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Diskutiere im Thema Soziale Kontakte - Fazit nach einem weiteren Jahr... im Forum ADS ADHS bei Erwachsenen
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  1. #91
    Wohnt hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 1.625

    AW: Soziale Kontakte - Fazit nach einem weiteren Jahr...

    Zotti schreibt:
    Das du dich immer sofort meldest ist doch o.k.
    Da hast du mich falsch verstanden. Wenn mich jemand etwas fragt, dann antworte ich - aber nicht unbedingt sofort. Unter der Woche ist mein Handy tagsüber fast immer ausgeschaltet. Ich sitze in einem Großraumbüro. Wenn ich mein Handy aus der Handtasche holen und simsen würde, wäre das zu auffällig. Am WE schalte ich es ein, wenn ich dran denke. Das kann am Vormittag, Nachmittag oder auch erst am Abend sein. Manchmal ist es den ganzen Tag ausgeschaltet, weil ich es vergesse. Wenn ich eine E-Mail von einer Person aus meinem privaten Umfeld bekomme, lasse ich mir ein paar Tage Zeit mit der Antwort, um nachzudenken und passende Formulierungen zu finden.


    Zotti schreibt:
    Ich habe allerdings auch eine ADS-Freundin, die ist ganz anders, die antwortet nie oder selten auf EMails und auch nicht auf SMS. Ich traue mich aber auch nicht sie zu fragen, allerdings wenn es um einen Termin oder was ganz wichtiges geht, dann meldet sie sich.
    Die meisten Leute simsen, wenn sie eine Verabredung ausmachen wollen oder einen Termin absagen müssen. So mache ich es seit einigen Jahren auch und fahre ganz gut damit. 1.) kostet das Gesimse einiges an Geld, wenn man es übertreibt und 2.) ist der Großteil der Menschen hierzulande genervt davon.


    Zotti schreibt:
    Ich finde du bist so in Ordnung, ich habe meinen Freund auch immer genervt wenn ich ständig SMS schreibe oder anrufe. Das ist mir egal, mich beruhigt das oft und ich lasse mir das nicht verbieten. Wenn ich ihn anrufe und er ist im Streß, dann kann er das sagen und ich lege wieder auf.
    Das finde ich ganz natürlich. Wenn ich einen Anruf bekomme und es mir zeitlich nicht passt, dann sage ich das auch. Und mein ICQ lasse ich ausgeschaltet, wenn ich keine Zeit oder Lust zum Schreiben habe. Mein bester Freund macht das genauso. Andere hingegen ignorieren mich einfach oder gehen sofort offline, sobald ich sie angeschrieben habe.


    Zotti schreibt:
    Menschen sind immer bedürftig, außer wenn sie viel Geld haben, dann merken sie ihre Bedürftigkeit nicht mehr und durch das materielle kennen sie das andere nicht mehr.
    Mir ist aufgefallen, dass in erster Linie Kinder aus wohlhabenden Familien die Aufmerksamkeit ihrer Mitmenschen selten richtig zu schätzen wissen. Vermutlich deshalb, weil sie in ihrer Kindheit zahlreiche materielle Dinge bekamen, aber um jeden Funken Aufmerksamkeit seitens der Eltern kämpfen mussten. Oder Kinder aus schwierigen Verhältnissen, deren Eltern viele Probleme mit sich selbst hatten und sich nicht ausreichend um sie kümmern konnten. Das war bei mir nie der Fall. Meine Mutter und ich telefonieren täglich und respektieren uns gegenseitig. Mein Bruder telefoniert auch täglich mit ihr, und das Verhältnis zwischen ihnen ist auch von Wertschätzung geprägt. Mit meinem Bruder telefoniere ich ca. 3x im Monat und kann mich nicht beschweren, alles läuft ganz friedlich ab. Ich kann nicht verstehen, warum man für Menschen und Sachen, für die man hart arbeiten musste, eine weitaus größere Wertschätzung empfindet als für alles und jeden, den/das man mehr oder weniger umsonst bekommt.

