Seite 7 von 8 Erste ... 2345678 Letzte
Zeige Ergebnis 61 bis 70 von 77

Diskutiere im Thema Adhs und Kinder? im Forum ADS ADHS bei Erwachsenen
bei ADHS bei Erwachsenen Forum
Allgemeine Fragen, Antworten und Hilfe rund um ADHS bei Erwachsenen und ADS bei Erwachsenen
  1. #61
    Burningdevil

    Gast

    AW: Adhs und Kinder?


    Ich glaube jeder muß es für sich entscheiden.

    Ich für meinen Teil möchte diese Erfahrung nicht missen,
    Kinder zu haben .
    Das ist etwas wo man hinein wächst,
    und ich lerne täglich vieles von meinen Kindern,
    Dinge die ich verlernt hatte,
    oder auch Dinge anders sehen.

    Meine Kids sind ...18.....14.....und 9 Jahre alt,
    ich rede offen mit ihnen über mein adhs,
    meine zweite ist hochgradig hyperaktiv,
    kommt aber gut klar.
    Meine Kinder als auch ich profitieren voneinander.
    Natürlich gab es schlechte Zeiten,
    sehr schwere und ebenso aber ganz furchtbar viel Gutes.
    Das nennt sich Leben !

    Ob man nun ein Stino ist oder adhsler oder marsianer oder oder........
    es wird immer mal Zeiten geben die einen Zweifeln lassen.

    Habe meine Diagnose 2009 bekommen
    und ich befasse mich seitdem eingehend damit,
    gehe mit meinen kindern ganz anders um seitdem
    geändert hat sich das ich als vorbild agiere,
    weil ich an mir arbeite und der Nachwuchs somit
    lernt sich nicht auf erreichtem auszuruhen sondern sich
    egal was passiert weiter zu entwickeln und an sich zu arbeiten .



  2. #62
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 442

    AW: Adhs und Kinder?

    Ich habe den Eindruck, dass die Argumentationen tw. aneinander vorbei laufen, wei sie unterschiedlcihe Aspekte beleuchten.
    Wohl ganz natürlich, weil jeder aus seine Sichtweise bewertet, was er liest und die Schwerpunkte anders ankommen. Ich sehe vor allem folgende Ansätze/Sichtweisen:

    - Darf ich ein Kind bekommne, wenn die "Gefahr" besteht, dass es auch ADHS bekommmt? ((ich schreibe dasnur so auf, völlig wertfrei))
    - Kann ich mir erlauben, ein Kind zu bekommen, obwohl ich ADHS habe - und dem Kind nicht geben kann, was es braucht (Bedürfnisse psychischer udn physischer Natur stillen)
    - Bin ich einem Kind / seiner Erziehung gewachsen - zum einen, weil ich selbst ADHS habe, zum anderen, falls dieses auch noch ADHS hat?

    Und ich finde auch, dass das sehr schwer zu "diskutieren" ist.

    DIe einen hier sind eher verträumte Typen, die anderen haben stark ausgeprägte hyperaktive Züge. Die einen haben ADHS und wissen darum, aber sie können trotzdem einen "gesunden" Alltag leben. Andere sind schon lange durch's ADHS und Begleitsymptome gezeichnet und haben deswgen ganz andere Befürchtungen, Ängste und Ansichten.


    Ich finde es ganz aufschlussreich, hier zu lesen, finde es aber gefährlich bzw. destruktiv, das Thema ausdiskutieren zu wollen.

    Vanne hatte um Meinungen gebeten. Sie zwiefelt ohnehin schon. Ich finde es nicht okay, wenn durch diesen Thread Ängste genährt werden und frau sich schließlich lieber gegen Kinder entscheidet!
    Auch keine Schönfärberei...

  3. #63
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 442

    AW: Adhs und Kinder?

    Habe geschrieben, während Buningdevil veröffentlicht hat - mein Beitrag bezieht sich nicht auf ihren Beitrag!!!!

  4. #64
    Muh!

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 54
    Forum-Beiträge: 6.856

    AW: Adhs und Kinder?

    Burningdevil schreibt:

    Ich glaube jeder muß es für sich entscheiden.
    Natürlich sollte das jeder für sich entscheiden. Hier soll ja niemand gezwungen werden, Kinder in die Welt zu setzen. Es ist eine lockere Diskussion unter Chaoten. http://www.smilies.4-user.de/include...lie_sh_041.gif

  5. #65
    Muh!

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 54
    Forum-Beiträge: 6.856

    AW: Adhs und Kinder?

