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Diskutiere im Thema Langeweile ohne ende im Forum ADS ADHS bei Erwachsenen
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Allgemeine Fragen, Antworten und Hilfe rund um ADHS bei Erwachsenen und ADS bei Erwachsenen
  1. #11
    herrwasgeht

    Gast

    AW: Langeweile ohne ende

    @anybody
    bin auch schon am überlegen morgen vocabeln auf die kärtchen zu schreiben wenn mir langweilig ist.

  2. #12
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 416

    AW: Langeweile ohne ende

    Wenn ich meinem Therapeuten erzähle, dass ich mir das und das überlegt habe, fragt er nur "GEMACHT haben sie also nichts?".

  3. #13
    herrwasgeht

    Gast

    AW: Langeweile ohne ende

    Käsebrot schreibt:
    Wenn ich meinem Therapeuten erzähle, dass ich mir das und das überlegt habe, fragt er nur "GEMACHT haben sie also nichts?".

    Anhang 7454
    zu geil dein therapeut

  4. #14
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 416

    AW: Langeweile ohne ende

    Wenn du wirklich das Problem hast, dass du gern etwas tun würdest, aber dich nicht aufraffen kannst, empfehle ich dir, dir einen "Stundenplan" für die kommende Woche zu machen.

    Bei mir könnte das so aussehen: (Ich komme morgens überhaupt nicht aus dem Arsch und habe mich damit abgefunden, dafür mach ich abends länger)

    13:00 Firmen suchen (Praktikum)
    14:00 Firmen suchen
    15:00 - egal -
    16:00 Auf Jobseiten der Firmen nach passenden Angeboten suchen
    17:00 Auf Jobseiten ...
    18:00 Essen usw usf
    19:00 Lebenslauf für gefundene Angebote anpassen
    20:00 Anschreiben für gefundene Angebote anpassen
    21:00 Stundenplan für morgen machen.

    Zwischen 10 vor und der vollen Stunde mache ich dann immer 10 Minuten Pause für Kaffee, Klo usw.


    zu geil dein therapeut
    Er bringt es halt auf den Punkt. Denn wenn ich ihm erzähle, ich hätte mir innerhalb von einer Woche nur irgendwas überlegt, was ich irgendwann mal machen muss, hat er recht, dass das nur vorgeschoben ist, um zu übertünchen, dass ich eigentlich nichts produktives getan habe.

  5. #15
    herrwasgeht

    Gast

    AW: Langeweile ohne ende

    Der Stundenplan klingt recht n1.
    Ich try das mal mit dem danke für denn tip!

  6. #16
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 416

    AW: Langeweile ohne ende

    jo... was ich geschafft habe, markiere ich grün, was ich nicht geschafft habe, markiere ich rot. Was du dann am Ende machst, um dich für grüne zu belohnen/ für rote zu bestrafen, ist natürlich dir überlassen

    Dinge, die ich nicht machen kann, weil etwas WIRKLICH dringendes dazhwischenkommt, hänge ich hinten dran. Das sollte man sich vorher überlegen, damit man sich nicht mit ausflüchten selbst bescheißt

  7. #17
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 186

    AW: Langeweile ohne ende

    @dann000 - Wenn ich das schon wieder lese: "Veränderungen herbeiführen." Danke Hr. Schlaubi, das wußte natürlich keiner! Sorry, ich will dich nicht beleidigen und es ist auch schön, dass du dir banal-konstruktive Gedanken machst, aber so einfach wie du dir das vorstellst, ist es nicht! Du hast ja selbst nicht mal eine ärztliche ADHS-Diagnose laut deinem Profil.
    Viele ADHSler sind doch schon selbst auf solche Ideen gekommen. Ich finde es unangebracht, wenn du hier den Doktor spielst und andere in diesem Forum beschuldigst, sie
    würden nur rumheulen oder meckern. Anmerkungen wie "ganz rational gesehen" helfen überhaupt nicht weiter. Das ist doch lächerlich. Ganz rational gesehen müsste man sich nur am Riemen reißen und seine Symptome mit bloßer Willenskraft selbst in den Griff bekommen, dann hätte niemand mit ADHS mehr ein Problem. Und es gibt sogar Psychiater, die genau das raten. Vor allem jene, die ADHS als Modekrankheit sehen. Tja, wenn das so einfach wäre, warum gelingt es kaum jemanden? Warum brauchen Leute Psychotherapie oder Medikamente oder beides? Und warum gibt es sogar welche, denen all das nicht hilft. Sind die alle zu blöd oder zu faul und kriegen einfach ihren A*** nicht hoch? Das glaub ich kaum. Jeder hier ist für Tipps und Ratschläge sehr dankbar, aber wirklich hilfreich sind sie nur dann, wenn man sich die Problematik verinnerlicht und mehr anbieten kann als bloße Allerwelts-Floskeln.


