, auch schon ab 7 Jahren wenn es sein muss, vielleicht die einzige Möglichkeit denjenigen vor einem schwierigen und wenig lebenswerten Leben zu schützen...!

  6. #36
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 375

    AW: ADHS gibt es nicht

    Wildfang schreibt:

    Aber doch nicht als Konzentrationspille nehmen wie ein paar hier und dann wunders Glauben das sei intelligent ... so wirkt MPH ja garnicht bzw so kann es nicht richtig wirken.

    Dieser Seitenhieb war
    1. nicht nötig
    2. vertraue ich da eher meinem Neurologen, als einem [ ........ ] Beleidigung gelöscht welcher zufällig diesselbe Störung aufweist

    Übrigens, sehr interessant, dass du hier auf der Intelligenz mancher Leute rumhackst & dabei behauptest, dass MPH den Blutdruck senken würde..
    Schonmal einen kleinen Blick in den Beipackzettel riskiert?!

    Ich find es auch ätzend, dass immer alles eskalieren muss, aber wir sind alle, Medikation hin oder her, einfach zu impulsiv & können Ungerechtigkeiten & falsche Aussagen wohl einfach nicht so stehen lassen. :/
    Mir ist es, trotz Therapie immer noch viel zu wichtig, was andere von mir halten & wenn sie ein falsches Bild von mir haben, muss ich es mit allen Mitteln richtigstellen.



    Gesendet von meinem GT-I9300 mit Tapatalk 2
    Geändert von Alex (17.01.2013 um 18:12 Uhr) Grund: S. Edit

  7. #37
    N o r d f r a u

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 62
    Forum-Beiträge: 8.213

    AW: ADHS gibt es nicht

    Guten Morgen,

    was kann man in diesem Forum lernen?
    Man muss sich nicht auf alles stürzen, außer man ist Moderator. Oh, hätte ich das doch
    schon gestern morgen gewusst, dann hätte ich auf Mikoos Post nicht geantwortet.

    Ein paar mal MPH eingenommen, und man ist schon geheilt.
    Meine Kompensationsstrategien waren leider mit 45 Jahren mal aufgebraucht und
    jetzt leide ich unter Gedächtnisschwund, auch nicht schlecht.


    Ich wünsche Euch alles Gute, dieses Forum ist wirklich gut zur Selbsterkenntnis.

    Gretchen

  8. #38
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose seit Kindheit
    Forum-Beiträge: 4.257

    AW: ADHS gibt es nicht

    Aber doch nicht als Konzentrationspille nehmen wie ein paar hier und dann wunders Glauben das sei intelligent ... so wirkt MPH ja garnicht bzw so kann es nicht richtig wirken.

    Dieser Seitenhieb war
    1. nicht nötig
    2. vertraue ich da eher meinem Neurologen, als einem [ ........ ] Beleidigung gelöscht welcher zufällig diesselbe Störung aufweist
    Stimmt, war nicht nötig. Hätt ich auch ohne Hieb formulieren können. Sorry wollte nicht beissen.

    Wenn dein Neurologe dir das so sagt dann ist das OK. Ich kritisiere grundsätzlich keine Ärzte.

    An der Stelle aber ein bisschen über den Sinn und Unsinn der modernen MPH - Behandlung.

    Natürlich kann MPH eine Art Soforthilfe bei akuten Problemen sein und früher hat man es auch einfach gegen Konzentrationsstörungen genommen allerdings ist es sehr fraglich ob es dazu überhaupt taugt. Zumindest Gesunde profitieren nachweislich nicht. Sie fühlen sich zwar drastisch besser konzentrieret, liefern aber in entsprechenden Tests keine besseren Ergebnisse ab. Auch bei ADHSlern ist die Steigerung in Konzentrationstests zwar deutlich sichtbar aber oft nicht so doll.

    Aber so wie ich die Mediziner und die Leitlinien verstanden habe sollte die Behandlung ein bisschen anders ablaufen. Das sich die Praxis oft nicht daran hält ist ein ganz anderes Thema.