    Die paar wenigen Menschen, die ich als meine besten Freunde bezeichne, sind alle mit viel Liebe aufgewachsen und haben von ihren Familien in der Kindheit reichlich Aufmerksamkeit bekommen. Und auch heute als Erwachsene bekommen sie die Zuneigung, die sie sich wünschen. Für sie ist das ganz natürlich, und deshalb schätzen sie nicht nur Personen und Dinge, um die sie kämpfen müssen. Wer als Kind eher auf sich alleine gestellt ist, für den ist gemeinsame Freizeit mit den Liebsten keine Selbstverständlichkeit - und darum kann er nur Leute respektieren, die sehr wenig geben und um deren Gunst er sich immer wieder sehr intensiv bemühen muss.


    Zotti schreibt:
    Letztlich waren mal im Fernsehen 4 Leute, die sehr wohlhabend waren, ein paar auch aus München und haben mal 9 Tage als Obdachlose in Berlin gelebt. Alle haben davon viel gelernt, das müßte jeder mal machen. Anstatt dummer Frauentausch mal arm und reich TAusch. Da würde ich mich auch noch melden, da könnte ich mal ein paar Wochen in SAus und Braus leben, was würde ich da bloß machen.
    Sorry, aber meiner Ansicht nach sind solche Sendungen überwiegend gefaked...

  2. #92
    Chaoprinzessin

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 46
    Forum-Beiträge: 12.441

    AW: Soziale Kontakte - Fazit nach einem weiteren Jahr...

    Hallo WeisseRose,

    Vielleicht hast du einfach eine offene art, freundlich, gehst du auf leute zu und es ist vieles einfach zu viel... Auch eine kulturunterschied...

    Aber du muss dich wegen anderen nicht umstellen! So wie du bist, ist gut, und vielleicht brauchst du mehr zeit um leute um dich zu haben die langfristig freunden bleiben.

    Ich habe ADS und bin schon deswegen offen und spontan, und dann meine herkunft dazu... Aber mit der zeit habe ich meine freundekreis, leute die mich wirklich so mögnen wie ich bin!

    Ich hatte immer wieder mühe, weil ich rasch laut werden (reizbar+impulsiv) und hier wird es wenig toleriert. Es macht die leute angst... Es passiert mich zwar viel weniger und daher ecke ich immer weniger an, aber jemand der mal lautsein gar nicht verträgt kann keine langfristig freund sein...

    Du hast auch deine eigenschaften, vielleicht einigen machen viele leute mühe, aber egal wieviel du dich bemühst, aus dein haut kommst du auch nicht ganz.

    lg

  3. #93
    Wohnt hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 1.625

    AW: Soziale Kontakte - Fazit nach einem weiteren Jahr...

    Was heißt denn „zu viel“? Ich habe in letzter Zeit verstärkt auf mein Verhalten in Gesprächen geachtet, weniger und leiser geredet und mehr die anderen Leute kommen lassen. Außerdem habe ich andere in Gesprächen von der Seite beobachtet und mich ganz bewusst nicht ins Geschehen eingeklinkt.

    Sorry, aber ich bin nicht „zu viel“, wenn mich jemand anspricht und mir von seinen Sorgen und Nöten erzählt, während ich zuhöre und überwiegend meinen Gesprächspartner reden lasse. Wenn ihm das „zu viel“ ist, dann kann er das Gespräch beenden oder muss erst gar nicht damit anfangen, wenn er nicht will. Aber so sind die Leute, die den Wert eines Menschen nicht zu schätzen wissen, um dessen Zeit sie nicht kämpfen müssen. Ich bin „zu viel“, wenn ich zu viel rede, zu viele Fragen stelle und mich zu sehr in den Vordergrund stelle – das ist richtig. Aber es liegt nicht an mir, wenn ein anderer Mensch fast immer den Kontakt zu mir sucht, mich volltextet und es nicht zu schätzen weiß, dass ich ihm zuhöre und Interesse an seinem Leben zeige. Das ist doch nicht normal, dass man den Zuhörer wie ein naives dümmliches Ding behandelt und überhaupt nicht auf dessen Wünsche nach gemeinsamen Aktivitäten eingeht. Ich dachte, dass längere Gespräche über persönliche Themen – egal ob im RL, am Telefon oder im Chat – die Nähe zwischen zwei Personen verstärken.

