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Diskutiere im Thema ADHS als "Erbkrankheit"? im Forum ADS ADHS bei Erwachsenen
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Allgemeine Fragen, Antworten und Hilfe rund um ADHS bei Erwachsenen und ADS bei Erwachsenen
  1. #1
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 43
    Forum-Beiträge: 3

    ADHS als "Erbkrankheit"?

    Hallo,
    wie sich nach und nach herrausstellt ist ADHS bei uns in der Familie weit verbreitet.
    Sowohl meine 3 Kinder,meine Eltern,meine 3 Stiefgeschwister, Neffen und Nichte(n),als auch 2 meiner Cousinen
    sind mehr oder weniger schlimm betroffen.

    Mich würde intressieren wie es bei euch in der Familie so ist.


    LG Wyllo

  2. #2
    OMMM-Beauftragte

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 47
    Forum-Beiträge: 5.742

    AW: ADHS als "Erbkrankheit"?

    Ich bin absolut sicher, dass in Richtung beider Elternteile und den Stammbaum abwärts positive Diagnosen gestellt würden ;-)
    in der Verwandschaft ersten Grades gibt es noch zwei "gesicherte" Diagnosen ... LG

  3. #3
    Wohnt hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 1.439

    AW: ADHS als "Erbkrankheit"?

    ich bin mir auch sehr sicher, dass mein vater und meine brüder betroffen sind. die befassen sich allerdings damit überhaupt nicht. ad(h)s, häää? was ist das denn? meine mutter bin ich mir unschlüssig. die könnte als hypoaktiv durchgehen, keine ahnung. ihre denkweise entspricht jedenfalls nicht unbedingt der eines stinos, glaube ich...

    diagnostiziert ist in der familie die tochter meiner cousine. ist ja nciht mehr so dicht dran. mein cousine geht davon aus, dass sie auch betroffen ist.

  4. #4
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose seit Kindheit
    Alter: 26
    Forum-Beiträge: 83

    AW: ADHS als "Erbkrankheit"?

    ehrlich gesagt gehe ich für mich persönlich davon aus das adhs quasi rein genetisch bedingt ist.
    in meiner familie hat es meine oma eingeschlept, 2 söhne weisen spuren auf, mein vater der mittlere sohn hat es diagnostiziert, genauso wie ich, seine tochter. 3 kinder meines einen onkels sind betroffen, aber sie wollen keine diagnose.
    ich habe den verdacht das gut und gern 75-90% der adhsler aufgrund einer genetischen disposition adhs haben, beim rest tippe ich eher auf rauchen und andere drogen während der schwangerschaft, es ist allgemein bekannt das diese kinder gaaaanz oft verhaltensauffällig sind bzw lernstörrungen haben, trotzdem gibt es immer wieder dumpfbacken die während der schwangerschaft alk trinken oder rauchen.
    ich finde es schade das man zum thema "adhs stammbaum" unter google nix adäquates findet, offenbar ist die wissenschaft bisher noch nicht mal so weit sagen zu können ob es eine ressisve oder dominant vererbte krankheit ist.

  5. #5
    N o r d f r a u

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 62
    Forum-Beiträge: 8.213

    AW: ADHS als "Erbkrankheit"?

    Hallo Wyllo,

    ich sehe es nicht als "Erbkrankheit" sondern als genetische Veranlagung.
    Wenn sie auf beiden Seiten vorhanden ist, knallt es manchmal, nein heutzutage
    meistens, wohl das Übel manchmal eine Generation überspringt. Ich habe viel
    Studienmaterial - u. a. über 20 Nichten und Neffen und natürlich jede Menge schräge
    Vorfahren.

    Ich habe nicht so viel Bildung vorzuweisen und versuche nicht, mich in alles
    Mögliche einzulesen (habe einfach genügend anderen Kram an der Backe),
    aber du kannst mal Dr. Maximilian Münke fragen. Er hat in Deutschland
    Medizin studiert und ist in den USA in den National Institutes of Health gelandet wo er
    u. a. die Genetik bei ADHS beforscht.

    Bei einer Tagung der Arbeitsgemeinschaft der Kinder- und Jugendärzte
    im Mai 2011 in Nürnberg hat er einen Vortrag dazu gehalten. Nicht dass ich
    das alles kapiert habe, aber ich stand mit ein paar anderen bei ihm beim
    Mittagessen und wir haben uns ein bisschen unterhalten. Er war sehr
    freundlich und aufgeschlossen. Du findest ihn leicht im Internet.

    Viel Spaß bei deiner Entdeckungsreise in Sachen ADHS!

    LG Gretchen

  6. #6
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose seit Kindheit
    Forum-Beiträge: 109

    ADHS als "Erbkrankheit"?

    Ja bei genauerem
    hinschauen entdecke ich einige Verwandte, die genügend Kriterien erfüllen.

