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Diskutiere im Thema ADHS als "Erbkrankheit"? im Forum ADS ADHS bei Erwachsenen
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Allgemeine Fragen, Antworten und Hilfe rund um ADHS bei Erwachsenen und ADS bei Erwachsenen
  1. #31
    Comicus Divinius

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 1.200

    AW: ADHS als "Erbkrankheit"?

    Also bei Ausdauersport sind sich beide einig Mach es aus Drei Gründen
    -Gewicht(es hilft wirklich), es beugt leichten Depressionen vor(die ja mit Ads nicht unwahrscheinlich sind, als Folge von Versagen usw..und eben wegen dem Argument oben

    Also ich glaube es ist beides wichtig, Medikamente und Sport(Und Arbeit an sich selbst).

  2. #32
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 569

    AW: ADHS als "Erbkrankheit"?

    bernstein schreibt:
    Nun, sie weiß das ich nach ihr suche und macht keine Anstalten das zuzulassen oder auf mich zu zu kommen.
    Auch wenn es für dich schmerzlich ist, zeigt sie dir damit eigentlich recht deutlich, dass es nicht an dir liegt, also auch nicht an deinem Ads oder anderen Merkmalen die irgendwie negativ oder als "nicht gut genug" an dir bewertet worden sein könnten! Sie hat diese Entscheidung als erwachsene Frau getroffen und egal welche Gründe sie dafür hatte, sie hat damit etwas getan dass mit großer Sicherheit Schuldgefühle ausgelöst haben wird. Also die Art negativer Gefühle die man generell lieber wegschieben möchte als sie ständig bewusst wahrnehmen zu müssen oder gar vom 'lebenden Beweis' damit zwangsläufig konfrontiert zu werden. D.h. sie läuft nicht vor dir weg, sondern vor sich selbst bzw. ihren eigenen Gefühlen.

    Versuch dir immer mal wieder in den Kopf zu rufen, dass Menschen an erster Stelle auf eigene (negative) Gefühle reagieren. Egal was ihr Grund gewesen sein mag, es ging bei ihrer Entscheidung um sie selbst. D.h. was sie getan hat, sagt über dich nichts aus, weder was für ein Mensch du bist und werden magst, noch über deinen Wert.

    Ad(h)s zu haben kann auch unter idealsten Umständen zu vielen Selbstzweifeln und negativen Gefühlen führen. Wenn du versuchst dich täglich auch mindestens einmal auf positive Dinge/Erlebnisse zu konzentrieren, könntest du dir selbst ein bisschen aus den negativen Gefühls-Kreisläufen heraushelfen. Z.B. jeden Abend aufschreiben was an deinem Tag gut gelaufen ist und dabei bewusst auf Kleinigkeiten achten, die sonst wegen der vielen negativen Eindrücke vielleicht wie 'nicht vorhanden' wirken. Sich z.B. im Forum unter "Artgenossen" nicht mehr ganz so als Alien zu fühlen, könnte ein sehr großer Positivpunkt auf deiner Liste sein!

    Was das 'geerbte' Adhs angeht: als ich angefangen habe über mögliche erste Termine bei Adhs-Spezis nachzudenken, war sich meine Familie komplett einig darin, dass bei uns definitiv niemand Adhs hat! Diese Meinung haben sie immernoch. Viele die ich inzwischen trotzdem für betroffen halte, haben so perfekt wirkende Kompensationsstrategien entwickelt, dass sie auch von ihrem Umfeld nie für Adhsler gehalten werden würden!

    Ich nehme es mit Humor. Denn wenn ich z.B. mit meinem Vater einen Film anschaue, sucht sich meine Mutter meist recht fluchtartig eine andere Beschäftigung in einem anderen Raum. Grund: wir zappeln die ganze Zeit, wippen mit dem Fuß, ändern die Sitzhaltung sehr oft usw. Meine Mutter meint sie fände das ganze Gezappel derart nervig, dass sie sich nicht mehr auf den Film konzentrieren könnte. Blöd nur dass es uns meist garnicht auffällt und sich auch wenn sie es dann anspricht nicht 'abstellen' lässt.

