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Diskutiere im Thema Was stört euch selbst am meisten an AD(H)S? im Forum ADS ADHS bei Erwachsenen
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  1. #81
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 375

    AW: Was stört euch selbst am meisten an AD(H)S?

    Am meisten stört mich, dass ich auf die meisten Situation viel zu voreilig & zu übertrieben reagiere.
    Die blöde Impulsivität kann echt viel kaputt machen.. :/
    & das ich mich in alles reinsteigern kann & ich mittlerweile zum Extrem-Hypochonder mutiere..

    Gesendet von meinem GT-I9300 mit Tapatalk 2

  2. #82
    Fühlt sich hier wohl

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 499

    AW: Was stört euch selbst am meisten an AD(H)S?

    Smaragdina schreibt:
    Noch schlimmer: man müsste soviel machen, hat sich soviel vorgenommen, sich am gestrigen Abend schon ausgemalt, was man heute alles macht und nichts davon ist passiert.

    Mir hilft dann nur es eben zu akzeptieren, mir dann zu sagen, okay, bis jetzt haste nichts hingekriegt, also lass es für heute - manchmal fing ich danach an dann doch noch was sinnvolles zu tun, meistens nichts von dem was ich mir vorgenommen hatte.
    Ja, das kenne ich nur allzu gut. Und ich hasse es. War ganz schlimm bei meiner Diss (die ich dann irgendwann endlich geschmissen habe).

  3. #83
    Inventar-Nr. 847

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 525

    AW: Was stört euch selbst am meisten an AD(H)S?

    Ich finde es ganz schlimm, dass die normale Hausarbeit soooo viel Kraft kostet, und dann meine Impulsivität, diese unüberlegte Handlungen/Äusserungen, die einem immer wieder passieren.

  4. #84
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose seit Kindheit
    Alter: 32
    Forum-Beiträge: 36

    AW: Was stört euch selbst am meisten an AD(H)S?

    Smaragdina schreibt:
    Noch schlimmer: man müsste soviel machen, hat sich soviel vorgenommen, sich am gestrigen Abend schon ausgemalt, was man heute alles macht und nichts davon ist passiert.

    Mir hilft dann nur es eben zu akzeptieren, mir dann zu sagen, okay, bis jetzt haste nichts hingekriegt, also lass es für heute - manchmal fing ich danach an dann doch noch was sinnvolles zu tun, meistens nichts von dem was ich mir vorgenommen hatte.
    Jaaaa, dabei ist doch schon am Vorabend so viel Zeit drauf gegangen um sich das ganze auszumalen.
    Und dann wenn es drauf ankommt sitzt man den ganzen Tag, mit Anfang 30, vor dem Computer und surft nach Reisen (oder ähnlichem) welche man in der Rente gerne machen würde. Hierbei wird dann das beste Angebot herausgesucht und träumt so vor sich hin. Äh, geht`s noch, wie es ist schon 20 Uhr....ja jetzt brauch ich auch nicht mehr anfangen.

    Tut, schon gut mal richtig abzu....

  5. #85
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose seit Kindheit
    Alter: 32
    Forum-Beiträge: 36

    AW: Was stört euch selbst am meisten an AD(H)S?

    Heimisch schreibt:
    Jaaaa, dabei ist doch schon am Vorabend so viel Zeit drauf gegangen um sich das ganze auszumalen.
    Und dann wenn es drauf ankommt sitzt man den ganzen Tag, mit Anfang 30, vor dem Computer und surft nach Reisen (oder ähnlichem) welche man in der Rente gerne machen würde. Hierbei wird dann das beste Angebot herausgesucht und träumt so vor sich hin. Äh, geht`s noch, wie es ist schon 20 Uhr....ja jetzt brauch ich auch nicht mehr anfangen.

    Tut, schon gut mal richtig abzu....

    Und Außerdem was kann ich den dafür das immer irgendwelche Leute bei mir anrufen, wenn ich mir was vorgenommen habe und ich mit denen mehrere Stunden telefoniere und alles genau ausdiskutiere.
    Manchmal muss ich danach das Gespräch nochmals durchdenken, ob das was ich jetzt gesagt habe irgendwie blöd rüber kam oder wie könnte der andere das den noch gemeint haben. Hä?

    Manchmal bin ich stolz, dass ich nach zwei Wochen es endlich mal geschafft habe einen Friseur Termin auszumachen. Selbst da überlege ich ob das alles so gut war wie ich das gesagt habe.....dabei habe ich es mir doch zuvor auf einen Zettel geschrieben was ich sagen möchte....tzzz Was solls.

