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  1. #21
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 84

    Adhs und Kinder?

    @minzi

    Da gebe ich dir vollkommen recht

  2. #22
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 84

    Adhs und Kinder?

    @Vanne !!
    Mein mann ist 45 und unsere Tochter ist 5 ... Das hat mit dem Alter deines Mannes nichts zu tun ...
    Ich muss aber mit Freude sagen, das Männer, die nicht so früh Vater werden, gut gereift für ein Kind sind ... So mit 40 ... Oh ..das ein tolles Alter für einen Mann und das Kind...
    Lasse dir zeit mit dem Gedanken ob und wann ihr ein Kind wollt ... Lebe jetzt erstmal eure Partnerschaft ...
    Denn wenn ihr Eltern seit, ist machmal viel zu wenig Zeit für Partnerschaft ... Zwangläufig passiert das ...
    Du bist noch jung und willst im Beruf noch so viel erreichen .. Dann mache das auch ... danach ist noch genügend zeit für die Familienplanung

  3. #23
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 354

    AW: Adhs und Kinder?

    Mach das doch nicht vom Adhs abhängig ob Du Kinder möchtest. Das muß vom Herzen kommen ob Du welche möchtest.
    Ich wollte lange keine Kinder und dann mit 28 Jahren hatte ich richtig Sehnsuch ein ind zu bekommen. Eins wollte ich nicht entwerder 1,2 oder 3.
    Es ist ja auch nicht 100% vererbbar. Wenn Du ja weißt da Du es hast,kannst Du ja auch ein Auge drauf werden.
    Einfach ist es nicht,aber Kindererziehung muß man was für tun oder wie man sagt.

    Maedelmerlin

  4. #24
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 442

    AW: Adhs und Kinder?

    uups, ich habe den Thread gerade erst entdeckt, da fällt mir so viel verschiedenes ein...

    alles von Vanne:
    Ich hab lange mal darüber nachgedacht, und bin zu dem schluss gekommen, dass ich nciht möchte, dass meine kinder so aufwachsen wie ich damals. Sie sollen sich nicht ausgeschlossen und merkwürdig fühlen.
    Offenbar stehe ich mit dieser Entscheidung sehr allein dar.

    Wieso habt ihr euch für oder gegen den Kinderwunsch entschieden?

    Vielleicht spielt es auch eine Rolle, dass ich auch nicht mit mir selbst klar komme.
    Was, wenn ich mein Kind mal vernachlässige, oder einen Wutausbruch hab und wieder mich Sachen um mich werfe.

    Ich denke, ich hab große Angst vor diesem Schritt im Leben.
    Ich steh so oft neben mir und hab meine Gefühle nicht ansatzweise unter Kontrolle, dass ich warscheinlich ein schlechtes Vorbild sein würde.
    Ich habe nie darüber nachgedacht, für mich stand ab dem 16. Lj. fest, dass ich zwei oder vier Kinder haben möchte. Keinesfalls 1 oder 3!
    Nun ja, es kommt ja ohnehin immer alles anders und so habe ich heute "nur" ein Einzelkind.

    Und eine wichtige Motivation in meinem Kinderwunsch war, dass ich es allen zeigen wollte (), dass es auch anders geht: Kinder können glücklich aufwachsen, man darf sie ernstnehmen, achten und respektieren, Ihnen ziemlich viel zutrauen, vertrauen sie sich frei entfalten lassen und trotzdem (= erst Recht!) können das tolle Menschen werden!
    Ich wollte genau wie Du nicht, dass mein Kind auch nur eine ansatzweise vergleichbare Kindheit hat wie ich!

    Ich habe mich von meinem Wunsch nicht abbringen lassen. Es hat erst spät geklappt, aber es kam und ich war nahezu glücklich. Ich war in meinem Leben noch nie so entspannt, wie in der Schwangerschaft und den ersten vier Jahren mit Kind! Ich denke, bis zu meiner ADHS-Diagnose hat es eine traumhaft schöne Kindheit gehabt. Ich habe umgesetzt, wie ich mir Erziehung vorstelle, und weil Erziehung in erster Linie vorleben ist, hat das Kind eine Menge schräger Seiten.

    Im Nachhinein (als es wieder bergab ging und ich dann noch erfahren habe, dass die Veranlagung zu ADHS verrebt wird) habe ich mir Vorwürfe gemacht, warum ich es bei meiner Vorgeschichte nicht kapiert habe, dass die vielen Fehlgeburten mir wohl verdeutlichen sollten, dass ich auf diesen Traum mal besser verzichte. Es gab Phasen, in denen ich verzweifelt war, diesem Kind angetan zu haben, dass es auf die Welt gekommen ist. Aus ganz egoistischen Gründen...