    Schauen wir jetzt jedoch nachmittags mal einen Film, also während das MPH bei mir noch wirkt, grinst meine Mutter jedsmal wenn sie in den Raum kommt. Mein "ganz sicher kein Adhs habender" Vater zappelt wie immer. Ich sitze völlig ruhig und entspannt da und gucke den Film. Da brauche ich die offizielle Bestätigung es von ihm geerbt haben nicht mehr, sondern grinse mit und nehme es gelassen hin.

    bernstein schreibt:
    Achja zum Thema Sport meinte mein Arzt, dass er nichts von Medikamenten gegen ADS hält, sondern ich lieber Ausdauersport machen solle. Er schob aber gleich hinterher: da müssen Sie aber mit Ihrem Gewicht aufpassen -.- grr
    Na was denn nun?!
    Such dir einen Arzt der sich mit Ads bei Erwachsenen auskennt...
    Sport mag ein toller Rat für Menschen jeden Alters sein, ist aber kein Ersatz für Medikamente/Therapien die - sofern du sie verträgst und positiv darauf ansprichst - deinen Dopaminhaushalt wesentlich gleichbleibender und zielgenauer ausgleichen könnten. Dazu kommt noch, dass gerade Ad(h)sler aus allem was kurzfristig mehr Dopamin liefert blitzschnell eine Sucht machen können. Es haben sich schon Adhsler die Gelenke ruiniert und die Füße blutig gelaufen, weil aus dreimal wöchentlich Joggen in kürzester Zeit täglich stundenlanges Rennen geworden ist. (Denn dem "Runners High" also dem Dopaminrausch bei körperlicher Höchstleistung, muss man hinterherrennen...d.h. extrem schnelles Steigern der Leistung unabhängig von körperlicher Verfassung....) Ich denke mit einem Arzt der dieses Risiko kennt wäre dir - meiner Meinung nach -besser geholfen. Egal ob der dann letztendlich Medikamente oder andere Maßnahmen bei dir als beste Lösung sehen wird.

  3. #33
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 354

    AW: ADHS als "Erbkrankheit"?

    Mit Genetisch bedingt,denke ich ist das richtige.
    Wenn ich jetzt schaue ist kein Wunder das ich was "abbekommen" habe.
    Denke meine Mutter hatte ADS und mein Vater ADHS. Ich weiß nicht genau welche Variante ich habe meine Schwester denke ich hat ADS,ich eher ADHS.
    Meine eine Tochter hat definitiv AD(H)S denke ich und meine andere denke ich ist nur leicht betroffen.

    Maedelmerlin

  4. #34
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 177

    AW: ADHS als "Erbkrankheit"?

    Hihi, klar ist Sport gut. Habe jahrelang Yoga gemacht und nun muss ich leider pausieren, weil meine Hüfte muckt und ich es noch nicht gepackt habe, mal zu einem Orthopäden zu gehen.
    Der sagte das mit dem gewicht, weil ich sehr zierlich bin, also nicht etwa aus anderen gründen
    Ist ja aber auch nett, wenn man erst einen Lösungsansatz bekommt und dann gleich die Warnung mit dem Gewicht hinterher geschoben wird . Ich weiß ja wie ich aussehe und dass ich aufpassen muss nicht noch weniger zu werden. Aber wenn erhaltet ihr dann Nachrichten von einem Geist Bernstein

    Jetzt gerade bin ich stolz dass ich ordentlich aufräume. Also etwas gutes für heute! und ihr seid so herzlich. Ich kann mich nicht oft genug bedanken!!!!

    Ich Las auch, dass verhaltensauffälligkeiten wie ADS entstehen können, wenn die Mutter während der Schwangerschaft Trank ( oder und rauchte? ). Vielleicht ist das der Grund bei mir und gar nichts vererbtes. Aber letztlich ist das warum zwar spannend, aber wenig nutzbringend für den IST Zustand... Brauche echt kompetente Ärzte!!!

  5. #35
    ...das war mal..

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose seit Kindheit
    Alter: 52
    Forum-Beiträge: 265

    AW: ADHS als "Erbkrankheit"?