  6. #86
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 38
    Forum-Beiträge: 2.435

    AW: Was stört euch selbst am meisten an AD(H)S?

    oh jaaa, was ich für energie brauche um "nur" mal anzufangen...!

    andere tun einfach.... sie TUN.... ich, ja ich mach erstmal den *doktor*.... doch die umsetzung.... daran scheitere ich....
    bei den kleinsten "alltagsdingen".... ich müsste..... uff!!

    einerseits ist mir aufgefallen, dass andere EINFACH tun.... handeln.... sie können irgendwie alles andere "ausblenden" oder
    hinten an stellen..... step by step halt.

    bei mir ist es so das ALLES, was ich jetzt, später in einer woche oder gar langfristige ziele.... jetzt vor mir sehe... ein riesen
    berg von to doo.... alles jetzt vor mir.... und ich nicht den ersten schritt finde irgendwo mal anzufangen und dieses step by step
    zu erledigen..... auch wenn ich mal was geschafft habe.... so sehe ich immer noch den riesen berg an to do..... alles ist wichtig...
    prioritäten setzen...? wie....? - ich muss mich zwingen, was enorm energie braucht, meine erfolge, auch wenn sie für andere routinenen sind,
    zu sehen und dinge, die nicht jetzt aktuell sind, versuchen diese in der zukunft zu lassen.

    kein zeitgefühl, so paradox es auch klinkt: mein perfektionismus links liegen lassen - sonst komme ich nicht voran und nichts wird erledigt = chaos
    primär, die dinge für MICH erledigen - nicht damit ich bei anderen gut da stehe. ein ordendliche wohnung - damit ICH mich wohl fühle... und nicht
    für den besuch.

    irgendwie muss ich einen weg finden, damit die alltagsdinge auch bei mir zur routine werden... automatisch tun - ohne zu belasten.

    gruss

  7. #87
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Ärztliche Verdachtsdiagnose auf ADHS /ADS
    Forum-Beiträge: 60

    AW: Was stört euch selbst am meisten an AD(H)S?

    Smile hat im vorherigen Beitrag einen guten Punkt angesprochen. Das könnte ich so unterschreiben.

    Was mich allerdings auch sehr stört, ist das niemand wirklich beweisen kann, dass er AD(H)S hat. Dies ist unter anderem ein Grund, warum ADHS meiner Meinung nach, die in der Gesellschaft am wenigsten akzeptierteste Krankheit ist. Mir kommt jedenfalls keine Krankheit in den Sinn, die ADHS da den Rang ablaufen könnte.

    Depressionen? Fast jeder hat mal eine Phase, in der es einem schlechter geht und kann das nachvollziehen.
    Burnout? Managerkrankheit, hat ja hart gearbeitet bis es so weit kam.
    Eine Sucht? Wie zum Beispiel Alkohol? Ist von mir ausgesehen keine Krankheit.
    Vielleicht habt ihr ja noch andere Ideen?

    Seit jungen Jahren wurde von mir erwartet, dass ich genau so funktioniere wie alle anderen. Eltern wollten gute Noten sehen und konnten nicht verstehen wenn nicht alles reibungslos läuft. In der Schule darf man gegenüber anderen Kinder keine Schwäche zeigen. Wenn man dann noch einen ausgeprägten Gerechtigkeitssinn hat und sich für Schwächere einsetzt, braucht das viel Energie. Früher habe ich mich immer wie ein Pit bull auf alle gestürzt, die mich angegriffen habe, heute sehe ich das ziemlich locker. Dann Freunde stellen gewisse Erwartungen, die Freundin und last but not least stellt man grosse Erwartungen an sich selber. Man möchte in das Gesellschaftsmuster passen. Der für ADHS'ler berühmte Perfektionismus lässt grüssen.

    Leider fährt nun aber der Wagen mit angezogener Handbremse, sprich ADHS bremst in vielen Dingen aus und es braucht sehr viel mehr Anstrengung um Dinge zu erreichen, die anderen relativ einfach von der Hand gehen. Dadurch entsteht vielfach eine Diskrepanz zwischen der eigenen Erwartungshaltung, den Erwartungen der Gesellschaft und dem Erreichten. Wenn man nun beweisen könnte, dass man wirklich an einem Dopaminmangel leidet, könnte man diese Diskrepanz ganz gut erklären und begründen, auch für sich selber. Es geht dabei aber nicht darum, sich hinter ADHS zu verstecken und symptomatisch bei jeder kleineren Schwierigkeit gleich ADHS ins Feld zu führen. Es geht eher darum, ein besseres Verständnis für gewisse Eigenarten bei sich selber und bei anderen zu erreichen. Denn leider ist es so, wie eingangs erwähnt, dass die Akzeptanz in der Gesellschaft nicht gerade gross ist.

