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Diskutiere im Thema Es gibt doch garkein AD(H)S im Forum ADS ADHS bei Erwachsenen
bei ADHS bei Erwachsenen Forum
Allgemeine Fragen, Antworten und Hilfe rund um ADHS bei Erwachsenen und ADS bei Erwachsenen
  1. #31
    hirnbeiß

    Gast

    AW: Es gibt doch garkein AD(H)S

    Wir leben in einer Zeit, in der man mit den guten und weniger guten Attributen leben muß.
    Das sagte schon Nothburga Schröppcke im Jahre 1877 nahe Brandenburg.
    Sie würde sich wundern, wie wenig sich verändert hat.
    Zu jeder Zeit verstanden die Menschen nicht mehr ihre 'eigene Zeit'.
    So unter dem Motto: '..früher war alles besser.' Aber dem ist nicht so.
    'Früher' ist nämlich exakt das 'Heute von Gestern'.
    Nun gut, ich will keinen hier verwirren. ..*mich selber doof umkuck..*
    ..wo war ich?
    Ach ja. Die Wissenschaft, das Netz, die Pseudowissenschaft und die 'Ichweißallesbesser-Fraktion'
    tragen ihren inneren Wunsch an die Öffentlichkeit und bilden so Meinungen und Mythen.
    Natürlich ist es oft der Wunsch des Betroffenen in seinem Leid integer zu sein.
    Da greift man halt nach dem morschen Strohhalm und wundert sich, daß der einen nicht retten kann.
    Verdammich, aber auch.
    Ich seh in den Spiegel, ich les das, was ich hier geschrieben habe...
    und fühle mich leer. Warum nur?
    Weil es eigentlich egal ist, was da steht.
    Morgen Früh muß ich wieder hinaus in die Welt. In das Chaos und in die Hektik.
    Gewappnet mit einer Packung MPH, Selbstreflexion und dem Mut des Verzweifelten.

    Egal, was da oben steht, ich werde es wieder schaffen. Wieder mal.

    LG --hirnbeiß--
    Geändert von hirnbeiß ( 2.12.2012 um 21:47 Uhr)

  2. #32
    Chaoprinzessin

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 46
    Forum-Beiträge: 12.435

    AW: Es gibt doch garkein AD(H)S

    Hallo alle,

    Manchmal denke ich auch dass früher zwar für alle schwaer war, aber nicht umbedingt viel mehr für ADSler... Ich kann mich täuschen. Was ich etwas von früher weiss, sind die 2 generationen von mich wo auch betroffenen gab. Meine oma war laut meine eltern mich sehr ähnlich, ablenkbar und stur und... Aber irgendwie hat sie 3 söhne grossgezogen, hatte eine liebe ehemann und ist in eine anständige alter gestorben. Ausser dass sie irgendwie "anders" war, sehe ich keine zeichen dass sie deutlich mehr gelitten hatte als andere frauen von ihre generation. Sie hatte auch wahrscheinlich eine günstige umfeld, gelebt in eine dorf (ist ruhig) und eben mit eine gute, ruhige ehemann.

    Mein vater hat auch einiges erreicht, mindenstens was man von familievater erwartet: seine familie zu ernähren. Glück gehabt eine beruf zu wählen der zu ihm passt und pensionniert zu werden wenn der leistungdruck hoch wird...

    Früher ist ein ADHSler Marke Taugenichts nicht dazu gekommen, Kinder in die Welt zu setzen, weil er durch das gesellschaftliche Raster gefallen ist. Oder noch weiter in der Vergangenheit träumend vom Tiger gefressen wurde. Jetzt gibt es Möglichkeiten, Medikamente, Psychotherapie. Und wenn das nichts bringt, muss er nicht wie früher sterben, sondern wird von der Gesellschaft aufgefangen und kann sich trotzdem vermehren.
    Wenn wirklich zu die meistens zeiten der menschheit ADS nur eine nachteil wäre, gäbe es heute sicher nicht mehr in diese ausmass (5%). Also, es gab doch in jede generation einigen die nachkommen haben... Natürlich dafür reicht auch die geschlechtsreife zu erreichen und mal ein partner zu finden, auch mal für kurze zeit und dass sich irgendjemand dann in eine mindenstmass an der nachkommen kümmert damit sie auch selber sich vermehren können...