    ADHS72 schreibt:
    Vanne hatte um Meinungen gebeten. Sie zwiefelt ohnehin schon. Ich finde es nicht okay, wenn durch diesen Thread Ängste genährt werden und frau sich schließlich lieber gegen Kinder entscheidet!
    Auch keine Schönfärberei...
    Und deswegen empfinde ich eine Debatte als sehr aufschlussreich, was die eigene Meinungsbildung betrifft.

  6. #66
    OMMM-Beauftragte

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 47
    Forum-Beiträge: 5.742

    AW: Adhs und Kinder?

    Steintor schreibt:
    Keiner. zumindest nicht in diesem Thread. Aber wenn Außenstehende den Kinderwunsch eines vom ADHS betroffenen Menschen verurteilen,
    ahh ... ich hatte den Faden verloren ... etwas hatte man ja an dich @Vanne7793 herangetragen ...

  7. #67
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Fachperson
    Forum-Beiträge: 190

    AW: Adhs und Kinder?

    Um noch einmal auf meine Kids zu kommen. Ich empfinde meine Kinder an sich nicht als Belastung. Was für mich eine Belastung darstellt ist das Umfeld, die Gesellschaft, die Schule, oder das man ADHS überhaupt auch nur ansatzweise als etwas negatives ansieht.

    Würde die Gesellschaft nämlich mehr auf die positiven Aspekte der ADHS'ler eingehen, (von sich aus, nicht gezwungenermassen) wären sie eine enorme Bereicherung und jeder würde anstehen um so ein tolles Kind unterrichten zu dürfen usw.

    Wer macht denn aus ADHS eine "krankheit" oder eine Störung? Es sind nicht die Kinder die ICD 10 oder F.50 erfunden haben. :-)

  8. #68
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 38
    Forum-Beiträge: 2.435

    AW: Adhs und Kinder?

    @Artgerecht


  9. #69
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose seit Kindheit
    Alter: 24
    Forum-Beiträge: 91

    AW: Adhs und Kinder?

    Ihr habt mich sehr zum Nachdenken angeregt.

    Viele positvie und auch negative Seiten sind dazugekommen.
    Ein wenig besorgter als vorher bin ich jetzt schon, ob ich es überhaupt schaffen würde mit kind. Mein eigenes Leben habe ich nicht wirklich im Griff. Ganz abgesehen von meinem Haushalt. Der würde sich auch vermehren. Es würde noch mehr Dinge geben, an die man denken muss (Termine zB.) Oder auch, wie die menschen den auf mein Kind reagieren. Das kann leider niemand sicher vorraussagen. Die Gesellschaft hat uns noch nicht ganz akzeptiert und ob das jemals passieren wird, bezweifle ich. Ich schaffe es nichtmal meine blumen jede woche zu gießen. Meine Fische sind immer verhungert. Da stellt man sich schon die Frage, wie man den ein Kind versorgen soll.
    Aber die Freuden, die ein Kind bereiten kann, sollten nicht vergessen werden, Wenn es strahlt, weil es einfach glücklich ist. Die bereicherung auch fürs eigene leben, denn wir können viel von unseren kindern lernen. Die bedingungslose liebe und anerkennung, die einem jeden tag zuteil wird. Ein Kind wird dein Leben komplett verändern.

    Ich habe noch immer Sorge und angst ein kind zu bekommen. Aber irgendwie fehlt es mir auch, wenn ich keines hätte. Da ist ein Platz in meinem Herzen, der gefüllt werden möchte. Den niemals jemand einfach einnehmen kann, außer er ist ein kleines Ich.
    Ich weis nicht, ob ich dem gewachsen bin, aber ich habe eigentlich total außer acht gelassen, dass ich dabei nicht allein sein werde. Dass ich einen Mann hab, der mich unterstützt, dass ich Freunde hab, die hinter mir stehen werden. Und dass ich alle menschen, die ich liebe, um jeden preis beschützen würde.

  10. #70
    Muh!

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 54
    Forum-Beiträge: 6.856

    AW: Adhs und Kinder?

    Vanne7793 schreibt:
    Ein wenig besorgter als vorher bin ich jetzt schon, ob ich es überhaupt schaffen würde mit kind.
    Mit 19 war es für mich auch abwegig, Vater zu werden. Ich war 41 Jahre alt, als mein Sohn zur Welt kam. Ich fühlte mich reif für ein Kind, aber ich war schon viel zu alt. Ich finde es schon gut, wenn die Eltern eines Kindes unter 10 Jahren nicht älter als 40 sind. Wenn das Kind dann 16 ist, also in einem wichtigen Alter, sind die Eltern noch keine 50. Damit will ich sagen, dass Du mit der Entscheidung noch 10 Jahre Zeit hast (habe ich richtig gerechnet?).