    MPH verringert viele der Kernsymptome, vor allem die Fokussierung, die innere Unruhe, die Selbstkontrolle, nach einer Weile verbessert es auch Dinge wie Zeitgefühl und Planung, das Körpergefühl und die Selbstbeobachtung, das Rhythmusgefühl. Das sind bei mir die Hauptwirkungen in dieser Reihenfolge.
    Diese Wirkungen sind ungeheuer wichtig, wichtiger als das bisschen Konzentration steigern und können sich erst nach einer Weile entfalten. In dem Moment in dem die Reizfilter in deinem Hirn funktionieren und der Zwischenspeicher nicht mehr mit Unsinn überflutet wird kann das Hirn nämlich beginnen zu lernen. Dabei lernt es eben auch beim Erwachsnen diese DInge die es als Kind nicht gelernt hat, etwa Selbsteinschätzung. Aber es lernt langsam.

    Damit es das lernen kann muss es auch gezeigt bekommen was richtig und was falsch ist.

    Deswegen werden zusammen mit MPH Therapien der diversen Art empfohlen, natürlich VT aber bei vielen hilft auch Neurofeedback oder Yoga oder sonst was. Warum eigentlich? Nun, besonders beim Neurofeedback aber auch bei den anderen Methoden lernt man wie es sich anfühlt entspannt, konzentriert etc. zu sein. Dann sollst du dieses Gefühl abrufen und ausser halb der Therapiestunde erzeugen, es also lernen. Das geht mit MPH besser und zwar nicht wenn du es mal eben nimmst um eine Arbeit zu schreiben und die Wirkung gleich wieder abflachen lässt. Das viele ADHSler es ausserdem nur mit MPH schaffen überhaupt in die Therapie zu gehen steht auf einem zweiten Blatt.

    Ich zum Beispiel halte Muskelrelaxation nach Jakobson nur mit MPH durch. Aber wenn ich es dann schaffe verstärkt es die MPH-Wirkung "Ruhe" drastisch und sorgt für eine scheinbare Verlängerung der MPH-Wirkung. Meine Hoffnung ist unter dem Einfluss von MPH Werkzeuge zu erwerben diese Effekte auch ohne MPH zu erzeugen.

    Mein Vorbild in der Beziehung ist ein 14jähriger Kumpel meines Sohnes der ein extrem hibbeliger und sehr intelligenter ADHSler ist und exakt das in Beziehung auf Neurofeedback schildert. Er lernt dort wie es sich anfühlt, entspannt zu sein und kann diese Gefühl immer besser und besser auch ohne Elektroden am Kopf abrufen.

    Das ist nicht meine Idee sondern der Sinn und das Ziel der modernen ADHS-Therapien.

    Übrigens, sehr interessant, dass du hier auf der Intelligenz mancher Leute rumhackst & dabei behauptest, dass MPH den Blutdruck senken würde..
    Schonmal einen kleinen Blick in den Beipackzettel riskiert?!
    Ich wollte auf niemandes Intelligenz rumhacken sondern hab dich zitiert ... aber das gehört zu dem "war nicht nötig", Sorry dafür.

    Aber, klar, ich kenn den Beipackzettel und deswegen war ich vor der MPH-Behandlung auch beim Kardiologen und haben 24Stunden-Blutdruckmessungen gemacht und zwar vor, unmittelbar nach und ein paar Wochen nach Beginn der MPH-Dauermedikation. Meine Neurologin meinte "Blödsinn, der Blutdruck steigt wenn dann wie bei einer Treppenstufe, mit viel Glück sinkt er vielleicht sogar". Und recht hatte sie.

    Es ist tatsächlich so dass MPH den Blutdruck natürlich 30 Minuten nach der Einnahme um etwa 2 bis 3 mm/Hg erhöht (das entspricht tatsächlich der Treppenstufe). Aber insgesamt, durch die Dauermedikation, ist der systolische Wert um über 20 mm/Hg und der diastolische um fast 10 mm/Hg gesunken.

