Seite 3 von 3 Erste 123
Zeige Ergebnis 21 bis 29 von 29

Diskutiere im Thema Unterschiede, was ist typisch für ADHS? im Forum ADS ADHS bei Erwachsenen
bei ADHS bei Erwachsenen Forum
Allgemeine Fragen, Antworten und Hilfe rund um ADHS bei Erwachsenen und ADS bei Erwachsenen
  1. #21
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose seit Kindheit
    Forum-Beiträge: 77

    AW: Unterschiede, was ist typisch für ADHS?

    Ich finde typisch ADHS, dass viele Eigenschaften, die auch andere haben, einfach hoch 3 vorkommen.
    Und das nicht nur manchmal, unter bestimmten Bedingungen, sondern dauernd.

    Typisch auch, dass ich ein Gefühlsleben wie eine gestauchte Sinus-Cosinus-Kurve habe.

    Oder, dass ich mich bemühen, anstrengen, anpassen konnte, der Erfolg aber irgendwie auf der Strecke blieb (oder die Gesundheit).

    Und doch gehört das alles zu mir, ist also nicht zu trennen vom Charakter, aber damit umgehen lernen, das kann man.
    (Wurde mir jedenfalls so gesagt

    Turbo
    (die sich heute offenbar zuviel mit Mathe beschäftigt hat)

  2. #22
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 38
    Forum-Beiträge: 2.435

    AW: Unterschiede, was ist typisch für ADHS?

    ich empfinde es als einziges Paradoxum - das schwierige.... was man an Verhalten von sich zeigt,
    ist nur ein Symptom.... ist das für einen "krank machend" - erforscht man an was dies liegen könnte.

    ich bin z.b. nicht vergesslich - weil ich es wohl irgendwie ausgleiche - aber, ich neige sehr stark mich ablenken zu lassen -
    und so, dinge nicht zu erledigen - oder ich mache vieles gleichzeitig und darum in der "flucht", falsch und nicht korrekt gemacht.

    konzentration -
    ablenkbar
    sprunghaft
    impulsiv

    doch je älter man wird, so überdeckt man vieles mit kompensation und strategien - das macht es schwierig ein
    adhs zu erkennen .... aber so empfinde ich es, solange man so zu recht kommt - sollte man immer spezifisch
    "sachlich" bleiben.

    lg

  3. #23
    Fühlt sich hier wohl

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Interessiert/Eigenverdacht auf ADHS / ADS
    Alter: 34
    Forum-Beiträge: 433

    AW: Unterschiede, was ist typisch für ADHS?

    Ich grübel aktuell wo der Unterschied zwischen ADHS und "latente Depression" ist

    Nach dem was ich im Netz finde gibt es zum Teil gewisse Überschneidungen.
    Okay, in so einem Fall würde geguckt werden ob Symptome bereits seit der Kindheit vorhanden sind.
    Andererseits ists auch eine typische Komobilität, tritt also sowieso häufig in Folge auf.

    Ich mein: Das Henne-Ei-Problem, die Dinge stehen permanent in Wechselwirkung.
    Nur ist halt fraglich, was nun wirklich von Außen induziert ist und was eher von Innen kommt.
    Vielleicht bin ich aber auch einfach nicht fähig zu sehen, was von innen kommt.
    Ich könnte theoretisch alle meine Probleme auf äußere Sachen zurückführen, das in sich logisch und nachvollziehbar.


    Vielleicht stell ich mir auch fragen die nicht beantwortbar sind, ohne mal wirklich zum Doc zu gehen und das abklären zu lassen.
    (Nur würd ich den ja auch beeinflussen, je nachdem ob ich von theoretischem ADS oder theoretisch latenter (nicht schwerer) Depression sprechen würd....)