    Ich fühle mich vom Großteil der Leute, mit denen ich in den letzten paar Jahren solche Gespräche geführt habe, nicht wertgeschätzt. Wenn sie telefonieren oder chatten oder bei zufälligen Treffen lange quatschen wollten, kamen sie fast immer zu mir. Hatte ich mal Lust auf eine gemeinsame Aktivität, sind sie nicht auf meine Vorschläge eingegangen und haben auch selbst keine Vorschläge gemacht. Einige haben sich dann lieber mit Leuten getroffen, über die sie sich in meiner Gegenwart mehrmals negativ äußerten.

    Mit 2 meiner 4 liebsten Freunde (ein Ehepaar) telefoniere und chatte ich nie, sie mögen das nicht, was für mich kein Problem ist. Wenn wir uns sehen wollen, verabreden wir uns kurz per Mail oder SMS. Meine beste Freundin hat kein Internet, und wir telefonieren nicht oft. Aber wenn mal eine von uns anruft und wir beide Zeit haben, dauern die Gespräche fast immer mindestens 1 Stunde. Mit meinem besten Freund kommuniziere ich per Mail, und wir chatten mehrmals im Monat 1-2 Stunden am Stück. Bei diesen beiden Menschen hatte ich noch nie das Gefühl, dass sie mich deshalb weniger schätzen als andere Personen, die ihnen grundsätzlich nicht für Telefonate und Chats zur Verfügung stehen.

    Meine Mutter hatte noch nie Internet und führt öfters längere Telefongespräche mit ihren Freundinnen. Wenn sie diese Frauen und andere Bekannte zufällig in der Stadt trifft und es beide nicht gerade eilig haben, kann auch mal ein längeres Gespräch draus entstehen. Aber es war noch nie der Fall, dass die Leute sie deshalb als selbstverständlich betrachtet und weniger geschätzt haben. Diese Frauen kommen übrigens aus demselben Kulturkreis wie meine Familie, falls das eine Rolle spielt.

    Mir will das einfach nicht in den Kopf, dass es Menschen gibt, die sich immer mal wieder telefonisch oder schriftlich melden und bei zufälligen Treffen lange mit mir reden möchten, aber überhaupt nicht auf meine Bedürfnisse eingehen und den Wert der Zeit, die ich ihnen schenke, nicht zu schätzen wissen. Inzwischen haben sie mich schon so weit gebracht, dass ich nicht mehr alle Telefonate annehme und diverse Leute im Netz bewusst ignoriere, wenn sie mich anschreiben. Ich selbst empfinde mich absolut nicht als wertlose Person, wenn ich einem anderen Menschen etwas Zeit schenke… aber ich habe zunehmend das Gefühl, dass viele andere so denken. Glaubt ihr das auch oder bilde ich mir das nur ein?

  4. #94
    Chaoprinzessin

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 46
    Forum-Beiträge: 12.441

    AW: Soziale Kontakte - Fazit nach einem weiteren Jahr...

    Hallo WeisseRose,

    Dass "zu viel" ist serh relativ und ist nur subjektiv bei manche menschen an manche moment... Alle leute sind mal ab und zu irgendwoe "zu viel". Damit will ich nicht sagen dass du schlecht bist, ehe dass es einige untoleranten menschen um dich gibt die dich nicht so nehmen wie du bist.

    Dich mal zurücknehmen wenn du merkst, dass du zu viel raum nimmst, finde ich super! Du machst schon viel! Aber dich wirst du nie ganz ändern und eben es wird immer wieder leute geben die dich zu offen finden...

    Ich würde auch als interesse interpertieren wenn jemand sich lange und oft mit mich unterhaltet. Ich finde deine ansicht und verhalte wirklich ok. es ist auch schön sich zeit zu nehmen andere leute zuzuhören, sich kennenzulernen und so eine beziehung aufbauen.

    Oder diese leute die dich zutexten, sind auch solche die dich als abfallheimer behandeln? Du kannst vielleicht gut zuhören, sie haben niemand, aber... Eigentlich sollte wegen zuhören und reden ausgeglichen sein in eine beziehung. Wenn du dich zu viel zurücknimmst und nur zuhörst, ist auch wieder nicht immer ideal...

    lg

  5. #95
    Wohnt hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 1.625

    AW: Soziale Kontakte - Fazit nach einem weiteren Jahr...