    Das steht nicht im Widerspruch zu Beipackzetteln sondern ist nach Erfahrung meiner Neurologin bei guter Verträglichkeit und vorsichtiger Dosierung durchaus zu erwarten. Denn durch die Dauermedikation ist der körperlich kranmachende Dauerstress gesunken und das senkt natürlich den Blutdruck. Ich hab entsprechend ein Blutdruckmedi (Amlodipin) reduzieren bzw. ein zweites (Betablocker) absetzen können. Ist doch ein Erfolg oder?
    Geändert von Wildfang (17.01.2013 um 10:24 Uhr)

  9. #39
    N o r d f r a u

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 62
    Forum-Beiträge: 8.213

    AW: ADHS gibt es nicht

    Lieber Wildfang,

    also bei mir hat's die innere Unruhe reduziert und die Selbstkontrolle verbessert.

    Ja, und das mit dem Blutdruck kann ich auch bestätigen.

    Und wir sollten hier mal Punkt und Komma einführen, aber so alte Schachteln wie
    ich sollten ohnehin nicht dauern hier rumgammeln.

    Einen schönen Tag!
    Gretchen

  10. #40
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 38
    Forum-Beiträge: 91

    AW: ADHS gibt es nicht

    Hallo,

    ich habe nicht alles gelesen, möchte aber etwas zum Thema beitragen, Medikamentengabe ab 14!?


    Ich setze bei allem was ich schreibe vorraus, dass eine sichere Diagnose steht, sowie ich von mir persönlich ausgehe, dass alle anderen Register im Vorfeld gezogen worden sind. Sprich: alle anderen Diagnosen (im Vorschulalter) ausgeschlossen worden sind. Und alle Therapiemöglichkeiten einfach keinen Erfolg gebracht haben.

    Man ist kein schlechtes Elternteil, oder nicht erziehungfähig, nur weil man irgendwann die Entscheidung trifft seinem Kind MPH´s zu geben.
    Wenn alle anderen Maßnahmen nicht greifen und keine Erfolge erziehlen, man weiß das Kind bleibt schulisch definitiv unter seinem Können (was man als Eltern am ehesten sieht, aber auch die Lehrer oft merken) , ist das auch für mich unterlassene Hilfeleistung, denn ich würde meinem Kind wenn es Diabetis hätte auch Insulin geben, genauso lasse ich es nicht dauerhaft mit einem unbehandelten Asthma herumlaufen sondern würde dauer Medikamente (z.b Kortison) geben.

    Denn es gibt Kinder die darunter leiden, und seelisch sicher etwas mitnehmen, wenn sie ständig mit der Tatsache leben müssen das sie immer, langsamer, anders oder leider auch schlechter sind als andere Kinder.

    Aus Erfahrung, MPH kann einem Kind die möglichkeit geben, trotz ausgeprägter AD(H)S einen Weg einzuschlagen, der vielleicht nicht einfacher ist, aber die Möglichkeit bereitstellt, viel zu lernen, für sich zu lernen, lernen zu lernen, stabil Wissen aufzubauen, und das lernen auch Spass macht und nicht nur quälerei ist. und irgendwann glaube ich können diese Kinder sehr wohl in der Lage sein, ohne MPH zu leben, weil sie einfach lernen "konnte" sich selbst zu helfen, und eine sichere Strucktur, zu erschaffen, Dinge zu meistern... Sie müssen aber ersteinmal lernen wie, und erkennen wo genau der Unterschied liegt, und zu wissen ... ok... ich kann das jetzt so nicht... also mache ich es halt so... und dann klappt es. Und man kann gar nicht glauben, was das in der Seele eines kleinen Menschen tut wenn er merkt, er kann.... selbst wenn er mal muss, wenn er weiß wie,... und auch wenn es ganz anders ist, wie alle anderen es machen.... Der Weg ist ein anderer, aber er kommt ans Ziel.... und dass alleine ist es doch was zählt!

    LG Kiltja

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