    Bla


    Demotivation gibts ja bei beidem. Und wenn nicht von Anfang an, dann mit der Zeit wenn man merkt, dass das eigene Handeln keine Früchte trägt.
    Richtig vergesslich bin ich nicht (okay, was wichtig ist schreib ich mir auf....)
    Prokastination gibts bei beidem.
    Konzentrationsstörungen auch.
    Anecken und schneller reden als denken (bzw synchronreden und denken) tuh ich, ja.
    Das ich einen Zweck brauche um Aufgaben zu verstehen, ja brauche ich. Weil ich Texte auf alles mögliche analysieren kann, wenn man mir nicht sagt was wichtig ist, dann pick ich mir raus was ich persönlich wichtig finde. Und wenns Zweckfrei ist, generiere ich mir den Zweck, dann krieg ich auch Fleißarbeiten hin (solange sie nicht ewig dauern).
    positive Rückmeldung brauche ich auch, aber das braucht jeder mensch mit geringem selbstbewusstsein. (wenn man sich nicht selbst bestätigen braucht man halt bestätigung von anderen.... fragt sich, ob man es hätte lernen können, oder ob man generell "genetisch begrenzt" ist, weil man einfach so ist..... oder ob es einfach fehlende selbstwirksamkeitserfahrungen sind. Wobei: Bei ADHS tritt beides auf, bei Depression reicht blos fehlendes Selbstbewusstsein wegen fehlender selbstwirkamkeitserfahrungen)
    Guter Schüler war ich nie, noten waren stark lehrerabhängig. Naja, und wenn der Lehrer keine Entertainerqualitäten hatte schweift man halt ab, oder kritzelt im Unterricht rum oder macht irgendwas. Ich find das nicht unnormal dass man abschaltet wenn der Unterricht sehr trocken gestaltet ist.
    Okay, viel rumgeträumt hab ich damals, andererseits war das träumen für mich nix anderes als wie wenn ich damals mit meinem Spielzeug gespielt hätte. Dass Kinder notfalls "nur theoretisch statt praktisch" spielen find ich auch nicht ungewöhnlich.

    Oder nimmt man manches selbst einfach nicht wahr, sondern nur dann wenn man aneckt und merkt, dass man seine Sachen nicht fertig kriegt. (was aber 1000 andere gründe haben kann, und sei es nur sowas wie ne latente Depression?)
    Okay, ich war immer ein bisschen träger, langsam... aber dass man sich selbst und sein verhalten als Kind nicht reflektiert find ich auch normal.
    Und wenn mitschüler einem das gefühl geben "anders" zu sein, weil man dick ist, dann ist klar dass man sich immer als außenseiter fühlt. (Okay, angeblich suchen kinder ja immer irgendwas wenn sie einem auf dem kieker haben....da kann man machen was man will, wenn sie merken dass man es nicht schafft sie zu ignorieren bzw leider bereits als Kind Pazifist war, machen se immer weiter. Naja)

    Ich empfind mich zum Teil auch eher als Überangepasst. Das kann natürlich irgend eine ADS-Kompensation sein..... oder die Ursache für Depression....

    Also je nachdem wie ich all die Puzzlestücke anordne und begründe, kommt für mich eine andere (Selbst)Diagnose raus...
    Eigentlich bringt das ganze Grübeln nix. (Ach ja, Grübelzwang, auch ein Anzeichen bei beidem)

    Ich glaub ich sollte mir mal die Adressen rausfischen hier... ich denke mal bei einem ADHS-test würden die sicher, falls es was ganz anderes ist, einem dann eine andere diagnose stellen und woanders hin weiterleiten, oder? (Also ohne dass die sich veräppelt fühlen...mein ich)

  4. #24
    Wohnt hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen:
    Forum-Beiträge: 1.004

    AW: Unterschiede, was ist typisch für ADHS?

    Liebe TasseKaffe,
    ich hab bis jetzt das parat: Viell. hilft es.

    wissenschaft.de - ADHS mit Langzeitfolgen

    ADHS-Deutschland - ADHS und Depression, Zwang, Somatisierungsstörungen

    Wenn Du mehr findest, dann kannst es ja rein posten.
    Danke
    L.

  5. #25
    Wohnt hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen:
    Forum-Beiträge: 1.004

    AW: Unterschiede, was ist typisch für ADHS?

    Lieber HerrHase,
    zur info ein paar links, die viell. helfen.

    AD(H)S Selbsthilfe Münster - Was ist AD(H)S?

    http://www.medice.de/indikationen/ad...8240a40d496b3d;

    Zu Reizfilterschwäche:
    Dopamin ist ein Neurotransmitter, ein Botenstoff im Hirnstoffwechsel, der Reize und Impulse zwischen Nervenzellen überträgt. Bei ADHSBetroffenen ist der Dopaminstoffwechsel im Gehirn gestört, weil nicht genügend Dopmin zur Verfügung steht. Damit stören ständig neue Reize und Impulse die Aufmerksamkeit und Konzentration. Methylphenidat bewirkt, dass mehr Dopamin zur Verfügung steht und verbessert somit die Stoffwechselsituation, ähnlich wie z.B. das Insulin einem zuckerkranken Patienten hilft.

