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Diskutiere im Thema Unterschiede, was ist typisch für ADHS? im Forum ADS ADHS bei Erwachsenen
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Allgemeine Fragen, Antworten und Hilfe rund um ADHS bei Erwachsenen und ADS bei Erwachsenen
  1. #1
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Interessiert/Eigenverdacht auf ADHS / ADS
    Forum-Beiträge: 32

    Unterschiede, was ist typisch für ADHS?

    Wie Unterscheide ich denn zwischen Verhaltensweisen die zu ADHS gehören und die anderen halt zb. zum Charackter???
    Was ist denn Besonders Typisch für ADHS?

  2. #2
    Kennt sich hier aus

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose seit Kindheit
    Alter: 24
    Forum-Beiträge: 764

    AW: Unterschiede

    Vergesslichkeit...

  3. #3
    Comicus Divinius

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 1.200

    AW: Unterschiede

    Wie meinst du das ? Das musst du mir genau erklären

  4. #4
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Interessiert/Eigenverdacht auf ADHS / ADS
    Forum-Beiträge: 32

    AW: Unterschiede

    Tetrian schreibt:
    Wie meinst du das ? Das musst du mir genau erklären


    Welches Verhalten ist eventuell ADHS zuzuordnen und welches einfach nur einer "normalen" verhaltensweise. Bei mir ist es ja so das ich seit knapp einem jahr so extrem schwierigkeiten habe, zb. werde ich immer Pingeliger um jeden Hauch eines Fehlers zu vermeiden und und behindere mich im prinzip umso mehr dadurch. Auch die Angst Fehler zu machen ist extrem gesteigert.

  5. #5
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 38
    Forum-Beiträge: 2.435

    AW: Unterschiede

    schwierig.... wo liegt der unterschied?

    was ändert es für dich, wenn du weisst ob es nun an der adhs liegt oder nicht?

    ich glaube, das verhalten setzt sich aus verschiedenen dingen zusammen -
    erfahrungen / erlebtem
    gefühl (angst/scham - warum?)
    erlernte muster
    umfeld - eigener umgang damit
    erwartung
    selbtwahrnehmung

    alles zusammen - bin ich.

    mir hilft es mehr wenn ich es sachlich angehe - genau versuche zu analysieren, welche erlernte strategiene mir gut tun -
    welche nicht - wo meine stärken und wo meine schwächen sind... wie ich mit meiner ablenkbarkeit am besten umgehe - mit meinen
    erwartungen an mich - allgemein mit erwartungen - und rückschläge.

    andere wege suchen.

    angst - ist eigentlich ein gefühl, dass uns vor gefahr schützen sollte - eigentlich etwas positives. doch ist es wirklich
    sinnvoll, angst vor fehler zu haben - ist die gefahr so "existentiell"? - fehler kann man doch korrigieren?
    mir passieren, so glaube ich, mehr flüchtigkeitsfehler, da ich die konzentration nicht aufrecht erhalten kann - muss lernen
    damit umzugehen - habe aber noch keinen weg gefunden.

    scham ist auch so etwas "erzogenes" - jeder mensch macht fehler - niemand ist perfekt - scham ist häufig der falsche ratgeber.

    perfektionistisch / ich kann wichtig von unwichtig nicht unterscheiden - ich muss lernen, um speditiver zu arbeiten,
    mich selbst unter zeitdruck zu setzten - sonst verliere ich mich im detail.

    o je... ich habe deine frage nicht beantwortet.... alles was wir tun hat einen grund - so glaube ich, und adhs gehört zu mir -
    die angst vor fehler - ist nicht primär wegen der adhs - doch durch die erfahrungen der konsequenzen, die ich durch
    meine unkonzentriertheit erlebt hatte.... das schwierige dabei.... es gibt zeiten - da kann ich sehr gut und gute leistung erbringen -
    aber sehr unkonstant - das irritiert auch das umfeld.

    gruss

  6. #6
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Interessiert/Eigenverdacht auf ADHS / ADS
    Forum-Beiträge: 32

    AW: Unterschiede

    Es sind ja auch viele Flüchtigkeitsfehler die ich mache, und es ist die angstr davor das ich die Konsequenzen des Fehlers nicht Hündeln kann. Auch wenn andere in meinem Umfeld Dinge machen die ich als Fehler ansehe gibts meißtens hammer diskussionen.

  7. #7
    Wohnt hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 34
    Forum-Beiträge: 1.388

    AW: Unterschiede

    Ein zentraler Unterschied zwischen ADHS und nicht-ADHS ist, dass die Symptome schon seit der Kindheit bestehen müssen zumindest in dem Maß, dass sie die Diagnosekriterien erfüllen.