    Hallo mj71,

    ich bin ganz deiner Meinung. Beide Personen sollten in einem Gespräch sowohl zuhören als auch reden können. Natürlich redet mal die eine Person mehr und die andere weniger... und in einem anderen Moment ist es genau umgekehrt. Aber wenn immer nur einer der Beteiligten spricht und der andere nie, dann kommt es zum Ungleichgewicht.

    Ich war jetzt ein paar Tage im südeuropäischen Ausland unterwegs, Szene-Treffen mit Freunden und Bekannten. Es war so herrlich leicht und unkompliziert, ich habe die Zeit sehr genossen . Mir gefällt z. B. die Gastfreundlichkeit in manchen Ländern sehr gut. Da gibt es Menschen, die irgendwelche Leute zu sich nach Hause zum Essen einladen, obwohl sie die noch gar nicht richtig kennen... sie meinen das sei eine Gelegenheit, um sich besser kennenzulernen. Hierzulande muss man in zahlreichen Fällen mit irgendwelchen Menschen schon jahrelang befreundet sein, bevor man ihre 4 Wände überhaupt betreten darf (geschweige denn bei ihnen essen oder übernachten). Außerdem fand ich es schön, dass das getrennte Bezahlen für ein paar Tage größtenteils ignoriert wurde... auch so eine Sache, an die ich mich wohl niemals richtig gewöhnen werde. Natürlich geht das nicht, wenn eine Person ständig beim Weggehen alles bezahlt und andere (fast) nie. So etwas habe ich aber auch noch nie erlebt, wenn ich in Südeuropa unterwegs war... jeder hat sich irgendwie eingebracht, ohne dass alle auf jeden Cent geschaut haben. Das finde ich toll.

    LG
    WeißeRose

  6. #96
    Chaoprinzessin

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 46
    Forum-Beiträge: 12.441

    AW: Soziale Kontakte - Fazit nach einem weiteren Jahr...

    Hallo weisserose,

    Da zeigt sich klar dass einiges an die kultur auch liegt! Wie du aufgewachsen bist, was deine eltern beigebracht hatten, geht auch nicht so weg... Du kannst dich nicht zwingen wie deutsch zu sein und keine deutsche zwingen wie du zu sein... Am bestens suchst du dich menschen mit denen es einfach geht...

    lg

  7. #97
    Wohnt hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 1.625

    AW: Soziale Kontakte - Fazit nach einem weiteren Jahr...

    Richtig, aber ein wenig Anpassung schadet nicht. Sonst würde ich hier kaum Leute finden, mit denen ich ab und zu etwas unternehmen kann. Gestern war ich mit zwei Theaterkolleginnen im Kino. Wir haben uns vor der Vorstellung getroffen und sind zuerst was trinken gegangen. Nach dem Film haben wir noch kurz darüber geredet, und dann sind die Beiden nach Hause gefahren. Ich musste noch ca. 50 Minuten auf den Zug warten... na ja, lieber 50 Minuten als 4 Stunden, so wie vor 2 Wochen nach dem Discobesuch. Das ist so eine Sache, mit der ich früher Probleme hatte.

    In Mitteleuropa haben die meisten Leute die Angewohnheit, nach einer Unternehmung nach Hause zu gehen, wann ihnen danach ist - unabhängig davon, ob eine andere Person in der Nacht längere Zeit auf die öffentlichen Verkehrsmittel warten muss. Meine Eltern haben mir früher gesagt, ich solle niemanden nachts stundenlang alleine lassen und mit der betreffenden Person warten, damit alle sicher nach Hause kommen. Das habe ich mehrmals getan und mich dann geärgert, wenn andere das nicht für mich machen wollten. Die beiden Landsmänner, die ich letzte Woche im Ausland wieder gesehen habe, sagen dasselbe... sie würden auch immer warten und finden es unhöflich, wenn jemand mitten in der Nacht einfach geht und einen anderen stundenlang alleine auf den Zug oder Bus warten lässt. Früher habe ich mich einige Probleme eingehandelt, wenn ich von irgendwelchen Leuten erwartet habe, dass sie bei mir blieben, wenn sie müde waren oder keine Lust mehr hatten. Inzwischen glaube ich, dass ich mich damit arrangieren muss, wenn ich weiterhin Kontakt zu anderen Menschen pflegen will.