    Solche genen bleiben nicht so lange im umlauf wenn sie keine vorteil haben. Auch mit der diabet: in eine zeit wo die nahrungangebot anders war als jetzt, war es auch weniger ein problem. Genen die heute zu fettliebigkeit führen und heute eine nachteil sind, waren in zeit wo die nahrung knapp war ehe eine vorteil und die leute waren auch nie so dick wie es heute möglich ist...

    lg

  3. #33
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Interessiert/Eigenverdacht auf ADHS / ADS
    Forum-Beiträge: 50

    AW: Es gibt doch garkein AD(H)S

    Rosenfee schreibt:
    Ich fange mal bei der Gesellschaft an, in der Herr Hoffmann damls lebte:

    [..]
    Sehr viele dieser Menschen hatten ihre Plätze in den Haushalten und das war normal.

    ....diese Menschen wurden erst zu der Zeit der Industriealisierung wirklich zu einem Problem, weil sie störten und überflüssig waren. Über die Hexenverfolgung muss man gesondert sprechen, die Dinge können nicht einfach so in einen Topf geknallt werden. Das hilft niemandem.
    ..."diese" Menschen waren schon immer dem Wohlwollen und dem Urteil der Gesellschaft unterworfen, in die sie hineingeboren wurden. Und religiöse Grundvorstellungen und Wahn spielten eine sehr große Rolle in dem Umgang mit Menschen, die nicht der Norm entsprachen. Bestenfalls war schwächlicher Nachwuchs eine "Prüfung Gottes", oder auch eine Strafe. Oder die Mutter hatte sich mit dem Satan eingelassen. Die Hexe und das Wechselbalg wurden dann ... naja da waren die Menschen halt kreativ.



    Rosenfee schreibt:
    Jeder denkende Mensch kann sich spielend vorstellen, wo diese dragonische Erziehungsdenke hinführte, (das ginge aber nun zu weit) und dass es immer mehr Kinder gab, die dies nicht ertrugen und das zum Ausdruck brachten, ist noch lange kein Zeichen für eine genetische Fehlfunktion des Gehirns. Was ein Wahnsinn!
    Nur weil die Mutter ein fanatischer Drache war, entwickelt der Nachwuchs noch lange kein ADHS. Ich dachte, der Großteil der Fachwelt hätte sich bereits von der These verabschiedet, dass ADHS mit schlechter Erziehung zu tun hat. Ob ADHS eine genetische Fehlfunktion ist, sei dahingestellt, Fakt ist jedoch, dass sich MRTs und EEGs eines ADHSler-Hirns von denen eines Normalos unterscheiden. Selbst die Entwicklung des Gehirns von Kindern mit AD(H)S läuft anders ab.

    Rosenfee schreibt:
    Die Zivilisation des Menschen, deren Dressur und Abschaffung von Gefühlen, um höhere Zielen und Zwecke dienen zu sollen, blieb nicht folgenlos.

    Unsere Gesellschaft hat sich seit dem nicht menschlicher entwickelt, sondern das Gegenteil ist der Fall. Das Verheerende ist nur, dass wir Menschen nicht mehr nach Außen gehen, sondern uns selber zerstören und nach innen schießen.

    Es besteht kein Grund, dass dieses immer weiter ausufernde Phänomen ADHS als genetischen Defekt zu bezeichnen ist. Es entschuldigt, aber wen? Eine hochentwickelte Geselschaft, die längst am Ende ist und sich gerne verändern will, Veränderungsprozesse aber als Krankheiten einzelner Menschen zementiert und stigmatisiert werden, kann nur erschüttern.
    Natürlich blieb die Entwicklung der Menschheit nicht folgenlos. Zappelphillipp & Co. sind auch erst mit der Einführung großflächiger Schulbildung in Erscheinung getreten, weil die Kinder über längere Zeit stillsitzen und sich konzentrieren mussten. Was ebenso auffiel, waren Fehlsichtigkeiten. Aber ist dies ein Grund, Bildung, Buchdruck und Brillen als Werkzeuge einer gefühlskalten Gesellschaft zu sehen, die uns alle zu Robotern normieren will?

    Ist es ein Defekt? Darüber lässt sich streiten. Ein Vorteil ist es jedenfalls nicht.