    ABER das Kind lebt eben nicht meine Kindheit. Es hat Liebe und Vertrauen bekommen, ist ungeheuer selbständig, fordert ein, was ihm fehlt, kann nicht verstehen, wieso Menschen Drogen nehmen, "weil das Leben doch so schön ist, Mami, warum können die das nicht sehen?" und erklärt unanzweifelbar, dass es doch sooo glücklich ist, wenn ich zu zerbrechen drohe, weil ich sicher bin, ihm bei der letzten Eskalation das Rückgrat gebrochen zu haben.

    Und ganz ehrlich, wenn ich nicht gerade "spinne", ist die Kindheit für mein Kind immer noch leichter, schöner, bunter und spannender als für viele andere Kinder. Davon sind wir alle drei überzeugt, wenn wir auf Spielplätzen, beim Einkaufen, in der Schule ... andere Eltern mit ihren Kindern in Interaktion erleben.

    Denn was uns angeht, so stimme ich Artgerecht zu:
    Noch ein Punkt der hilft die "Angst" zu überwinden: Ich erlebe mit den Eltern von AD(H)S Kindern immer wieder wieviele Gedanken sie sich machen. Wie viel Zeit, Mühe und Geld sie ohne zu zögern investieren.(...) Ich glaube nicht das sich Stino Eltern jemals so viele Gedanken um das "Ist es richtig wie ich es mache?", "Ist es genug was ich tue?", machen wie Eltern mit AD(H)S.
    Tatsache ist aber auch, das es sowohl unter Stinos als auch unter AD(H)S Eltern welche gibt die lieber keine Kinder haben sollten. Das hat dann aber nichts mit AD(H)S zu tun, sondern ist einfach so.
    Irgendwie fehlt vielen Eltern offensichtlich die Empathie für / bei ihren Kindern. Ob alle ADHSler darin automatisch gut sind, will ich aber auch nicht behaupten. Siehe Artgerechts letzten Satz.
    Und leicht haben es die Kinder von ADHSlern bestimmt auch nicht!! Zumindest hat bei mir das Mutterdasein das ADHS getriggert. (was aber auch an anderen Fakoren liegen kann!!!!)
    Wahrscheinlich ist es bei und / ihnen zuhause einfach nur anders - weder besser noch schlechter anders, sondern anders. In jedem Fall aber spannender, denke ich.

    Und mich tröstet immer wieder die Tatsache, dass eine Menge Menschen die ADHS-Anlage in sich tragen, diese aber nie offensichtlich zutage tritt, weil die Begleitumstände gut waren. Und andere ADHSler. von denen man wahrscheinlich in der Tat sehr viele vor allem unter den kreativen und künstlerisch tätigen Menschen finden würde, mit ADHS sehr gut leben. Diejenigen, die ihre positiven ADHS-Eigenschaften ausleben können.


    Was ich heute anders machen würde, könnte ich die Zeit zurückdrehen? Ich würde kein Kind bekommen, solange ich mit meinem Leben selbst noch nicht im Reinen bin (viele Komorbiditäten traten sehr viel früher auf, als dass ich die ADHS-Diagnose hatte).

    Meiner Ansicht nach spricht ganz und gar nichts gegen ein Kind für ADHS-Eltern, sofern diese es sich wünschen und stabil genug sind, es liebevoll goß zu ziehen! Auch dann, wenn dieses selbst ADHS mit viel Hyperaktivität entwickelt...
    Geändert von ADHS72 (13.01.2013 um 20:21 Uhr) Grund: Beitrag wiederhergestellt

  5. #25
    Muh!

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 54
    Forum-Beiträge: 6.859

    AW: Adhs und Kinder?

    Vanne7793 schreibt:
    Wieso habt ihr euch für oder gegen den Kinderwunsch entschieden?
    Weil es für mich ein sehr großer Wunsch war, Kinder zu haben. ADHS ist für mich kein Grund, auf Kinder zu verzichten. ADHS muss nicht unbedingt negativ sein. Negativ ist, was man, die Eltern, die Umwelt aus dem ADHS machen. Auch ein Mensch ohne Krankheiten oder sonstigen genetischen Sonderbarkeiten kann große Probleme mit dem Leben bekommen.

    tt

  6. #26
    Muh!