    Zum Thema soziale Kontakte: Nicht jeder ADHSler ist ein introvertrierter Einzelgänger, der sich vor der Welt verschließt. Ich halte es für Blödsinn, wenn jemand schreibt, dass einem sowas nur passiert, wenn man keine sozialen Kontakte hat oder keine Hobbys. Das klingt eher nach der amateurhaften Boulevard-Psychologin aus irgendeinem Klatschblatt. Man kann nicht alles über einen Kamm scheren. Die Frage ist doch was ist Ursache und was Wirkung? Es geht doch nicht nur darum jeden Tag Party zu machen oder sich mit vielen Freunden für irgendwelche Hobbys zu treffen. Das lenkt einen sicher ab und lindert vielleicht die Symptome, aber es verlagert letzlich immer nur die Problematik. (Viele ADHSler haben z.b. Extremsportarten als Hobby). Ich habe sowohl soziale Kontakte als auch Hobbys und leide trotzdem stark an ADHS und Antriebslosigkeit. Und ich bin sicher nicht der Einzige. Ewig diese gleichen Vorurteile. "Such dir halt ein paar Freunde und ein Hobby, dann wird das schon!" So fühlt man sich nicht ernst genommen! Langeweile ist das eine, unproduktiv zu sein das andere. Antriebs/Motivationslosigkeit, Langeweile sind nicht immer mit Depression oder Mangel an sozialen Kontakten gleichzusetzen. Sicherlich kann das eine zum anderen führen, das will ich nicht bestreiten. Und natürlich wirkt es sich auf die Psyche jedes Menschen positiv aus, wenn man gute Freunde hat. Aber oft steckt viel mehr dahinter. Abgesehen davon, gibt es viele Neurologen, die meinen, dass die Ursachen von ADHS immer biologischer Natur sind und nicht psychosomatischer bzw. psycho-sozialer. Da herrscht noch immer ein wissenschaftlicher Disput darüber.

  8. #18
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 30
    Forum-Beiträge: 117

    AW: Langeweile ohne ende

    ähm apocal, lies dir den beitrag nochmal genau durch. das was dann000 geschrieben hat ist so auf jeden fall richtig. Ich glaub du hast das einfach nur in den falschen hals bekommen und dich adhs bekanntlich ganzschön reingesteigert.

    Nur einen punkt reiße ich mal an - soziale kontakte sind Definitiv einer der wichtigsten schlüssel um weiterzukommen. Klar bei dem einen mehr bei dem anderen etwas weniger, aber letztlich führt es freilich dazu das man als adhsler seinen hintern öfters hochbekommt! Und von partys hat dann000 überhauptnicht gesprochen...

    also nochmal in ruhe lesen.

  9. #19
    ADD


    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Ärztliche Verdachtsdiagnose auf ADHS /ADS
    Alter: 33
    Forum-Beiträge: 352

    AW: Langeweile ohne ende

    Wenn es mir so geht das alles nur noch langweilig ist und nichts mehr spass macht! kein bock auf soziale kontakte etc. habe ich früher viel gesoffen und Party gemacht ja auch drogen genommen dagegen! dann war alles wieder interessanter und so.

    Heute wenn es mir so geht nehme ich einfach mehr MPH als normal (aber nur den einen Tag/Abend), und schon geht es wieder, auch am nächsten Tag ist es nicht mehr so langweilig. Manchmal brauche ich einfach mehr um langweilige sachen interessanter zu finden! das ist nicht so oft aber diese Phase / Zeit gehört auch zum ADS / ADHS denke ich.
    Geändert von ADD (26.12.2012 um 02:15 Uhr)

  10. #20
    Ist interessiert

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Interessiert/Eigenverdacht auf ADHS / ADS
    Forum-Beiträge: 44

    AW: Langeweile ohne ende

    apocal schreibt:
    @dann000 - Wenn ich das schon wieder lese: "Veränderungen herbeiführen." Danke Hr. Schlaubi, das wußte natürlich keiner! Sorry, ich will dich nicht beleidigen und es ist auch schön, dass du dir banal-konstruktive Gedanken machst, aber so einfach wie du dir das vorstellst, ist es nicht! Du hast ja selbst nicht mal eine ärztliche ADHS-Diagnose laut deinem Profil.
    .
    Laut meinem Profil. Stimmt. Einmal hat man's angegeben, dann kann man es nicht mehr ändern.

    apocal schreibt:
    Viele ADHSler sind doch schon selbst auf solche Ideen gekommen. Ich finde es unangebracht, wenn du hier den Doktor spielst und andere in diesem Forum beschuldigst, sie
    würden nur rumheulen oder meckern. r.
    Das ist aber in der Tat so. Das ist jetzt nicht speziell auf diesen Thread bezogen, aber man ist verzweifelt und macht sich Gedanken über seine Probleme.. Anstatt sich Gedanken über die Lösung des Problemes zu machen.

    apocal schreibt:
    Viele ADHSler sind doch schon selbst auf solche Ideen gekommen. Ich finde es unangebracht, wenn du hier den Doktor spielst und andere in diesem Forum beschuldigst, sie
    würden nur rumheulen oder meckern. Anmerkungen wie "ganz rational gesehen" helfen überhaupt nicht weiter. Das ist doch lächerlich. Ganz rational gesehen müsste man sich nur am Riemen reißen und seine Symptome mit bloßer Willenskraft selbst in den Griff bekommen, dann hätte niemand mit ADHS mehr ein Problem.
    Viele sind eben noch nicht auf die Idee gekommen, deswegen will ich ihn mutmachen, ihn zeigen an was für einem geilen Ort er eigentlich ist, und dass er Großes schaffen kann!