    Meines Erachtens, denkt sich ungefähr ein Drittel: ADHS gibts gar nicht. Es ist eine von der Pharmalobby erfundene Krankheit, damit man alle die mit Medikamenten zu dröhnen kann, die mit der heutigen Gesellschaft und der immer schnelleren Entwicklung nicht mehr zurecht kommen. Quasi ein Sammelbecken für alle die am Rand der Gesellschaft stehen.

    Ungefähr ein Drittel denkt sich: ADHS könnte vielleicht wirklich existieren, aber es wird von den Medien ein riesiger Hype um etwas gemacht, dass in unseren verrückten Gesellschaft völlig normal ist. Überforderte Eltern geben gleich allem Medikamente, was nicht mit drei auf den Bäumen ist. Wenn man die Kindern mehr lieben würde, sie mehr in der Natur spielen könnten und sie sich einfach mal grundsätzlich mehr Mühe geben würden, wäre ADHS überhaupt kein Problem.

    Eine Minderheit vertritt die Meinung, dass ADHS etwas ist, dass das Leben der Betroffenen in allen Bereichen beeinflusst und daher sehr bestimmend für das gesamte Leben ist. Medikamente werden in der Mehrheit der Fälle erst nach langem Abwägen gegeben. Die meisten Betroffen überlegen sich sehr genau, wie gross der Leidensdruck ist und ob eine medikamentöse Behandlung Sinn macht. Die meisten Ärzte verschreiben auch nicht einfach so Medikamente auf Teufel komm raus.

    Das nur eine Minderheit der Gesellschaft Verständnis aufbringt, ist so meine Meinung, wenn ich zum Beispiel Kommentare zu Artikeln lese und wie diese bewertet werden. Es wäre doch einmal interessant dazu eine kleine Studie/Umfrage zu machen. Wäre das nicht etwas für deine Arbeit? Die gesellschaftlich Akzeptanz von ADHS?
    Geändert von huckleberry (31.12.2012 um 10:07 Uhr)

  8. #88
    Inventar-Nr. 847

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 525

    AW: Was stört euch selbst am meisten an AD(H)S?

    Das nur eine Minderheit der Gesellschaft Verständnis aufbringt, ist so meine Meinung, wenn ich zum Beispiel Kommentare zu Artikeln lese und wie diese bewertet werden. Es wäre doch einmal interessant dazu eine kleine Studie/Umfrage zu machen. Wäre das nicht etwas für deine Arbeit? Die gesellschaftlich Akzeptanz von ADHS?

    Finde ich auch! Wer, wenn nicht wir selber, kämpft dafür, dass ADSler und unsere Probleme ernst genommen werden?

    Lasa

  9. #89
    Fühlt sich hier wohl

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 499

    AW: Was stört euch selbst am meisten an AD(H)S?

    huckleberry schreibt:
    ...warum ADHS meiner Meinung nach, die in der Gesellschaft am wenigsten akzeptierteste Krankheit ist. Mir kommt jedenfalls keine Krankheit in den Sinn, die ADHS da den Rang ablaufen könnte.
    Adipositas? (Hat ja mittlerweile seinen eigenen ICD-Code.) Diskriminierung, Stigmatisierung, sich nur zusammenreißen müssen, keine Übernahme von Behandlungskosten bzw. keine adäquaten Therapieangebote, selbst-schuld-sein etc.

  10. #90
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Ärztliche Verdachtsdiagnose auf ADHS /ADS
    Forum-Beiträge: 60

    AW: Was stört euch selbst am meisten an AD(H)S?

    @Lasa: Ja, das stimmt. Ich habe schon ein wenig Mühe mit Menschen, die abstreiten dass es ADHS überhaupt gibt.

    summerset schreibt:
    Adipositas? (Hat ja mittlerweile seinen eigenen ICD-Code.) Diskriminierung, Stigmatisierung, sich nur zusammenreißen müssen, keine Übernahme von Behandlungskosten bzw. keine adäquaten Therapieangebote, selbst-schuld-sein etc.
    Stimmt, daran habe ich nicht gedacht. Adipositas schaffts sicherlich ganz weit oben aufs Treppchen. Einige bezweifeln, dass es sich bei Adipositas um eine Krankheit handelt und würden es eher als Life style abtun. Wo wir wieder bei der Akzeptanz in der Gesellschaft sind. Es ist aber eine chronische Krankheit (steht auch so auf Wikipedia) und vielfach spielen genetisch und hormonelle Faktoren eine Rolle.

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