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Diskutiere im Thema Adhs-ler und die Werte der Gesellschaft im Forum ADS ADHS bei Erwachsenen
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Allgemeine Fragen, Antworten und Hilfe rund um ADHS bei Erwachsenen und ADS bei Erwachsenen
  1. #11
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 64

    AW: Adhs-ler und die Werte der Gesellschaft

    Hallo Mel

    Das was du als hohl warnimst (ich auch) ist genauso gleichwertig ,wie deine Ideale . Beides ist 100% richtig.

    Erst wenn du beides, den selben hohen stellenwert einräumst ,erst dann diskriminierst du nicht mehr.

    Weil du meinst besser zu sein ,alles ein bischen richtiger zu tun .

    Das ist der anfang der diskrimminierung.

    Selbst Mahniker die anderen schaden ,sind nicht auszugrenzen ,Menschen müssen lernen (beigebracht bekommen)damit umzugehen ,das ein anderer ,haupsächlich sein Intresse durchsetzen

    will,und sich davor schützen lernen(dies kann bei einem von Geburt an 100 % funktionieren)der andere lernt es nie(ein dritter kämpft ein leben lang damit.

    Es geht darum ,andere zu akzeptieren wie sie sind ,und sich selbst treu zu sein, und zu sehen das es einem selbst auch gut geht.

    Ich habe immer nach dem 100% weg gesucht , alles richtig machen ,ich denke, ich habe ihn für mich gefunden , nur das es entgegen meiner erwartung kein 100% gerader Weg ist,

    der von jedem als solcher erkannt wird.

    Schade das ich mich nicht mit Philosophie beschäftigen konnte,habe festgestellt das ,einige sehr Intilligente Menschen sich zuerst mit Philosophie beschäftigt

    haben,und dann erst dinge zum .Broterwerb gemacht haben

    Deshalb ist kein Mensch 100% gut oder schlecht ,er hat ,eine individuelle Mischung.



    MFG Michael
    Geändert von oswi237 (24.12.2012 um 16:43 Uhr)

  2. #12
    Simply me

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene(r)
    Alter: 37
    Forum-Beiträge: 2.266

    AW: Adhs-ler und die Werte der Gesellschaft

    Hallo.
    In meinem Beitrag wird es weniger darum gehen, was ich von der Lebensweise Anderer halte und diese billige oder nicht, sondern darum, was ich im Laufe meines Lebens beobachtet habe.

    Wo soll ich am Besten anfangen?

    Ich bin auf eine Weise erzogen worden, in der Respekt, Anstand, Ehrgefühl, Ehrlichkeit, Bescheidenheit, Disziplin, Sorgfalt, Fleiß, Durchhaltevermögen, Verantwortungsgefühl, Hilfsbereitschaft, Zusammenhalt und gutes Benehmen eine große Rolle spielten.

    Aber auch Stolz, Contenance, eine gewisse Erhabenheit und Haltung. (Deshalb gefällt mir auch der Charakter Thorin Eichenschild aus dem Hobbit so gut. Weil ich mich mit ihm identifizieren kann, auch wenn ich kein Königskind bin. Wir sind uns sehr ähnlich, was die genannten Werte angeht.)

    Ich habe gelernt, meine Wurzeln zu achten und in Ehren zu halten.


    Was nun die Gesellschaft angeht, kann ich natürlich nicht sagen, dass das, was ich beobachtet habe, für alle zutrifft, doch scheint meine Beobachtung weit verbreitet zu sein.

    Offensichtlich, ist das was für die meisten Lebensbestimmend ist, auf eine seichte Ebene übergegangen. Nur noch den Moment leben, exzessives Feiern, Konsum, immer dem neuesten Trend nachjagen, die hübschesten Klamotten, die raffinierteste Frisur, der teuerste Schmuck, das schnellste Auto, der Prestigeträchtigste Job, der höchste Status.

    Die meisten wollen sich scheinbar nicht mehr mit den tiefergehenden Themen des Lebens auseinandersetzen. Es ist ihnen zu langweilig. Lebenseinstellungen, Prinzipien, Wertvorstellungen. Das scheint nicht mehr In zu sein.

    Haltung bewahren, für etwas zu kämpfen woran man glaubt, ethische Prinzipien, Anstand... das geht unserer Gesellschaft scheinbar verloren.
    Geändert von Seraphim (25.12.2012 um 13:50 Uhr)

  3. #13
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose seit Kindheit
    Forum-Beiträge: 40

    AW: Adhs-ler und die Werte der Gesellschaft

    Geht es verloren? Für etwas kämpfen woran man glaubt, tun das die Leute nicht auf Demos?
    Ich glaube schon, dass das noch da ist, aber gerade bei Werten merkt man Änderungen bzw. vielleicht bekommt man sie über die Medien mehr mit.
    Ich habe Kontakte aufgelöst, weil ich schon darauf bestehe, dass gute Freunde meine Werte teilen. Falls nicht, passen wir einfach nicht zusammen... so hart das klingt.