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 54
    Forum-Beiträge: 6.859

    AW: Adhs und Kinder?

    Vanne7793 schreibt:
    Dass du glaubst, ich wäre nicht ewig mit meinem Mann zusammen, macht mich grad traurig.
    Gretchen meint, dass Du noch nicht lange mit ihm zusammen bist.

    I
    Wir reden auch mal miteinander und vermeiden streit.
    Streit vermeiden? Das wiederum ist nicht förderlich für eine Beziehung; eine Beziehung lebt durch den (konstuktiven) Streit, denn m.E. lernt man sich so kennen. Wenn also ein Wunsch emotionsgeladen ausgesprochen wird, begreift man - gerade als ADSler - dereh Bedeutung.


    @artgerecht drückst du deinem Kind nicht damit schon fast einen stempel auf, dass es die welt sichtlich verbessern wird und du es darum bekommst.
    Als Eltern gibt mandem Kind die Info, wie sie mit sich selbst klar kommen können. Was sie daraus machen, obliegt ihren Entscheidungen. Ich bin froh, geboren worden zu sein.
    tt

  7. #27
    Octoroo

    Gast

    AW: Adhs und Kinder?

    Wisst ihr, was mich hier so richtig ankotzt ?

    Bei Thema Kinder

    Mensch, ihr habt nicht mal Kinder !
    Aber den Kopf zermuerbeln ob eure zukuenftige Kindern ADHS haben koennte etc.
    Was, wenn die Kinder ebenfalls ADHS haetten etc.
    Es geht prinzipiel immer nur drum, dass Kinder zu haben stressig ist, wegen ADHS (bei Kindern !)

    Schon interessant, dass sich aber keiner drum Gedanken macht, was alles ganz automatisch anfaellt, wenn Kinder im Haushalt leben ?
    Dinge, die nichts direkt die Kinder betreffen, aber eben Dinge, die getan werden muss, wenn Kinder da sind ?

    Stichwort = Mehrfachbelastung.
    Mit ADHS.

    Kinder brauchen nicht nur Liebe, Zuneigung oder Erziehung, sondern auch was Essbares und saubere Sachen zum anziehen, da sie, wenn sie noch so klein sind, von den Eltern abhaengig sind.........darueber solltet ihr nachdenken !

    Zumindest, wenn ihr keine Heinzelmaennchen habt, der euch die laestige Arbeit was nicht zu verachten ist, erledigt

  8. #28
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 442

    AW: Adhs und Kinder?

    Wisst ihr, was mich hier so richtig ankotzt ?

    Bei Thema Kinder

    Mensch, ihr habt nicht mal Kinder !
    Entschuldige bitte, aber wen greifst Du denn gerade an?

  9. #29
    Muh!

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 54
    Forum-Beiträge: 6.859

    AW: Adhs und Kinder?

    Octoroo schreibt:
    Es geht prinzipiel immer nur drum, dass Kinder zu haben stressig ist, wegen ADHS (bei Kindern !)
    Kinder mit ADHS sind stressig? Finde ich nicht. Okay, wenn er mal wieder das Bücherregal hoch geklettert war, um der Katze nachzujagen, war das zunächst erschreckend, aber man gewöhnt sich daran. Noch heute halte ich die Hand auf die Brust von meinem Sohn, wenn wir die Straße überqueren, damit er nicht ohne zu gucken über die Straße rennt (mittlerweile ist er acht und guckt nach Autos). Wenn hinter mir im Supermarkt etwas klirrt, hoffe ich stets, dass es keine Blaubeeren sind, denn die habe ich nie aus der Wäsche raus bekommen. Diese zeit möchte ich niemals missen.

    Kinder brauchen nicht nur Liebe, Zuneigung oder Erziehung, sondern auch was Essbares und saubere Sachen zum anziehen, da sie, wenn sie noch so klein sind, von den Eltern abhaengig sind.........darueber solltet ihr nachdenken !
    Natürlich brauchen Kinder Nahrung. Allerdings ist die geistige Nahrung bei ADHS-Kindern immens wichtig.

  10. #30
    Octoroo

    Gast

    AW: Adhs und Kinder?

    ADHS72 schreibt:
    Entschuldige bitte, aber wen greifst Du denn gerade an?

    Fuehlst du Dich den angegriffen ?
    Es steht Dir voellig frei, den Schuh nicht anzuziehen

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