  8. #98
    Chaoprinzessin

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 46
    Forum-Beiträge: 12.441

    AW: Soziale Kontakte - Fazit nach einem weiteren Jahr...

    Ja, anpassung schadet nicht wenn sie sinnvoll ist... Also dort wo der ergebniss zu anwand noch stimmt. Da hast du eine gute beispiel gebracht!

    Sonst wie es hier ist: In der CH sind die öv so ausgestattet dass stundenlang warten sicher sehr selten wird... Auch das land ist sehr sicher. Also, solche problemen wie du hatte ich einfach nie.

    Ich denke, in deine ursprungland ist wieder mal anders, vielleicht weniger sicher als im D und daher diese regel eben auch sehr sinnvoll. Es gibt auch länder wo frauen nie allein draussen gehen und es kann auch sinn machen, wenn die strasse unsicher ist.

    Ich finde dann anpassung, wenn man der sinn von unterschiedlichen regeln merkt auch einfacher.

    lg

  9. #99
    Wohnt hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 1.625

    AW: Soziale Kontakte - Fazit nach einem weiteren Jahr...

    In der Schweiz gibt es aber auch nicht nur Großstädte... Je größer dein Wohnort ist, umso besser sind die Anbindungen mit den öffentlichen Verkehrsmitteln. Ich lebe nicht auf dem Land, sondern in einer Kleinstadt. Und wenn ich mit den Leuten in der Großstadt etwas unternehmen möchte, fahren zwischen ca. 0:20 und 5:20 Uhr nachts keine Züge in meine Richtung. Deshalb gehe ich z. B. sehr selten in Discos. Wenn die Leute zwischen Mitternacht und 1 Uhr plötzlich meinen, sie sind müde oder haben keine Lust mehr, sitze ich stundenlang alleine da. Und wenn ich keine Gesellschaft habe, werde ich auch schneller müde und bin gereizt, weil ich so lange auf den Zug warten muss und nicht gleich nach Hause fahren kann.

    Nächsten Samstag ist wieder ein new-in-town-Treffen geplant, die Leute möchten eine Kneipentour machen. Ich hoffe, dass es früh genug anfängt, weil ich mit dem letzten Zug nach Hause fahren und nicht plötzlich gegen 1 Uhr alleine rumsitzen will. Nur kann man leider meistens auch nicht vor dem Treffen festlegen, wie lange es geht, weil viele das ganz spontan von ihrer Laune abhängig machen.

  10. #100
    Chaoprinzessin

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 46
    Forum-Beiträge: 12.441

    AW: Soziale Kontakte - Fazit nach einem weiteren Jahr...

    Hallo WeisseRose,

    Also, ich bleibe weg nie länger als der letzte zug und es wird immer akkzeptiert... Zwischen mittennacht und 6h gibt es bei uns kein zug. Um manche städten, doch am wochenende bussen die spät am nacht fahren, im 1 stundentakt eben um leute die lange auswärts waren sicher nach hause zu bringen.

    In der schweiz haben wir keine grosstadt! Der grösste stadt ist Zürich mit 500'000 einwohner und eigentlich, im weltweitvergleich wirklich noch klein... Ich lebe in eine 150'000 einwohnerstadt und dort gibt es die nachtbusse die sogar bis 20 km weit fahren...

    Also, ich hatte schon früh diese thema von lange am Bahnhof rumhängen gelöst in dem dass ich vorher mich um der fahrplan erkundige und ich gehe meistens ehe um 22h weg, was nie ein problem ist. Wenn es nicht möglich ist, erkundige ich mich auch noch wer eine auto hast und in der gleiche richtung oder stadtviertel wohnt als ich um mich nach hause zu bringen. Leute hlefen dabei gerne. Manchmal war ich doch bis spät mit mein freund an eine konzert in ein andere stadt, aber er hat eine auto...

    Ich sage nicht dass du gleich machen muss, es ist nur wie ich das problem selber löse!

    lg

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