    Rosenfee schreibt:
    Es ist ein Segen, dass wir heute so tolle Medikamente haben, dass wir die freie Meinungsäußerung besitzen und uns überall öffentlich austauschen dürfen. Das gab es auch in der Form nie zuvor. Dies sollten wir aber dafür nutzen, um uns aus der defizitären Denkhaltung zu befreien und unsere Umwelt gleich mit positiv zu beeinflussen. Denn wir sind doch die Gesellschaft.
    Egal wie viel ich über die Diskriminierung von Brillenträgern schreibe, es ändert nichts daran, dass ich eine Brille tragen muss und ohne sie deutlich an Lebensqualität einbüßen müsste. Ich trage meine Brille nicht, weil ich dem Druck der Gesellschaft nachgegeben habe, sondern weil ich ohne sie nichts lesen kann.

    Rosenfee schreibt:
    Wir unterstellen:


    einem perfekten Organ, dem Gehirn eine genetische Fehlfunktion, als habe die Natur da grundlegend etwas falsch konstruiert?

    Wie kann das sein, anhand der perfekten Entwicklung von Leben auf einem kleinen blauen unscheinbarem Planeten, wie der Erde...unter vielen Millionen Planeten da draußen, die unbelebt im Sinne unseres Lebensbegriffes zu sein scheinen.

    Wie kann das sein, dass das menschliche Gehirn von den eigenen Besitzern selber angegriffen wird und als fehlerhaft dargestellt wird? Wo soll da die gesunde Logik sein? Wo ein wirklicher Ausweg? Außer im Untergang.

    Das kann nur sein, wenn man nicht anfängt zu denken und das Groß-hirn nicht so zu nutzen beginnt, wie es nun einmal ist. Es ist perfekt. Die Weigerung sich dem Potential zu stellen oder stellen zu können, entspringt vieleicht anderen Hirnarealen (frühzeitlichen z.B), ist jedoch bereits längst erkannt. Wenn einzelne Hirnareale unterschiedlicher Entwicklungsstufen der Menschheit aufweisen, dann hilft eher Verständnis und weitreichende Informationen und nicht die Denkweise, dass man krank ist und sich darauf ausruhen kann. Dann muss man sich ja auch nicht hinterfragen oder mal weiterdenken lernen. Das ist eher Verweigerung und damit Stillstand und das ist im Sinne der perfekten Natur nicht lebensfähig.

    Wenn hier immer wieder von dem schrecklichen Leiden der ADSler gesprochen und mit der Fehlfunktion gehadert wird, was wirklich sehr weh tun kann, ist es doch umso wichtiger, dass wir uns immer mehr an unsere Stärken erinnern und diese auszubauen.

    Ich versuche das zu nutzen und auch gerne mit Medikamenten zu entschärfen,weil es mir oft sehr schlecht geht. Das eine genetische Feinhäutigkeit da ist, steht außer Frage, und da kommt auch das Thema der Komorbitäten zum Einsatz. Sich die Mühe zu machen und die Spreu vom Weizen zu trennen kann doch nur der Lösungsweg sein. Und der ist individuell sehr unterschiedlich, bei jedem von uns.

    Also wenn von Genetik gesprochen wird, muss man das bitte schön auch trennen. Da bleibt am Schluss nämlich wie bei den meisten hochgepuschten Themen ziemlich wenig übrig. Das so viele Gehirne eine Fehlfunktion haben sollen, ist eine verheerende These, die unhinterfragt durch alle Fachkreise und Foren geistert. Wenn ein Auto Benzin, statt Diesel bekommt, hat es auch sehr bald eine Fehlfunktion...

    ..also unsere Gesellschaft ist das Produkt und Erbe unserer Vorfahren, wir müssen dieses Erbe immer wieder umbauen und an unsere heutigen Erkenntnisse und Bedürfnisse anpassen, nicht umgekehrt. Es kann nicht sein, dass sich verändernde Menschen an die starren mönstösen Vorgaben sterbender Kulturen als Fehlfunktion verkauft werden.

    Dies ist meine Ansicht der Dinge und ich möchte auch niemanden angreifen. Ich schätze und achte jegliches Leben und bin davon fest überzeugt, dass wir so wie wir sind völlig in Ordnung sind und uns nur in einem größeren Kontext in Wertschätzung zu unseren Wurzeln jeglicher Art verstehen lernen sollten.

    Liebe Grüße
    Rosenfee
    .... hättest du diese Wall-o-Text auch ohne Medis geschrieben? ....


    Meine Meinung:
    existiert AD(H)S? Ja
    Ist es eine Krankheit? kommt drauf an.


    Wie der Mediziner fragt: "Ist es mit Medikamenten behandelbar?" oder der Psychologe: "Ist es pathologisch?" oder der Informatiker.. "Is it a bug, or a feature?"