    Mein eigenes Leben habe ich nicht wirklich im Griff.
    In diesem Thread habe ich begriffen, dass ich nicht zu schnell urteilen darf. Erst erfahren, wie schwer das ADHS ausgeprägt ist oder empfunden wird. Ich weiß nicht, wie schlimm Dein ADHS ist. Dennoch würde ich sagen, dass Du Dein eigenes Leben eher in den Griff bekommst, wenn Du ein Kind bekommst. Dann musst Du nämlich Verantwortung tragen und das lässt die Persönlichkeit wachsen. Ging mir zumindest so.

    Ganz abgesehen von meinem Haushalt. Der würde sich auch vermehren.
    Oh ja!

    Es würde noch mehr Dinge geben, an die man denken muss (Termine zB.)
    Termine eher weniger. Wichtiger ist, dass man am Samstag genug Windeln eingekauft hat.

    Oder auch, wie die menschen den auf mein Kind reagieren.
    Das wäre mir sowas von egal! Wer mein Kind nicht mag, soll weg gehen.

    Das kann leider niemand sicher vorraussagen.
    Zum Glück nicht, denn jedes Kind ist einmalig.

    Die Gesellschaft hat uns noch nicht ganz akzeptiert und ob das jemals passieren wird, bezweifle ich.
    Um die Gesellschaft habe ich mich selten gekümmert. Aber ich stimme Dir zu, denn als mein Kind da war, musste ich in der Gesellschaft klar kommen und es klappte ganz gut. Zumindest war immer genug Geld da. Wenn für mich der Zwang da ist, in der Gesellschaft zu funktionieren und der Zwang ist für mich ausschließlich das Kind (alles Andere hat mich noch nie interessiert), dann funktioniere ich gern.

    Ich schaffe es nichtmal meine blumen jede woche zu gießen. Meine Fische sind immer verhungert. Da stellt man sich schon die Frage, wie man den ein Kind versorgen soll.
    Diese Frage wird sich beantworten, wenn das Kind da ist. Blumen kannst Du neu kaufen, ein Kind nicht, das ist der Unterschied. Du wirst schon für das Kind sorgen, das sei gewiss.

    Aber die Freuden, die ein Kind bereiten kann, sollten nicht vergessen werden, Wenn es strahlt, weil es einfach glücklich ist. Die bereicherung auch fürs eigene leben, denn wir können viel von unseren kindern lernen. Die bedingungslose liebe und anerkennung, die einem jeden tag zuteil wird. Ein Kind wird dein Leben komplett verändern.
    Super. Da schreibst Du es ja selbst.

    Ich habe noch immer Sorge und angst ein kind zu bekommen. Aber irgendwie fehlt es mir auch, wenn ich keines hätte. Da ist ein Platz in meinem Herzen, der gefüllt werden möchte. Den niemals jemand einfach einnehmen kann, außer er ist ein kleines Ich.
    Du hast mehr Argument für ein Kind als dagegen. das wäre für mich eine Entscheidung.

    Ich weis nicht, ob ich dem gewachsen bin, aber ich habe eigentlich total außer acht gelassen, dass ich dabei nicht allein sein werde. Dass ich einen Mann hab, der mich unterstützt, dass ich Freunde hab, die hinter mir stehen werden. Und dass ich alle menschen, die ich liebe, um jeden preis beschützen würde.
    Und das Kind ist da. Das Kind wird Dich lieben, es wird Dich brauchen, es wird Dir Kraft und Zuversicht geben.

    T

Seite 7 von 8 Erste ... 2345678 Letzte

Ähnliche Themen

  1. Warum Grenzen die sich immer ab?Kinder und Kinder
    Von maedelmerlin im Forum Angehörige von Erwachsenen mit ADS/ADHS
    Antworten: 2
    Letzter Beitrag: 15.11.2012, 20:45
  2. Antworten: 3
    Letzter Beitrag: 7.01.2012, 01:03

Stichworte

Thema: Adhs und Kinder? im Forum ADS ADHS bei Erwachsenen bei ADHS bei Erwachsenen Forum
Allgemeine Fragen, Antworten und Hilfe rund um ADHS bei Erwachsenen und ADS bei Erwachsenen
©2017 ADHS bei Erwachsenen Forum