  4. #14
    herrwasgeht

    Gast

    AW: Adhs-ler und die Werte der Gesellschaft

    Anybody schreibt:
    Ich habe Kontakte aufgelöst, weil ich schon darauf bestehe, dass gute Freunde meine Werte teilen. Falls nicht, passen wir einfach nicht zusammen... so hart das klingt.
    Hab ich auch schon gemacht und hab es nie bereut.

  5. #15
    OMMM-Beauftragte

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 47
    Forum-Beiträge: 5.742

    AW: Adhs-ler und die Werte der Gesellschaft

    Manche sagen zu mir, ich sei teils sehr extrem in meiner Einstellung ... eigentlich immer dann, wenn ich klare Grenzen ziehe ...

    Ich habe bestimmt Wertvostellungen - und die habe i c h, aus tiefster Überzeugung und ich brauche keine religiöse Zugehörigkeit, um meine Wertvorstellungen zu legitimieren ...

    Ich weiß gar nicht, ob es wirklich "die" deutsche oder was auch immer-Gesellschaft so gibt ...

    viel wird durch die Medien sugeriert - kürzlich ein Beispiel gesehen: eine extreme Gruppierung stellte ein Video einer "Demonstration" ins Netz ... das Video ist so geschickt geschnitten, dass man von einer riesigen Gruppe ausgehen muss, die mit trara und tamtam durch eine ganze Stadt zieht ... tatsächlich handelte es sich um keine 100 Personen und lediglich eine einzige, längere Seitenstraße ...

    Es ist wirklich ein ganz perfieder Psychotrick: trete als "Experte" auf, sag einem Ahnungslosen:
    "Ey, das können alle/das will keiner/diese Probleme hat kein anderer, außer du/alle finden das toll ..." ...

    der Ahnungslose wird das glauben und sein neu erworbenes "Wissen" wichtig weitertragen ... so, jetzt mal überlegen was passiert, wenn auf diese Weise blos 3 Ahnungslose "infiltriert" würden ...

    Es gibt zig Dinge in anderen Gesellschaften, die ich nach meinen Wertvorstellungen äußerst verwerflich finde: die Beschneidung von Frauen in afrikanischen Ländern, Kinderhochzeiten, Witwenverbrennungen, Kleinkinder auf Modeschauen, Tötung weiblicher Babys (weil die Familien kein Geld für die Aussteuer haben ...), Bildungsverbot für Frauen, Weinverbot für Männer (wenn sie denn Indianer sind ...), der Facebookhype (DEN finde ich übrigens besonders gefährlich ...) ...

    hm - na ja, es gibt einiges, dann kann ich 5e gerade sein lassen, ich habe keine Schwierigkeiten, meine Meinung ggf zu ändern, aber es gibt ein paar Dinge, die dulde ich überhaupt nicht und auf gar keinen Fall ... so iss das bei habit ...

  6. #16
    Simply me

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene(r)
    Alter: 37
    Forum-Beiträge: 2.266

    AW: Adhs-ler und die Werte der Gesellschaft

    Anybody schreibt:
    Geht es verloren? Für etwas kämpfen woran man glaubt, tun das die Leute nicht auf Demos?
    Ich glaube schon, dass das noch da ist, aber gerade bei Werten merkt man Änderungen bzw. vielleicht bekommt man sie über die Medien mehr mit.
    Ich habe Kontakte aufgelöst, weil ich schon darauf bestehe, dass gute Freunde meine Werte teilen. Falls nicht, passen wir einfach nicht zusammen... so hart das klingt.
    Ich denke schon, das es verloren geht. Die Demonstrierenden sind nicht mehr die Mehrheit. Die Mehrheit sind diejenigen, die mit dem Strom schwimmen, zu Ja-Sagern geworden sind, ihre Weltanschauung oder Wertvorstellung dem Geld, Konsum oder In-Sein geopfert haben.

    Ich habe mich bisher nie gescheut, meine Meinung zu sagen. Auch Vorgesetzten gegenüber nicht. Und bin stolz darauf. Stolz, im meinem Leben noch nie Grund gehabt zu haben, mit gesenktem Kopf durch die Gegend laufen zu müssen. Ich konnte das immer aufrechten Hauptes tun.

    Es ist so wichtig, ehrlich und standhaft zu sein. Nicht zum Speichellecker zu werden und sich Respekt und Ehrgefühl zu bewahren.

  7. #17
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose seit Kindheit
    Forum-Beiträge: 40

    AW: Adhs-ler und die Werte der Gesellschaft

    Ich frage mal andersrum - waren die Demonstrierenden je die Mehrheit? Ich glaube nicht - ich glaube bloß, dass es heute viel höher gepuscht wird... (dank der Medien). habitbreaker hat es gut aufgezeigt.