    Stell dir vielleicht mal eine Waage vor. Auf der einen Seite steht die Kategorie "ADHS" und auf der anderen "NICHT ADHS". Der Normale schwankt mal hin mal her, aber im Großen und ganzen ist die ADHS-Seite nicht extrem überladen.Das musst du für jedes Symptom machen. Wenn nachher für jedes einzelne Symptom viele Erinnerungen aus der eigenen Vergangenheit in der ADHS-Schale liegen und das über Jahre hinweg, dann liegt der ADHS-Verdacht nahe.

    Das heißt aber nicht, dass Normalos nicht auch einzelne deutliche Symptome von ADHS haben können. Vor allem kann beispielsweise durch eine Depression der Antrieb auch sehr gemindert sein etc...

    Das ist nicht schwarz oder weiß. Das ist ein Kontinuum zwischen normal und ADHS-typisch. Die Zusammenschau aller Symptome und ihr Ausmaß führen zu der Diagnose ADHS.

    Daher kann man deine Frage nicht so einfach beantworten. Deshalb gibt es Spezialisten, die die Testungen machen.

    ... etwas sehr bildlich gesprochen, aber mir viel kein besseres Bild ein.

  8. #8
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Interessiert/Eigenverdacht auf ADHS / ADS
    Forum-Beiträge: 32

    AW: Unterschiede

    Die Meißten Symptome die ich zu ADHS gefunden habe stimmen schon immer für meine Person, und sie werden halt seit geraumer zeit "schlimmer".
    Geändert von HerrHase ( 4.01.2013 um 20:10 Uhr)

  9. #9
    Kennt sich hier aus

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 968

    AW: Unterschiede, was ist typisch für ADHS?

    Ich sehe es so wie Smile, der Charakter ist nicht eine einzelne feste Sache, sondern stellt die Summe ganz unterschiedlicher Dinge da, die nach aussen hin - mal mehr, mal weniger - für ein gleichmäßiges/konstantes Verhalten sorgen.

    Somit ist vielleicht nicht sinnvoll, eine feste Trennung zwischen Charakter und ADS-Symptomen zu ziehen. Ebenso ist der Charakter nichts festes, sondern verändert sich. Nun ich vergleiche immer gerne mit Computer. Dort hat man Hard- und Software. Hardware kann man dann als die festere Charakterbestandteile betrachten - der sich kaum verändert, während sich Software relativ bel. austauschen läßt. Um Hardware verwenden zu können, braucht man erst die richtige Software, und gute Hardware mit schlechter Software bringt nichts.

    Weiterhin kann man mit Software auch fehlende Hardware vorgaukeln z.B. ein virtuelles CD-Laufwerk simulieren, in der man eine virtuelle CD (CD-Image) eingelegt (z.B. wenn man in seinem Rechner nur ein CD-Laufwerk hat, aber zwei brauchen würde oder z.B. das reale DVD-Laufwerk beim Abspielen einer Video-DVD zu laut ist). Wie ein Rechner sich dann im Ganzen 'verhält', ist dann immer stark von der verwendeten Software abhängig.

    Wenn ich das jetzt auf Charakter übertragen, dann wäre ADS eher in der Hardware-Ecke anzusiedeln (Störung auf neurobiologischer Ebene) und als Software würde ich dann sowas wie Glaubensätze, Einstellungen, Strategien, Wissen etc. sehen.

    Unsere Hardware mag als ADSler eventuell Macken haben, aber wir können diese mit der entsprechenden Software ausgleichen. Und nach aussen hin sieht keiner mehr den Unterschied - ob ein Verhalten von der Hardware herstammt oder von der Software simuliert wurde (mhm... diese Bild könnte ich noch ewig weiterspinnen.. aber komme dann zu weit vom eigentlichen Thema ab...)



    Wieso willst Du diese Trennung ziehen? Hast Du Angst, dass sich Dein Charakter verändern könnte bei Behandlung Deiner ADS-Symptome oder andersherum - befürchtest Du, dass Du nichts gegen Deine Symptome machen kannst, weil teil eines vermeidlich unveränderlichen Charakters sind?

  10. #10
    Kennt sich hier aus

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose seit Kindheit
    Alter: 24
    Forum-Beiträge: 764

    AW: Unterschiede, was ist typisch für ADHS?

    Rina Oka schreibt:


    Wieso willst Du diese Trennung ziehen? Hast Du Angst, dass sich Dein Charakter verändern könnte bei Behandlung Deiner ADS-Symptome oder andersherum - befürchtest Du, dass Du nichts gegen Deine Symptome machen kannst, weil teil eines vermeidlich unveränderlichen Charakters sind?

    vielleicht will er es auch einfach nur wissen... hätte mich jedenfalls auch interessiert..einfach so.. ohne Ängste..

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