    Emil schreibt:
    Das Adsler häufiger erkranken liegt, meines Erachtens an unserer Sensibilität.
    Hi Emil,
    meinst du die komorbiden Folgen ?
    Denn ADHSler erkranken eher weniger als Stinos an Krankheiten die nicht die Folgen des ADHS sind.
    Während bei unbehandelter bzw. unbeachteter ADHS natürlich komorbide Erkrankungen unausweichlich sind.
    Und diese Komorbiditäten sind es, die ausgelöst werden von einer Gesellschaft, der es egal ist, ob jemand anders tickt.
    Und folglich nicht ihren vorgefertigten Anforderungsschubladen entspricht.
    Schwerst geistig oder körperlich Behinderte bekommen Hilfestellung.
    Wir bisher nicht.
    Daran müssen wir arbeiten.
    Zumal ein emenses Produkt dabei herauskommen könnte, anstatt nur Kosten.
    lg vom Andy.

  6. #36
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose seit Kindheit
    Forum-Beiträge: 109

    ADHS als "Erbkrankheit"?

    Ja genau. Komorbiditäten, aber auch der Leidensdruck, den das ständige anecken bei manchen auslöst.

  7. #37
    Kopfkino deluxe

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 44
    Forum-Beiträge: 678

    AW: ADHS als "Erbkrankheit"?

    Bei mir wurde ADS im letzten Jahr diagnostiziert,
    nachdem ich jahrelang auf Depressionen behandelt wurde.
    Meine Mutter hat Depressionen und ihr Vater hatte sie wohl auch.

    Mein Bruder hat ADS und bei meinem Vater denke ich, das er auch ADS hat.

  8. #38
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 217

    AW: ADHS als "Erbkrankheit"?

    dem erblichen kann ich sehr wohl zustimmen (mutter, oma, Bruder..... meine eigenen drei kinder - aber ob es wirklich beide eltern haben müssen? meine drei haben 3 verschiedene väter *g*)

  9. #39
    cam


    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 255

    AW: ADHS als "Erbkrankheit"?

    Nope, es reicht ein betroffenes Elternteil, dann haben die Kinder mit 70% Wahrscheinlichkeit ADS - ist zumindest die Zahl, die mir bekannt ist. Haben aber beide Eltern ADS, ist die Wahrscheinlichkeit, ein nicht betroffenes Kind zu kriegen, mit der Lupe zu suchen.

  10. #40
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 399

    AW: ADHS als "Erbkrankheit"?

    Emil schreibt:
    Diese Disposition muß sich auch heute nicht als Krankheit zeigen.

    Ich kenne viele Adhsler ( und es werden immer mehr), die ein zufriedenes Leben führen.

    Aber bei vielen Adlern( lustig, das Wort hat das Korrekturprogramm für "Adhsler" vorgeschlagen) zeigen sich heute Krankheitssymptome.
    Ich denke es ist die Gesellschaft an der wir erkranken.
    emil das sehe ich genau so. anderssein ist für mich keine krankheit. "arbeitsunfähig" oder "gesellschaftsunfähig" könnte ich eher akzeptieren. eine definition, die die gesellschaft festlegt. wie oben schon mal von jemanden geschrieben "es gibt für uns keine schubladen" oder so ähnlich. es ist doch wesentlich leichter so unangepasste wesen wie uns als "unfähig" zu bezeichnen. die meisten kennen es sicher schon von kindesbeinen an "wenn du wolltest ... könntest du ....".
    und wenn wir dann scheinbar unangemessen und unsensibel auf solche äußerungen reagieren .... bestätigen wir (aus deren sicht) ihre meinung.

    Das Adsler häufiger erkranken liegt, meines Erachtens an unserer Sensibilität.
    ... auf die uns entgegengebrachten reaktionen der umwelt und mitmenschen.

    Die Menschen sollten vielmehr entscheiden was krank macht
    ... tun sie das nicht schon .... ist es nicht besser sie finden heraus, was krank macht (ursache wirkung).

    ich für meinen teil finde es fragwürdig ob die oben angesprochene "unfähigkeit" als "krankheit" bezeichnet werden kann/sollte. wäre es nicht viel gesünder, wenn die gesellschaft andesdenkende und -fühlende integriert und wertschätzt? dem gesundheits- ... krankheitssystem käme das sicher auch zu gute

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