    In der Psychologie/Psychiatrie/Neurologie/whatever sind die Grenzen leider oft fließend. Bin ich einfach nur schüchtern oder schon soziophob, bin ich einfach nur anhänglich, oder habe ich eine dependente Persönlichkeitsstörung, sind alle um mich herum nur langweilige Spießer oder bin ich seit Monaten manisch...

    Wenn man über sich nachdenkt, (was man übrigens täglich machen sollte, wie das Zähneputzen)
    sollte man sich fragen:
    Schränkt mich AD(H)S/Schüchternheit/Impulsivität/Melancholie/Schwerhöhrigkeit/Interesse für Laufkäfer/... irgendwie ein? Wenn ja, wie sehr?
    Leide ich darunter? Leiden andere darunter?
    Habe/Hatte ich dadurch Nachteile? Falls ja, welche, wie viele, wie schwer?
    Würde sich durch eine Therapie/Medikamente/Hilfsmittel mein Leben verbessern? Nicht signifikant? Bisschen? Deutlich?
    ....
    -> Brauche ich Hilfe?

    AD(H)S gibt es wie vieles andere in vielen Ausprägungen und Schweregraden. Wenn ich nur auf einer bestimmten Frequenz schlecht höre, brauche ich kein Höhrgerät. Wenn ich so gut wie taub bin, sollte ich darüber nachdenken. Oder vielleicht will ich später auch keins, weil mich meine Bettnachbarin im Altenheim 24/7 für ihren 3 Jährigen Sohn hält und vollquatscht.

    Gesellschaft ist böse und so etc. pp. bla.... aber es ist meine Entscheidung, welche Hilfen ich anehme und welche nicht.

    Bisher bin ich in meinem Leben auch ohne Ritalin & Co. klargekommen. So langsam bin ich jedoch auf den Trichter gekommen, dass ich generell ein wenig anders ticke als der Rest. Ich würde gerne einmal Auto fahren, ohne dass meine Beifahrer in Panik verfallen. Wenn ich später arbeite oder auf meine Kinder aufpassen muss, kann ich doch nicht ständig einschlafen. Ich renne öfter Sachen um, stolpere, fahre mit meinem Rad Schilder an und bin überhaupt verpeilt, chaotisch und vergesslich... Ich wurde schon oft genug von Ärzten gefragt, ob mich mein Lebenspartner körperlich misshandelt weil ich mit Verbrennungen, Schürfwunden oder blauen Flecken übersäht bin

    Aber wie bitte soll ich so mit einem Säugling auf dem Arm herumlaufen? Daher habe ich für mich entschieden, meinem ADS nicht mehr völlig freie Bahn zu lassen.

  4. #34
    OMMM-Beauftragte

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 47
    Forum-Beiträge: 5.742

    AW: Es gibt doch garkein AD(H)S

    Fusel schreibt:
    "Is it a bug, or a feature?"
    genau den Spruch habe ich vergessen ... ... den mag ich besonders und genau das isses ;-)

  5. #35
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 54
    Forum-Beiträge: 177

    AW: Es gibt doch garkein AD(H)S

    @Fusel




    sackstark der mit dem hörgerät und der mit der brille, der hit mit dem autofahren sowieso

  6. #36
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 416

    AW: Es gibt doch garkein AD(H)S

    Fusel schreibt:
    "Is it a bug, or a feature?"
    Also ich bin ziemlich verbuggt...
    aber immerhin habe ich es kürzlich in die beta-Phase geschafft

  7. #37
    Wohnt hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 44
    Forum-Beiträge: 1.943

    AW: Es gibt doch garkein AD(H)S

    Ich hab drei Kinder, aber die Nerven, die ich beim Kompensieren meiner Schwächen (ohne Medis) in der Säuglingszeit und bis heute angespannt habe, damit ihnen eben nichts passiert und es ihnen an nichts fehlt, die spüre ich (ich frag mich ob ich sie trainiert oder zerschlissen habe).
    Aber man lernt dadurch, was man kann, das man Hilfe manchmal braucht und annehmen muss, das das Leben nicht perfekt sein muss und man trotzdem glückliche Kinder haben kann. (Bis sie dann in die Schule kommen)

    Das ist einfach mein Wissensstand.