    Ich glaube aber, dass schon immer die meisten Menschen mit dem Strom schwammen... auch wenn man es gerne vergisst.

    Ich muss gestehen, dass ich in den letzten Jahren häufiger meine Klappe gehalten habe. Ich habe zwar meinem Chef immer ehrlich geantwortet (und darauf bin ich stolz), aber gerade bei Diskussionen halte ich mich zurück, ich habe schließlich häufig nicht die "rebelische" Spiegelmeinung drauf, sondern sehe Sachen etwas differenzierter. Es macht aber kein Spaß da immer anzuecken bzw. zu diskutieren und deswegen halte ich manchmal einfach meine Klappe.

    Meine Angst ist aber, dass die Gesellschaft irgendwann dahin läuft, das man nicht mehr seine Meinung sagen darf (wie es in manchen Teilen der Welt gang und gäbe ist) und das Leute sich von der gefühlten Sicherheit blenden lassen würdne und auch darauf freiwillig verzichten.
    Ich möchte immer meine Meinung sagen dürfen (ohne dafür direkt strafrechtlicher konsequenzen ausgesetzt zu sein), auch wenn ich anecke, und hoffe, dass dieser Wert erhalten bleibt.

  8. #18
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 183

    AW: Adhs-ler und die Werte der Gesellschaft

    Ich habe kein Problem damit wie andere Leben,mit ihren Zielen und Ansichten.Auch wenn ich anderer Meinung bin,versuche ich das meiste zu tolerieren.
    Nur stelle ich immer wieder fest,dass das die meisten nicht machen.
    Ich werde immer wieder an den Panger gestellt,weil ich eben nicht der "normalen" Gesellschaft entspreche.
    Verrückte Welt....

  9. #19
    Kennt sich hier aus

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 908

    AW: Adhs-ler und die Werte der Gesellschaft

    @I Insideout
    Mirgeht es auch oft so,versuche immer Freundschaften auf zu bauen,weis manchmal garnicht mehr,warum es nicht klappt?
    weis jetzt auch. es könnte an mir liegen.bin halt nicht so wie es die normal Gesellschaft so verlangt.
    bin mittlerweil soweit das ich nicht mehr ,so verbiege wie es so viele wollen.
    wär mich so mag wie ich bin ist oky,ansonsten ist es mir egal.
    seit ich im Forum bin merke ich ,viele sind auch so
    habe lange gekämpft.mag nicht mehr.tut mir auch nicht mehr weh.

    Grüße Mopet

  10. #20
    Chaoprinzessin

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 46
    Forum-Beiträge: 12.445

    AW: Adhs-ler und die Werte der Gesellschaft

    Hallo alle,

    Diese gesellschaft (dort wo ich lebe, also in CH, nicht viel anders als im D) habe ich immer als ein bisschen als oberflàchliche gesellschaft erlebt, wo die meistens leute ihre wahre emotionen verdrängen, ignoriert. Ich konnte es nie wirklich, zu sensibel, zu reizoffen und zu impulsiv dazu.

    Also, wenn selbsteuerung heisst, alles ignorieren was juckt, bin ich da gar nicht mehr neidisch...

    Klar, es tut weh sachen so deutlich zu spüren und dann nicht geglaubt zu werden.

    Auch sachen wie status & co habe ich zu grossen teil kritisch angeschaut und mich davon gelöst. Mein gesellschaftliche status steht ziemlich unten: arm, keine "anständige job" und dann mit eine diagnose der ADS heisst. Aber dort habe ich die freiheit gefunden mich selbst zu sein: weil ich nicht mehr zu verlieren habe.

    Es gibt immer wieder sachen auf die welt und in unsere gesselschaft die ich zu finde, ich stehe auch dazu. der unterschied mit der zeit ist dass ich mich deswegen nicht mehr als falsch und "zu sensibel" sehe, aber als folge meine wahrnehmung so erlebe und dass meine wahrnehmung sicher nicht schlechter oder besser ist als die von andere.

    Es ist wirklich so, denke ich, dass wenn wir einiges zwar nicht so gut wahrnehmen können wie stinos, auch einiges besser wahrnehmen können als stinos. Weil ich es besser wahrnehmen kann, stört es mich auch und ich kann es ehe nicht gut "wegstecken" und will es auch nicht.

    Ich finde es ein vorteil (auch wenn es nicht immer angenehm ist) sensibel, reizoffen zu sein und sachen die nicht stimmen sehr deutlich zu spüren... Daraus gibt es menschen die etwas tuen um die welt ein bisschen zu verbessern, weil sie eben nicht so sein lassen können. Auf meine art versuche ich dass zu ändern was ich kann und einfach vor allem so zu leben wie es für mich stimmt. Es gibt menschen die es toll finden und einige andere die mich aus der weg gehen und viele die damit leben können.

    lg
    Geändert von mj71 (25.12.2012 um 15:55 Uhr)

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