    Wäre jemand von uns auch nur eine Generation früher geboren, oder in einem anderen Land, wären wir alle viel mehr am ********.

    Man kann hier im heutigen Deutschland soviel tun: Es gibt eben Ärzte die verfügbar sind für jeden. Es gibt Medikamente. Es gbt zahlreiche Therapieangebote. Dann gibt es Bekannte und Familien, die einem Feedback geben kann, und den eigenen Verstand.Es gibt Millionen Bücher. Und ja, mit bloßer Willenskraft ist es Möglich, all diese Mittel 100%tig auszuschöpfen und so seine Störung in den Griff zu bekommen. Besser als halt wenig zu tun und sich tausend Gründe zu suchen warum man nichts erreichen könne im Leben. Und anstatt all die Mittel zu nutzen, machen viele halt nichts, und heulen rum. Das hat jeder schon gemacht. Das habe ich auch gemacht und ich habe gemerkt wie sinnlos das ist.

    Vergleich das mal mit jemand der die selben Probleme mit ADHS in Asien oder Afrika hätte. Jop wir gehören zu einer winzigen kleine Elite ADHSler auf der Welt, die die modernsten und qualitativhöchstwerte Hilfe erhalten. Der Rest von 80% MUSS wirklich verrecken an seinen Problemen. Wir können uns dafür entscheiden ob wir verrecken wollen, oder unsere Probleme in den Griff bekommen. Die psychisch kranken Leute aus Asien, und unsere Groß- und Urgroßeltern, die auch mit ADHS lebten, konnten es nicht.

    apocal schreibt:
    . Tja, wenn das so einfach wäre, warum gelingt es kaum jemanden? Warum brauchen Leute Psychotherapie oder Medikamente oder beides?
    Sehr vielen Leuten mit ADHS gelingt es mit all diesen hierzu Verfügung stehenden Mitteln und der Willenskraft sie zu nutzen, ein erfolgreiches Leben zu führen und ihr ADHS vom Fluch in einen Segen verwandelt haben(Denk an die positiven Eigenschaften wie z.b. Kreativität).
    Hast du schonmal einen Blick darauf geworfen wie viele der erfolgreichsten und anerkanntesten Menschen des Planetens ADHS haben? Justin Timberlake, Bill Gates...

    apocal schreibt:
    Zum Thema soziale Kontakte: Nicht jeder ADHSler ist ein introvertrierter Einzelgänger, der sich vor der Welt verschließt. Ich halte es für Blödsinn, wenn jemand schreibt, dass einem sowas nur passiert, wenn man keine sozialen Kontakte hat oder keine Hobbys. Das klingt eher nach der amateurhaften Boulevard-Psychologin aus irgendeinem KlatschblattDie Frage ist doch was ist Ursache und was Wirkung? Es geht doch nicht nur darum jeden Tag Party zu machen oder sich mit vielen Freunden für irgendwelche Hobbys zu treffen. Das lenkt einen sicher ab und lindert vielleicht die Symptome, aber es verlagert letzlich immer nur die Problematik. (Viele ADHSler haben z.b. Extremsportarten als Hobby)..
    Manchmal sind die Gründe für Depressionen, Frust und Langeweille, viel simpler als sie einem auf den ersten Blick erscheinen. So simpel, dass man den Wald vor lauter Bäumen nicht sieht.

    Der Threadstarter hat offensichtlich ein Problem damit, wie man sieht. Ich kenne das Problem auch. Daraus ergibt sich Langeweille.

    Ein Mensch, der genug Freunde und Bekannte um sich herum hat, die zu ihm gut passen, die er versteht und die ihn verstehen....Jemand der Passionen&Leidenschaften und Ziele im Leben hat, die er mit diesen Menschen teilen kann und von all den Menschen immer wieder zu neuen interessanten Aktivitäten eingeladen wird, und sie auch einlädt, und so jeden Tag neue Dinge von der Welt sieht, hat ein aufregendes und abwechslungsreiches Leben - So einer Person wird es nicht langweillig im Leben, und sie hat immer was zu tun, wenn sie frei hat. Ich kenne wirklich Leute, denen es nie langweillig ist. Du unterschätzt diesen Wert dieser Faktoren gewaltig.

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