    Ich halte Adhs auch nicht für eine Krankheit, sondern sehe es als Dispositionen. Die meisten Adhsler die ich kenne sind nicht unglücklich mit ihrem Schiksal. Eher das Gegenteil.

    Bei besonderen Lebensumständen kann allerdings aus dieser Veranlagung eine krankhafte Symptomatik entstehen.

  7. #7
    Octoroo

    Gast

    AW: ADHS als "Erbkrankheit"?

    Jupp !
    Mein Psychiater hat auch gesagt, ADHS sei erblich bedingt.

    AAaaalso: Zorn, Impulsivitaet, Eigensinn und Chaos zieht sich definitiv wie ein roter Faden durch meine muetterliche Seite !

    Mutter: extrem eigensinnig (und bescheinigt hochbegabt), chaotisch, impulsiv (aber gut kontrolliert)
    Bruder: impulsiv und hyperaktiv (keine Aufmerksamkeitsprobleme)
    Opa: sehr impulsiv/jaehzornig
    Onkel: Eigensinnig, impulsiv !

    Diagnose habe nur ich, die anderen sind erfolgreich im Leben, sehr sogar, die deren Auspraegung hat keine krankheitswert......bei mir hingegen, ist dadurch mein Alltag eingeschraenkt. Fix und fertig und bekomme die "normalen Sachen" nicht gebacken.

  8. #8
    Chaoprinzessin

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 46
    Forum-Beiträge: 12.445

    AW: ADHS als "Erbkrankheit"?

    Hallo,

    Bei mich scheint es andere im stammbaum zu finden und daher falle ich in meine familie nicht besonders, es gibt andere "sonderlingen":

    - Vater: ablenkbar, reizbar, kreativ
    - Mutter: ob sie wirklich eine stinos ist, bin ich mich nicht ganz sicher... Vielleicht ehe schwach betroffenen. Sie scheint mich auch sensibel zu sein mit grosse gerechtigkeitsinn und eigensinnig zu sein.

    Grosseltern: Oma vaterseite: kücheeintrittverbot wenn sie gekocht hatte, vrauchte ruhe um sich wenn sie etwas erledigen musste (ablenkbar), ihre mittagschlaf war ihr wichtig und sehr stur konnte sie auch sein.
    Opa mutterseite: Alkolliker, untreu (obwohl er meine Oma wirklich geliebt hatte), hatte manche tassen auf wand geworfen.

    Cousin der spitzsportler geworden ist (hyperaktrivitàt vergünstigt es,) und eine neffe der eine schreibaby war und sich rasch langweilt wenn zu wenig los ist... Aber bis jetzt klappt es gut in der schule.

    lg

  9. #9
    Inventar-Nr. 847

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 525

    AW: ADHS als "Erbkrankheit"?

    Hi,

    mein Senf dazu: mein Vater war definitiv einer. Und seine Mutter auch. Ich habe Diagnose, mein Bruder nimmt es im Januar in Angriff, zeigt deutliche Symptomatik. "Aufgeflogen" ist die Sache durch meinen Sohn, diagnostiziert. Meine Tochter beobachte ich, Schule und Studium läuft gut, wie bei mir auch. Abwarten, bis sie eine Familie gründet und Kidis kommen....

    Neffen und Nichten habe ich auch in Auge, möchte sie aber noch nicht damit konfrontieren. Ist ja nur ein Verdacht....

    Ein großer Teil der Verwandschaft wohnt recht weit, aber im Januar fahre ich mal hin, bin schon gespannt....

  10. #10
    OMMM-Beauftragte

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 47
    Forum-Beiträge: 5.742

    AW: ADHS als "Erbkrankheit"?

    OffTopic
    Liebes Gretchen,
    Gretchen schreibt:
    Ich habe nicht so viel Bildung vorzuweisen
    hm - das mit der Bildung iss ja immer so eine Sache ... was ist das überhaupt? Was hilft es, wenn du in ein armes Köpfchen jede Menge "Wissen" hineinschaufelst, und der Köpfchenbesitzer nicht in de Lage dazu ist, das "Wissen" miteinander zu verknüpfen und anzuwenden?

    Und wann ist welche Art von Wissen nützlich?
    Was hilft dir das Wissen, wann welcher Philosoph was von sich gegeben hat, aber du in deinem nächsten Umfeld dauernd aneckst und nicht weißt, wie du mit der Veräußerung deines Wissens umgehen musst/kannst/sollst ...

    ach - ich finde, von dem was ich bisher hier von dir lesen durfte, dass du eine kluge weise Frau bist!
    das hier gerade:
    und versuche nicht, mich in alles
    Mögliche einzulesen (habe einfach genügend anderen Kram an der Backe)
    war zum Beispiel ein für mich, weil ich mich aktuell dringend darauf besinnen muss, um diversen Kram noch vor Weihnachten von der Backe zu bekommen ...

    Ganz liebe Grüße,
    habit

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