    Wenn ich jetzt von Käsebrot die Befürchtung lese, das unsere Gesellschaft deswegen degeneriert, tendiere ich zu Rosenfees Sichtweise. Eine Übergangsphase...
    Jedes Leben zählt.
    Unsere Gesellschaft muss eben genausowenig perfekt sein.
    Aber zu versuchen, sie für alle gemeinsam lebenswert zu gestalten, auch durch meinen beitrag, das ist eine meine Überzeugungen, nicht leicht umzusetzen, aber welches Leben ist keine Utopie, bevor es gelebt wird.

    Und ich empfinde meines (glücklicherweise) als lebenswert.

    Ob meine Hirnstörung nun ADHS heisst oder unser Leben ne Betaphase bleibt.....;-)

  8. #38
    hirnbeiß

    Gast

    AW: Es gibt doch garkein AD(H)S

    ranning baffer oberfloh....'hüpf!'...
    ..sorry, das mußte jetzt sein, jetzt gehts mir besser...

    LG --hirnbeiß--

  9. #39
    Wohnt hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 44
    Forum-Beiträge: 1.943

    AW: Es gibt doch garkein AD(H)S

    Den Smilie beim Hüpfen hab ich gesehn.
    *schmunzel*

  10. #40
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 55
    Forum-Beiträge: 77

    AW: Es gibt doch garkein AD(H)S

    Hallo Aquabiotol,

    finde ich gut, dass Du ein eigenes Thema zur Suche nach einem Therapeuten in Deine Nähe eröffnet hast. In der Ambulanz in Köln hattest Du ja wohl leider kein Glück? Kannst Du Dich da evtl. trotzdem auf die Warteliste setzen lassen? Hast Du dort gefragt, ob die vielleicht einen anderen Arzt empfehlen können? Wünsche Dir, dass es Dir möglichst bald gelingt, einen besseren Arzt zu finden!

    Zu der anderen Diskussion : Gibt es AD(H)S? Und ist das dann eine Krankheit?

    Leider läst sich wohl nicht wirklich "beweisen", was bei den Menschen, die eine diagnostizierte AD(H)S haben, anders ist, als bei den anderen. Es gibt auch Bücher auf dem Markt, die versuchen einigermaßen schlüssig zu belegen, dass AD(H)S nur eine Modeerscheinung ist. Aber ist das nicht letztendlich egal?

    Wenn man AD(H)S-Bücher liest, können sich doch wohl die meisten von uns in einigen der dort beschriebenen Symtome wiedererkennen. Andere treffen dagegen möglicherweise gar nicht zu. Trotzdem ist/war es für viele doch eine Erleichterung zu erkennen, das es auch andere Leute gibt, die offenbar "anders" sind. Vielleicht hilft es auch, dafür einen "Namen" zu haben.


    Ich persönlich hatte das Glück sehr verständnisvolle, liebvolle Eltern zu haben, die mich immer untersützt haben. Außerdem kann ich die typischen?! ADS-Probleme bisher aufgrund meiner Intelligenz (toll, nicht?) ganz gut kompensieren. Ich bin halt als kleiner Chaot bekannt.


    Auf die Idee, mich auf ADS testen zu lassen, bin ich erst durch die Diagnose bei meinem Neffen gekommen. Wer zum Psychater geht, ist verrückt? Ist Krankheit die Abwesenheit von Gesundheit?


    M.E. sollte man sich Hilfe suchen, wenn man zu der Erkenntis kommt, dass man welche brauchen könnte. Ob ADS-Medikamente helfen, kann jede/jeder nur selbst ausproblieren. Mit einem guten Arzt kann man dann auch probieren, welche Medikamente einem persönlich was bringen.

    Persönlich habe ich festgestellt, dass ich mich mit Medikinet besser sortieren kann. Nachdem es ja jetzt endlich die "Adult"-Form auch für Erwachsene auf Rezept gibt, können es sich auch diejenigen leisten, die ein Problem mit private Bezahlung hätten.

    Wer sich gut was aus Büchern erarbeiten kann, dem helfen sicher auch einige ADS-Bücher weiter, die mögliche Verhaltensmaßnahmen nennen, die man ausprobieren kann. Trotzdem bin ich für mich zu dem Schluss gekommen, dass ich eine Verhaltenstherapie brauche.

    Hab ich Probleme? Ich hab doch keine Probleme?! Wie es darin aussieht, geht doch schließlich niemand was an!

    Aber muss man alles mit sich selbst ausmachen? Falls nicht, wem kann bzw. sollte man das zumuten?

    Wenn man das rechtzeitig genug scheckt, sollte man sich Hilfe suchen, bevor man in ein Burnout oder eine Depression kommt, oder?




    .

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