    Sonst z.B:
    ADHS | ADHS-Spektrum: Neues und Altes aus der ADHS-Welt

  6. #26
    Fühlt sich hier wohl

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Interessiert/Eigenverdacht auf ADHS / ADS
    Alter: 34
    Forum-Beiträge: 433

    AW: Unterschiede, was ist typisch für ADHS?

    Ich bedanke mich mal für die Links, wobei mir die meisten nicht bei meinen konkreten Zweifeln helfen.

    Aber bei einem Link weitergeklickt und dann auf das hier gestoßen:
    Es scheint fast, als gehört nunmehr auch Thomas E. Brown zu jenen bekannten ADHS-Experten, welche das ADHS-Konzept immer mehr ausweiten. Seine Formulierungen tragen dazu bei, Störungen von Aufmerksamkeits- und Exekutivfunktionen mit der ADHS gleichzusetzen. Und dies, obwohl zwischenzeitlich klar ist, das fast alle psychischen Störungsbilder ein neuropsychologisches Äquivalent aufweisen. Auch Depressionen oder etwa posttraumatische Belastungsstörungen (auch leichte!) können mit Störungen von Aufmerksamkeits- und Exekutivfunktionen einhergehen.
    Quelle: Unsinn? (Konstruktive ADHS-Kritik – Teil 7) | ADHS-Spektrum: Neues und Altes aus der ADHS-Welt

    Den markierten Absatz mein ich: Es gibt Überschneidungen, und je nachdem wie lang man vielleicht unterschwellig (also nicht schwer) depressiv ist, treffen sowohl für ADS als auch Depression zu.
    (Depression gilt als etwas zeitlich begrenztes....meistens... aber vielleicht schiebt man das auch nur lange vor sich her, sodass es ähnlich wirkt wie leichtes ADS... wer weiß.
    Man muss ja auch kein ADHS haben um etwas impulsiv zu sein.


    Naja, die Grenzen ziehen wohl die Diagnostiker

  7. #27
    Wohnt hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen:
    Forum-Beiträge: 1.004

    AW: Unterschiede, was ist typisch für ADHS?

    Das rein begriffskritische ist halt recht offen für x-versch. Ausprägungen, die halt gut wären, genauer anzusehen.
    Welche Situationen machen traurig?
    Geändert von Loyola (29.04.2013 um 23:43 Uhr)

  8. #28
    Fühlt sich hier wohl

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Interessiert/Eigenverdacht auf ADHS / ADS
    Alter: 34
    Forum-Beiträge: 433

    AW: Unterschiede, was ist typisch für ADHS?

    Also was die Ausprägungen angeht hatte ich mir teilweise Sachen zur Hypoaktiven ADS angeguckt, die eher auf mich zutrafen.

    Und was traurig macht.... sag ich mal so: anhaltende Misserfolge und geringeres Selbstwertgefühl, das kombiniert mit "Überangepasstheit". Das kann auch alles blos zu einer Depression führen, ohne mit ADS im geringsten zu tun zu haben.

    (Auch wenn Menschen mit ADS als Folge ebenso depressiv werden können, Misserfolge gibt es da ja auch reichtlich. Überangepasstheit kann aber auch gerade beim hypoaktiven ADS vorkommen, meine ich.).

  9. #29
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose seit Kindheit
    Forum-Beiträge: 45

    AW: Unterschiede, was ist typisch für ADHS?

    zappeln, reden, unontrolliert, impulsiv! aber bei jedem ist es anders! es gibt so vilele adhs wie es patienten gibt!!!

Seite 3 von 3 Erste 123

Ähnliche Themen

  1. ADHS und Borderline, was sind die Unterschiede?
    Von Nicci im Forum ADS ADHS Erwachsene: Diagnose und Behandlung
    Antworten: 89
    Letzter Beitrag: 7.03.2012, 14:04
  2. Gefühlsstörungen nicht ADHS Typisch!?
    Von Andrea71 im Forum ADS ADHS Erwachsene: Diagnose und Behandlung
    Antworten: 12
    Letzter Beitrag: 15.10.2011, 18:52
  3. Borderline und ADHS / ADS: welche Unterschiede?
    Von Robin im Forum ADS ADHS Erwachsene: Komorbiditäten
    Antworten: 4
    Letzter Beitrag: 2.09.2010, 23:06
Thema: Unterschiede, was ist typisch für ADHS? im Forum ADS ADHS bei Erwachsenen bei ADHS bei Erwachsenen Forum
Allgemeine Fragen, Antworten und Hilfe rund um ADHS bei Erwachsenen und ADS bei Erwachsenen
©2017 ADHS bei Erwachsenen Forum